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Start » Ratgeber » Ölheizung ersetzen: So planen Sie den Umstieg richtig

Ölheizung ersetzen: So planen Sie den Umstieg richtig

Wer in der Schweiz noch mit Öl heizt, steht vor einer wichtigen Entscheidung. Spätestens wenn der Brenner in die Jahre kommt oder die Heizung viel Energie frisst, stellt sich die Frage: Soll ich meine Ölheizung ersetzen – und wenn ja, wann und womit?

Oliver Schlupp
20. Februar 2026 - 12 Min. Lesezeit

Alte Ölheizung

  • Das Wichtigste im Überblick
  • Wann und warum Sie Ihre Ölheizung ersetzen sollten
  • Welche Alternativen zur Ölheizung gibt es?
  • Gesetzeslage zum Ersetzen der Ölheizung in der Schweiz
  • Kosten für den Ersatz einer Ölheizung
  • Ölheizung ersetzen: Förderprogramme in der Schweiz (Bund & Kantone)
  • Fazit

Das Wichtigste im Überblick

  • In mehreren Kantonen ist der Einbau neuer Ölheizungen ab 2025 oder 2030 nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erlaubt.
  • Der Bund und die Kantone zahlen teils über CHF 10’000.- für den Ersatz einer Ölheizung durch eine Wärmepumpe oder Holzheizung.
  • Eine Wärmepumpe verursacht rund 75 Prozent weniger Emissionen als eine Ölheizung.
  • Spätestens wenn der Brenner älter als 20 Jahre ist oder Ersatzteile fehlen, lohnt sich der Umstieg.
  • Wärmepumpe, Fernwärme oder Holzheizung sind die beliebtesten Nachfolgelösungen für Ölheizungen in der Schweiz.

Neue Gesetze und Klimaziele machen den Umstieg, übrigens auch von einer Elektroheizung oder Gasheizung, zunehmend sinnvoll und in manchen Kantonen sogar zur Pflicht. Gleichzeitig locken attraktive Fördergelder für klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Holzheizungen. Dieser Ratgeber zeigt, wann der beste Zeitpunkt für den Ersatz der Ölheizung ist, welche Vorschriften gelten, welche Alternativen sinnvoll sind und wie Sie Fördergelder optimal nutzen.

Bereits an der Stelle der Hinweis, dass Sie auf Ofri mit nur wenigen Klicks die besten Heizungsinstallateure in Ihrer Region finden und Ihre Anfrage hier auch gleich kostenlos und unverbindlich ausschreiben können.

Wann und warum Sie Ihre Ölheizung ersetzen sollten

Die meisten Ölheizungen in der Schweiz stammen aus den 1990er- oder frühen 2000er-Jahren. Im Jahr 2024 wurde laut dem Bundesamt für Statistik etwa ein Drittel der Schweizer Wohngebäude mit der Hauptenergiequelle Heizöl gewärmt.

Viele Anlagen laufen zwar noch, sind aber ineffizient, teuer im Betrieb und belasten das Klima stark. Ein rechtzeitiger Ersatz – man rechnet üblicherweise mit einer Lebensdauer von rund 20 Jahren bei einer Ölheizung – spart Energie, senkt die Kosten und schützt Sie vor zukünftigen Einschränkungen.

Steigende Ölpreise und schwache Effizienz

Heizöl bleibt einer der volatilsten Energieträger. Schon kleine Preisschwankungen auf dem Weltmarkt wirken sich direkt auf Ihre Heizkosten aus. Alte Kessel haben zudem einen Wirkungsgrad von gerade einmal 70 bis 80 Prozent. Das heisst: Etwa ein Viertel der Energie geht ungenutzt verloren. Moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen nutzen dagegen Umweltenergie – Stromverbrauch hin oder her – mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von drei bis fünf. Sie erzeugen also drei- bis fünfmal mehr Wärme, als sie Strom benötigen.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist die zentrale Kennzahl zur Bewertung der Effizienz von Wärmepumpen im realen Betrieb über ein ganzes Jahr. Sie definiert das Verhältnis der erzeugten Wärmemenge zur eingesetzten elektrischen Energie. Eine höhere JAZ bedeutet eine effizientere Anlage, niedrigere Betriebskosten und eine bessere Umweltbilanz.

