Gartenarbeiten - Das sind die Kosten und Preise
29. November 2022

- Was kostet es, Gartenarbeiten von einer Gärtnerin ausführen zu lassen?
- Gartenarbeiten selbst erledigen oder besser einen Profi beauftragen?
- Zu aufwendig? Finden Sie für Ihre Gartenarbeiten eine geprüfte Gärtnerin!
Was kostet es, Gartenarbeiten von einer Gärtnerin ausführen zu lassen?
Für manche mag eine Gärtner Luxus sein, aber für viele geschäftige Hausbesitzer ist ein erfahrener Gartenbauer eine absolute Notwendigkeit und eine wunderbare Bereicherung für Haus und Grundstück. Manchmal kann selbst ein kleiner Garten viel Arbeit bedeuten. Vor allem für diejenigen, denen das nötige Wissen fehlt – und die Zeit, es sich anzueignen. In solchen Fällen lohnt es sich eine Gärtnerin für die Gartenarbeiten zu beauftragen. So bleiben Ihre Pflanzen das ganze Jahr über gesund und sind schön anzusehen.
Das kostet in der Schweiz ein Gärtner pro Stunde:
| Leistung | Einheit | Kosten von | Kosten bis |
|---|---|---|---|
| Gartenarbeit | Stunde | CHF 70.- | CHF 90.- |
Gartenarbeiten selbst erledigen oder besser einen Profi beauftragen?
Diese Entscheidung können wir Ihnen natürlich nicht abnehmen. Es kommt immer darauf an, in welchen Lebensumständen Sie sich befinden, und ob Sie Gartenarbeiten als Mühsal oder Hobby ansehen. Für all diejenigen, die Spass daran haben, und die nötige Zeit dafür mitbringen, haben wir nachfolgend ein paar Tipps zusammengetragen.
Das A und O der Gartenarbeit: Pflanzen bewässern
Ein wesentlicher Teil der Gartenarbeit ist es, die Pflanzen mit ausreichend Wasser zu versorgen. In der Sommersaison müssen Sie Ihre Blumen mindestens einmal täglich giessen, wenn es nicht ausreichend regnet. In dieser Jahreszeit verlieren Pflanzen viel Feuchtigkeit und können verkümmern, wenn sie nicht genug Wasser zugeführt bekommen. Wichtig ist: Giessen Sie nicht bei direkter Sonneneinstrahlung! Wassertropfen auf Blüten und Blättern können zu Verbrennungen der Pflanze führen. Unser Tipp: Wässern Sie am besten in den frühen Morgenstunden und direkt an der Basis. So stellen Sie sicher, dass das Wasser dort hingelangt wo es auch hingehört – nämlich an die Wurzeln.
Der Rest des Jahres ist meist kühler und es fällt im Optimalfall mehr Regen. Hier können Sie sich erlauben weniger zu giessen. Wenn Sie nicht wissen, wie viel Wasser die verschiedenen Pflanzen benötigen, sollten Sie sich über die einzelnen Arten und ihren Wasserbedarf informieren. Weiterhin müssen Sie berücksichtigen, wie der Boden Ihres Gartens beschaffen ist. Wichtig ist auch zu wissen, dass eine übermässige Bewässerung Pilzkrankheiten an Pflanzen hervorrufen kann. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Gewächse die richtige Menge Wasser erhalten.

Gartenarbeiten – geeigneten Dünger finden und anwenden
Gartenböden verlieren mit der Zeit an Fruchtbarkeit, sodass den Pflanzen nicht mehr ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Zur Gartenarbeit gehört daher auch, den Pflanzen mit Düngemitteln Nährstoffe zuzuführen. Hier haben Sie die Wahl zwischen schnell arbeitenden synthetischen Düngern und organischen Düngern. Informieren Sie sich vorab, wann Sie Düngemittel einsetzen sollten und wie oft Sie sie zuführen müssen.
Auch auf die richtige Handhabung ist zu achten: Nicht richtig angewendet, können manche Dünger die Pflanzen versengen. Zum Beispiel beim Einsatz grosser Mengen oder wenn zum falschen Zeitpunkt gedüngt wird. Beachten Sie die Herstellerhinweise des Produkts, um Ihren Pflanzen nicht zu schaden.
Für viele der lästigste Teil der Gartenarbeit: Unkraut jäten
Für die einen ist es das Lästigste an der Gartenarbeit, andere wiederum sehen es als meditativen Zeitvertreib: Unkraut jäten. Es konkurriert mit Nutzpflanzen um Ressourcen und kann Schädlinge und Krankheiten beherbergen. Daher sollten Sie Unkraut regelmässig aus Ihren Beeten entfernen, indem Sie es entwurzeln.

