Stützmauer - Das sind die Kosten und Preise
21. Oktober 2022

- Stützmauer: Die Kosten in der Übersicht
- Stützmauer bauen – was sind die Vorteile?
- Typische Varianten von Stützmauern
- Stützmauer bauen: Wie genau funktioniert das?
- Lassen Sie Ihre Stützmauer kostengünstig bauen
Stützmauer: Die Kosten in der Übersicht
Wer eine kostengünstige Stützmauer bauen lassen möchte, sollte auf das richtige Material passen. Am preiswertesten sind Stützmauern aus Beton oder Sandstein. Wir haben untenstehend aus vergangenen Ofri-Offerten für den Bau von Stützmauern die Kosten zusammengetragen. Somit erhalten Sie einen Eindruck, was das Erstellen einer Stützmauer kosten wird. In der Regel bewegen sich die Kosten für eine Stützmauer zwischen CHF 4240.- bis CHF 8950.-.
| Arbeitsschritt | Was beinhaltet der Vorgang | Einheit | Kosten von | Kosten bis |
|---|---|---|---|---|
| Baustelleninstallation | Baustelle einrichten, Gelände vermessen, Maschinentransporte | Pauschal | CHF 500.- | CHF 1500.- |
| Erdarbeiten - ohne Bagger | Aushub der Erde sowie Abführung inkl. Gebühren | Kubikmeter | CHF 120.- | CHF 120.- |
| Bagger | Miete Bagger für einen maschinellen Aushub | Stunde | CHF 32.- | CHF 75.- |
| Kieskoffer und Fundament | Kieskoffer einbauen und Betonfundament erstellen inklusive Material | Kubikmeter | CHF 500.- | CHF 800.- |
| Mauerarbeiten | Erstellen der Mauer inklusive Material | Kubikmeter | CHF 400.- | CHF 600.- |
Für welche Art der Stützmauer Sie sich schliesslich entscheiden, ist natürlich nicht nur eine Preisfrage, sondern auch Geschmackssache.
Stützmauer bauen – was sind die Vorteile?
Da eine Stützmauer oft als sogenannte Trockenmauer errichtet wird und aus Natursteinen besteht, fügt sich ihr natürliches Aussehen optimal in jeden Garten ein und kann dabei für echte optische Highlights sorgen. Gleichzeitig bietet das warme, trockene Mauerwerk einen idealen Unterschlupf für Tiere wie Wildbienen, Hummeln, Blindschleichen und Eidechsen.
Typische Varianten von Stützmauern
Es gibt verschiedene Versionen, um eine Stützmauer zu bauen. Naturnah und traditionell als Trockensteinmauer weit verbreitet, sind Granit, Gneis, Kalk und Sandstein in verschiedenen Grössen und Formen. Aber auch Betonsteine sind ideal für eine Stützmauer und bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Durch ihre Struktur kann man sie gut verzahnen und die Stützmauer aus Beton ist schnell gebaut.
Auch Materialen wie Betonpalisaden oder Ziegel eignen sich. Achten Sie dann aber darauf, dass optisch keine Stützwand entsteht. Eine abwechslungsreiche Alternative bietet eine Stützmauer aus Pflanzsteinen: Die Blumen und Kräuter in den Steinen lassen sich vielfältig kombinieren und verzieren den Garten.
Für eine Mauer aus Gabionen kommen die Drahtgitterkörbe direkt vor die Hänge. Im Anschluss geben Naturstein oder Holz den Körben von innen die nötige Stabilität.
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Stützmauer bauen: Wie genau funktioniert das?
Wenn die Planung abgeschlossen ist, braucht die Stützmauer zunächst ein Fundament, das wiederum einen entsprechenden Graben erfordert. Die erste Reihe der Stützmauer ist die Wichtigste, damit die Mauer später nicht schief wird und stabil ist. Die beste Lösung ist, die passenden Steine dafür auszusortieren.
Wer es sich zutraut, kann eine Stützmauer selber bauen, sollte auf die Statik und den Frostschutz achten, sonst wird die Stütze schnell zur Wackelpartie. Ab einer Höhe von 1,20 Metern gehören statische Berechnungen sowie ein frostsicheres Fundament zum Standard. Ist die Mauer zwei Meter hoch oder höher, muss für den Bau der Stützmauer aus Sicherheitsgründen sogar ganz offiziell ein Statiker ran. Die Berechnungen sind dann behördlich vorgeschrieben und müssen nachgewiesen werden.
Das richtige Fundament für eine Stützmauer
Damit die Stützmauer sicher und stabil steht, braucht sie ein gutes Fundament. Die Breite des Aushubs hängt dabei grundsätzlich von der geplanten Höhe der Stützmauer ab und beträgt etwa ein Drittel der späteren Höhe. Misst die Mauer nicht mehr als 120 Zentimeter, genügt es, den Graben mit verdichtetem Schotter zu befüllen.
Soll die Stützmauer höher werden, reicht das aber nicht mehr aus. Bevor es also an den Bau der Stützmauer geht, legen Fachleute ein frostsicheres Betonfundament an. Zudem gilt es, einige Faktoren in Bezug auf die Mauerdicke und Drainage zu beachten, mit denen sich Expertinnen und Experten besser auskennen: Bei Regen kann grosser Druck entstehen, der dann auf die Stützmauer einwirkt.
Den Bau von hohen Stützmauern sollte man auf jeden Fall dem Profi überlassen, aber auch bei kleineren Mauern kann guter Rat teure Reparaturarbeiten vermeiden. Um eine Stützmauer kostengünstig zu bauen, braucht es schliesslich auch eine gewisse Langlebigkeit.
Die Stützmauer bauen, Stein für Stein
Haben Sie sich beim Bau ihrer Stützmauer für die Verwendung ungleicher Steine entschieden, sortieren Sie diese der Grösse nach. Dann verwenden Sie für die erste Reihe grosse Steine, damit die Stützmauer nicht auf kleineren Kieseln wegrutscht und einstürzt. Ausserdem sollten die Steine möglichst die gleiche Höhe haben, dicht aneinander liegen und mit der glatten Seite nach vorn zeigen.
Im Anschluss klopfen Sie die Stützmauer mit einem Gummihammer in eine stabile Form und füllen die Zwischenräume mit Sand auf. Dadurch können sich die Steine besser festsetzen. Ist die erste Reihe fertig, kann der eventuelle Zwischenraum zum Hang ebenfalls befüllt werden. Haben Sie vor, eine Drainage zu verlegen, sollten Sie dies noch vor dem ersten Befüllen erledigen. Diesen Vorgang wiederholen Sie nun Reihe für Reihe, bis die Mauer die gewünschte Höhe erreicht hat.
Es ist zwar einladend, eine Stützmauer kostengünstig selber zu bauen, allerdings kann dabei auch einiges schief gehen. Wer Profis engagiert, geht also sicher, dass die Stützmauer auch hält. Spätestens bei etwas höheren Mauern, sollten Sie den Bau einer Stützmauer ohnehin Experten hinterlassen.
Lassen Sie Ihre Stützmauer kostengünstig bauen
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