Gesetzliche Vorgaben in der Schweiz

Der Druck, die Ölheizung zu ersetzen, wächst: Viele Kantone haben die Vorschriften im Energiegesetz bereits verschärft. In Zürich, Basel-Stadt, Bern oder Waadt gilt beim Ersatz einer alten Heizung die Pflicht, auf ein erneuerbares System umzusteigen – ausser, eine Ausnahmebewilligung liegt vor. Der Bund unterstützt diese kantonalen Regeln durch das Gebäudeprogramm, das Fördergelder für CO₂-arme Heizsysteme bereitstellt. Wir gehen hierauf später noch genauer ein.

Bis 2030 wollen praktisch alle Kantone fossile Heizungen stark reduzieren oder sogar gänzlich verbieten. Spätestens wenn Ihre alte Anlage ersetzt werden muss, sollten Sie also auf eine nachhaltige Lösung setzen.

Wirtschaftlich sinnvoller Zeitpunkt

Ein Heizungstausch lohnt sich fast zu jedem Zeitpunkt. Wer frühzeitig plant, kann entsprechende Fördergelder sichern, seinen Installateur frei wählen (bevor alle anfangen umzurüsten und keine Kapazitäten zur Verfügung stehen) und Umbauarbeiten besser timen.

Als Faustregel gilt:

  • Nach 15 bis 20 Jahren Betrieb ist der Ersatz meist wirtschaftlich.
  • Ab 25 Jahren steigt das Risiko teurer Reparaturen stark an.

Wer in den nächsten Jahren sanieren will (zum Beispiel Dach oder Fassade), sollte den Heizungsersatz gleich miteinplanen. So sparen Sie doppelt – bei den Energiekosten und durch Fördergelder.

Wie funktioniert eine Ölheizung?

Eine Ölheizung verbrennt Heizöl in einer Brennkammer. Die entstehende Wärme erhitzt Wasser im Heizkessel, das durch Heizkörper oder eine Bodenheizung zirkuliert.

Moderne Ölheizungen nutzen zusätzlich die Abgaswärme. Man spricht von Brennwerttechnik. Dadurch steigt der Wirkungsgrad auf bis zu 95 Prozent. Trotzdem bleibt der Energieverbrauch hoch: Für ein Einfamilienhaus fallen im Schnitt rund 2’000 bis 3’000 Liter Heizöl pro Jahr an. Das verursacht etwa sechs bis neun Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Genau deshalb lohnt sich der Ersatz. Moderne Heizsysteme nutzen nämlich Umweltenergie statt fossiler Brennstoffe und senken die Emissionen damit deutlich.

Welche Alternativen zur Ölheizung gibt es?

Wer seine Ölheizung ersetzen möchte, hat heute eine breite Auswahl an effizienten und umweltfreundlichen Heizsystemen. Welche Lösung passt, hängt von Hausgrösse, Standort und Budget ab. Drei Systeme sind in der Schweiz besonders gefragt: Wärmepumpe, Holzheizung und Fernwärme.

Wärmepumpe: die beliebteste Nachfolgerin

Wärmepumpe als Ersatz für Ölheizung

Wärmepumpen nutzen Energie aus der Umgebung, also aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, und wandeln sie in Heizwärme um. Sie gelten heute als Standardlösung beim Ersatz alter Ölheizungen.

Vorteile Nachteile
Sehr tiefe Betriebskosten und praktisch keine CO₂-Emissionen (nur Stromverbrauch) Höhere Investitionskosten (typisch CHF 25’000.- bis 35’000.-)
Fördergelder von Bund und Kantonen bis über CHF 10’000.- möglich Platzbedarf für Aussen- oder Erdsondenanlage
Geringer Wartungsaufwand, kein Tank, kein Brennstoff In dicht besiedelten Gebieten sind Lärmschutzvorgaben zu beachten

Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist hier besonders effizient. Der selbst produzierte Solarstrom deckt dabei den Strombedarf der Wärmepumpe teilweise oder ganz.

