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Start » Ratgeber » Der grosse Ofri-Ratgeber: Apfelbaum düngen – So versorgen Sie Ihren Baum optimal

Der grosse Ofri-Ratgeber: Apfelbaum düngen – So versorgen Sie Ihren Baum optimal

Ein kräftiger Apfelbaum bringt eine reiche Ernte und bleibt zudem widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten. Doch um jedes Jahr saftige Äpfel zu ernten, benötigt der Baum die richtigen Nährstoffe. Viele Gartenbesitzer düngen ihren Apfelbaum entweder zu selten oder mit den falschen Mitteln, was das Wachstum und die Fruchtbildung beeinträchtigen kann. Damit Ihr Apfelbaum gesund bleibt und viele Früchte trägt, ist es wichtig, ihn gezielt mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wann und wie Sie Ihren Apfelbaum düngen und welche Hausmittel sich als natürliche Alternative eignen.

Oliver Schlupp
24. Februar 2026 - 5 Min. Lesezeit

Reichtragender Apfelbaum und Bildausschnitt von Person mit Dünger im Eimer

  • Wann sollte man einen Apfelbaum düngen?
  • Welcher Dünger ist der beste für Apfelbäume?
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Apfelbaum richtig düngen

Wann sollte man einen Apfelbaum düngen?

Um einen gesunden Apfelbaum zu haben, müssen Sie auf den richtigen Zeitpunkt für das Düngen achten. Je nach Alter des Baumes und Jahreszeit unterscheiden sich nämlich die Nährstoffbedürfnisse.

Frühjahr: Der beste Start in die Wachstumsphase

Sobald der Frost vorbei ist und die ersten Knospen treiben (meist ab März), benötigt der Apfelbaum eine erste Nährstoffzufuhr. Stickstoffhaltiger Dünger fördert das Wachstum neuer Triebe und Blätter. Besonders junge Bäume profitieren in dieser Phase von einer zusätzlichen Portion Kompost oder Hornspänen.

Sommer: Unterstützung für die Fruchtbildung

Während der Apfelbaum Blüten entwickelt und Früchte ansetzt (Mai bis Juli), braucht er Kalium und Phosphor, um die Fruchtbildung zu fördern. Ein zweites Düngen im Juni stellt sicher, dass die Äpfel gross und aromatisch werden.

Herbst: Vorbereitung auf den Winter

Nach der Ernte sollte der Baum noch einmal mit kaliumhaltigem Dünger versorgt werden. Kalium stärkt das Holz und macht den Baum widerstandsfähiger gegen Frost. Stickstoffhaltige Dünger sollten jetzt vermieden werden, da sie das Wachstum anregen und den Baum anfälliger für Kälte machen.

Junge im Vergleich zu alten Bäumen: Unterschiede beim Düngen

  • Junge Apfelbäume (ein bis drei Jahre): Benötigen regelmässig Nährstoffe, um kräftige Wurzeln zu bilden. Sie sollten einmal im Frühjahr und einmal im Sommer gedüngt werden.
  • Ältere Apfelbäume (ab vier Jahren): Brauchen weniger Nährstoffe, da sie bereits gut eingewurzelt sind. Ein Düngen im Frühjahr reicht oft aus, wenn der Boden nährstoffreich ist.

Wenn Sie das Düngen gleich mit der Pflege Ihrer gesamten Obstbäume verbinden möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber zum Schneiden von Obstbäumen. Benötigen Sie hingegen Unterstützung bei der Pflege Ihrer Bäume im Allgemeinen, lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten.

Welcher Dünger ist der beste für Apfelbäume?

Die Wahl des richtigen Düngers hängt davon ab, ob Sie einen natürlichen Langzeitdünger oder eine schnelle Nährstoffzufuhr bevorzugen:

Organische Dünger: Nachhaltige Nährstoffversorgung

Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe langsam frei und verbessern gleichzeitig die Bodenqualität. Sie sind ideal für eine langfristige Versorgung des Apfelbaums. Geeignete organische Dünger:

  • Kompost: Liefert Stickstoff, Phosphor und Kalium und verbessert die Bodenstruktur.
  • Hornspäne oder Hornmehl: Fördern das Wachstum durch einen hohen Stickstoffgehalt.
  • Pferde- oder Kuhmist: Sorgt für eine gleichmässige Nährstoffversorgung über mehrere Monate.
  • Holzasche: Reich an Kalium, stärkt den Baum und unterstützt die Fruchtbildung.

Mineralische Dünger: Schnelle Wirkung bei Mangelerscheinungen

Manchmal braucht ein Apfelbaum aber auch schnell Nährstoffe, etwa wenn er gelbe Blätter hat oder kaum Früchte trägt. Hier helfen mineralische Dünger, da sie schnell verfügbar sind:

  • Blaukorn: Enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium in hoher Konzentration.
  • Kali-Dünger: Fördert die Winterhärte und verbessert die Fruchtqualität.
  • Phosphatdünger: Unterstützt die Wurzelbildung und Blütenentwicklung.

