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Start » Ratgeber » Dachfenster austauschen – Wann lohnt sich der Wechsel und wie gehen Sie vor?

Dachfenster austauschen – Wann lohnt sich der Wechsel und wie gehen Sie vor?

Dachfenster sind extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Sie trotzen Regen, Hagel, Schnee und intensiver Sonneneinstrahlung. Mit der Zeit zeigen auch hochwertige Fenster Verschleisserscheinungen. Undichte Stellen, beschlagene Scheiben oder eine unzureichende Wärmedämmung sind deutliche Signale, dass ein Austausch fällig wird. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wann Sie Ihre Dachfenster austauschen sollten, welche Fenstertypen zur Verfügung stehen und wie der Austausch Schritt für Schritt abläuft. Sie erfahren ausserdem, ob Sie das Projekt selbst umsetzen können oder wann Sie besser einen Fachbetrieb beauftragen.

Ofri Redaktion
14. Januar 2026 - 12 Min. Lesezeit

Aussenansicht auf zwei montierte geöffnete Dachfenster

  • Wann sollten Sie Dachfenster austauschen?
  • Welche Dachfenstertypen stehen zur Auswahl?
  • Austausch in Eigenregie oder Fachbetrieb?
  • Schritt-für-Schritt: So tauschen Sie Dachfenster aus
  • Kosten für den Dachfensteraustausch
  • Fördermittel und steuerliche Absetzbarkeit
  • Wartung und Pflege neuer Dachfenster
  • Häufig gestellte Fragen
  • Fazit: Investition in Wohnqualität und Energieeffizienz

Wann sollten Sie Dachfenster austauschen?

Durchschnittliche Lebensdauer

Dachfenster halten etwa 20 bis 30 Jahre. Die Lebensdauer hängt stark von der Qualität des Materials, der Pflege und den Witterungsbedingungen ab. Dachfenster sind Wind und Wetter deutlich stärker ausgesetzt als normale Fenster. Deshalb sollten Sie diese alle sechs bis acht Jahre warten lassen, um die Lebensdauer zu verlängern.

Klare Anzeichen für einen notwendigen Austausch

  • Undichtigkeiten: Wasserflecken an der Innenseite des Fensters oder am umgebenden Dachmaterial zeigen, dass die Abdichtung nicht mehr funktioniert. Wasser kann in die Dachkonstruktion eindringen und erhebliche Schäden an der Bausubstanz verursachen. Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden sind die Folge.

  • Beschlagene Scheiben: Bildet sich Kondenswasser zwischen den Scheiben, ist die Isolierverglasung defekt. Die Dichtungen haben ihre Funktion verloren. Das Fenster verliert massiv an Dämmwirkung und Sie heizen buchstäblich zum Fenster hinaus.

  • Risse und Schäden am Rahmen: Sichtbare Risse im Glas oder Rahmen beeinträchtigen die strukturelle Integrität. Bei Holzrahmen können Fäulnis und Verrottung auftreten. Spalten zwischen Rahmenbauteilen lassen Zugluft eindringen.

  • Schlechte Wärmedämmung: Wenn Ihre Dachfenster im Winter stark von innen anlaufen, ist die Isolierung unzureichend. Die kalten Fensterscheiben ziehen Feuchtigkeit an, was zu Schimmelbildung führt. Im Sommer heizt sich das Dachgeschoss durch schlecht isolierte Fenster extrem auf.

  • Schwergängige Mechanik: Lassen sich Fenster nur noch schwer öffnen oder schliessen, sind die Beschläge verschlissen. Bei älteren Fenstern lohnt sich oft keine Reparatur mehr, weil Ersatzteile teuer oder nicht mehr verfügbar sind.

Energieeffizienz moderner Fenster

Seit Ende der 2000er-Jahre werden in der Schweiz standardmässig dreifach isolierverglaste Fenster verbaut. Diese erreichen einen U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient oder auch Wärmedämmwert) von 0,5 bis 0,6 Watt und dämmen rund 80 Prozent besser als zweifach verglaste Fenster. Moderne Dachfenster verfügen über eine grössere Verglasungsfläche, sodass Sie beim Austausch gegen ein gleichgrosses Fenster am Ende mehr Tageslicht gewinnen.

Der Austausch alter Dachfenster rechnet sich schnell durch niedrigere Heizkosten. Sie verbessern nicht nur die Energiebilanz, sondern auch den Wohnkomfort. Neue Fenster sorgen für bessere Schallisolierung und ein angenehmeres Raumklima.

