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	<title>ofri business</title>
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	<description>Blog für Selbstständige und KMU</description>
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		<title>Schweizer Firmen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Infografik zeigt eine Zusammenfassung der Betriebsdaten welche regelmässig vom Bundesamt für Statistik erhoben werden. Infografik von ofri &#8211; das Handwerker-Portal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Infografik zeigt eine Zusammenfassung der Betriebsdaten welche regelmässig vom Bundesamt für Statistik erhoben werden.</p>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/unternehmen_schweiz.png"><br />
<img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/unternehmen_schweiz.png" alt="Unternehmen-Schweiz" title="Unternehmen-Schweiz" width="580" height="2266" /><br />
</a><br />
<br />
Infografik von ofri &#8211; das <a href="http://www.ofri.ch">Handwerker-Portal</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>7 häufige Fehler bei den Finanzen</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/1299/finanztipps-7-haufige-fehler-bei-den-finanzen/</link>
		<comments>http://www.ofri.ch/blog/1299/finanztipps-7-haufige-fehler-bei-den-finanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 17:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[finanztipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Häufige finanzielle Fehler die andere begehen müssen Sie nicht wiederholen &#8211; eine Liste der 7 grössten Fehler bei den Finanzen. Für viele Gründer sind Finanzen eher ein langweiliges Thema. Das operative Geschäft hat Vorrang, wird doch schlussendlich das Geld dort verdient. Vernachlässigt man das Thema Finanzen jedoch zu stark, können dabei massive Probleme entstehen. Brian Hamilton, Mitgründer und CEO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Häufige finanzielle Fehler die andere begehen müssen Sie nicht wiederholen &#8211; eine Liste der 7 grössten Fehler bei den Finanzen.<br />
<span id="more-1299"></span></p>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/1299/finanztipps-7-haufige-fehler-bei-den-finanzen/euro_cash_bundle/" rel="attachment wp-att-1316"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/euro_cash_bundle.jpg" alt="" title="euro_cash_bundle" width="598" height="350" class="alignnone size-full wp-image-1316" /></a></p>
<p>Für viele Gründer sind Finanzen eher ein langweiliges Thema. Das operative Geschäft hat Vorrang, wird doch schlussendlich das Geld dort verdient. Vernachlässigt man das Thema Finanzen jedoch zu stark, können dabei massive Probleme entstehen. Brian Hamilton, Mitgründer und CEO von Sageworks hat auf Inc.com eine Liste erstellt mit <a href="http://www.inc.com/articles/201108/7-biggest-financial-mistakes-businesses-make.html">7 häufigen Fehlern</a> die Unternehmer bei den Finanzen machen. Unten an eine Zusammenfassung:</p>
<p><strong>#1:Leute einstellen, bevor erwartete Einnahmen realisiert worden sind</strong><br />
Oft gibt es Situationen in denen man mit möglichen Einnahmen rechnet. Hier sollte man aber konservativ bleiben und abwarten, bis sich diese Erwartungen in bare Münze auf dem Bankkonto verwandelt haben &#8211; denn oft kommt es anders als man denkt. Deshalb sollte man der Tendenz widerstehen, zu optimistisch zu sein und zu viele Leute einstellen bevor die Einnahmen wirklich real sind.</p>
<p><strong>#2: Geld leihen wenn man es nicht wirklich braucht</strong><br />
Grundsätzlich vergibt eine Bank Kredite weil sie Geld verdienen bzw. Zinsen einnehmen möchte, und nicht weil sie die finanzielle Performance eines Unternehmens verbessern will. Als Unternehmen hat man im Vergleich zu den Banken somit oft ein entgegengesetztes Ziel (d.h. die Verschuldung auf gesundem Niveau behalten). Man sollte deshalb immer nur so viel Geld leihen, wie man unbedingt braucht. Zuviel Kredit kann für ein Unternehmen schnell zu einer schweren Last werden.</p>
<p><strong>#3: Steuern/Sozialversicherungsbeiträge nicht pünktlich bezahlen</strong><br />
Der Hintergrund hier ist, dass der Arbeitgeber einen Teil der Sozialversicherungsabgaben bezahlen muss (von den 10.3% AHV/IV/EO Beiträgen sind dies z.B. die Hälfte, also 5.15%). Das Problem stellt sich ein, wenn monatlich die Löhne ausbezahlt werden, aber die Sozialversicherungsbeiträge nicht auf die Seite gelegt, sondern für andere Unternehmensaufwände verwendet werden. Auf diese Weise entsteht ein verzerrter Blick auf die Cash-Reserven: die Verpflichtungen sammeln sich an und die Rückzahlung wird durch zusätzliche Verzugszinsen erschwert. Als Lösung empfiehlt Brian Hamilton zwei separate Konten zu führen: eines für die normalen operativen Ausgaben, das andere für Steuern bzw. Sozialversicherungsbeiträge. </p>
<p><strong>#4: Zu tiefe Preise setzen</strong><br />
Es ist fast immer besser, weniger Einheiten zu einem höheren Preis als mehr Einheiten zu einem tieferen Preis zu verkaufen. So schützt man seine Marge und stärkt seine Marke. Manchmal können 5-10 Prozent einen grossen Unterschied machen (d.h. die Grenze zwischen Gewinn- und Verlustzone). Man sollte hier die Preise nahe dem Marktdurchschnitt oder vielleicht etwas höher ansetzen. Denn ein häufiger Fehler von Jungunternehmen ist es, sich durch tiefere Preise von Konkurrenten zu differenzieren. Auch ist es schwieriger, mit tiefen Preisen zu beginnen und diese später zu erhöhen, da viele Kunden dann die Erhöhung als nicht fair betrachten.</p>
