Ofri
  • Anfrage eingeben
  • Auftrag suchen
  • Kostenrechner
  • Einloggen
  • Neu registrieren
  • Firma eintragen
DeutschFrançais
Ofri
  • Anfrage eingeben
  • Auftrag suchen
  • Kostenrechner
Ofri
  • Einloggen
  • Neu registrieren
  • Firma eintragen

Start » Ratgeber » Holz lasieren und streichen – Anleitung für Holzwände und Möbel

Holz lasieren und streichen – Anleitung für Holzwände und Möbel

Holz ist ein natürliches Material, das Schutz und Pflege braucht. Ob Holzwände im Innenbereich, Gartenmöbel oder Fensterrahmen, mit der richtigen Behandlung bleibt Holz über Jahre schön und funktional. Lasuren betonen die natürliche Maserung, während Lacke eine farbige, deckende Oberfläche schaffen.

Ofri Redaktion
12. Januar 2026 - 13 Min. Lesezeit

Ein breiter Pinsel trägt eine braune Holzlasur auf Holzbretter auf, die Maserung ist sichtbar.

  • Lasur oder Lack – Was ist der Unterschied?
  • Dünnschicht-, Mittelschicht- und Dickschichtlasur
  • Wasserbasierte oder lösemittelbasierte Produkte?
  • Benötigte Materialien und Werkzeuge
  • Schritt 1: Holz vorbereiten und reinigen
  • Schritt 2: Holz lasieren
  • Schritt 3: Holz lackieren
  • Holzwände im Innenbereich behandeln
  • Häufige Fehler vermeiden
  • Fazit: Mit der richtigen Technik zum Erfolg

Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen Lasieren und Lackieren, führt Sie Schritt für Schritt durch beide Techniken und zeigt, welche Methode für Ihren Einsatzzweck die richtige ist. Sie erfahren, wie Sie Holzwände innen behandeln, Gartenmöbel wetterfest machen und worauf Sie bei der Vorbereitung achten müssen.

Lasur oder Lack – Was ist der Unterschied?

Bunte Holzbohlen mit unterschiedlichen Anstrichen und Lasuren, teils verwittert und abgeblättert

Die Wahl zwischen Lasur und Lack hängt vom gewünschten Ergebnis und dem Einsatzbereich ab. Beide Produkte schützen Holz, unterscheiden sich aber grundlegend in Optik und Wirkung.

Eigenschaft Holzlasur Holzlack
Wirkungsweise Dringt tief ins Holz ein Bildet Schicht auf Oberfläche
Maserung Bleibt sichtbar und fühlbar Wird vollständig überdeckt
Oberfläche Natürlich, offenporig Glatt, geschlossen
Farbauswahl Transparent oder farbig getönt Jede beliebige Farbe deckend
Schutzwirkung Schutz von innen Schutz durch Versiegelung
Strapazierfähigkeit Mittel Hoch
Renovierung Einfach, ohne Abschleifen Aufwendig, Abschleifen nötig
Geeignet für Nicht masshaltiges Holz Masshaltiges Holz
Typische Anwendung Zäune, Fassaden, Holzwände Fenster, Türen, Möbel

Holzlasur – Schutz von innen

Lasuren dringen tief in das Holz ein und schützen es von innen heraus. Sie enthalten weniger Farbpigmente und Bindemittel als Lacke und sind daher dünnflüssiger. Die Holzmaserung bleibt sichtbar und die natürliche Struktur fühlbar.

Lasuren gibt es transparent oder farbig. Transparente Lasuren betonen die natürliche Holzfarbe und Maserung. Farbige Lasuren verleihen dem Holz einen Farbton, ohne die Struktur zu überdecken. Die Oberfläche fühlt sich natürlich an, Sie spüren die Holzstruktur beim Darüberstreichen.

Vorteile von Lasuren:

  • Die sichtbare Maserung erhält den natürlichen Charakter.
  • Das Holz kann atmen und reguliert Feuchtigkeit.
  • Eine einfache Renovierung ist möglich, ohne Abschleifen alter Schichten.
  • Die diffusionsoffene Oberfläche verhindert Rissbildung.

Lasuren eignen sich besonders für nicht masshaltiges Holz wie Zäune, Carports, Holzfassaden und Gartenmöbel. Auch Holzwände im Innenbereich profitieren von Lasuren, die die natürliche Optik bewahren.

Holzlack – Deckende Schutzschicht

Lacke bilden eine geschlossene Schicht auf der Holzoberfläche. Sie überdecken Maserung und natürliche Färbung vollständig. Lacke ermöglichen farbige Anstriche in nahezu jeder gewünschten Farbe.

