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Start » Ratgeber » Wände tapezieren – Anleitung und Tipps für Anfänger

Wände tapezieren – Anleitung und Tipps für Anfänger

Neue Tapeten schaffen eine völlig andere Wohnatmosphäre. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld können auch Anfänger ihre Wände selbst tapezieren. Dieser Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess, vom Entfernen der alten Tapete bis zum perfekten Finish. Sie erfahren, welche Materialien Sie benötigen, wie Sie verschiedene Tapetenarten verarbeiten und wie Sie knifflige Stellen wie Ecken, Fenster und Türen meistern. Mit unseren praxiserprobten Tipps gelingt Ihr Tapezier-Projekt garantiert.

Ofri Redaktion
20. Januar 2026 - 12 Min. Lesezeit

Mann tapeziert Wand

  • Welche Tapete ist die richtige?
  • Benötigte Materialien und Werkzeuge
  • Schritt-für-Schritt: Wände tapezieren
  • Tipps für perfekte Ergebnisse
  • Fazit: Mit Geduld zum Erfolg

Welche Tapete ist die richtige?

Wenn Sie zum ersten Mal tapezieren, ist eine Vliestapete meist die beste Wahl: Sie bleibt formstabil und lässt sich beim Anbringen noch gut ausrichten. Raufaser ist robust und verzeiht kleine Unebenheiten, braucht aber etwas mehr Routine beim Einkleistern. Mustertapeten sind ein echter Blickfang, verlangen aber präzises Zuschneiden und bringen meist mehr Verschnitt und Aufwand mit – eher für Fortgeschrittene.

Tapetenart Für wen geeignet Vorteile Nachteile / Aufwand Verarbeitung / Hinweise
Vliestapete Ideal für Anfänger Kleister auf die Wand (nicht auf die Tapete), reisst/ weicht kaum auf, dimensionsstabil (keine Nahtlücken), auch für leicht beschädigte/feuchte Wände, später trocken & rückstandsfrei abziehbar — Kleister direkt auf die Wand auftragen; leicht zu korrigieren beim Anbringen
Raufasertapete Robuster Klassiker, gut bei kleinen Unebenheiten Diffusionsoffen, aus nachwachsenden Rohstoffen, kaschiert Unebenheiten (v. a. grobe Struktur) Kleister auf Tapete, Einweichzeit nötig → mehr Erfahrung/Timing Bahnen einkleistern und einweichen lassen; Alternativ: Raufaser mit Vliesträger (ohne Einweichen)
Mustertapeten / Design-Tapeten Eher für Fortgeschrittene Starker optischer Effekt, dekorativ Rapport beachten → mehr Verschnitt und Zeit, Zuschneiden anspruchsvoller Rapport/Musterversatz einplanen; für Einsteiger zuerst einfarbig/strukturiert wählen

Tipp für die Tapetenauswahl: Helle Farben und Muster lassen Räume grösser wirken. Dunkle Tapeten schaffen Gemütlichkeit, können kleine Räume aber optisch verkleinern. Längsstreifen strecken den Raum in die Höhe, Querstreifen in die Breite. Für Anfänger eignen sich Vliestapeten in hellen, einfarbigen oder fein strukturierten Ausführungen am besten.

Benötigte Materialien und Werkzeuge

Grundausstattung:

  • Zollstock oder Massband
  • Bleistift
  • Wasserwaage oder Senklot
  • Cuttermesser (mit Ersatzklingen)
  • Schere
  • Kleistereimer
  • Rührholz

Für den Kleisterauftrag:

  • Kleisterrolle (mit Teleskopstange)
  • Kleisterbürste (für Ecken/Kanten)
  • Abstreifgitter

Zum Tapezieren:

  • Tapeziertisch oder grosse Arbeitsfläche
  • Tapezierbürste oder Glättspachtel
  • Nahtroller
  • Andrückspachtel (für Ecken/Kanten)

Für die Vorbereitung:

  • Grundierung
  • Spachtelmasse
  • Schleifpapier
  • Stachelwalze
  • Tapetenlöser

Zum Schutz:

  • Malerfolie oder Abdeckvlies
  • Kreppband
  • Leiter oder stabiler Tritt

Schritt-für-Schritt: Wände tapezieren

Schritt 1: Raum vorbereiten

Raum mit abgedecktem Boden und abgedeckten Möbeln

Beginnen Sie mit einer sicheren Arbeitsumgebung. Räumen Sie Möbel aus dem Raum oder stellen Sie diese in die Raummitte und decken Sie alles mit Malerfolie ab. Schalten Sie den Strom am Sicherungskasten ab, bevor Sie Steckdosenabdeckungen und Lichtschalter abschrauben. Dies verhindert Stromschläge und ermöglicht sauberes Tapezieren bis in die Ecken.