<p><strong>#5: Unnötig Debitorenrisiko eingehen</strong><br />
Wenn man den Kunden Kredite für den Bezug seiner Waren oder Dienstleistungen gewährt (d.h. Bezahlung auf Rechnung anbietet), dann ist man neben einem Produkt- bzw. Dienstleistungsbetrieb auch eine Bank: man verwaltet nun zusätzlich auch ein Debitorenrisiko, d.h. die Gefahr von Zahlungsausfällen. Brian Hamilton vermutet, dass es wahrscheinlich nur bei etwa 25% aller KMU nötig ist, den Kunden (Lieferanten-)Kredite zu gewähren. Wenn möglich sollte man es also vermeiden, Waren oder Dienstleistungen auf Kredit anzubieten.</p>
<p><strong>#6: Sich auf nur eine Einkommensquelle verlassen</strong><br />
Einnahmeuellen sollten man wie ein Portfolio betrachtet: Klumpenrisiken sollten vermieden werden. Als junges Unternehmen ist dies natürlich schwierig, da man vor allem damit beschäftigt ist die wenigen Kunden die man hat zu bedienen. Mit der Zeit sollte man sich aber nach alternativen Einnahmequellen umschauen (eine Massnahme kann sein, ein Kundenportfolio mit wenigen grossen Kunden stetig durch mehrere kleine Kunden zu ersetzen). So hat man ein solideres Fundament hat, sollte einmal die Haupteinnahmequelle versiegen.</p>
<p><strong>#7: Zu viele administrative Stellen schaffen</strong><br />
Mitarbeiter werden üblicherweise dafür angestellt Produkte zu entwickeln, Aufträge akquirieren oder Kunden zu betreuen. Schwieriger sind dagegen administrative Stellen, also Mitarbeiter die dem Unternehmen keinen direkten Nutzen bringen. Der Anteil adminstrativer Stellen sollte so gering wie möglich gehalten werden. Die Herausforderung dabei ist es, den richtigen Mix zu finden, welcher das Unternehmen weiter bringt.</p>
<p><em>Bild: <a href="http://www.dubbelklikdesign.nl">Gabriel Schouten de Jel</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Situationsanalyse (Marketingplan Teil 1/5)</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/413/situationsanalyse-marketing/</link>
		<comments>http://www.ofri.ch/blog/413/situationsanalyse-marketing/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[marketingplan]]></category>
		<category><![CDATA[marktanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist Teil 1 der Serie &#8220;Marketing-Plan&#8220;. Bevor Sie viel Geld in teure Marketing-Massnahmen investieren, nehmen Sie zuerst eine Situationsanalyse vor und lernen die wichtigsten Dinge über den Markt, Ihr eigenes Unternehmen und Ihre Mitbewerber. Sales Cartoon by Andertoons &#160; Die Situationsanalyse beinhaltet deshalb folgende Themen: Marktanalyse Unternehmensanalyse Konkurrenzanalyse 1. Marktanalyse Nach der Marktanalyse sollten Sie ein besseres Gefühl dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist Teil 1 der Serie &#8220;<a href="http://www.ofri.ch/blog/248/marketing-plan/">Marketing-Plan</a>&#8220;.</em></p>
<p>Bevor Sie viel Geld in teure Marketing-Massnahmen investieren, nehmen Sie zuerst eine <strong>Situationsanalyse</strong> vor und lernen die wichtigsten Dinge über den Markt, Ihr eigenes Unternehmen und Ihre Mitbewerber.<br />
<span id="more-413"></span></p>
<div style="width:340px" ><a href="http://www.andertoons.com/cartoon/6288/" onclick="window.open(this.href);return false"><img style="border:none;" src="http://www.andertoons.com/img/cartoons/6288.jpg" alt="Sales Cartoon #6288 by Andertoons"/><br/><a href="http://www.andertoons.com/cartoons/sales/" style="display:block;text-align:left;padding-right:5px;" onclick="window.open(this.href);return false;">Sales Cartoon by Andertoons</a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Situationsanalyse beinhaltet deshalb folgende Themen:</p>
<ul>
<li>Marktanalyse</li>
<li>Unternehmensanalyse</li>
<li>Konkurrenzanalyse</li>
</ul>
<p><strong><br />
<h2>1. Marktanalyse</h2>
<p></strong><br />
Nach der Marktanalyse sollten Sie ein besseres Gefühl dafür haben welche Kunden sich für Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung interessieren könnten (&#8220;alle&#8221; ist die falsche Antwort) und ob der Markt genug gross ist bzw. ob sich damit genug Geld verdienen lässt.</p>
<p><strong>Zielmarkt</strong><br />
Als kleines Unternehmen muss man seine knappen Ressourcen konzentriert einsetzen. Es ist sinnvoll, sich auf einige wenige Gebiete zu konzentrieren und daher die Zielmärkte möglichst genau zu definieren.</p>
<p>Wenn Sie z.B. den Marketingplan für Ihr neues Reinigungsunternehmen schreiben, dann sollten Sie nicht den Zielmarkt &#8220;Reinigungen&#8221; verwenden, sondern diesen genauer definieren, z.B. Umzugsreinigungen, Baureinigungen, Büroreinigungen, Event-Reinigungen, etc.</p>
<p>Eventuell finden Sie hierbei auch eine <strong>Nische</strong> mit wenig Konkurrenz, d.h. einen Zielmarkt der gross genug ist damit Sie davon leben können, aber zu klein ist um für andere (grössere Anbieter) interessant zu sein.</p>
<p><strong>Geographie und Soziodemographie</strong><br />