Welche Dachfenstertypen stehen zur Auswahl?

Schwingfenster – Der Klassiker

Das Schwingfenster ist der am meisten verbreitete Dachfenstertyp in der Schweiz. Es öffnet sich um eine horizontale Mittelachse und lässt sich in verschiedenen Winkeln arretieren. Der Griff befindet sich am oberen Rand des Fensters, was die Platzierung von Möbeln direkt darunter ermöglicht.

Vorteile Nachteile
Kostengünstige Anschaffung Obere Hälfte des Fensterflügels ragt beim Öffnen in den Raum
Einfache und komfortable Bedienung Kann bei niedriger Deckenhöhe als störend empfunden werden
Ideal für höher eingebaute Dachfenster Zugang zum Fenster beim Öffnen teilweise eingeschränkt
Schwingfunktion erleichtert die Reinigung der Aussenscheibe  
Bei VELUX-Modellen um 180° dreh- und arretierbar  

Klapp-Schwingfenster – Maximale Bewegungsfreiheit

Klapp-Schwingfenster kombinieren zwei Öffnungsfunktionen. Die Drehachse liegt im oberen Rahmen, wodurch sich das Fenster bis zu 45 Grad nach aussen öffnen lässt. Gleichzeitig verfügen diese Fenster über eine Schwingfunktion zur Reinigung.

Vorteile Nachteile
Fensterflügel klappt vollständig nach aussen – ungehinderte Kopffreiheit Teurer als einfache Schwingfenster
Sie können sich ans geöffnete Fenster stellen Nur geeignet, wenn das Fenster in direkter Reichweite liegt
Freier Panoramablick bei geöffnetem Fenster Griff befindet sich am unteren Rand des Fensters
Ideal für Räume mit niedrigen Decken  
Praktisch, wenn Sie häufig am offenen Fenster stehen möchten  

Hochschwingfenster und Ausstiegsfenster

Hochschwingfenster haben die Drehachse im oberen Drittel und öffnen sich nach oben. Sie eignen sich besonders für den Dachausstieg. Ausstiegsfenster sind speziell verstärkt und erfüllen höhere Sicherheitsanforderungen für den direkten Zugang zum Dach.

Material: Holz oder Kunststoff?

Holzfenster: Kiefernholz ist das Standardmaterial für Dachfenster. Holz bietet ausgezeichnete Dämmeigenschaften und eine warme Optik. Moderne Holzfenster sind mehrfach lackiert und gut geschützt. Sie benötigen aber regelmässige Pflege.

Kunststofffenster: Kunststoffrahmen sind wartungsarm und feuchtigkeitsresistent. Sie eignen sich besonders für Feuchträume wie Badezimmer und Küchen. Kunststoff verrottet nicht und behält seine Form auch bei starken Temperaturschwankungen.

Bei der Wahl sollten Sie die Raumnutzung berücksichtigen. Für Badezimmer und Küchen empfehlen sich Kunststofffenster wegen ihrer Feuchtigkeitsbeständigkeit. Für Wohnräume bieten Holzfenster eine hochwertigere Optik.

Austausch in Eigenregie oder Fachbetrieb?

Wann können Sie selbst austauschen?

Ein Austausch in Eigenregie ist möglich, wenn das neue Fenster exakt die gleichen Masse wie das alte hat. Viele Hersteller bieten spezielle Renovierungs- oder Austauschfenster an, die passgenau in bestehende Rahmen eingesetzt werden können. Diese Fenster ersetzen nur den Fensterflügel und die Verglasung, nicht den kompletten Eindeckrahmen.

Bei VELUX und Roto finden Sie anhand des Typenschilds am alten Fenster das passende Austauschmodell. Das Typenschild befindet sich meist an der oberen Seite des Fensterflügels und gibt Grösse sowie Typ an.

Voraussetzungen für DIY: Sie benötigen handwerkliches Geschick, eine zweite Person zur Hilfe und die richtigen Werkzeuge. Der Austausch dauert etwa einen halben Tag pro Fenster. Wichtig ist absolute Sorgfalt bei der Abdichtung, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Wann sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen?

Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, wenn das neue Fenster grössere oder andere Masse hat als das alte. In dem Fall muss die Dachöffnung verändert werden, was Eingriffe in die Dachkonstruktion und Lattung erfordert. Einen Fachbetrieb sollten Sie auch beauftragen, wenn Sie eine neue Dämmung rund um das Fenster einbauen möchten oder der Eindeckrahmen komplett erneuert werden muss.

Auch wenn Sie unsicher sind oder keine Erfahrung mit Dacharbeiten haben, bieten Ihnen Fachbetriebe eine garantierte, korrekte Abdichtung und übernehmen die Gewährleistung. Fehler bei der Montage können zu erheblichen Folgeschäden führen. Wasser kann in die Dachkonstruktion eindringen und die Dämmung durchnässen. Die Reparaturkosten übersteigen dann schnell die gesparten Handwerkerkosten.

Schritt-für-Schritt: So tauschen Sie Dachfenster aus

Vorbereitung und Materialbeschaffung

Handwerker misst Dachfenster aus

Masse ermitteln: Messen Sie die Fensteröffnung horizontal an drei Stellen und vertikal an drei Stellen. Nehmen Sie jeweils das grösste Mass. Das Innenfuttermass ist entscheidend für die Bestellung. Fotografieren Sie das Typenschild am alten Fenster.

Richtiges Fenster bestellen: Bestellen Sie ein passgenaues Austauschfenster beim Hersteller. Achten Sie auf die gleiche Einbaugrösse. Moderne Fenster haben meist eine grössere Verglasungsfläche bei gleichen Aussenmassen. Bestellen Sie auch neues Dichtungsmaterial und Montagezubehör.

Werkzeug bereitstellen: Sie benötigen Schraubenzieher, Akkuschrauber, Cuttermesser, Dichtungsmaterial, Montageschaum, eventuell eine Säge und Sicherheitsausrüstung für Arbeiten auf dem Dach.

Wetter beachten: Planen Sie den Austausch bei trockenem Wetter. Die Dachöffnung bleibt während des Austauschs eine Zeit lang ungeschützt. Halten Sie eine Plane bereit für den Fall, dass sich das Wetter unerwartet ändert.

Ausbau des alten Fensters

Handwerker vor ausgebautem Dachfensterfluegel

Sicherheit geht vor: Sichern Sie die Arbeitsfläche rund um das Fenster. Entfernen Sie Möbel und decken Sie den Boden ab. Arbeiten Sie zu zweit, da Fenster je nach Grösse 20 bis 40 Kilogramm wiegen können.

Fensterflügel ausbauen: Öffnen Sie das Fenster in Putzstellung und heben Sie den Flügel aus den Scharnieren. Bei vielen Modellen müssen Sie dafür kleine Sicherungsstifte lösen. Legen Sie den Flügel sicher ab.

Rahmen entfernen: Lösen Sie die Befestigungsschrauben, die den Rahmen mit dem Eindeckrahmen verbinden. Achten Sie darauf, keine Dachziegel zu beschädigen. Entfernen Sie alte Dichtungen und Dämmaterial sorgfältig.

Eindeckrahmen prüfen: Kontrollieren Sie den Eindeckrahmen auf Schäden. Wenn dieser intakt ist, können Sie ihn weiter nutzen. Bei einem Komplettaustausch müssen Sie auch den Eindeckrahmen und eventuell Dachziegel entfernen.

Einbau des neuen Fensters

Handwerker bringt Abdichtung am Dachfenster an

Eindeckrahmen vorbereiten: Reinigen Sie den Eindeckrahmen gründlich. Entfernen Sie alle Reste von alten Dichtungen. Bei einem neuen Eindeckrahmen folgen Sie genau der Montageanleitung des Herstellers.

Abdichtung anbringen: Bringen Sie neue Dichtungsbahnen rund um die Fensteröffnung an. Die Abdichtung muss wasserdicht mit der Dachfolie verbunden sein. Arbeiten Sie von unten nach oben, damit Wasser immer ablaufen kann.

Fensterrahmen einsetzen: Setzen Sie den neuen Fensterrahmen in den Eindeckrahmen ein. Achten Sie auf exakte Ausrichtung. Der Rahmen muss absolut waagerecht sitzen. Überprüfen Sie den korrekten Sitz mit einer Wasserwaage.

Befestigen: Verschrauben Sie den Rahmen gemäss Anleitung. Ziehen Sie die Schrauben gleichmässig an, um Verspannungen zu vermeiden. Überprüfen Sie nochmals die Ausrichtung.

