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Communiqués de presse » Häufigsten Streitpunkte bei der Wohnungsabnahme
31. Mars 2026

Die häufigsten Streitpunkte bei der Wohnungsabnahme sind Küche und Bad

Bei Wohnungsabnahmen sorgen immer wieder dieselben Punkte für Diskussionen zwischen Mietern und Vermietern. 68 Reinigungsunternehmen aus der Deutschschweiz berichten in einer aktuellen Ofri-Umfrage vom Februar 2026 von ihren Erfahrungen. Die Rückmeldungen zeigen, wo es bei Endreinigungen am häufigsten hakt und wie sich die Erwartungen bei Wohnungsabnahmen im Laufe der Jahre entwickelt haben.

Mann-wischt-Fenster

Küche und Bad sorgen am häufigsten für Ärger

Am häufigsten geraten Küche und Bad in den Fokus. 60 Prozent der befragten Reinigungsbetriebe nennen die Küche als grössten Beanstandungspunkt bei der Wohnungsabnahme. Besonders Dunstabzug und Backofen sorgen immer wieder für Diskussionen. Direkt dahinter folgt das Badezimmer mit knapp 59 Prozent. Kalkrückstände auf Fliesen, Armaturen und Toiletten sowie nicht ordentlich gereinigte Lüfter führen hier immer wieder zu Nachreinigungen.

Fenster und Storen spielen mit rund 21 Prozent ebenfalls eine wichtige Rolle, deutlich seltener werden Böden (zwölf Prozent), Wände (sieben Prozent) oder Nebenräume (sechs Prozent) beanstandet.

Die Zahlen legen nahe, dass bei der Endreinigung vor allem Küche und Bad besonders gründlich gereinigt werden sollten.

Abstimmung-bei-welchen-Punkten-kommt-es-bei-Abnahmen-am-häufigsten-zu-Beanstandungen

Viele Aufträge kommen in letzter Minute

Fast ein Drittel der Reinigungsunternehmen berichtet, dass die Kundschaft häufig erst ein bis drei Tage vor der Wohnungsabgabe anfrage. In mehr als der Hälfte der Fälle haben Mieter zuvor selbst versucht zu putzen und dabei den Aufwand unterschätzt. Sie beauftragen dann entweder knapp vor dem Abgabetermin oder nach gescheiterter Wohnungsübergabe.

Diese kurzfristigen Anfragen haben Folgen. Rund 47 Prozent der Betriebe verlangen bei sehr kurzfristigen Aufträgen (ein bis drei Tage vor Wohnungsübergabe) einen Preisaufschlag. Wer spät handelt, zahlt also oft mehr.

Verwaltungen und Vermieter schauen genauer hin

Mehr als die Hälfte der Befragten erlebt Vermieter und Verwaltungen bei Wohnungsabnahmen als streng. 22 Prozent sprechen sogar davon, dass kleinste Details beanstandet werden. Gleichzeitig empfindet knapp ein Viertel die Abnahmen als fair und nachvollziehbar. Die Einschätzungen gehen also auseinander.

Auffällig ist auch, dass 46 Prozent der Reinigungsbetriebe den Eindruck haben, die Anforderungen seien in den letzten fünf Jahren gestiegen. Nur ein Viertel sieht keine Veränderung.

So berichtet ein Unternehmen von einer einzelnen Fluse, die beanstandet wurde. Ein weiteres schildert, wie der Verwalter ein Steinchen an der Schuhsohle selbst hereintrug – und dieses dann prompt als Mangel reklamierte.

Abstimmung-wie-streng-sind-vermieter-bei-wohnungsabnahme

Wo Reinigung an ihre Grenzen stösst

Oft beanstandet die Vermieterschaft auch Mängel, für die Reinigungsbetriebe nicht zuständig sind. Zum Beispiel, wenn eine Wohnung nach der Reinigung zwei bis drei Wochen leer steht und niemand mehr nach ihr schaut. In dieser Zeit können sich neue Spinnweben und Staub bilden, die bei der Abnahme beanstandet werden. Auch verschmutzte Wände fallen nicht in den Aufgabenbereich einer Reinigungsfirma. Dafür ist ein Maler zuständig.

Herr Qendrim Nekaj von der «Facility Illnau GmbH» führt noch einen weiteren entscheidenden Punkt an: «Nachmieter und Vermieter erwarten manchmal einen neuwertigen Zustand. Diverse Verschmutzungen und Abnutzungen können wir als Reinigungsfirma nicht beseitigen.»

Nachreinigungen sind eher die Ausnahme

Trotz strenger Kontrollen kommt es bei professionellen Betrieben selten zu Nachreinigungen. Über 60 Prozent der Reinigungsbetriebe geben an, dass Nachreinigungen nie oder nur in einem von zehn Fällen verlangt werden. Sehr häufige Nachreinigungen bleiben die Ausnahme. Das zeigt: Wer von Anfang an auf eine professionelle Endreinigung mit Abnahmegarantie setzt, reduziert das Risiko deutlich.

Silvia Piangou ist seit über zehn Jahren Kundenberaterin bei Ofri und kennt die Arbeitsweise professioneller Reinigungsbetriebe gut. Ihr Rat: «Achten Sie darauf, dass der Dienstleister vor der Beauftragung auf eine rechtzeitige Besichtigung besteht. Nur so lassen sich Aufwand, Zeit und Kosten präzise einschätzen. Ebenso wichtig ist eine Abnahmegarantie sowie die Präsenz eines verantwortlichen Ansprechpartners am Übergabetermin. Und nicht zuletzt geben auch die Bewertungen anderer Kunden wertvolle Hinweise auf die Qualität des Betriebs.»

Zeitdruck und falsche Erwartungen verschärfen Konflikte

Fast die Hälfte der Unternehmen nennt einen schlechteren Wohnungszustand als erwartet als Hauptgrund für komplizierte Abnahmen. Rund 28 Prozent sehen zu hohe oder strengere Erwartungen von Vermietern oder Verwaltungen als Auslöser. Jeder fünfte Betrieb beobachtet, dass Mieter schlicht zu wenig Zeit für die Reinigung einplanen. Auch parallele Zügel- oder Renovationsarbeiten sorgen regelmässig für Probleme (19 Prozent).

Die Ergebnisse machen deutlich: Viele Reinigungsbetriebe nehmen wahr, dass die Anforderungen bei Wohnungsabnahmen gestiegen sind. Besonders Küche und Bad müssen bei der Endreinigung sehr gründlich gereinigt werden. Wer zudem erst kurz vor der Übergabe beauftragt, zahlt oft drauf. Frühzeitige Planung hilft, Stress bei der Wohnungsabgabe zu vermeiden. Erfahrene Reinigungsbetriebe geben zusätzliche Sicherheit.

Quelle:
- Befragung von Schweizer Reinigungsbetrieben im Ofri-Netzwerk (Februar, 2026)

Kontakt für Rückfragen: ofri Internet GmbH, Amina Hartmann, 0445202281, [email protected], www.ofri.ch

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