Hier versuchen Sie, ein typisches Kundenprofil zu erstellen: wo wohnen die potentiellen Kunden, wie alt sind sie, was für eine Bildung haben sie? Sind es Firmen oder Privatpersonen?</p>
<p>Aus meiner Erfahrung ist es hier besser, eine grobe Vermutung aufzustellen und &#8220;<strong>ungefähr richtig zu liegen anstatt exakt daneben</strong>&#8220;. Denn oft sind die tatsächlichen Endkunden völlig anderes als man es sich vorgestellt hat.</p>
<p>Wenn Sie für ein bestimmtes Kundenprofil (z.B. aufgrund einer Umfrage) ein gutes Gefühl haben, können solche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziodemographie">soziodemographischen</a> Merkmalen extrem nützlich sein. Sie können z.B. mit <a href="http://www.facebook.com/advertising/">Werbung über Facebook</a> potentiellen Kunden extrem zielgerichtet erreichen (nach Städten, Geschlecht, Alter, Ausbildung, Beziehungsstatus, etc.)</p>
<p><em>Beispiel: Sie möchten Erste-Hilfe-Kurse für junge Familien anbieten. Nun können Sie das Profil etwas schärfen: gibt es in bestimmten Wohngebieten mehr Familien? Welches Alter haben &#8220;junge Eltern&#8221; im Schnitt? Gibt es ev. Zusammenhänge zwischen Bildungsniveau/Einkommen und Interesse an Erste-Hilfe Kursen?</em></p>
<p><strong>Kunden-Bedürfnis</strong><br />
Ein Kunden-Bedürfnis ist anders ausgedrückt die Lösung eines Problemes. Ich würde z.B. ein Malergeschäft mit dem Streichen meiner Wohnung beauftragen weil ich a) keine Zeit oder b) keine Hand dafür habe (oder beides).</p>
<p>Die typischen Kunden-Bedürfnisse sind:</p>
<ul>
<li>Sicherheit (Versicherungen; Anti-Virenprogramme)</li>
<li>Kommunikation (Telefon)</li>
<li>Sozialer Status (Marken; &#8220;Insider&#8221;-Infos; die neusten Gadgets)</li>
<li>Geld sparen (Preisvergleiche; Discounter)</li>
<li>Bequemlichkeit (&#8220;all-inclusive&#8221; Packete; Lieferservice)</li>
</ul>
<p>Oft werden auch mehrere Bedürfnisse auf einmal gedeckt, z.B. eine Marken-Sonnenbrille (Status) aus einem Outlet mit 50% Rabatt (Geld sparen).</p>
<p>Auch wenn es manchmal trivial erscheint: Sie sollten Ihrem Marketing-Plan das <strong>Kunden-Bedürfnis notieren</strong> und überprüfen Sie Ihre Annahmen laufend mit dem tatsächlichen Feedback der Kunden.</p>
<p>Vor allem bei neuartigen Geschäftsideen ist man oft so fest auf die eigene Lösung fokussiert, dass man sich gar keine Gedanken darüber macht ob diese überhaupt ein Problem löst bzw. ein Kundenbedürfnis abdeckt.</p>
<p><strong>Marktpotential</strong><br />
Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marktpotenzial">Marktpotential</a> ist gemäss Wikipedia &#8220;die Gesamtheit möglich absetzbarer Mengen eines Produktes auf einem bestimmten Markt&#8221;. </p>
<p>Die Zahlen für das Marktpotential werden Sie kaum direkt irgendwo finden können. Mit etwas Kreativität lässt es sich aber <strong>grob herleiten</strong>. </p>
<p>Ein Beispiel: Sie möchten das Marktpotential für Umzugsreinigungen in der Stadt Zürich berechnen.</p>
<ul>
<li>Anzahl Umzüge pro Jahr: 1 von 8 Haushalten (Quelle: Mieterverband).</li>
<li>Anzahl Haushalte/Stadt Zürich: 190’927 (Quelle: Bundesamt für Statistik). </li>
<li>Anzahl Haushalte/Stadt Zürich pro Jahr die umziehen: 23’866</li>
<li>Angenommen nur 50% davon beauftragen eine Reinigungsfirma: 11&#8217;933</li>
<li>Angenommene Wohnungsgrösse: 3 Zimmer</li>
<li>Durchschnittlicher Preis für die Reinigung einer 3 Zimmer Wohnung: ca. CHF 750.- </li>
<li>Marktpotential: 11’933 *  CHF 750.- = <strong>ca. CHF 9 Mio.</strong></li>
</ul>
<p>Diese Rechnung ist nicht exakt, die Quote von Haushalten die eine Reinigungsfirma beauftragen ist eine reine Vermutung, ausserdem wurden der Umfang auf 3 Zimmer Wohnung beschränkt, Büros oder EFH sind hier ausgenommen.</p>
<p>Ein guter Ansatz ist es, jeweils zwei Szenarien zu berecnen: eines mit konservativen und eines mit optimistischen Annahmen. So erhalten Sie eine Unter- und Obergrenze des Marktpotentials, also z.B. &#8220;zwischen CHF 9 Mio. und CHF 18 Mio&#8221;.</p>
<p><strong><br />
<h2>2. Unternehmensanalyse</h2>
<p></strong><br />
Sich selbst kritisch unter die Lupe zu nehmen kann nicht schaden. Ein häufiger Ansatz dafür ist in der Betriebswirtschaftslehre die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWOT-Analyse">SWOT-Analyse</a> (<strong>S</strong>trength, <strong>W</strong>eakness, <strong>O</strong>pportunity, <strong>T</strong>hreats). </p>
<p>Diese beschreibt mit <strong>Stärken und Schwächen</strong> die internen sowie mit den <strong>Chancen und Gefahren</strong> die externen Faktoren Ihres Unternehmens.</p>
<p><strong>Chancen</strong><br />
Vor dem Hintergrund der SWOT-Analyse sind Chancen die Ergebnisse von externen Ereignissen. Dies können die Entwicklung neuer Technologien, politische Ereignisse oder wirtschaftliche Faktoren (z.B. Währungs-Wechselkurse) sein.</p>
<p>Die Chancen können dann oft in folgender Form realisiert werden:</p>
<ul>
<li>etwas anbieten das knapp ist (ausverkaufte Tickets für ein Konzert)</li>
<li>eine bessere Version eines existierendes Produkt/Services anbieten (schneller, günstiger, grösser, etc.)</li>
<li>neuartige Produkte entwickeln die völlig neue Möglichkeiten eröffnen (GPS; Smartphones) </li>
</ul>
<p><strong>Gefahren</strong><br />
Externe Ereignisse (Technologische, Politische, Wirtschaftliche, etc.) können genauso auch Gefahren darstellen. Ein starker CHF gegenüber dem EUR ist für Einkäufe im Euroraum eine Chance, für Exportfirmen jedoch eine Gefahr. </p>