Dämmung einbringen: Füllen Sie die Hohlräume zwischen Rahmen und Dachkonstruktion mit Dämmstoff aus. Verwenden Sie Montageschaum sparsam, da dieser beim Aushärten aufquillt.

Fensterflügel einhängen: Setzen Sie den Fensterflügel in die Scharniere ein und sichern Sie ihn. Prüfen Sie die Funktion. Das Fenster muss sich leicht öffnen und schliessen lassen.

Abschlussarbeiten: Bringen Sie die Innenverkleidung an. Kontrollieren Sie alle Dichtungen. Führen Sie einen Funktionstest durch. Öffnen und schliessen Sie das Fenster mehrmals.

Abnahme und Kontrolle

Regentropfen auf Glasscheibe

Prüfen Sie die Abdichtung gründlich. Bei Regen sollten Sie von innen kontrollieren, ob Wasser eindringt. Achten Sie besonders auf die Ecken und Übergänge. Testen Sie die Lüftungsfunktion und stellen Sie sicher, dass sich das Fenster in allen Positionen arretieren lässt.

Kosten für den Dachfensteraustausch

Materialkosten

Die Kosten für ein neues Dachfenster variieren stark je nach Typ, Grösse und Ausstattung:

Typ Beschreibung Richtpreis (CHF)
Einfaches Schwingfenster (Holz, 55 × 98 cm, Dreifachverglasung) Standard-Ausführung 600.– bis 900.–
Einfaches Schwingfenster (Kunststoff) Je nach Hersteller und Ausstattung 500.– bis 800.–
Klapp-Schwingfenster Premium-Variante, abhängig von Grösse und Material 900.– bis 1’500.–
Aussenrollläden (Zusatzausstattung) Sonnenschutz / Verdunkelung 500.– bis 800.–
Insektenschutzgitter (Zusatzausstattung) Schutz vor Insekten 100.– bis 200.–
Innenrollos oder Plissees (Zusatzausstattung) Sicht- und Sonnenschutz innen 150.– bis 400.–

Montagekosten

Wenn Sie einen Fachbetrieb beauftragen, rechnen Sie mit folgenden Kosten:

Leistungsart Beschreibung Kosten (CHF)
Einfacher Austausch Austausch bei gleichen Massen, Dauer ca. 3–4 Stunden 500.– bis 800.– pro Fenster
Kompletter Neueinbau Anpassung der Dachöffnung oder kompletter Ersatz des Eindeckrahmens 1’200.– bis 2’000.– pro Fenster
Gesamtkosten Inklusive Material und Montage; abhängig von Fenstergrösse, Sonderanfertigung und Dachneigung 1’500.– bis 3’500.–

Auf Ofri finden Sie geprüfte Fachbetriebe, die kostenlose Offerten erstellen. Vergleichen Sie mehrere Angebote, um den besten Preis zu erhalten. Detaillierte Kosteninformationen finden Sie in unserem Ratgeber zu Dachfenster-Kosten.

Fördermittel und steuerliche Absetzbarkeit

Gebäudeprogramm

Das Schweizer Gebäudeprogramm fördert energetische Sanierungen. Allerdings erhalten Sie für den reinen Austausch einzelner Dachfenster keine direkte Förderung. Die Begründung: Wenn Sie nur Fenster austauschen, aber die Wände ungedämmt lassen, kann Kondenswasser von den gut isolierten Fenstern in die ungedämmten Wände wandern und dort Schimmel verursachen.

Förderung erhalten Sie nur im Rahmen einer Gesamtsanierung, bei der auch Dach oder Wände gedämmt werden. Planen Sie ohnehin eine Dachsanierung, lohnt es sich, diese mit dem Fensteraustausch zu kombinieren.

Steuerliche Absetzbarkeit

Investitionen in die energetische Sanierung können Sie in der Steuererklärung geltend machen. Dazu gehört auch der Austausch alter Fenster durch moderne, besser dämmende Modelle. Die Höhe der Steuerersparnis hängt von Ihrem Grenzsteuersatz ab und beträgt typischerweise 20 bis 40 Prozent der Investitionskosten.

Bewahren Sie alle Rechnungen und Belege auf. In einigen Kantonen müssen Sie die Arbeiten vor Ausführung bei der Steuerbehörde anmelden.