Mehr zum Vergleich verschiedener Heizsysteme lesen Sie auch in unserem Ratgeber Heizsysteme: Kosten, Ökobilanz und Vergleich.

Holzheizung: natürlich und CO₂-neutral

Holzpellets und Heizungsbedienung

Holzheizungen nutzen erneuerbare Energie aus Schweizer Wäldern. Das Feuerholz wird als Pellets, Stückholz oder Hackschnitzel angeboten und alle Varianten sind CO₂-neutral, weil nur so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, wie der Baum zuvor gebunden hat.

Vorteile Nachteile
Nachhaltig und unabhängig von fossilen Importen Erhöhter Platzbedarf für Brennstofflagerung
Ideal für Regionen mit günstiger Holzversorgung Regelmässige Wartung und Ascheentsorgung
Staatliche Förderung und Steuerabzüge möglich Höhere Feinstaubbelastung als bei Wärmepumpen

Pelletheizungen sind besonders beliebt: Sie arbeiten vollautomatisch und sind fast so komfortabel wie eine Ölheizung, nur eben deutlich klimafreundlicher.

Fernwärme: bequem und wartungsarm

Leitungsbau Fernwärme

In Städten und dicht bebauten Gebieten ist Fernwärme eine attraktive Alternative. Die Wärme stammt meist aus Kehrichtverbrennungsanlagen, Holzschnitzelheizwerken oder Industrieabwärme. Ein Wärmetauscher im Haus ersetzt dabei den alten Heizkessel.

Vorteile Nachteile
Kein Brennstofflager, kein Kamin, kaum Wartung Anschluss nur möglich, wenn eine Leitung in der Nähe liegt
Sehr zuverlässige und saubere Wärmeversorgung Einmalige Anschlusskosten von CHF 10’000.- bis 20’000
Deutlich geringere Emissionen als Öl oder Gas Abhängigkeit vom Fernwärmeanbieter

Lesen Sie mehr dazu in unserem Beitrag: Fernwärme-Heizung: Wann sie sich lohnt.

Welche der Alternativen zur Ölheizung ist die beste?

Für die meisten Schweizer Häuser ist heute die Wärmepumpe die effizienteste und zukunftssicherste Lösung. In Regionen mit Holzvorkommen oder bestehender Fernwärme-Infrastruktur können aber auch Holz- oder Fernwärmesysteme absolut sinnvolle Optionen sein. Entscheidend sind die Gebäudehülle, der Stromtarif und die lokalen Förderbedingungen.

Vergleichsgrafik zu Ölheizungsalternativen

Wer mehrere Offerten vergleicht, findet schnell heraus, welches System am besten zu seinem Haus passt. Auf Ofri können Sie dazu ganz einfach Heizungsinstallateure finden und Offerten kostenlos vergleichen.

Gesetzeslage zum Ersetzen der Ölheizung in der Schweiz

Der Ersatz einer Ölheizung ist in der Schweiz zunehmend eine rechtliche Vorgabe. Verschiedene Gesetze und Verordnungen wollen die CO₂-Emissionen reduzieren und den Anteil fossiler Heizsysteme wie Öl und Gas langfristig stark senken.

Justitia statue und Schweizerflagge

Klima- und Innovationsgesetz (KlG) – seit 2025 in Kraft

Das wichtigste nationale Gesetz ist das Klima- und Innovationsgesetz (KlG), das am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist. Es verankert das Netto-Null-Ziel bis 2050 und legt fest, wie Treibhausgasemissionen in der Schweiz systematisch reduziert werden sollen. Fossile Heizsysteme gehören zu den zentralen Emissionsquellen, weshalb das KlG auch Massnahmen zum Ausstieg aus Öl und Gas vorsieht.

Energiegesetz und kantonale Vorschriften

Neben dem KlG wirkt das Energiegesetz (EnG) in der Schweiz. Es schreibt vor, dass der Energieverbrauch effizient sein muss und bei Sanierungen erneuerbare Energiequellen zu bevorzugen sind.