<p>Die Gefahren zeigen sich dann als Kehrseite der Chancen:</p>
<ul>
<li>es gibt ein Überangebot einer Ware</li>
<li>Konkurrenten kommen mit völlig überlegenen Produkten</li>
<li>Gesetzliche Änderungen machen aktuelle Produkte unrentabel</li>
</ul>
<p>Realistische Gefahren (z.B. steigende Arbeitslosigkeit; eine Rezession) sollte man in der Situationsanalyse notieren und bereits jetzt mögliche Massnahmen festlegen.</p>
<p><strong>Stärken und Schwächen </strong><br />
Was sind Ihre Stärken und Schwächen? Die Checkliste unten an (aus Kotler/Keller: Marketing Management) hilft Ihnen diese zu evaluieren.</p>
<p>Notieren Sie zu den Punkten welche für Sie relevant sind, ob es bei Ihrem Unternehmen eine <strong>Stärke</strong>, eine <strong>Schwäche</strong> oder keines von beidem (<strong>Neutral</strong>) ist. </p>
<p>Weiter können Sie die <strong>Wichtigkeit</strong> (hoch, mittel, tief) vermerken.</p>
<ul>
<li style="list-style:none;"><strong>Marketing</strong></li>
<li>Unternehmensreptuation</li>
<li>Marktanteil</li>
<li>Kundenzufriedenheit</li>
<li>Kundenbindung</li>
<li>Produkt/Service Qualität</li>
<li>Preis</li>
<li>Distribution</li>
<li>Verkauf</li>
<li>Innoviation</li>
<li>Geographische Abdeckung</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style:none;"><strong>Finanzen</strong></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalkosten">Kapitalkosten</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cashflow">Cash Flow</a></li>
<li>Finanzielle Stabilität</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style:none;"><strong>Produktion/Dienstleistung</strong></li>
<li>Gebäude</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skaleneffekt">Grössenvorteile (Skaleneffekte)</a></li>
<li>Kapazität</li>
<li>Mitarbeiterkompetenz</li>
<li>Technische Fähigkeiten</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style:none;"><strong>Organisation</strong></li>
<li>Führungsqualitäten</li>
<li>Mitarbeiter Engagement</li>
<li>Unternehmerische Orientierung</li>
<li>Flexibilität oder Reaktionsfähigkeit</li>
</ul>
<p>Beim Stärken/Schwächen-Profil geht es nicht darum, alle Ihre Schwächen zu korrigieren oder sich mit Ihren Stärken zu brüsten. Vielmehr sollten Ihnen deren Kenntnisse eine Entscheidungsgrundlage bieten, wenn Sie Chancen oder Gefahren am evaluieren sind.</p>
<p>Habe Sie überhaupt die Fähigkeiten dazu das Projekt zu stemmen? Sollten Sie vielleicht lieber in vertrauten Gewässern bleiben? Oder ist die Chance so gross, dass Sie nicht zögern sollten ein oder zwei neue Stärken aufzubauen?</p>
<p><strong><br />
<h2>3. Konkurrenzanalyse</h2>
<p></strong><br />
Natürlich möchten Sie auch wissen was &#8220;die anderen&#8221; so machen. Es lohnt sich ja nicht das Rad nochmals neu zu erfinden, und zweimal den gleichen Fehler zu machen ist ebenso sinnfrei.</p>
<p><strong>Stellen Sie eine kurze Liste mit folgenden Punkten zusammen:  </strong></p>
<ul>
<li>Anzahl der Konkurrenten</li>
<li>Angebot/Sortiment der Konkurrenten</li>
<li>kleines SWOT-Profil der Konkurrenten</li>
</ul>
<p>Die Stärke des einen ist oft die Schwäche des anderen (und umgekehrt). Wenn Sie hier gründlich recherchieren, erkennen Sie hier eventuell einige Nischen, die Sie dann in der Marketing-Strategie ausarbeiten und später bearbeiten können, um so die direkte Konfrontation mit Konkurrenten zu meiden. </p>
<p>Dies ist vor allem hilfreich, falls Sie es mit einem eindeutigen Marktführer in einem etablierten Markt zu tun haben. Bei einer direkten Konfrontation können hier die Eintrittskosten ziemlich teuer werden, nämlich rund das dreifache des Marketing-Budgets des Konkurrenten (Steve Blank: The Four Steps to the Epiphany).</p>
<p><strong>Informationsbeschaffung</strong><br />
Grundsätzlich sollten Sie Ihre begrenzten Ressourcen auf Ihr eigenes Produkt bzw. Dienstleistung fokussieren. Die Konkurrenz können Sie sowieso nicht direkt beeinflussen.</p>
<p>Aber eventuell gibt es einen Grund, dass Sie mehr über die Konkurrenz erfahren möchten. Wieso nicht die Konkurrenz ein bisschen aushorchen? </p>
<p>Hier einige Ideen für die Informationsbeschaffung:</p>
<ul>
<li>Konkurrenzprodukt ausprobieren</li>
<li>Presseartikel oder sonstige Dokumentationen auswerten </li>
<li>Umsätze abzuschätzen (Anzahl Mitarbeiter; Kunden/Tag)</li>
</ul>
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		<title>10 iPhone Apps für Handwerker-Betriebe</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerker]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ofri.ch/blog/?p=667</guid>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Handwerkerbetrieb stehen die typischen Business-Apps wie Aktienkurse, Desktop-Sharing oder Project-Management weniger im Fokus. Wir haben uns daher umgeschaut und eine Liste von 10 &#8220;handfesteren&#8221; Apps zusammengestellt.<br />
<span id="more-667"></span></p>