Entfernen Sie wenn möglich die Fussbodenleisten. Dies erleichtert das Tapezieren erheblich und Sie müssen nicht auf exakte Stosskanten achten. Falls dies nicht möglich ist, kleben Sie die Leisten sorgfältig mit Kreppband ab.

Decken Sie den gesamten Boden mit Malerfolie oder Malervlies ab und fixieren Sie diese mit Kreppband. Kleisterflecken lassen sich später nur schwer entfernen, daher ist gründlicher Schutz wichtig.

Schritt 2: Alte Tapete entfernen

Alte Tapete wird entfernt

Vollständiges Entfernen der alten Tapete ist entscheidend für guten Halt der neuen Tapete. Lösen Sie zunächst eine Ecke der alten Tapete und versuchen Sie, grössere Stücke abzuziehen. Bei fest sitzenden Tapeten hilft ein Tapetenlöser.

Mischen Sie den Tapetenlöser nach Herstellerangabe mit Wasser und rollen Sie die Lösung grosszügig auf die Tapete. Bearbeiten Sie die Tapete vorher mit einer Stachelwalze, damit die Lösung besser eindringen kann. Nach etwa 15 Minuten Einwirkzeit lässt sich die Tapete mit einem Spachtel ablösen.

Bei mehreren Tapetenschichten oder besonders hartnäckigen Tapeten kann ein Dampftapetenablöser hilfreich sein. Dieser löst auch alte Kleisterreste zuverlässig. Entfernen Sie alle Tapetenreste gründlich, denn selbst kleine Reste können später durch die neue Tapete durchscheinen oder Unebenheiten verursachen.

Schritt 3: Untergrund vorbereiten

Mann verspachtelt kleine Unebenheiten an Wand

Eine glatte, saubere und trockene Wand ist die Grundlage für perfektes Tapezieren. Kontrollieren Sie die Wand auf Löcher, Risse und Unebenheiten. Kleine Pickel oder Spachtelreste schleifen Sie mit Schleifpapier ab.

Füllen Sie Löcher und Risse mit Spachtelmasse. Tragen Sie die Masse mit einem Spachtel auf und ziehen Sie diese glatt ab. Bei tieferen Schäden arbeiten Sie in mehreren Schichten. Lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen, bevor Sie die nächste auftragen. Nach dem Trocknen schleifen Sie die verspachtelten Stellen glatt.

Bei stark unterschiedlichen Untergründen oder farblich variierenden Wänden empfiehlt sich eine Grundierung. Diese sorgt für gleichmässige Saugfähigkeit und verhindert, dass Flecken oder Farbunterschiede durch die neue Tapete durchscheinen. Tragen Sie die Grundierung mit einer Rolle gleichmässig auf und lassen Sie diese laut Herstellerangabe trocknen, meist vier bis zehn Stunden.

Schritt 4: Kleister anrühren

Der richtige Kleister ist entscheidend. Für Vliestapeten benötigen Sie speziellen Vlieskleister, für Papiertapeten normalen Tapetenkleister. Verwenden Sie niemals den falschen Kleister, da sonst die Tapete nicht richtig hält.

Geben Sie die auf der Packung angegebene Menge kaltes Wasser in einen sauberen Eimer. Rühren Sie mit dem Rührholz einen Strudel und geben Sie das Kleisterpulver langsam ein, während Sie weiterrühren. So vermeiden Sie Klumpenbildung. Rühren Sie etwa zwei Minuten kräftig durch, bis eine gleichmässige Masse entsteht.

