Dachboden dämmen - Das sind die Kosten und Preise
20. September 2022

- Dachboden dämmen - Die Kosten aufgeschlüsselt
- Aus diesen Gründen sollten Sie Ihren Dachboden dämmen lassen
- So dämmt man einen Dachboden
Dachboden dämmen - Die Kosten aufgeschlüsselt
Wenn Sie Ihr Dach dämmen lassen, gibt es einige Kostenpunkte, die ein Handwerker berechnet. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten zwischen CHF 15.- und CHF 73.- pro Quadratmeter rechnen. Die endgültigen Preise hängen auch von Faktoren wie den Anfahrtskosten und dem Materialaufwand ab.
Wir haben mehrere Ofri Offerten für Sie analysiert. Mit folgenden Kosten müssen Sie rechnen:
| Leistung | Einheit | Kosten von | Kosten bis |
|---|---|---|---|
| Anfahrt | Stunde | CHF 70.- | CHF 90.- |
| Einblasdämmung | Quadratmeter | CHF 15.- | CHF 27.- |
| Hohlraum-Dämmung mit Dämmmatten | Quadratmeter | CHF 15.- | CHF 60.- |
| Decke erstellen und dämmen | Quadratmeter | CHF 40.- | CHF 73.- |
Welche Methode sich am besten eignet, entscheiden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Dienstleister. Diesen können Sie übrigens ganz einfach und unverbindlich über Ofri finden. Vergleichen Sie kostenlos verschiedene Offerten miteinander bevor Sie sich entscheiden.
Dachboden dämmen – Das sind die wichtigsten Kostenfaktoren
Die Kosten für Dachboden dämmen berechnen sich aus folgenden Faktoren:
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Kosten für die Anfahrt: Es lohnt sich Offerten aus Ihrer Region zu vergleichen, damit die Kosten für die Anfahrt zu Ihnen etwas sinken. Rechnen Sie mit CHF 70.- bis CHF 90.- pro Stunde Weg. Allenfalls kann der Handwerksbetrieb auch eine Anfahrtspauschale verrechnen, wenn der Weg zu Ihnen nach Hause nur kurz ist.
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Die Materialkosten: Oft zahlen Sie hier weniger, als wenn Sie selbst in einen Baumarkt gehen, weil viele Firmen Deals mit grossen Herstellern haben und so günstiger Ware einkaufen können.
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Einblasdämmung: Am günstigsten was die Kosten anbelangt fahren Sie mit einer Einblasdämmung. Diese wird vom Fachmann in den Zwischenraum zwischen die Decke des obersten Geschosses und den Dachboden geblasen. Die Kosten bewegen sich hier im gleichen Rahmen, egal ob der Dachboden begehbar sein soll oder nicht. Pro Quadratmeter entstehen Ihnen hier Kosten zwischen CHF 15.- und CHF 27.-
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Hohlraum-Dämmung: Alternativ kann der Hohlraum vom Dachdecker auch mit Dämmmatten ausgestattet werden. Diese Art der Dämmung ist etwas kostspieliger, da der Aufwand für den Profi etwas grösser ist und auch teureres Material von Ihm verbaut wird. Daher bewegt sich Ihr Quadratmeterpreis hier zwischen CHF 15.- und CHF 60.-
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Decke erstellen und dämmen: Noch mehr Aufwand muss der Fachmann betreiben, wenn er zusätzlich zur Dämmung auch noch dafür sorgen soll, dass Ihr Dachboden begehbar ist. Wenn es Ihr Budget erlaubt, dann sollten Sie immer darauf setzen, dass der Dachboden begehbar ist. So haben Sie einen zusätzlichen Stauraum. Die Kosten pro Quadratmeter bewegen sich für diese höheren Aufwände von CHF 40.- bis CHF 73.-
Aus diesen Gründen sollten Sie Ihren Dachboden dämmen lassen
Sie sind sich nicht sicher, ob es sich lohnt, den Dachboden dämmen zu lassen? Wir haben drei gute Gründe, die dafür sprechen.
- Sparen Sie an Heizkosten. Ein gedämmter Dachboden speichert Wärme und lässt weniger Kälte ins Haus. So sparen Sie langfristig gesehen an Heizkosten.
- Wenn Sie Ihren Dachboden ausbauen, dann ist es wohnlicher, wenn dieser gedämmt ist.
- Eine Dämmung des Bodens sorgt ausserdem dafür, dass Sie im Stockwerk unter dem Dachgeschoss nicht jeden einzelnen Schritt hören müssen. Sie regulieren damit also zusätzlich auch den Lärmpegel.
In Zahlen ausgedrückt: Bei einem nicht gedämmten Dach gehen bis zu 30 Prozent der Heizwärme einfach verloren.
So dämmt man einen Dachboden
Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Ihren Dachboden selbst zu dämmen, kann Ihnen diese Anleitung helfen. Schritt-für-Schritt führen wir Sie durch den Prozess der Dachdämmung. So dass Sie am Ende rundum zufrieden mit Ihrem Dachboden sein können.
Das sollten Sie bei der Planung der Dämmung Ihres Dachbodens beachten
Planen Sie jetzt eifrig die Dämmung Ihres Dachbodens? Dann haben wir einige Tipps, die Ihnen dabei helfen könnten.