<h3>Swiss Traffic</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_swisstraffic-2/" rel="attachment wp-att-684"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_swisstraffic1.png" alt="" title="iphone_app_swisstraffic" width="150" height="222" class="alignright size-full wp-image-684" /></a>Infos zu Stau, Radar und Unfällen. Mit dieser App haben Sie stets die aktuellsten Verkehrsinformationen rund um die Uhr zur Verfügung &#8211; damit Sie auf dem Weg zum Auftrag nicht in einen Stau geraten.</p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/ch/app/swiss-traffic/id430862658?mt=8">Swiss Traffic auf iTunes</a><br />
» Kosten: Gratis</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Fahrtenbuch</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_fahrtenbuch/" rel="attachment wp-att-719"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_fahrtenbuch.png" alt="" title="iphone_app_fahrtenbuch" width="150" height="214" class="alignright size-full wp-image-719" /></a>Führen Sie elektronisch Buch über Ihre Fahrten, Benzinverbrauch, Unterhalt des Autos usw. Die erfassten Fahrten können Sie als PDF, CSV und vielen anderen Formaten exportieren.</p>
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<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Quickoffice</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_quickoffice/" rel="attachment wp-att-730"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_quickoffice.png" alt="" title="iphone_app_quickoffice" width="150" height="225" class="alignright size-full wp-image-730" /></a>Erstellen, Bearbeiten und Einsehen von Office-Dateien wie Word oder Excel. Oft hängt an Mails noch eine Datei &#8211; mit dieser App können Sie auch eine Excel-Tabelle problemlos auf Ihrem iPhone öffnen und bearbeiten.</p>
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<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>iHandy Schreiner</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_ihandyschreiner/" rel="attachment wp-att-731"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_ihandyschreiner.png" alt="" title="iphone_app_ihandyschreiner" width="151" height="225" class="alignright size-full wp-image-731" /></a>In dieser unscheinbaren App verbergen sich gleich 5 Werkzeuge: ein Lot zum überprüfen ob alles Senkrecht ist, eine Richtwaage, eine Wasserwage, ein Winkelmesser, sowie ein Lineal mit Zoll und Zentimenter als Masseinheiten.</p>
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» Kosten: CHF 2.00.-</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>U-Wert-Dach</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_uwertdach/" rel="attachment wp-att-732"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_uwertdach.png" alt="" title="iphone_app_uwertdach" width="150" height="213" class="alignright size-full wp-image-732" /></a>Für Ingenieure, Architekten, Dachdecker und ambitionierte Heimwerker. Schnell und einfach die Dämmwerte eines Steildaches anhand typischer Bauweisen und -materialien überprüfen.</p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/de/app/u-wert-dach/id330434838?mt=8">U-Wert-Dach auf iTunes</a><br />
» Kosten: Gratis</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Baumführer</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_baumfuehrer/" rel="attachment wp-att-733"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_baumfuehrer.png" alt="" title="iphone_app_baumfuehrer" width="150" height="221" class="alignright size-full wp-image-733" /></a>Informationen zu 143 Bäumen und Sträuchern mit ca. 1000 Bildern. Jederzeit Informationen nachschlagen und Kunden oder Kollegen mit detailliertem Fachwissen beeindrucken. </p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/de/app/baumfuhrer-nature-lexicon/id404175656?mt=8&#038;affId=1771175&#038;ign-mpt=uo%3D4">Baumführer auf iTunes</a><br />
» Kosten: CHF 9.00.- (Lite Version Gratis)</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>SOLight</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_solight/" rel="attachment wp-att-734"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_solight.png" alt="" title="iphone_app_solight" width="150" height="223" class="alignright size-full wp-image-734" /></a>Diese App macht den Verlauf der Sonne für das ganze Jahr sichtbar und zeigt Ihnen bei Hausbau, Renovationen oder Planung einer Solaranlage die richtigen Infos.</p>
<p>» SOLight auf iTunes<br />
» Kosten: CHF 4.00.-</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>RAL iColours</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_ralicolors/" rel="attachment wp-att-735"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_ralicolors.png" alt="" title="iphone_app_ralicolors" width="150" height="223" class="alignright size-full wp-image-735" /></a>Schnell und einfach Fotos von Häusern oder Zimmern in den entsprechenden Farben einfärben. Falls Sie wissen oder zeigen möchten, wie das Wohnzimmer in Zitronengelb aussehen würde.</p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ral-icolours/id424015306?mt=8">RAL iColours auf iTunes</a><br />
» Kosten: CHF 11.00.-</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>MwSt Schweiz</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_mwstschweiz/" rel="attachment wp-att-736"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_mwstschweiz.png" alt="" title="iphone_app_mwstschweiz" width="150" height="221" class="alignright size-full wp-image-736" /></a>Kalkulieren Sie jederzeit Offertpreise mit oder ohne Mehrwehrsteuer. Berechnen Sie nötige Preiserhöhungen aufgrund der am 1. Januar 2011 eingeführten Mehrwersteuererhöhung (von 7.6% auf 8%).</p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/ch/app/mwst-schweiz/id411433214?mt=8">MwSt Schweiz auf iTunes</a><br />