Die Lackschicht ist glatt, glänzend oder matt und besonders strapazierfähig. Sie schützt vor Feuchtigkeit, Kratzern und mechanischer Beanspruchung. Lackierte Oberflächen lassen sich leicht reinigen und sind pflegeleicht.

Vorteile von Lacken:

  • Hohe Strapazierfähigkeit und Kratzfestigkeit.
  • Die wasserdichte Oberfläche schützt effektiv vor Nässe.
  • Freie Farbwahl unabhängig von der Holzfarbe.
  • Leichte Reinigung durch die glatte Oberfläche.

Lacke eignen sich für masshaltiges Holz wie Fenster, Türen und stark beanspruchte Möbel. Auch Fensterrahmen profitieren von Lackierung, da sie dauerhaften Schutz vor Witterung bieten.

Faustregel für die Wahl: Lasur: Wenn die Holzstruktur sichtbar bleiben soll (Holzwände, Gartenmöbel, Fassaden)
Lack: Wenn Sie farbigen Anstrich oder maximalen Schutz wünschen (Fenster, Türen, Möbel)
Holzfassaden: Professionelle Behandlung empfohlen, mehr dazu unter Holzfassade streichen

Dünnschicht-, Mittelschicht- und Dickschichtlasur

Lasuren unterscheiden sich nach Schichtdicke und Einsatzbereich.

Lasur-Typ Eindringtiefe Schichtbildung Einsatzbereich Eigenschaften
Dünnschichtlasur Am tiefsten Keine sichtbare Schicht Aussenbereich (Zäune, Balkone, Gartenmöbel) Blättert nicht ab, verwittert gleichmässig, Renovierung ohne Abschleifen
Mittelschichtlasur Mittel Leichte Schicht Holzverkleidungen, Carports Teilweises Eindringen, mehr Schutz als Dünnschicht, natürliche Oberfläche
Dickschichtlasur Gering Deutliche Schicht Innenbereich (Fenster, Türen, Wandvertäfelungen) Versiegelt ähnlich wie Lack, maximaler Schutz, kann abblättern

Dünnschichtlasuren dringen am tiefsten ins Holz ein und schützen von innen. Sie eignen sich ideal für den Aussenbereich, etwa für Zäune, Balkone und Gartenmöbel. Die dünne Schicht blättert nicht ab, sondern verwittert gleichmässig. Eine Renovierung ist ohne aufwendiges Abschleifen möglich.

Mittelschichtlasuren bilden eine leichte Schicht auf dem Holz und dringen teilweise ein. Sie bieten mehr Schutz als Dünnschichtlasuren und eignen sich für Holzverkleidungen und Carports. Die Oberfläche bleibt weitgehend natürlich.

Dickschichtlasuren versiegeln die Oberfläche ähnlich wie Lacke. Sie eignen sich für masshaltiges Holz wie Fenster und Türen im Innenbereich. Die dickere Schicht bietet maximalen Schutz, kann aber bei extremer Witterung abblättern. Für Holzdecken und Wandvertäfelungen im Innenbereich sind Dickschichtlasuren ideal.

Wasserbasierte oder lösemittelbasierte Produkte?

Wasserbasierte und lösemittelbasierte Produkte unterscheiden sich in Verarbeitung und Schutzwirkung.

Eigenschaft Wasserbasiert Lösemittelbasiert
Umwelt und Gesundheit Umweltfreundlicher und gesundheitlich unbedenklicher Verarbeitung erfordert mehr Vorsicht
Geruch Geruchsarm Intensiver
Trocknung Trocknet schnell Trocknet langsamer (bei grossen Flächen teils vorteilhaft)
Eindringtiefe Dringt weniger tief ein Dringt tiefer ins Holz ein
Schutz Ausreichender Schutz für die meisten Anwendungen Intensiver Schutz, besonders für stark beanspruchte Aussenbereiche
Ergebnis Gut für die meisten Untergründe Oft gleichmässiger bei schwierigen Untergründen

Wasserbasierte Lasuren und Lacke sind umweltfreundlicher und gesundheitlich unbedenklicher. Sie sind geruchsarm, trocknen schnell und lassen sich mit Wasser verdünnen. Werkzeuge reinigen Sie einfach mit Wasser. Wasserbasierte Produkte dringen weniger tief ein als lösemittelbasierte, bieten aber ausreichenden Schutz für die meisten Anwendungen.

Achten Sie auf das Umweltzeichen «Blauer Engel» als Orientierung für schadstoffarme Produkte. Auch wasserbasierte Produkte enthalten geringe Mengen Lösemittel, sorgen Sie daher für gute Belüftung.