Wichtig für Hauseigentümer:innen

Viele Kantone haben heute bereits strengere Vorgaben als der Bund, wenn es um Heizungsersatz geht.

Beim Austausch einer bestehenden fossilen Heizung verlangen viele Kantone bereits, dass auf ein erneuerbares System umgestellt wird, sofern dies technisch und wirtschaftlich zumutbar ist.

Wer seine alte fossile Heizung zum Beispiel im Kanton Zürich ersetzt, muss in der Regel eine erneuerbare Alternative einbauen. Öl- oder Gasheizungen dürfen nur in Ausnahmefällen weiterverwendet werden.

Baubewilligung und Meldungspflichten

Der Ersatz einer Ölheizung fällt in der Regel unter die melde- oder bewilligungspflichtigen Bauteile eines Gebäudes. Je nach Kanton und Gemeinde müssen Sie:

  • Den Heizungsersatz bei der Gemeinde melden oder genehmigen lassen.
  • Einen aktuellen GEAK Plus-Ausweis oder ein Sanierungskonzept vorlegen, wenn Fördergelder beantragt werden sollen.
  • Ggf. Nachweise zur CO₂-Reduktion erbringen, wenn der kantonale Richtwert relevant ist.


Profitipp zur Abklärung von nötigen Unterlagen für die Förderungen

Faustregel für die Praxis:

  • Wenn Sie Ihre Ölheizung ersetzen müssen (z. B. weil sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat), planen Sie von Anfang an mit einem erneuerbaren System.
  • Prüfen Sie lokale Vorgaben und Förderbedingungen vor dem Start der Planung. Sonst verlieren Sie Förderansprüche oder erfüllen die gesetzlichen Anforderungen nicht.

Das Netto-Null-Ziel 2050 der Schweiz

Die Schweiz will bis 2050 klimaneutral sein. Dieses Ziel ist seit dem 1. Januar 2025 im Klima- und Innovationsgesetz (KlG) verankert, das die Stimmbevölkerung 2023 angenommen hat.

«Netto null» bedeutet: Es dürfen nur noch so viele Treibhausgase ausgestossen werden, wie durch natürliche oder technische Speicher wieder aufgenommen oder kompensiert werden können.

  • Natürliche Speicher sind etwa Wälder und Böden.
  • Technische Speicher sind Verfahren, bei denen CO₂ aus der Luft gefiltert und im Untergrund eingelagert wird.

Grundlage ist der Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über die Erderwärmung von eineinhalb Grad Celsius. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die CO₂-Emissionen weltweit spätestens bis 2050 auf netto null sinken.

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat dafür eine langfristige Klimastrategie 2050 erarbeitet. Sie setzt auf klare Zwischenziele für Gebäude, Verkehr und Industrie und fordert damit auch den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen wie der Ölheizung.

Kosten für den Ersatz einer Ölheizung

Die Kosten für das Ersetzen einer Ölheizung hängen stark von der gewählten Technologie, der Gebäudestruktur und dem Kanton ab. Im Durchschnitt kostet zeigen vorangegangene Aufträge bei Ofri Kosten zwischen CHF 21’100.- und CHF 32’445.-. Darin enthalten sind der Ausbau der alten Anlage, der Einbau des neuen Heizsystems und die Inbetriebnahme.

Eine ausführliche Übersicht der Kosten mit Beispielen, Kostentreibern und Spartipps finden Sie im Artikel Kosten für Ölheizung ersetzen.

Ölheizung ersetzen: Förderprogramme in der Schweiz (Bund & Kantone)

In der Schweiz gibt es mehrere Förderprogramme, die den Umstieg von einer Ölheizung auf erneuerbare Heizsysteme wie Wärmepumpen, Holzheizungen oder andere klimaschonende Lösungen erleichtern, sowohl vom Bund als auch von den Kantonen.

Das Gebäudeprogramm, der zentrale Förderpfeiler

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen ist das wichtigste Förderinstrument für energetische Sanierungen und den Ersatz fossiler Heizungen. Es unterstützt Massnahmen, die den Energieverbrauch und CO₂-Ausstoss reduzieren, darunter auch den Einbau erneuerbarer Heizsysteme. Die Umsetzung und Höhe der Förderbeiträge hängen dabei stark vom jeweiligen Kanton ab und variieren entsprechend.

