Küchenmontage - Das sind die Kosten und Preise
30. August 2023

- Küchenmontage – die Kostenfaktoren und Preistreiber
- Welche Vorbereitungen sind vor der Küchenmontage zu treffen?
- Wie viel Zeit muss ich für eine Küchenmontage einplanen?
- Küchenmontage selbst übernehmen und Kosten sparen?
- Firma für die Küchenmontage gesucht?
Küchenmontage – die Kostenfaktoren und Preistreiber
Da alle Küchen unterschiedlich sind, ist es schwer, eine genaue Angabe zu den Kosten zu machen. Einige Arbeiten sind bei der Küchenmontage allerdings sehr zeit- und somit auch preisintensiv. Wir verraten Ihnen, welche es sind:
- Einzelteile separat verpackt? Manchmal wird der Korpus der Küche bereits vormontiert geliefert. Bei kostengünstigen Küchen ist es jedoch meist der Fall, dass die Einzelteile alle gesondert verpackt sind. Sie können sich sicher vorstellen, dass das den Aufwand der Küchenmontage enorm steigert. Rechnen Sie mit einem zeitlichen Mehraufwand von einem Drittel der gesamten Arbeitszeit.
- Hängeschränke: Experten müssen zunächst prüfen, ob die Wand eine solche Last aushält. Das geht natürlich ebenfalls mit einem zeitlichen Mehraufwand einher.
- Beleuchtungs-Elemente: Wünschen Sie zum Beispiel eine Oberflächenbeleuchtung, müssen Sie ebenfalls mit Aufwand rechnen, der die Montage in die Länge zieht.
- Passleisten: Diese Arbeit erfordert individuelle Anpassungen. Hier bringen Schreiner je nach Küche und Raum Sockelblenden, Sichtseiten, Wand- oder Deckenpassleisten an. Die Ausführung nimmt viel Zeit ein.
- Geräte: Der Einbau von Standardgeräten geht den Profis routiniert von der Hand. Doch es gibt auch Spezialgeräte, deren Installation länger braucht. Am besten Sie erwähnen in Ihrer Offerte, welche Gerätschaften der Experte montiert soll. So stellen Sie sicher, dass der Betrieb Sie rechtzeitig über zusätzliche Kosten informiert.
- Wasser- und Elektroanschlüsse: Kann der Anschluss zur Wasserleitung problemlos verlegt werden? Wie sieht es mit Stromanschlüssen für die elektrischen Geräte aus? Wenn das bei Ihnen ein Thema ist, können sie mit zusätzlichen Kosten rechnen.
Welche Vorbereitungen sind vor der Küchenmontage zu treffen?
Die Küchenmontage und natürlich auch die Küche selbst wollen gut geplant sein. Daher sollten Sie vorab wissen, wie viel Platz Sie brauchen und wo Sie Schränke, Spüle, Backofen, Kühlschrank, Spülmaschine und andere Teile Ihrer Küche platzieren möchten. Achten Sie darauf, dass Küchenschränke sich problemlos öffnen können.
Das Fachpersonal unterstützt Sie, indem es Ihnen sagt, was möglich ist, wo bei der Küchenmontage Kosten gespart werden können und wo was angeschlossen werden kann.
Sie wissen schon, dass Sie Ihre Küche von einer Expertin montieren lassen wollen? Dann erfahren Sie jetzt mehr über die entsprechenden Kosten einer Küchenmontage, indem Sie sich gratis Offerten einholen. Erteilen Sie dafür gleich hier einen Auftrag.
Wie viel Zeit muss ich für eine Küchenmontage einplanen?
Wie lange eine Küchenmontage braucht, hängt vor allem von der Anzahl der Personen ab, die Ihre Küche aufbauen. Es sollten mindestens zwei Personen gleichzeitig daran arbeiten, um schwere Möbelstücke oder zum Beispiel die Waschmaschine oder den Kühlschrank zusammen tragen zu können. Weiterhin kommt es natürlich auf die Grösse und Komplexität der Küche an. Generell sollte der Einbau nicht länger als einen Tag, bestenfalls auch nur ein paar Stunden dauern.
Küchenmontage selbst übernehmen und Kosten sparen?
Sie denken darüber nach, Ihre Küche selber zu montieren, um Kosten zu sparen? Wenn Sie ein einwandfreies, professionelles Ergebnis haben möchten, raten wir Ihnen dringend dafür Fachpersonal zu engagieren. Möchten Sie aber dennoch selbst Hand anlegen, sollten Sie zumindest die Elektroarbeiten an eine Expertin übertragen. Beachten Sie: Aus versicherungstechnischen Gründen ist es unbedingt notwendig, dass zumindest der Herd von einer Fachfrau angeschlossen wird. Schliessen Sie Ihren Herd selbst an, zahlt die Versicherung im Schadensfall nicht.
Nachfolgend finden Sie einige vereinfachte Informationen zur Küchenmontage:
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Schränke aufbauen: Bauen Sie zuerst die Unter- und Hochschränke zusammen. Loten Sie danach alles aus und befestigen Sie die Griffe. Damit diese immer am gleichen Ort sind, sollten Sie sich am besten eine Bohrschablone anfertigen.
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Schränke aufhängen: Haben Sie sämtliche Schränke montiert, können Sie mit dem Aufhängen der Hängeschränke anfangen. Arbeiten Sie hier exakt, denn der erste aufgehängte Schrank dient Ihnen als Basis zur Ausrichtung der restlichen Hängeschränke. Achtung – prüfen Sie vorher, ob Ihre Wände diese Last aushalten können.
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Arbeitsplatte: Präparieren Sie die Arbeitsplatte mit Löchern für das Spülbecken und das Kochfeld. Auch hier gilt: Lieber messen Sie mehr als einmal nach, denn ist die Platte erstmal angesägt und Sie bemerken einen Fehler, dann müssen Sie eine neue Arbeitsplatte kaufen.
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Spüle: Montieren Sie nach der Platzierung der Arbeitsplatte das Spülbecken im vorgesehenen Loch. Schliessen Sie alles an, das Siphon, die Armatur und die Wasserzufuhr. Dichten Sie anschliessend sauber mit Silikonfugen ab.
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Dunstabzug: Jetzt können Sie die Dunstabzugshaube montieren. Ziemlich sicher müssen Sie für den Abluftschlauch auch mit der Stichsäge ein Loch durch die angrenzenden Hängeschränke sägen.
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Kochherd anschliessen: Nun können Sie den Kochherd anschliessen. Bei dieser Arbeit sollten Sie aber genau wissen, was Sie tun, denn Strom verzeiht keine Fehler! Es kann unangenehme Folgen für Sie haben, wenn Ihnen bei der Installation des Herdes ein Fehler unterläuft. In jedem Fall sollten Sie vorher unbedingt die Sicherung herausnehmen. Oder betrauen Sie ganz einfach einen Elektriker auf Ofri damit.
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Kühlschrank: Den Einbaukühlschrank können Sie nun am vorgesehenen Platz einbauen und anschliessen.
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