» Kosten: Gratis</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Google Translate</h3>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/667/10-iphone-apps-fuer-handwerker/iphone_app_googletranslate/" rel="attachment wp-att-737"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/07/iphone_app_googletranslate.png" alt="" title="iphone_app_googletranslate" width="150" height="222" class="alignright size-full wp-image-737" /></a>Falls Sie und der Kunde nicht die gleiche Sprache sprechen: übersetzen Sie mit der Google Translate App Wörter und ganze Sätze in mehr als 50 Sprachen. Lassen Sie schwierig auszusprechende Wörter laut vorsagen. </p>
<p>» <a href="http://itunes.apple.com/de/app/google-translate/id414706506?mt=8">Google Translate auf iTunes</a><br />
» Kosten: Gratis</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Marketingziel (Marketingplan Teil 2/5)</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/421/marketingziel/</link>
		<comments>http://www.ofri.ch/blog/421/marketingziel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[marketingziel]]></category>
		<category><![CDATA[smart-ziel]]></category>
		<category><![CDATA[zielformulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ofri.ch/blog/?p=421</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist Teil 2 der Serie &#8220;Marketing-Plan&#8220;. Nachdem Sie eine gründliche Situationsanalyse vorgenommen haben, kommen Sie nun zum zweiten Schritt im Marketingplan, nämlich der Definition Ihrer Marketingziele. &#160; Klassiche Marketingziele sind: Return on Investment (ROI) Gewinn Deckungsbeitrag Rendite Umsatz Absatz (Anzahl verkaufte Einheiten) Aufträge Marktanteil Bekanntheitsgrad Kundenzufriedenheit und Kundenbindung Kunden Akqusitionskosten Customer Lifetime Value Anzahl Besucher auf Webseite Anmeldung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist Teil 2 der Serie &#8220;<a href="http://www.ofri.ch/blog/248/marketing-plan/">Marketing-Plan</a>&#8220;.</em></p>
<p>Nachdem Sie eine gründliche <a href="http://www.ofri.ch/blog/413/situationsanalyse-marketing/">Situationsanalyse</a> vorgenommen haben, kommen Sie nun zum zweiten Schritt im Marketingplan, nämlich der Definition Ihrer <strong>Marketingziele</strong>.<br />
<span id="more-421"></span></p>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/421/marketingziel/marketingziel-2/" rel="attachment wp-att-1242"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/06/marketingziel.jpg" alt="" title="marketingziel" width="595" height="350" class="alignnone size-full wp-image-1242" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klassiche Marketingziele sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment">Return on Investment (ROI)</a></li>
<li>Gewinn</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deckungsbeitrag">Deckungsbeitrag</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rendite#Grundformeln">Rendite</a></li>
<li>Umsatz </li>
<li>Absatz (Anzahl verkaufte Einheiten)</li>
<li>Aufträge</li>
<li>Marktanteil</li>
<li>Bekanntheitsgrad</li>
<li>Kundenzufriedenheit und </li>
<li>Kundenbindung</li>
<li><a href="http://www.acroterion.ca/Knowledge_Base_Customer_Acquisition_Costs.html">Kunden Akqusitionskosten</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Customer_Lifetime_Value">Customer Lifetime Value</a></li>
<li>Anzahl Besucher auf Webseite</li>
<li>Anmeldung für Newsletter</li>
<li>Anzahl Leads (Offertanfragen/unverbindliche Kaufabsicht)</li>
</ul>
<p>Dies sollte aber nur eine Übersicht sein. Übernehmen Sie auf <strong>keinen Fall alle Ziele</strong> die Sie oben sehen. Als kleines Unternehmen verbringen Sie ansonsten den Rest Ihrer Zeit nur noch mit dem Messen dieser Ziele. </p>
<p>Es ist besser, wenn Sie einige wenige dafür relevante Ziele auswählen die Sie dann auch konsequent verfolgen. Kleine Dienstleistungsunternehmen wie z.B. Malergeschäfte oder Grafikateliers könnten <strong>folgende 3 Marketingziele</strong> auswählen:</p>
<ul>
<li>20 Aufträge pro Monat</li>
<li>Kundenzufriedenheit von 80%</li>
<li>Umsatzrendite von 10% im Geschäftsjahr 2012</li>
</ul>
<p>Wenn Sie diese Ziele genau anschauen, merken Sie dass diese etwas gemeinsam haben: sie sind alle sehr spezifisch (nicht bloss &#8220;mehr Umsatz&#8221; sondern &#8220;20 Aufträge pro Monat&#8221;) und messbar (10% Umsatzrendite). </p>
<p>Genauer gesagt folgen alle dem sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMART_%28Projektmanagement%29">SMART-Prinzip</a> (<strong>S</strong>pecific, <strong>M</strong>easurable, <strong>A</strong>ttainable, <strong>R</strong>elevant und <strong>T</strong>ime bound).</p>
<p>Was man genau unter dem SMART-Prinzip versteht, möchte ich kurz erklären, da es für eine gute Zielsetzung sehr hilfreich sein kann.</p>
<ul>
<li><strong>Spezifisch</strong>: Allgemeine Formulierungen reichen nicht aus. Das Ziel sollte knapp, prägnant und präzise beschrieben sein. Statt &#8220;mehr Umsatz&#8221; würden Sie schreiben &#8220;10% mehr Bestellungen gegenüber dem Monat des Vorjahres&#8221;.