Lassen Sie den Kleister je nach Herstellerangabe quellen, meist zehn bis 15 Minuten. Rühren Sie vor der Verwendung nochmals kurz durch. Der Kleister sollte eine cremige Konsistenz haben, ähnlich wie Joghurt. Ist er zu dick, geben Sie etwas Wasser hinzu. Ist er zu dünn, lassen Sie ihn noch etwas stehen.

Schritt 5: Erste Bahn vorbereiten

Frau bringt Tapetenbahn neben Fenster an

Der Start ist entscheidend für das gesamte Ergebnis. Beginnen Sie am Fenster und arbeiten Sie vom Licht weg in den Raum hinein. So fallen die Nähte zwischen den Bahnen weniger auf.

Zeichnen Sie mit Wasserwaage und Bleistift eine senkrechte Hilfslinie an die Wand, etwa eine Tapetenbreite vom Fenster entfernt. Diese Linie dient als Orientierung für die erste Bahn. Wände sind selten perfekt gerade, daher ist diese Hilfslinie unverzichtbar für ein gerades Ergebnis.

Messen Sie die Raumhöhe an mehreren Stellen, da Altbauwohnungen oft unterschiedliche Höhen haben. Nehmen Sie das höchste Mass und rechnen Sie oben und unten jeweils fünf Zentimeter Überstand hinzu. Schneiden Sie die erste Bahn mit der Schere auf diese Länge zu.

Bei Mustertapeten müssen Sie den Rapport beachten. Die Packung gibt an, nach wie vielen Zentimetern sich das Muster wiederholt. Schneiden Sie entsprechend mehr Material zu, damit die Muster zwischen den Bahnen übereinstimmen.

Schritt 6: Tapezieren – So geht’s

Frau streicht Tapete mit Tapezierspachtel glatt

Vliestapete anbringen. Tragen Sie den Kleister mit der Rolle gleichmässig auf die Wand auf. Arbeiten Sie immer nur eine Bahnbreite, damit der Kleister nicht antrocknet. Beginnen Sie oben und rollen Sie bis zum Boden. Achten Sie darauf, dass keine Stellen ausgelassen werden. Nehmen Sie die vorbereitete Tapetenbahn und setzen Sie diese oben an der Decke an. Lassen Sie etwa drei bis fünf Zentimeter Überstand zur Decke.

Richten Sie die Bahn an der vorher angezeichneten Hilfslinie aus. Drücken Sie die Tapete zunächst nur leicht an. Streichen Sie die Tapete mit der Tapezierbürste oder einem Glättspachtel von der Mitte nach aussen glatt. Arbeiten Sie von oben nach unten und drücken Sie dabei Luftblasen heraus. Achten Sie darauf, dass keine Falten entstehen. Bei Vliestapeten können Sie die Position noch korrigieren, solange der Kleister feucht ist.

Raufasertapete anbringen. Legen Sie die zugeschnittene Bahn auf den Tapeziertisch und tragen Sie den Kleister mit einer Bürste gleichmässig auf die Rückseite auf. Achten Sie besonders auf die Ränder, diese müssen vollständig eingekleistert sein. Falten Sie die eingekleisterte Bahn zu einem Paket: Falten Sie das untere Ende zur Mitte und das obere Ende ebenfalls zur Mitte. So kann die Tapete gleichmässig einweichen, ohne dass Kleister auf die Vorderseite gelangt.

Beachten Sie die auf der Verpackung angegebene Einweichzeit, meist drei bis fünf Minuten. Alle Bahnen müssen gleich lang einweichen. Entfalten Sie die Bahn an der Wand und setzen Sie diese wie die Vliestapete an. Arbeiten Sie auch hier von der Mitte nach aussen, um Luftblasen zu vermeiden.

Schritt 7: Überstände abschneiden

Tapete wird an Bodenleiste sauber mit Cuttermesser abgeschnitten

Nachdem Sie die Tapete angebracht und glattgestrichen haben, schneiden Sie die Überstände ab. Drücken Sie die Tapete mit dem Andrückspachtel fest in die Ecke zur Decke und zum Boden. Fahren Sie mit dem Cuttermesser entlang der Kante des Spachtels und schneiden Sie den Überstand ab.

Wichtig: Verwenden Sie immer eine scharfe Klinge. Eine stumpfe Klinge reisst die Tapete statt sie zu schneiden. Wechseln Sie die Klinge regelmässig, spätestens nach drei bis vier Bahnen.