Gartenarbeiten – mulchen Sie Ihre Pflanzen
Unter dem Begriff mulchen versteht man die Praxis, Pflanzen mit organischen Materialien, wie Laub, Heu oder Kompost abzudecken. Das unterstützt die Erde dabei, Feuchtigkeit zu speichern und versorgt sie zugleich mit wichtigen Nährstoffen. Diese Technik empfiehlt sich für Gärten mit sandigen Böden, die keine Feuchtigkeit speichern können. Auch bei Pflanzen für deren intensive Bewässerung Sie keine Zeit haben oder an Standorten mit Wasserknappheit bietet es sich an, zu mulchen. Weitere Vorteile: Es wächst weniger Unkraut und der Mulch reguliert die Bodentemperatur. Sie sehen – gut geplante Gartenarbeit kann Ihnen einiges an Zeit ersparen.
Gartenarbeiten: Schädlinge bekämpfen
Breiten sich Schädlinge aus, sterben Pflanzen meist ab. Wenn Sie regelmässig Unkraut jäten, schrumpft die Wahrscheinlichkeit, dass sich Parasiten in Ihrem Garten einnisten. Ausserdem können Sie mechanische Barrieren wie zum Beispiel engmaschige Netze in Ihrem Garten installieren. Das macht unter anderem Gemüsefliegen, Kohlweisslingen und Schnecken das Leben schwer – und erleichtert Ihnen die Gartenarbeit. Zu den Garten-Schädlingen zählen ausserdem:
- Käfer
- Milben
- Blattläuse
- Weisse Fliegen
- Mücken
- Thripse
Wenn Ihre Pflanzen doch einmal von Schädlingen befallen sein sollten, setzen Sie geeignete Schädlingsbekämpfungsmittel ein. Stark betroffene Pflanzen können Sie beseitigen, um die Verbreitung der Parasiten zu unterbinden.
Gartenarbeiten – Krankheiten von Pflanzen
Krankheiten verkomplizieren Gartenarbeiten aufs Äusserste. Verursacher der meisten Pflanzenkrankheiten sind Pilze, Bakterien und Viren. Zu den hierzulande verbreiteten Krankheiten zählen:
- bakterielle Blattfleckenkrankheit
- Blütenblattfäule
- weisser Rost
Pilzkrankheiten können Sie vermeiden, indem Sie die Pflanzen nicht übermässig giessen. Bakterielle und virale Erkrankungen beugen Sie vor, indem Sie saubere Unkraut- und Schnittwerkzeuge verwenden. Wenn Ihre Pflanzen doch einmal eine Krankheit befällt, sollten Sie ein geeignetes Fungizid, Bakterizid oder Viruzid erwerben.
Wichtiger Bestandteil der Gartenarbeit: Ausdünnen und Abstecken von Pflanzen
Überschüssige Pflanzen zu entfernen gehört auch zu den regelmässig anfallenden Gartenarbeiten. Wenn es Ihrem Garten an Fläche fehlt, schaffen Sie so mehr Platz für das Wachstum verbleibender Pflanzen. Wenn die Pflanzen von Schädlingen befallen oder erkrankt sind, sollten Sie sie auf jeden Fall entfernen. Das Abstecken erfolgt, um schwache Pflanzenstiele zu stützen. Hierfür verankern Sie einen Stab im Boden, an dem Sie die Pflanze anbinden.
Zu aufwendig? Finden Sie für Ihre Gartenarbeiten eine geprüfte Gärtnerin!
Sie sehen, so ein Garten kann viel Arbeit bedeuten. Wenn Sie einen stressigen Alltag haben und am Wochenende lieber ausspannen möchten, statt in der Gartenerde zu buddeln, sollten Sie sich nach einem Gartenbauer umschauen. Stellen Sie Ihren Gartenarbeiten-Auftrag kostenlos auf Ofri ein. Innert Kürze melden sich verschiedene Gartenexpertinnen aus der Umgebung bei Ihnen. So können Sie wieder die sommerlichen BBQs in Ihrem Garten geniessen und faulenzen – ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.