Parkett verlegen oder Laminat legen?

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Parkett, Laminat, Teppich: 15 Offertanfrage(n) gefunden

Auftragstitel
Preisvorstellung/Budget
Restzeit
Einstelldatum
Auftragsstandort
CHF 4000.-
22T 19Std 15.05.2013
8810, Horgen
Zürich
CHF 1584.-
1T 22Std 14.05.2013
9436, Balgach
St. Gallen
CHF 500.-
21T 10Std 14.05.2013
8810, Horgen
Zürich
CHF 10000.-
18T 18Std 11.05.2013
4852, Rothrist
Aargau
CHF 40.- pro Stunde
15T 6Std 07.05.2013
4106, Therwil
Basel-Land
CHF 500.-
14T 21Std 07.05.2013
8907, Wettswil
Zürich
CHF 40.- pro m²
14T 18Std 07.05.2013
8038, Zürich
Zürich
CHF 500.- pro Stunde
12T 21Std 05.05.2013
4055, Basel
Basel-Stadt
CHF 15.- pro m²
10T 21Std 03.05.2013
5210, Windisch
Aargau
CHF 3000.-
8T 22Std 01.05.2013
2540, Grenchen
Solothurn
CHF 65.- pro m²
7T 19Std 30.04.2013
9500, Wil
St. Gallen
CHF 2500.-
6T 2Std 28.04.2013
6033, Buchrain
Luzern
CHF 30.- pro m²
3T 18Std 26.04.2013
5113, Holderbank
Aargau
CHF 2000.-
1T 20Std 24.04.2013
4663, Aarburg
Aargau
CHF 500.-
< 1Std 22.04.2013
4562, Biberist
Solothurn

Häufigste Ortschaften

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Offerten für Parkett, Laminat oder Teppiche

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Parkettboden

Vorteile: Holzböden bestechen durch ihre reiche Ästhetik und ihren vielfältigen Einsatzbereich. Qualitativ hochwertig verarbeitete Hölzer weisen eine hohe Strapazierfähigkeit bei hohem Gehkomfort auf. Durch korrekte Pflege sowie einem regelmässigen Abschliff nach mehreren Jahren der Nutzung, kann die durchschnittliche Lebensdauer eines Parkettfussbodens erheblich verlängert werden. Es empfiehlt sich, die Wahl der Holzsorte auf die geplante Anforderung und Nutzung des Bodens anzupassen.

Hölzer: Unterteilen lassen sich die verschiedenen Holzsorten in Hart- und Weichhölzer. Hartes Holz gilt allgemein als strapazierfähiger als weiches, weshalb Parkett üblicherweise aus massivem Hartholz oder zumindest Hartholz-Furnier gearbeitet wird. Das Erscheinungsbild der gängigen Hölzer wie Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Birke, Kiefer oder Fichte reicht von dunklen und warmen bis zu hellen und dezenten Farbtönen. Je nach Sorte weist das Holz eine schlichte bis grobe Maserung auf. Als besonders dekorative Hölzer gelten Nuss- Kirsch- und Merbaumholz.

Qualität: Die verschiedenen Holzböden unterscheiden sich auch im Bezug auf ihre Qualität. Durch Lack veredelten Oberflächen sind besonders gut vor Abrieb und Verschmutzung geschützt und lassen sich leicht reinigen. Naturgeölte Oberflächen gelten zwar als besonders ästhetisch und atmungsaktiv, sind jedoch anfälliger auf Schmutz. Ausschlaggebend für die natürliche Widerstandsfähigkeit eines Holzbodens ist dessen Härte. Es gilt: Je höher der sogenannte Brinellwert, desto härter das Holz. Das Iso-Zertifikat garantiert, dass die geprüften Produkte den Anforderungen des Qualitätsstandards ISO9001 entsprechen.