Schritt 8: Weitere Bahnen anbringen

Bringen Sie die weiteren Bahnen Stoss an Stoss an, das heisst die Kanten berühren sich, ohne zu überlappen. Bei Vliestapeten ist dies besonders wichtig, da Überlappungen später sichtbar sind.

Richten Sie jede neue Bahn sorgfältig an der vorherigen aus. Nutzen Sie die Naht der vorigen Bahn als Führung. Nachdem Sie die Bahn angebracht und glattgestrichen haben, rollen Sie die Naht mit dem Nahtroller nach. Üben Sie dabei leichten Druck aus, aber drücken Sie nicht zu fest, sonst wird die Naht zu sichtbar.

Kontrollieren Sie nach jeder Bahn, ob diese noch im Lot ist. Kleine Abweichungen summieren sich sonst auf und die letzte Bahn läuft schief. Bei Bedarf korrigieren Sie die Position, solange der Kleister noch feucht ist.

Schritt 9: Ecken und Kanten tapezieren

Ecken erfordern besondere Aufmerksamkeit, da Wände selten exakt rechtwinklig sind. Messen Sie bei der letzten Bahn vor der Ecke die Entfernung zur Ecke an mehreren Stellen. Nehmen Sie das grösste Mass und rechnen Sie zwei Zentimeter hinzu.

Schneiden Sie die Bahn auf diese Breite zu und kleben Sie diese wie gewohnt an. Der Überstand von zwei Zentimetern wird um die Ecke gefaltet. Drücken Sie die Tapete mit dem Andrückspachtel gut in die Ecke.

Für die anschliessende Wand zeichnen Sie wieder eine senkrechte Hilfslinie, beginnend direkt an der Ecke. Die erste Bahn der neuen Wand überlappt minimal mit dem Überstand der vorherigen Wand. Dies ist bei Ecken die einzige Stelle, wo eine minimale Überlappung akzeptabel ist.

Häufiger Fehler bei Ecken: Versuchen Sie nie, eine durchgehende Bahn um die Ecke zu kleben. Auch bei einer geraden Ecke verzieht sich die Tapete dabei und es entstehen Falten. Schneiden Sie die Tapete immer in der Ecke und beginnen Sie auf der neuen Wand mit einer frischen Bahn.

Schritt 10: Fenster und Türen

Bei Fenstern und Türen kleben Sie zunächst die Tapete über die Öffnung. Schneiden Sie dann mit dem Cuttermesser grob die Öffnung aus, lassen Sie dabei etwa fünf Zentimeter Überstand.

Schneiden Sie von der Mitte der Öffnung diagonal zu den Ecken des Rahmens. So entstehen dreieckige Laschen. Diese können Sie um den Rahmen falten oder präzise abschneiden. Drücken Sie die Tapete mit dem Andrückspachtel fest an den Rahmen und schneiden Sie den Überstand sauber ab.

Bei Fensterlaibungen gehen Sie anders vor. Tapezieren Sie zuerst die Laibung, also die Innenseite der Fensternische. Messen Sie die Tiefe der Laibung und rechnen Sie zwei bis drei Zentimeter hinzu. Schneiden Sie entsprechende Streifen zu und kleben Sie diese in die Laibung. Der Überstand wird auf die Wand gefaltet und später von der Wandtapete überdeckt.

Schritt 11: Steckdosen und Lichtschalter

Markieren Sie vor dem Tapezieren die Position der Steckdosen mit Bleistift auf der Tapete oder merken Sie sich die ungefähre Position. Kleben Sie die Tapete über die Aussparung und schneiden Sie diese dann kreuzförmig ein. Schneiden Sie von der Mitte zu den Ecken der Dose.

Drücken Sie die Tapete um die Dose herum fest und schneiden Sie den Überstand mit dem Cuttermesser ab. Die Öffnung sollte etwa einen halben Zentimeter kleiner sein als die Dose, damit die Abdeckung später alles verdeckt.

Tipps für perfekte Ergebnisse

  • Arbeiten Sie nie bei direkter Sonneneinstrahlung oder Zugluft. Beides lässt den Kleister ungleichmässig trocknen und die Tapete kann sich verziehen oder Blasen bilden. Schliessen Sie Fenster und Türen während der Trocknungszeit.