Lösemittelbasierte Lasuren und Lacke dringen tiefer ins Holz ein und bieten intensiveren Schutz. Sie eignen sich besonders für stark beanspruchte Aussenbereiche wie Holzfassaden oder Gartenhäuser. Die Verarbeitung erfordert mehr Vorsicht: Tragen Sie Handschuhe, arbeiten Sie im Freien oder bei sehr guter Belüftung.

Lösemittelbasierte Produkte trocknen langsamer, was bei grossen Flächen von Vorteil sein kann. Sie erzielen oft ein gleichmässigeres Ergebnis bei schwierigen Untergründen.

Benötigte Materialien und Werkzeuge

Werkzeugset zum Holzstreichen mit Lackdose, Roller, Pinsel und Holzbrett.

Für Lasier- und Lackierarbeiten benötigen Sie folgende Materialien:

  • Holzlasur oder Holzlack je nach gewünschtem Ergebnis
  • Grundierung für unbehandeltes Holz im Aussenbereich
  • Holzschutzgrund gegen Pilze und Bläue
  • Holzisoliergrund für harzreiche Hölzer wie Kiefer, Fichte oder Eiche

An Werkzeugen brauchen Sie:

  • Hochwertige Pinsel in verschiedenen Breiten für Kanten und Flächen
  • Farbrollen für grosse Flächen
  • Schleifpapier in verschiedenen Körnungen (120, 150, 180)
  • Einen Schleifklotz für gleichmässiges Arbeiten
  • Abdeckfolie und Malerkrepp zum Schutz angrenzender Bereiche
  • Saubere Tücher zum Entfernen von Staub
  • Bei Bedarf ein Farbsprühsystem für ausgedehnte Flächen

Für lösemittelbasierte Produkte verwenden Sie Pinsel mit Naturborsten, für wasserbasierte Produkte Pinsel mit Kunststoffborsten. Waschen Sie neue Pinsel vor Gebrauch gründlich aus und entfernen Sie lose Borsten.

Schritt 1: Holz vorbereiten und reinigen

Holzoberfläche wird entlang der Maserung geschliffen zur Vorbereitung für Lasur oder Lack

Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis. Holz muss trocken, sauber, tragfähig und fettfrei sein.

Alte Anstriche entfernen

Bei alten, intakten Lasuren reicht Anschleifen aus. Blättert die alte Lasur ab oder ist der Lack beschädigt, entfernen Sie die Altanstriche vollständig. Verwenden Sie dazu einen Heissluftfön und einen Spachtel oder Abbeizmittel.

Bei Lack müssen Sie bis aufs rohe Holz abschleifen, wenn Sie anschliessend lasieren möchten. Lasur kann nicht auf Lack haften. Umgekehrt können Sie Lack problemlos auf lasiertes Holz auftragen, nachdem Sie die Oberfläche angeschliffen haben.

Holz wässern und schleifen

Befeuchten Sie das rohe Holz gleichmässig mit einem nassen Schwamm. Dies lässt die Holzfasern aufquellen. Kleinere Schäden verschwinden dadurch oft von selbst. Lassen Sie das Holz vollständig trocknen, das dauert je nach Witterung zwölf bis 24 Stunden.

Schleifen Sie das getrocknete Holz in drei Durchgängen. Beginnen Sie mit grobem Schleifpapier der Körnung 120, dann mittleres Papier mit Körnung 150 und zum Schluss feines Papier mit Körnung 180. Arbeiten Sie immer in Richtung der Maserung mit leichtem Druck.

Entfernen Sie den Schleifstaub gründlich mit einer trockenen Bürste oder saugen Sie die Fläche ab. Wischen Sie mit einem leicht feuchten Tuch nach. Die Oberfläche muss absolut staubfrei sein.

Holz grundieren

Für unbehandeltes Holz im Aussenbereich tragen Sie einen Holzschutzgrund auf. Dieser schützt gegen Pilze, Fäulnis und Bläue. Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne sowie Eiche enthalten Harze und Gerbsäuren. Behandeln Sie diese Hölzer mit Holzisoliergrund, sonst entstehen später bräunliche Flecken.

Modern sind drei-in-eins-Produkte, die Grundierung und Lasur kombinieren. Diese sparen einen Arbeitsschritt, bieten aber oft weniger intensiven Schutz als separate Produkte.

Lassen Sie die Grundierung gemäss Herstellerangabe trocknen, meist etwa zwölf Stunden. Schleifen Sie dann nochmals mit feinem Schleifpapier (180er Körnung) und entfernen Sie den Staub.

Schritt 2: Holz lasieren

Nach der Vorbereitung können Sie mit dem Lasieren beginnen. Arbeiten Sie bei Temperaturen zwischen acht und 25 Grad Celsius. Zu kalte Temperaturen verhindern das Eindringen, zu warme lassen die Lasur zu schnell trocknen.