Pflege & Reinigung: Ein Holzboden kann bei korrekter Pflege mehrere Generationen überdauern. Um zu verhindern, dass spitze Partikel von der Strasse in die Wohnung getragen werden, sollte man die Wohnräume ohne Strassenschuhe betreten. Pflegen und reinigen Sie Ihren Holzboden regelmässig durch Staubsaugen, Kehren oder Wischen mit einem sehr feinen Haarbesen oder Mob. Gröberer Schmutz mit einem leicht feuchten Tuch durch Wischen beseitigen. Bei stärkerer Verschmutzung einen speziellen Parkett-Reiniger verwenden. Naturgeölten Oberflächen mit dem Feger oder Staubsauger und am Anfang häufiger nebelfeucht mit einer speziellen Holzbodenseife säubern. Flecken grundsätzlich sofort entfernt werden, da sonst unschöne Quellmarken entstehen können.

Tipps: Unabdingbar ist die exakte Ausmessung des Raums, der mit einem Parkett verlegt werden soll. Zeichnen Sie einen genauen Grundriss und vergessen Sie nicht, Türen und Fenster Millimetergenau einzutragen. Schon von Anfang an auf einen ausreichenden Schutz ihres Parkettbodens achten! Bringen Sie unter Stuhl- und Tischbeine sogenannte Filzgleiter an. Diese verhindern, dass die Versiegelung zerkratzt wird. Um Ihr Parkett vor dem Austrocknen zu bewahren, empfiehlt sich der Einsatz eines Luftbefeuchters.

Laminatboden

Vorteile: Ein Laminatboden stellt eine vorteilhafte Alternative zu den gängigen Bodenbelägen wie Teppiche oder Parkettböden dar. Günstiger als Echtholz oder Stein, aber ebenso pflegeleicht und lichtecht, besticht Laminat durch grenzenlose Dekorvielfalt. Noch nie war die Vielfalt an Mustern und Farben grösser als heute. Das häufigste Dessin auf Laminatböden ist die Holznachbildung. Je nach Qualität kann sie dem Original so nahe kommen, dass ein Unterschied kaum sichtbar wird. Ebenso beliebt wie Holz-, sind auch Marmor- oder Granitnachbildungen.

Qualität: Machen Sie sich vor dem Kauf eines neuen Laminatbodens Gedanken darüber, in welchem Ausmass die Fläche in Zukunft beansprucht wird. Orientieren Sie sich hierfür an den entsprechenden Beanspruchungsklassen und dem RAL-Gütezeichen. Es ist schwierig, die Qualität eines Bodens nach seinem Äusseren zu beurteilen. Die Europanorm definiert deshalb Anforderungen an die Abriebbeständigkeit, Fleckenunempfindlichkeit, Kratzfestigkeit, Passgenauigkeit, Stossfestigkeit, Stuhlrolleneignung und Zigarettenglutbeständigkeit.

Pflege & Reinigung: Grundsätzlich lässt sich ein Laminatfussboden sehr einfach reinigen. Auf der glatten Oberfläche finden Schmutz und Staub kaum Halt. Bei besonderen oder besonders hartnäckigen Verunreinigungen, empfiehlt es sich, den Hersteller nach einer geeigneten Reinigungsmethode anzufragen, damit der Boden bei der Reinigung durch zu scharfe Mittel nicht beschädigt wird. Gröbere Verschmutzungen lassen sich ganz einfach mit einem nebelfeuchten Tuch und einigen Spritzern eines einfachen Reinigungsmittels entfernen.

Tipps: Organische Lösemittel mit Gefahrenstoffe und Kunststoffe auf PVC-Basis werden bei der Herstellung von Laminat so gut wie nie verwendet, weshalb sich die Böden besonders gut für Kinderzimmer oder Kindergärten eignen. Das Kernstück des Bodens ist feuchtigkeitsempfindlich. Achten Sie deshalb darauf, den Boden nie zu feucht zu reinigen. Sollten Sie Gehgeräusche stören, statten Sie den Boden mit entsprechenden Dämmunterlagen aus. Am wohlsten fühlt sich ein Bodenbelag bei einer Lufttemperatur zwischen 20° und 22° sowie einer Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65%. Es lohnt, sich das Raumklima regelmässig mit einem Thermo- oder Hygrometer zu kontrollieren. Achtung: Nicht alle Laminatbeläge sind für eine Fussbodenheizung geeignet.