  • Verwenden Sie ausreichend Kleister, aber vermeiden Sie Überschuss. Zu viel Kleister läuft an den Nähten heraus und verursacht Flecken. Zu wenig Kleister führt zu schlechter Haftung. Die richtige Menge erkennen Sie daran, dass die Tapete leicht feucht glänzt, aber nicht trieft.

  • Achten Sie auf gleichmässige Einweichzeiten bei Raufasertapeten. Weicht eine Bahn länger ein als die andere, haben die Bahnen unterschiedliche Längen und die Nähte passen nicht zusammen. Stellen Sie sich einen Timer oder notieren Sie die Zeit jeder Bahn.

  • Wechseln Sie regelmässig die Klinge Ihres Cuttermessers. Eine scharfe Klinge ist für saubere Schnitte unverzichtbar. Sparen Sie hier nicht, Ersatzklingen sind günstig und das Ergebnis wird deutlich besser.

Fazit: Mit Geduld zum Erfolg

Wände tapezieren ist keine Hexerei, erfordert aber Sorgfalt und Geduld. Mit der richtigen Vorbereitung, gutem Werkzeug und unserer Anleitung gelingt das Tapezieren auch Anfängern. Beginnen Sie mit einem kleineren Raum oder einer einzelnen Wand, um Erfahrung zu sammeln.

Die Vorbereitung ist mindestens so wichtig wie das eigentliche Tapezieren. Investieren Sie Zeit in glattes Verspachteln und gründliches Grundieren. Dies macht sich im Endergebnis deutlich bemerkbar.

Wenn Sie sich die Arbeit nicht zutrauen oder ein perfektes Ergebnis garantiert haben möchten, beauftragen Sie einen Fachbetrieb. Auf Ofri finden Sie qualifizierte Maler und Tapezierer, die Ihre Wohnung professionell tapezieren. Vergleichen Sie mehrere Offerten und wählen Sie den Betrieb mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert es, ein Zimmer zu tapezieren?

Für ein durchschnittliches Zimmer mit 15 Quadratmetern sollten Sie als Anfänger einen vollen Tag einplanen. Geübte Handwerker schaffen dies in vier bis sechs Stunden. Die Vorbereitung nimmt etwa ein Drittel der Zeit in Anspruch. Rechnen Sie zusätzlich Zeit für das Trocknen der Grundierung ein.

Muss ich grundieren vor dem Tapezieren?

Bei saugenden oder stark unterschiedlichen Untergründen ist Grundieren empfehlenswert. Auf alten, festen Tapeten können Sie unter Umständen direkt tapezieren, testen Sie aber an unauffälliger Stelle, ob sich die alte Tapete löst. Bei Neubauten oder frisch verputzten Wänden ist Grundieren Pflicht.

Kann ich über alte Tapeten tapezieren?

Grundsätzlich ja, wenn die alte Tapete fest haftet und keine Blasen oder Risse aufweist. Testen Sie an verdeckter Stelle, ob sich die alte Tapete beim Benetzen mit Kleister löst. Besser ist es jedoch, die alte Tapete zu entfernen, besonders bei mehreren Schichten.

Welche Raumtemperatur ist ideal zum Tapezieren?

Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Ist es zu warm, trocknet der Kleister zu schnell und die Tapete kann sich verziehen. Ist es zu kalt, dauert die Trocknung zu lange. Vermeiden Sie Zugluft und direktes Sonnenlicht während des Trocknens.

Wie vermeide ich Luftblasen unter der Tapete?

Streichen Sie die Tapete immer von der Mitte nach aussen glatt. Verwenden Sie eine Tapezierbürste oder einen Glättspachtel mit ausreichend Druck. Bei Vliestapeten entstehen Blasen meist durch zu wenig Kleister auf der Wand. Bei Raufasertapeten kann zu lange Einweichzeit Blasen verursachen.

Was kostet es, Wände tapezieren zu lassen?

Die Kosten variieren je nach Region und Aufwand. In der Schweiz rechnen Sie mit CHF 15.- bis CHF 30.- pro Quadratmeter für das Tapezieren durch einen Fachbetrieb. Hinzu kommen Kosten für Material und Vorbereitung. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Kostenseite zum Wände tapezieren.

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