Sie haben das Glück, ein Flachdach nutzen zu können? Dann nichts wie los – eine Dachterrasse zu gestalten ist ein echtes Highlight für jedes Zuhause. Sie wird sicher zu einem Ort, an dem Sie entspannen, feiern und die Aussicht geniessen können. Ob mitten in Zürich, einem Berner Vorort oder irgendwo über den Hügeln der Romandie – Dachterrassen sind eine echte Bereicherung. Wer sie clever plant und stilvoll umsetzt, holt das Maximum heraus – ganz gleich, wie gross oder klein die Fläche ist. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Dachterrasse gestalten können und worauf Sie dabei achten sollten.

Bevor Sie Ihre Dachterrasse einrichten, müssen Sie einige wichtige Punkte abklären. Denn nicht jedes Dach eignet sich automatisch dafür. Wer hier sorgfältig plant, spart später Zeit, Geld und Ärger. Hier einige wichtige Punkte im Überblick:
Weitere Informationen zum Bau einer Dachterrasse finden Sie in unserem Beitrag: Eine Dachterrasse bauen – So geht’s
Ob kompakter Stadtbalkon oder weitläufige Dachfläche – mit dem richtigen Konzept wird jede Terrasse ganz bestimmt zu Ihrem Lieblingsplatz. Wichtig ist, die Fläche clever zu nutzen und ein stimmiges Design zu wählen.
Auch auf wenigen Quadratmetern lässt sich eine Dachterrasse gemütlich gestalten. Setzen Sie auf multifunktionale Möbel – zum Beispiel eine Sitzbank mit Stauraum oder klappbare Loungemöbel. Vertikale Gärten sparen Platz und bringen trotzdem viel Grün.
Ideen für kleine Dachterrassen:

Wer mehr Platz hat, kann seine Terrasse in verschiedene Bereiche unterteilen. Etwa einen Essbereich, eine Lounge-Zone und eine Sonneninsel mit Liegestühlen. Pflanzen in grossen Töpfen oder Rankgitter helfen, Bereiche optisch zu trennen.
Tipp: Achten Sie auf durchdachte Wege zwischen den Zonen. Bodenbeläge in unterschiedlichen Materialien helfen, die Struktur noch weiter zu unterstreichen.
Ein harmonisches Gesamtkonzept entsteht, wenn Sie sich für einen Stil entscheiden – und diesen durchziehen, wie etwa:
Wer seine Dachterrasse gestalten möchte, sollte bei der Möbelauswahl nicht nur aufs Design achten. Gerade auf dem Dach sind Witterung, UV-Strahlung und Wind deutlich intensiver. Hier zählt Qualität und Funktion.
Outdoor-Möbel müssen viel aushalten. Setzen Sie auf Materialien, die speziell für den Aussenbereich geeignet sind.
| Material | Vorteile | Besonderheit auf dem Dach |
|---|---|---|
| Polyrattan | Leicht, pflegeleicht, langlebig | Gut bei starkem Wind, da flexibel |
| Teakholz | Wetterfest, edel, natürlich | Muss regelmässig gepflegt werden |
| Edelstahl | Robust, modern, rostfrei | Sehr stabil, aber schwer |
| Aluminium | Leicht, rostfrei, mobil | Ideal bei häufigem Umstellen |
Wer Wind und Wetter trotzen will, braucht Lösungen für Kissen, Werkzeuge und Pflanzenzubehör. Ideal sind: Sitzbänke mit integriertem Fach, wetterfeste Aufbewahrungsboxen und Schränke aus Metall oder Kunststoff. Verwenden Sie Polster mit abnehmbaren, waschbaren Bezügen. Noch besser sind schnell trocknende Outdoor-Textilien.
Beim Boden sollten Sie nicht nur an die Optik denken. Auch Rutschfestigkeit, Hitzebeständigkeit und das Gewicht sind wichtige Faktoren.
Geeignete Materialien:
Tipp: Legen Sie eine Drainagematte unter lose verlegte Böden – das schützt vor Staunässe.
Pflanzen machen jede Dachterrasse gemütlicher, natürlicher und lebendiger. Doch Wind, Sonne und Hitze stellen besondere Anforderungen. Wer hier klug wählt, hat lange Freude an seiner grünen Oase.
Wichtig ist, dass die Pflanzen mit den Bedingungen auf dem Dach zurechtkommen. Ideal sind sonnenliebende, robuste Sorten, die auch mit Wind und wenig Erde klarkommen:
Verwenden Sie leichte, frostfeste Töpfe aus Kunststoff, Fiberglas oder leichtem Beton. Diese lassen sich einfach umstellen und belasten das Dach nicht unnötig.
Für kleine Flächen sind vertikale Pflanzsysteme genial. Sie bringen viel Grün auf wenig Raum. Auch Rankgitter mit Kletterpflanzen wie Clematis, Efeu oder Wilder Wein bieten Sichtschutz und Atmosphäre zugleich.

Gerade auf der Dachterrasse sind Wind und neugierige Blicke keine Seltenheit. Ein guter Sicht- und Windschutz macht Ihre Terrasse deutlich gemütlicher und sicherer – ganz ohne optische Kompromisse. Offene Höhenlage bedeutet oft auch Wind. Das stört nicht nur, sondern kann auch gefährlich werden. Wählen Sie daher stabile Materialien, die fest verankert werden können:
Niemand will beim Relaxen auf dem Liegestuhl beobachtet werden. Ein clever geplanter Sichtschutz schafft Privatsphäre – und kann zugleich ein echter Hingucker sein.
Beliebte Lösungen sind unter anderem:
Kombi-Elemente aus Glas und Pflanzen schützen, lassen aber gleichzeitig Licht durch. Auch Hochbeete mit integriertem Windschutz funktionieren super. Unser Beitrag zum Thema Terrasse überdachen interessiert Sie vielleicht in diesem Zusammenhang auch.
Sobald die Sonne untergeht, zeigt Ihre Dachterrasse, was wirklich in ihr steckt. Mit der richtigen Beleuchtung schaffen Sie eine unverwechselbare, gemütliche Atmosphäre – und gleichzeitig Sicherheit.

Solarleuchten sind ideal für die Dachterrasse. Sie benötigen keinen Stromanschluss, laden sich tagsüber auf und spenden abends ein warmes Licht. Weitere Lichtideen:
Tipp: Achten Sie auf warmweisses Licht. Es wirkt gemütlicher als grelles Kaltweiss.
Mit einer Feuerschale oder einem Ethanol-Kamin wird es kuschelig warm und urgemütlich. Wer es moderner mag, setzt auf elektrische Heizstrahler mit Fernbedienung. Natürlich müssen Sie bei offenem Feuer beachten, ob die Bauordnung es erlaubt – und es immer nur mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien zu nutzen.
Viele träumen davon, ihre Dachterrasse selbst zu gestalten. Und ja – mit etwas handwerklichem Geschick ist einiges machbar. Doch manche Aufgaben gehören besser in erfahrene Hände.
Kleinere Projekte wie Möbel aufstellen, Pflanzgefässe arrangieren oder Lichterketten montieren schaffen die meisten problemlos allein. Auch ein Klicksystem-Boden lässt sich oft gut selbst verlegen. Sobald es jedoch um Statik, Elektrik, Abdichtung oder fest installierte Aufbauten geht, ist Fachwissen Pflicht. Fehler können teuer werden – oder sogar gefährlich.
In diesen Fällen sind Profis sinnvoll:
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