</li>
<li><strong>Messbar</strong>: Geht in die gleiche Richtung wie &#8220;Spezifisch&#8221;. Ein Ziel sollte messbar sein. Wenn Sie z.B. mehr Kunden möchten, sagen nicht einfach „mehr Kunden“ sondern „4 neue Kunden“.</li>
<li><strong>Erreichbar</strong>: Das Ziel sollte nicht zu einfach sein, damit es noch anspornend wirkt, aber auch nicht zu schwierig (da es sonst demotivierend ist).</li>
<li><strong>Relevant</strong>: Fragen die Sie sich hier stellen können sind: Ist es vernünftig? Bringt dieses Ziel unser Unternehmen überhaupt vorwärts? </li>
<li><strong>Zeitbezogen</strong>: Damit die Ziele nicht irgendwo in der Schublade verstauben sollte man auch zeitliche Massstäbe oder Fristen setzen, z.B. &#8220;pro Monat&#8221; oder &#8220;innerhalb von 6 Monaten&#8221;.
</li>
</ul>
<p>Prüfen Sie selbst. Erfüllen unsere Beispiel-Marketingziele diese SMART-Kriterien? </p>
<ul>
<li>20 Aufträge pro Monat</li>
<li>Kundenzufriedenheit von 80%</li>
<li>Umsatzrendite von 10% im Geschäftsjahr 2012</li>
</ul>
<p><strong>Allgemeine Tipps um Ziele herzuleiten</strong><br />
Je nach Branche sind die konkreten Ziele unterschiedlich. Während ein Malergeschäft Aufträge erhält, sind es bei einem Onlineshop eher Kennzahlen wie &#8220;Besuche auf der Webseite&#8221; und &#8220;Anzahl Bestellungen&#8221;. </p>
<p>Ein Ansatz um <strong>spezifische Ziele</strong> herauszufinden ist es, von allgemeinen Hauptzielen &#8220;rückwärts&#8221; zu gehen. Ein typisches Hauptziel ist bei den meisten Unternehmen mehr Umsatz. </p>
<p>Nun können Sie sich fragen: wie kommen Sie zu mehr Umsatz? Durch mehr Aufträge. Und mehr Aufträge haben Sie, weil mehr Anfragen von Neukunden eingegangen sind. </p>
<p>Auf diese Weise kommen Sie von allgemeinen zu immer spezifischeren Zielen und aus denen sich einfacher konkrete Massnahmen ableiten lassen.</p>
<p>Oft haben Sie Ziele, die keine konkreten Zahlenwerte haben, wie z.B. <strong>Kundenzufriedenheit</strong>. Diese können Sie konkretisieren, indem Sie eine Skala verwenden, also z.B. die Kundenzufriedenheit auf einer Skala von 1-10 messen. </p>
<p>Bei solchen Skalen ist es hilfreich, keine &#8220;neutralen&#8221; Werten zu zulassen: also statt &#8217;1 bis 3 besser &#8217;1 bis 4&#8242;. So sind Sie (oder bei einer Umfrage die Kunden) gezwungen, eine konkrete Aussage zu machen (entweder eher gut oder eher schlecht).</p>
<p>In anderen Fällen wie z.B. beim <strong>Bekanntheitsgrad</strong> müssen Sie noch etwas kreativer werden. Eine Möglichkeit wäre es, die Anzahl der Suchanfragen Ihres Marken- oder Firmennames auf Google zu beobachten (mit dem <a href="https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal">Google-Keyword-Tool</a>) und dann so Ziele festzulegen, also z.B. &#8220;100 Suchanfragen pro Monat für meinmarke.ch&#8221;.</p>
<p><em>Credits: Image by <a href="http://christian-ferrari.blogspot.com">Christian Ferrari</a></em></p>
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		<title>5 verrückte Geschäftsideen</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/268/5-verrueckte-geschaeftsideen/</link>
		<comments>http://www.ofri.ch/blog/268/5-verrueckte-geschaeftsideen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 12:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Verrückte Geschäftsideen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute &#8211; seht Euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben!&#8221; &#8211; George Bernard Shaw In diesem Sinne haben wir uns im Netz nach einigen speziellen Geschäftsideen umgeschaut. Einige der Kandidaten haben durchaus Potential, wer also noch etwas Inspiration für eine Geschäftsidee sucht wird hier vielleicht fündig. &#160; Miete ein Huhn Wer Wert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute &#8211; seht Euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben!&#8221;</em> &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Bernard_Shaw">George Bernard Shaw</a></p>
<p>In diesem Sinne haben wir uns im Netz nach einigen speziellen Geschäftsideen umgeschaut. Einige der Kandidaten haben durchaus Potential, wer also noch etwas Inspiration für eine Geschäftsidee sucht wird hier vielleicht fündig.<br />
<span id="more-268"></span></p>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/268/5-verrueckte-geschaeftsideen/man_laptop_thinking_article_size-2/" rel="attachment wp-att-383"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/06/man_laptop_thinking_article_size1.png" alt="" title="man_laptop_thinking_article_size" width="500" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-383" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Miete ein Huhn</strong><br />
Wer Wert auf frische Zutaten legt kann jetzt einen Schritt weiter gehen. Bei rentachook.com.au kann man ein Huhn mieten und sich von diesem mit frischen Eiern versorgen lassen. Den Service haben wir leider nur in Australien gefunden, aber vielleicht hat ein findiger lokaler Bauer das Konzept adaptiert.  </p>
<p>» <a href="http://www.rentachook.com.au/" rel="nofollow">rentachook</a><br />
» Quelle: <a href="http://www.thepetloo.com/blog/index.php/2009/06/what-in-the-weird-strange-business-ideas-that-work" rel="nofollow">thepetloo</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Irische Erde kaufen</strong><br />