Wartung und Pflege neuer Dachfenster

Regelmässige Inspektion

Kontrollieren Sie Ihre Dachfenster mindestens einmal jährlich gründlich. Prüfen Sie Dichtungen, Rahmen und Beschläge auf Schäden. Achten Sie besonders auf:

  • Risse im Glas oder Rahmen
  • lose oder poröse Dichtungen
  • Verfärbungen oder Feuchtigkeitsspuren
  • Einwandfreie Funktion der Öffnungsmechanik sowie
  • Schmutzablagerungen in Entwässerungsrinnen.

Reinigung

Reinigen Sie Rahmen und Verglasung zweimal jährlich. Verwenden Sie milde Reinigungsmittel und ein weiches Tuch. Aggressive Chemikalien können Dichtungen und Beschichtungen beschädigen. Die Schwingfunktion erlaubt die bequeme Reinigung der Aussenscheibe von innen.

Säubern Sie die Entwässerungsöffnungen am unteren Fensterrand. Diese leiten Kondenswasser und eindringendes Regenwasser ab. Verstopfte Öffnungen führen zu Wasseransammlungen.

Wartung der Beschläge

Schmieren Sie bewegliche Teile einmal jährlich mit säurefreiem Öl oder Silikonspray. Dazu gehören Scharniere, Verriegelungen und Griffe. Gut gepflegte Beschläge funktionieren auch nach Jahren noch leichtgängig.

Prüfen Sie die Einstellung der Fensterflügel. Bei Klapp-Schwingfenstern kann die Federspannung nachjustiert werden, damit das Fenster in jeder Position stabil bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Fazit: Investition in Wohnqualität und Energieeffizienz

Der Austausch alter Dachfenster verbessert die Energiebilanz Ihres Hauses spürbar. Sie senken Heizkosten, erhöhen den Wohnkomfort und steigern den Wert Ihrer Immobilie. Moderne Fenster bieten bessere Dämmung, mehr Tageslicht und deutlich verbesserten Schallschutz.

Bei einfachem Austausch mit gleichen Massen können geübte Heimwerker die Arbeiten selbst durchführen. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, wenn grössere Umbauten nötig sind oder Sie sich unsicher fühlen. Die Investition in professionelle Montage zahlt sich durch korrekte Abdichtung und Gewährleistung aus.

Auf Ofri finden Sie qualifizierte Fachbetriebe für Dachfenster, die kostenlose Offerten erstellen. Vergleichen Sie mehrere Angebote und wählen Sie den Betrieb mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie in unseren Ratgebern zum Dachfenster einbauen und zu den Kosten beim Dachfenster ersetzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert der Austausch eines Dachfensters?

Bei gleichen Fenstermassen und einfachem Austausch dauern die Arbeiten etwa drei bis vier Stunden pro Fenster. Ein erfahrener Fachbetrieb schafft mehrere Fenster an einem Tag. Muss die Dachöffnung verändert werden, dauert es entsprechend länger.

Kann ich verschiedene Hersteller kombinieren?

Ja, Sie können neue Fenster eines anderen Herstellers einbauen. Wichtig ist nur, dass die Masse passen. Spezielle Austauschfenster sind oft herstellerübergreifend kompatibel. VELUX und Roto bieten Renovierungsfenster an, die in Rahmen anderer Hersteller passen.

Brauche ich eine Baubewilligung?

Für den reinen Austausch bestehender Dachfenster in gleicher Grösse und Position benötigen Sie normalerweise keine Baubewilligung. Bei Vergrösserung der Fensteröffnung oder Änderung der Position sollten Sie bei Ihrer Gemeinde nachfragen. In Schutzzonen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden gelten strengere Vorschriften.

Welche Verglasung ist optimal?

Für Wohnräume empfiehlt sich Dreifachverglasung mit einem U-Wert unter 0,6 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Für Dachräume auf der Südseite lohnt sich Sonnenschutzverglasung, die Hitzeeintrag reduziert. Schallschutzverglasung eignet sich bei starker Lärmbelastung, etwa in Flughafennähe.

Lohnt sich der Austausch funktionierender alter Fenster?

Wenn Ihre Fenster noch dicht sind, aber älter als 20 Jahre, rechnet sich der Austausch meist durch Energieeinsparungen. Moderne Fenster mit Dreifachverglasung reduzieren Wärmeverluste um bis zu 80 Prozent gegenüber alten zweifach verglasten Modellen. Die Amortisation erfolgt durch niedrigere Heizkosten innerhalb von 15 bis 20 Jahren.

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