Einfamilienhaus bauen - Das sind die Kosten und Preise
08. April 2024

- Ein Einfamilienhaus bauen: So setzen sich die Kosten zusammen
- Zusatzkosten beim Bauen eines Einfamilienhauses in der Schweiz
- In diesen Bereichen lohnt sich eine Investition
- Finanzierung für den Bau des Einfamilienhauses
Ein Einfamilienhaus bauen: So setzen sich die Kosten zusammen
Hausbau ist nicht gleich Hausbau und je nach individuellen Verhältnissen können die Baukosten stark variieren. Als grober Richtwert für ein standardmässiges Einfamilienhaus gilt eine Summe von etwa CHF 740‘000.-. Um jedoch nachzuvollziehen, wie hoch die Kosten für den individuellen Bau eines Einfamilienhauses sind, ist es wichtig zu wissen, wie sich die Kosten überhaupt zusammensetzen. Ratsam ist es, frühzeitig einen kompetenten und fachkundigen Architekten oder Bauleiter zu beauftragen, der den Bau des Einfamilienhauses betreut und Sie unterstützt.
Die Grundvoraussetzung, um ein Hausbauprojekt realisieren zu können, ist der Besitz eines geeigneten Grundstücks in der Schweiz sowie eine entsprechende Baugenehmigung. Die Grundstückspreise pro Quadratmeter starten ab CHF 400.- mit offener Preisgrenze nach oben je nach Gemeinde und Grundstückslage. Zu berücksichtigen sind dabei auch zuzügliche Kosten, die für die bürokratischen Angelegenheiten wie zum Beispiel Notarkosten oder Grundbucheintrag anfallen.
Die entstehenden Nebenkosten liegen etwa zwischen CHF 125’000.- und CHF 130‘000.-. Gelingt die Einrichtung der Baustelle ohne grössere Hindernisse beziehungsweise Zusatzarbeiten und ist sie gut zugänglich für die benötigten Baufahrzeuge, fallen die Kosten für den Hausbau entsprechend günstiger aus. Zu rechnen ist mit Baukosten zu einem durchschnittlichen Kubikmeterpreis von CHF 800.-. Was die Kosten beim Bau eines Einfamilienhauses stark beeinflusst, ist die gewünschte Art des Hauses. Damit einher geht auch die Entscheidung über das gewählte Material für den Rohbau. Bei Beton liegt der Quadratmeterpreis beispielsweise bei etwa CHF 200.- und bei Holz bei CHF 300.-.
Steht der Rohbau, fallen Arbeiten für den Innenausbau des Gebäudes an – darunter fallen die Installation von Strom- und Wasserleitungen sowie die Ausarbeitung der Wände. Die Einrichtung von Küche und Bad kostet etwa CHF 32‘000 bis CHF 50‘000.
Die Wahl der Türen und Fenster beeinflusst langfristig gesehen unter anderem den Energieverbrauch der Immobilie. Für die Findung der passenden Entscheidung ist es daher ratsam, sich im Vorfeld über die Wärmedämmung von Fenstern und Türen zu informieren.
Beim Bau des Daches ist es wichtig, zu wissen, welche Dachart das Einfamilienhaus haben soll. Zusätzlich ist es sinnvoll, sich gegebenenfalls Gedanken über die Installation einer Photovoltaikanlage zu machen.

Zusatzkosten beim Bauen eines Einfamilienhauses in der Schweiz
Wer ein Einfamilienhaus bauen möchte, macht sich oft auch Gedanken um mögliche Zusätze wie beispielsweise ein Gartenhaus oder einen Anbau fürs Büro. Je nach Gegebenheit ist es ratsam, für solche Arbeiten einen entsprechenden Handwerker zu beauftragen.
In diesen Bereichen lohnt sich eine Investition
Wir empfehlen Ihnen, sorgfältig zu planen und so genau wie möglich zu wissen, in welchen Bereichen Kompromisse eingegangen werden können und in welchen Bereichen sich eine Investition lohnt. Gerade was die Energieeffizienzklasse des zu bauenden Einfamilienhauses betrifft, lohnt es sich, langfristig zu denken. Wer nachhaltig und klimaschonend baut, erhält möglicherweise sogar Fördermittel. Eine gute Wärmedämmung sowie gut isolierte Türen und Fenster steigern nicht nur den Wert Ihres Einfamilienhauses, sondern sorgen nach Einzug auch für geringe Betriebskosten. Was die Kosten schnell in die Höhe treibt, sind exklusivere Wünsche und Zusätze, die zwar schön, aber für das Haus nicht dringend erforderlich sind. Ein Beispiel hierfür wäre das Anlegen eines privaten Pools.
Finanzierung für den Bau des Einfamilienhauses
Üblicherweise werden Baukredite für die Finanzierung der Kosten beim Bau eines Einfamilienhauses abgeschlossen. Erforderlich dafür ist eine gewisse Liquidität des Antragstellers. Für die spätere Rückzahlung fallen in der Regel Zinsen an, die je nach Baukredit und Geldinstitut unterschiedlich hoch ausfallen können.