- Zur Dämmung eines Dachbodens gehört je nach Gegebenheiten auch die Isolierung des Dachs, um den Ausbau möglichst effizient zu halten. Wenn Sie schon dabei sind, können Sie auch direkt prüfen, ob eine Dachsanierung notwendig ist.
- Eine Dachdämmung ist für einen Laien eher schwierig durchzuführen. Sollten Sie sich trotzdem dazu entscheiden, diesen Job selbst zu erledigen, planen Sie genug Zeit ein. Planen Sie den Prozess, lassen Sie sich im Baumarkt beraten und holen Sie sich Hilfe durch Freunde oder Familie. Eine überstürzte Laienarbeit, die nur halbherzig erledigt ist, bringt Sie am Ende auch nicht weiter.
- Machen Sie sich vor der Dämmung des Dachbodens schon Gedanken, was Sie aus dem Dachboden machen wollen. Wenn Ihr Fachbetrieb das im Vorfeld weiss, kann er Sie genauer beraten. So haben Sie am Ende genau die richtige Dämmung für Ihre Zwecke.

Dachboden selber dämmen?
Sie denken darüber nach ihren Dachboden selber zu dämmen? Natürlich ist es immer besser und bequemer, den Profi ran zu lassen. Falls Sie sich aber dennoch zutrauen den Dachboden selber zu dämmen, dann haben wir nachfolgend ein paar vereinfachte Informationen für Sie zusammengestellt:
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Richtiges Dämmmaterial wählen: Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie sich zuerst überlegen, was für ein Dämmmaterial für Ihr Vorhaben geeignet ist. Auch in Betracht ziehen sollten Sie, ob der Dachboden begehbar sein soll. Dann müssen Sie auch geeignetes, druckresistentes Material verwenden, auf dem Sie einen begehbaren Belag aufbringen können. Alternativ können Sie auch fixfertige Dachboden-Elemente verwenden, die bereits einen begehbaren Belag enthalten.
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Vorbereitung: Reinigen Sie den Boden zunächst gründlich, bevor Sie die Dämmung aufbringen. Achten Sie darauf Splitter, Nägel und Steine zu entfernen, damit die Dampfbremsfolie unter keinen Umständen beschädigt wird. Danach können Sie die Folie zuschneiden und verlegen. Spannen Sie die Folie nicht zu sehr, weil dann die Gefahr besteht, dass sie reisst. Verkleben Sie die Dampfbremsfolie am Rand mit einem geeigneten Dichtkleber. Die einzelnen Bahnen der Dampfbremse sollten sich an den Übergängen überlappen. Verkleben Sie diese zusätzlich mit Klebeband.
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Verlegung: Jetzt können Sie das Dämmmaterial verlegen. Arbeiten Sie sich dabei von einer der hinteren Ecken zum Auf- oder Eingang vor. Müssen Sie Platten zurechtschneiden, dann achten Sie bei weichem Material darauf, es etwas grösser zuzuschneiden, damit sich ein dichter Übergang zwischen den einzelnen Stücken ergibt. Haben Sie keine Fertigelemente verwendet und möchten ihren Dachboden begehbar machen, dann müssen Sie nach dem Verlegen der Dämmung noch zusätzlich OSB- oder Spanplatten verlegen. Dabei sollten Sie die einzelnen Elemente schwimmend verlegen. Dabei können Sie die Einzelteile mit der entsprechenden Nut zusammenfügen.
Diese Materialien brauchen Sie
Zunächst müssen Sie sich einen Plan machen und alle Materialien besorgen. Sie brauchen:
- Klemmfilz
- Klebeband
- Schrauben / Nägel
- Dampfbremsfolie
- Mehrkomponentenkleber
- Kanthölzer
- Cutter
- Akkuschrauber
- Tacker
- Säge
- Kombizange
- Dämmmaterial
Schritt-für-Schritt zum gedämmten Dachboden
Kommen wir nun zur Anleitung:
- Entfernen Sie zunächst das alte Dämmmaterial und schauen Sie sich an, womit Sie arbeiten.
- Je nach Gegebenheiten müssen Sie jetzt die Dachsparren aufdoppeln. Überprüfen Sie, ob das notwendig ist.
- Jetzt müssen Sie alles ausmessen, damit Sie dann das Dämmmaterial ausmessen können, um es so optimal an Ihren Dachboden anzupassen.
- Dann kommt es zum spannenden Part: Jetzt bringen Sie die Dämmung an. Von unten nach oben ist zu empfehlen.
- Dann mit der Dampfbremsfolie die Dämmung noch sicherer und dichter machen.
- Dann alles verkleiden: Und fertig.
Das klingt jetzt vielleicht alles recht einfach. Tatsächlich müssen Sie aber jede Menge rechnen, schneiden und planen. Niemand verurteilt Sie, wenn Sie sich doch für einen Dachdecker oder Handwerker entscheiden, der Ihnen den Job gerne abnimmt. Wie gesagt, können Sie über Ofri Offerten miteinander vergleichen, bevor Sie sich entscheiden.
Das ist nicht nur unkompliziert und effizient, sondern auch unverbindlich. So wissen Sie auch, auf welche Preisspanne Sie sich einlassen und können sich Fragen unverbindlich vom Experten beantworten lassen. Wenn Sie kein passendes Angebot finden, dann müssen Sie selbstverständlich auch keinen der Fachbetriebe engagieren.