Gut verpackt ist halb verkauft sagt ein bekanntes Sprichwort. Das haben sich auch einige Ir(r)en gedacht, etwas Dreck genommen und in eine schöne Box  abgepackt. Das ganze wird als „Irish Dirt“ verkauft wobei sich das Angebot an US-Amerikaner mit irischen Vorfahren richtet, die gerne ein Stück davon von Ihrem Ursprungsland hätten. Bekannterweise gibt es viele US-Amerikaner mit Schweizer Wurzeln – vielleicht gibt es da noch eine Marktlücke.</p>
<p>» <a href="http://www.officialirishdirt.com/" rel="nofollow">officialirishdirt</a><br />
» Quelle: <a href="http://www.cashjuke.com/7-very-strange-ideas-people-make-money-with.html" rel="nofollow">cashjuke</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DNA Bank in den Schweizer Alpen</strong><br />
Das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit war schon immer eine gute Quelle für Geschäftsideen. Mit den Angeboten der Firma SWISSDNABANK kann man seine DNA in einem Tressor in den Schweizer Alpen aufbewahren lassen. Das Basis-Packet gibt es ab $99. </p>
<p>» <a href="http://www.swissdnabank.com" rel="nofollow">SWISSDNABANK</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Reiseagentur für Stofftiere</strong><br />
Wer sich diesen Sommer keinen Urlaub leisten kann oder einfach keine Zeit dafür hat, kann das ab jetzt an sein Stofftier delegieren. Die Reiseagentur schickt den Lieblingsteddy auf Reisen und macht ein Foto in der entsprechenden Stadt. Bis jetzt im Angebot sind Wien, Prag und andere (tschechische) Städte.</p>
<p>» <a href="http://www.toystravelagency.com/lang/en/" rel="nofollow">toystravelagency</a><br />
» Quelle: <a href="http://www.toolazytodoit.com/2010/02/funny-business-idea-travel-agency-for-stuffed-animals-only.html" rel="nofollow">toolazytodoit</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p> <strong>Alibi aus dem Internet</strong><br />
Falls Sie irgendwann in die Situation kommen und ein hieb- und stichfestes Alibi brauchen &#8211; ein solches bietet alibi-beton.com an. Eine „Bestätigung per Telefon“ gibt’s ab EUR 12.-, das komplette Alibi-Packet ab EUR 55.-.</p>
<p>» <a href="http://alibi-beton.com/default.aspx" rel="nofollow">alibi-beton</a><br />
» Quelle: <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3182" rel="nofollow">best-practice-business</a></p>
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		<title>Der Marketing-Plan</title>
		<link>http://www.ofri.ch/blog/248/marketing-plan/</link>
		<comments>http://www.ofri.ch/blog/248/marketing-plan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 14:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny Hertach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[marketingplan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ofri.ch/blog/?p=248</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wer nicht wirbt, der stirbt&#8221; sagt ein altes Sprichwort. Aus eigener Erfahrung ist dann aber im täglichen Geschäft das Marketing eher vom Zufallsprinzip als von systematischer Planung geprägt. Die Erstellung und Umsetzung eines Marketing-Plans kann hier Abhilfe schaffen. In der Blog-Post-Serie &#8220;Marketing-Plan&#8221; zeige ich, was man alles in einen solchen Marketing-Plan packen kann. Unten an eine Übersicht der geplanten Blog-Post-Serien: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Wer nicht wirbt, der stirbt&#8221; </em>sagt ein altes Sprichwort. Aus eigener Erfahrung ist dann aber im täglichen Geschäft das Marketing eher vom Zufallsprinzip als von systematischer Planung geprägt.</p>
<p>Die Erstellung und Umsetzung eines Marketing-Plans kann hier Abhilfe schaffen. In der Blog-Post-Serie &#8220;Marketing-Plan&#8221; zeige ich, was man alles in einen solchen Marketing-Plan packen kann. <span id="more-248"></span></p>
<p><a href="http://www.ofri.ch/blog/248/marketing-plan/post-it-2/" rel="attachment wp-att-1042"><img src="http://www.ofri.ch/blog/wp-content/uploads/2011/06/post-it1.png" alt="" title="post-it" width="600" height="350" class="alignnone size-full wp-image-1042" /></a></p>
<p>Unten an eine Übersicht der geplanten Blog-Post-Serien:</p>
<p><strong>1. Situationsanalyse</strong><br />
Die <a href="http://www.ofri.ch/blog/413/situationsanalyse/">Situationsanalyse</a> ist die Grundlage für den Marketing-Plan. Welchen Markt und welche Kundengruppe peilen Sie an? Wie sieht es mit den Mitbewerbern aus? Wo stehen Sie selbst?</p>
<p><strong>2. Marketing-Ziel</strong> (folgt)<br />
Ein guter Plan beginnt mit einem guten <a href="http://www.ofri.ch/blog/421/marketingziel">Marketing-Ziel</a>. Was möchten Sie überhaupt erreichen? Haben Sie Ihr Ziel präzise und messbar formuliert?</p>
<p><strong>3. Marketing-Strategie</strong> (folgt)<br />
Mit der Marketing-Strategie treffen Sie einige wenige, aber wichtige Grundentscheidungen. Positionieren Sie sich als Unternehmen mit den günstigsten Preisen oder setzen Sie auf Qualität und Service? Wie möchten Sie sich langfristig etablieren?</p>
<p><strong>4. Marketing-Mix</strong> (folgt)<br />
Der Marketing-Mix beschreibt die konkreten Massnahmen. Was für Angebote, Preise und Aktionen (z.B. Inserate schalten) planen Sie um die Ziele zu erreichen? Welche Werbemittel benutzen Sie?</p>
<p><strong>5. Marketing-Kontrolle</strong> (folgt)<br />
Was nicht gemessen werden kann, kann nicht gemanaged werden. Fragen die sich hier stellen: was sollten Sie wann messen? Und welche Kennzahlen sollten Sie verwenden?</p>
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