Sie finden ausführliche Infos und kantonale Ansprechpartner auf der offiziellen Seite des Gebäudeprogramms.


Profitipp zum Erhalt von Förderungen

Impulsprogramm für Ersatz fossiler Heizungen

Seit dem ersten Januar 2025 ergänzt ein befristetes Impulsprogramm des Bundes das Gebäudeprogramm. Es fokussiert gezielt auf den Ersatz fossiler Heizsysteme (Öl, Gas, Elektro-Widerstandsheizungen) durch erneuerbare Systeme sowie auf Effizienzverbesserungen.

Über rund 10 Jahre stehen dafür insgesamt mehrere Milliarden Franken zur Verfügung. Das Programm betrifft vornehmlich grössere Liegenschaften und Mehrfamilienhäuser.

Kantons- und Gemeindeangebote: Beispiele

Viele Kantone schütten zusätzliche Beiträge aus, die den Bundes- und Gebäude-Förderbeitrag ergänzen. Hier einige aktuelle Hinweise (2026):

  • Kanton Zürich: Das kantonale Förderprogramm Energie unterstützt den Ersatz fossiler Heizungen mit hohen Beiträgen, flankiert von Mitteln für Gebäudehülle und Effizienzsteigerung.
  • Kanton Aargau: Erhältliche kantonale Fördergelder für energetische Massnahmen werden auch 2026 im bewährten Rahmen fortgeführt.
  • Kanton Luzern: Der Kanton investiert mehrere Millionen Franken in Fördermittel für erneuerbare Heizsysteme und Gebäudeeffizienz im Rahmen des Gebäudeprogramms.

Weitere Fördermöglichkeiten: Zusätzlich zu staatlichen Programmen gibt es weitere Instrumente wie die Klimaprämie Heizungsersatz, die den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme finanziell unterstützt. Je nach Systemleistung und Einsparpotenzial kann dies mehrere Tausend Franken betragen.

Fazit

Eine Ölheizung zu ersetzen, lohnt sich heute doppelt: Sie senken Ihre Energiekosten und erfüllen die neuen gesetzlichen Anforderungen. Das Klima- und Innovationsgesetz sowie die kantonalen Energiegesetze treiben den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen konsequent voran.

Mit modernen Alternativen wie Wärmepumpe, Holzheizung oder Fernwärme investieren Sie in eine zukunftssichere und klimafreundliche Lösung. Fördergelder und Steuerabzüge machen den Umstieg zusätzlich attraktiv.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange darf man in der Schweiz noch mit Öl heizen?

Der Betrieb bestehender Ölheizungen bleibt grundsätzlich erlaubt. Viele Kantone beschränken jedoch den Weiterbetrieb ab 2030 deutlich. Spätestens bei einem Heizungsausfall oder Ersatz müssen Hausbesitzer:innen auf ein erneuerbares System umstellen.

Wie lange darf ich noch eine neue Ölheizung einbauen?

Seit Inkrafttreten des Klima- und Innovationsgesetzes (2025) und je nach kantonalem Energiegesetz ist der Einbau neuer Ölheizungen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. In Kantonen wie Zürich, Bern oder Basel-Stadt ist der Ersatz durch fossile Systeme praktisch untersagt.

Kann ich meine alte Ölheizung durch eine neue Ölheizung ersetzen?

Technisch ja, rechtlich meist nicht mehr sinnvoll. In vielen Kantonen erhalten Sie keine Bewilligung oder keine Fördergelder mehr. Der Wechsel auf eine erneuerbare Lösung ist zukunftssicherer und meist wirtschaftlicher.

Was passiert mit meiner Ölheizung nach 2025?

Sie dürfen Ihre bestehende Anlage weiter betreiben, solange sie funktioniert. Geht sie aber kaputt oder muss ersetzt werden, gelten die neuen kantonalen Energiegesetze. Dann ist in der Regel eine Umstellung auf ein erneuerbares Heizsystem Pflicht.

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