Teppichboden

Vorteile: Ein geschmackvoll gewählter Teppichboden verleiht dank seiner qualitativ hochwertigen Verarbeitung dem Raum Wärme und Behaglichkeit. Er wirkt nicht nur lärmdämpfend, sondern auch staubsenkend (bis zu 50%). Im Vergleich zu Hartböden, reinigt sich ein Teppichboden einfach und schnell. Die schmutzabweisende Beschaffenheit hält Verunreinigungen und lose Schmutzpartikel auf der Teppichoberfläche, so dass diese einfach abgesaugt werden können. Qualitativ hochwertiges Teppichmaterial garantiert eine lange Lebensdauer, hilft Energie zu sparen und wirkt sich ausgleichend auf das Raumklima aus. Da sich die textile Faserschicht jeder Körperbewegung anpasst, kann das Körpergewicht optimal und daher gelenkschonend verteilt werden.

Herstellung: Da das sogennante Tufting-Verfahren die rationellste Verarbeitung von Teppichböden darstellt, ist es auch am gebräuchlichsten. Ein weiteres Herstellungsverfahren ist das traditionelle Weben, welches höchsten Teppich-Komfort gewährleistet. Ein Teppich, der im Nadelfilz-Verfahren hergestellt ist, besteht aus einer oder auch mehreren Schichten Textilbelag. Solche Böden empfehlen sich besonders für stark genutzte Räumlichkeiten. Die Schweizer Firma Fabromont hat ein verwandtes Verfahren entwickelt, das sogenannte Kugelgarn. Solche Teppichböden sind relativ leicht zu verarbeiten. Aufgrund der hohen Dichte der Kugelgarnfaser sind weder Schnittkanten noch Nahtstellen nach dem Verlegen sichtbar.

Faser: Bei ca. 80 % aller textilen Bodenbeläge besteht die obere Schicht (Flor) aus chemischen Fasern. Nur etwa 6 – 8 % sind aus tierischen (Schurwolle und Tierhaare), der Rest aus pflanzlichen Fasern (etwa Sisal und Kokos). Tierische Fasern sowie pflanzliche Fasern zählt man zur Kategorie der Naturfasern. Die Schurwolle spielt bei Teppichen eine dominierende Rolle. Synthetik-Ware dagegen besteht aus Polyamid- oder Polypropylen-Flor, seltener auch aus Polyacryl- oder Polyester- Flor.

Pflege & Reinigung: Generell sollte zum Staubsaugen ein Bürstsauger oder ein Staubsauger mit Bürstvorsatz benutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass durch gleichzeitiges Bürsten und Saugen auch tief sitzender und an den Fasern haftender Schmutz problemlos beseitigt werden kann. Bei grober Schlingenware aus Wolle und langflorigen Teppichböden ist ein Staubsauger mit glatter Düse empfehlenswert. Wenn Verunreinigungen trotz Bürsten und Saugen noch immer zu sehen ist, sollten diese mit lauwarmem Wasser behandelt werden. Verwenden Sie dabei kein Spülmittel oder Waschpulver, weil die gereinigten Stellen sonst zur Wiederverschmutzung neigen. Die meisten Flecken lassen sich leicht entfernen, wenn sie gleich behandelt werden. Wenn der Teppichboden trotz regelmäßiger Pflege nicht mehr gut aussieht, wird es Zeit für eine so genannte Tiefenreinigung. Diese Aufgabe sollten Sie einem gewerblichen Reinigungsbetrieb überlassen. Zum Archiv für Parkett, Laminat, Teppich.