Hausmittel als natürliche Alternativen

Wenn Sie auf chemische Dünger verzichten möchten, gibt es viele einfache Hausmittel, die Ihrem Apfelbaum wertvolle Nährstoffe liefern:

  • Bananenschalen: Reich an Kalium und Phosphor – einfach zerkleinert in die Erde einarbeiten.
  • Kaffeesatz: Enthält Stickstoff und lockert den Boden auf.
  • Eierschalen: Reich an Kalzium, stärkt die Zellstruktur der Pflanze.

Egal, für welche Art von Dünger Sie sich entscheiden – die richtige Dosierung ist das A und O. Zu viel Dünger kann das Wachstum nachhaltig schwächen und den Baum eher anfällig für Krankheiten machen!

Kleines Mädchen pflückt rote Äpfel

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Apfelbaum richtig düngen

Damit Ihr Apfelbaum optimal mit Nährstoffen versorgt wird, sollten Sie beim Düngen systematisch vorgehen. Hier eine einfache Anleitung:

Schritt 1: Den passenden Dünger auswählen

Entscheiden Sie sich je nach Bedarf für organischen, mineralischen oder natürlichen Dünger. Organische Dünger sind ideal für eine nachhaltige Versorgung, während mineralische Dünger schnelle Abhilfe bei Nährstoffmangel schaffen.

Schritt 2: Die richtige Menge bestimmen

Die Dosierung hängt vom Alter des Baumes und der Art des Düngers ab.

  • Junge Apfelbäume (ein bis drei Jahre): Etwa drei bis fünf Liter Kompost oder 100 Gramm Hornspäne pro Jahr.
  • Ältere Apfelbäume (ab vier Jahren): Fünf bis zehn Liter Kompost oder 200 Gramm Hornspäne pro Jahr.
  • Mineralischer Dünger: Herstellerangaben beachten, da Überdüngung den Baum schädigen kann.

Schritt 3: Dünger richtig ausbringen

  • Kompost, Hornspäne oder Mist: Grosszügig um den Wurzelbereich verteilen und leicht in die Erde einarbeiten.
  • Mineralischer Dünger: Gleichmässig ausstreuen und gut angiessen.
  • Flüssigdünger: Mit Wasser vermischen und direkt auf die Wurzelscheibe giessen.

Schritt 4: Nachsorge und Kontrolle

Nach dem Düngen sollten Sie den Apfelbaum gründlich wässern, damit die Nährstoffe besser aufgenommen werden.

Sollte Ihnen die Zeit fehlen, um Ihren Apfelbaum regelmässig zu düngen, stehen Ihnen die Gartenfachbetriebe bei Ofri natürlich gerne zur Verfügung. Stellen Sie eine unverbindliche Offertenanfrage und vergleichen Sie die Angebote.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich meinen Apfelbaum mit Rasendünger düngen?

Nein, Rasendünger enthält in aller Regel zu viel Stickstoff, der das Blattwachstum fördert, aber die Fruchtbildung hemmen kann. Besser sind Kompost, Hornspäne oder spezieller Apfelbaum-Dünger.

Wie erkenne ich, dass mein Apfelbaum zu wenig Nährstoffe hat?

Typische Anzeichen sind kleine, blasse Blätter, wenige oder kleine Früchte und schwaches Wachstum. Gelbe Blätter deuten oft auf Stickstoffmangel hin, während rissige Früchte ein Zeichen für Kalium-Mangel sein können.

Kann ich meinen Apfelbaum mit Kaffeesatz düngen?

Ja, Kaffeesatz enthält Stickstoff und lockert den Boden. Aber nur in kleinen Mengen verwenden, da er den Boden leicht versauern kann.

Ist es sinnvoll, Apfelbäume im Topf zu düngen?

Ja, Apfelbäume in Kübeln brauchen mehr Nährstoffe als solche im Garten, da die Erde im Topf schneller ausgelaugt wird. Verwenden Sie im Frühjahr und Sommer alle vier bis sechs Wochen einen organischen Flüssigdünger.

Was passiert, wenn ich meinen Apfelbaum zu viel dünge?

Ein Überdüngen kann das Wachstum unkontrolliert fördern, wodurch der Baum anfälliger für Krankheiten wird. Zudem kann ein Überangebot an Stickstoff die Fruchtqualität verschlechtern.

Kann ich meinen Apfelbaum mit Hühner- oder Pferdemist düngen?

Ja, aber nur, wenn dieser gut verrottet ist. Frischer Mist ist zu scharf und kann die Wurzeln schädigen. Pferdemist eignet sich gut im Herbst, da er langsam Nährstoffe freisetzt.

Sollte ich meinen Apfelbaum vor oder nach dem Regen düngen?

Am besten direkt vor einem leichten Regen, damit die Nährstoffe gut in den Boden eindringen. Bei starkem Regen besteht allerdings die Gefahr, dass der Dünger ausgewaschen wird. Düngen Sie dann erneut nach dem Regen.

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