Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hilft ein Luftentfeuchter gegen Schimmel?
Ein Entfeuchter senkt die Luftfeuchtigkeit und nimmt Schimmel damit die Grundlage. Gegen bereits vorhandenen Schimmel hilft er aber nicht. Dieser muss entfernt und vor allem die Ursache der Feuchtigkeit behoben werden, sonst kommt er zurück.
Sollte man bei feuchter Luft einfach mehr heizen?
Heizen allein bringt das Wasser nicht aus dem Raum, es bindet nur mehr Wasserdampf in der warmen Luft. Ohne Luftaustausch bleibt dieser Dampf und schlägt sich an kalten Flächen als Kondenswasser nieder. Erst das kurze, kräftige Lüften trägt die Feuchtigkeit tatsächlich hinaus – Heizen und Lüften gehören deshalb zusammen.
Warum beschlagen im Winter die Fenster von innen?
Warme Raumluft trifft auf die kalte Scheibe, kühlt dort ab und gibt Wasser als Kondensat ab. Das ist ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit. Lüften Sie häufiger und wischen Sie das Wasser weg, damit sich am Rahmen kein Schimmel bildet.
Wie viel Feuchtigkeit gibt ein Haushalt pro Tag ab?
Über Kochen, Duschen, Wäsche, Pflanzen und die Atmung gibt ein mehrköpfiger Haushalt mehrere Liter Wasser pro Tag an die Raumluft ab. Deshalb reicht einmaliges Lüften nicht, und die Feuchtigkeit muss immer wieder hinaus.
Kann zu trockene Luft auch ein Problem sein?
Ja. Sinkt die Luftfeuchtigkeit im Winter dauerhaft unter 30 Prozent, trocknen Schleimhäute und Augen aus. Dann helfen selteneres Lüften, ein paar Zimmerpflanzen oder das Trocknen der Wäsche im Raum. Von offenen Wasserschalen am Heizkörper wird heute eher abgeraten, weil sich darin Keime bilden können.