Lasur auftragen

Rühren Sie die Lasur vor Gebrauch gut auf. Bei langer Lagerung bildet sich eine Schicht, die Sie gründlich einrühren müssen. Tauchen Sie den Pinsel nur zu einem Drittel der Borstenhöhe in die Lasur.

Streichen Sie immer in Richtung der Holzmaserung. Dies sorgt für ein gleichmässiges Eindringen und eine schöne Optik. Beginnen Sie mit Kanten und schwer erreichbaren Stellen. Streichen Sie dann die grossen Flächen mit langen, gleichmässigen Zügen.

Tragen Sie die Lasur dünn auf. Mehrere dünne Schichten sind besser als eine dicke. Dickere Lasur dringt nicht richtig ein und kann ungleichmässig trocknen. Für Holz im Aussenbereich sind zwei bis drei Anstriche empfehlenswert. Im Innenbereich genügt oft eine Schicht.

Trocknungszeiten beachten

Lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen, bevor Sie die nächste auftragen. Wasserbasierte Lasuren trocknen nach etwa vier bis sechs Stunden, lösemittelbasierte benötigen zwölf bis 24 Stunden. Prüfen Sie die Herstellerangaben.

Zwischen den Anstrichen können Sie die Oberfläche leicht anschleifen. Dies verbessert die Haftung der nächsten Schicht. Verwenden Sie feines Schleifpapier (220er Körnung) und entfernen Sie den Staub gründlich.

Schritt 3: Holz lackieren

Lackieren erfordert mehr Sorgfalt als Lasieren, da Unebenheiten in der glatten Oberfläche sichtbar bleiben.

Lack in Schichten auftragen

Ein professioneller Lackanstrich besteht aus drei Schichten: Grundierung, Zwischenanstrich und Schlussanstrich. Die Grundierung sorgt für gute Haftung, der Zwischenanstrich für Deckkraft und der Schlussanstrich für eine perfekte Oberfläche.

Streichen Sie zuerst alle Kanten mit dem Pinsel. Rollen Sie sofort anschliessend die Flächen in Richtung der Maserung ab. So vermeiden Sie Ansätze. Arbeiten Sie zügig, damit nasse und trocknende Bereiche nahtlos ineinanderlaufen.

Bei Acryllack können Sie mit dem Pinsel zwei bis drei Bahnen streichen und diese dann «vertreiben». Streichen Sie dazu ohne neuen Lack erst quer, dann wieder längs über die Fläche. Dieses Vorgehen verteilt die Farbe gleichmässig.

Zwischen den Anstrichen schleifen

Lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen. Schleifen Sie dann mit feinem Schleifpapier (180 bis 220er Körnung) die gesamte Fläche an. Dies entfernt kleine Unebenheiten und verbessert die Haftung.

Entfernen Sie den Schleifstaub sehr gründlich. Verwenden Sie ein leicht angefeuchtetes oder leicht geöltes Tuch. Jedes Staubkorn wird in der glatten Lackoberfläche sichtbar. Arbeiten Sie in möglichst staubarmer Umgebung.

Schlussanstrich auftragen

Der letzte Anstrich erfordert besondere Sorgfalt. Verwenden Sie einen hochwertigen Pinsel oder eine feine Rolle. Tragen Sie den Lack dünn und gleichmässig auf. Vermeiden Sie Tropfenbildung durch zu dicken Auftrag.

Lassen Sie den Lack vollständig aushärten, bevor Sie das Objekt belasten. Je nach Produkt dauert dies 24 bis 48 Stunden. Harthölzer mit dichter Maserung benötigen längere Trocknungszeiten.

Wichtig bei der Lackierung: Arbeiten Sie in staubarmer Umgebung. Aufgewirbelter Staub setzt sich im feuchten Lack ab und macht die Oberfläche uneben. Schliessen Sie Fenster und vermeiden Sie Durchzug während des Trocknens. Betreten Sie lackierte Böden erst nach vollständiger Aushärtung.

Holzwände im Innenbereich behandeln

Holzwände im Wohnbereich erfordern spezielle Beachtung. Die Behandlung unterscheidet sich von Aussenbereichen.

Lasur für natürliche Optik

Für Holzverkleidungen, Paneele und Wandvertäfelungen eignen sich Dickschichtlasuren. Diese betonen die natürliche Maserung und schaffen warme Atmosphäre. Wählen Sie transparente Lasuren für die natürliche Holzfarbe oder farbige Lasuren für zurückhaltende Akzente.

Bei viel Sonneneinstrahlung durch grosse Fenster verwenden Sie Lasuren mit UV-Schutz. Diese verhindern Vergilbung und erhalten die Farbe länger. Moderne Innenlasuren sind besonders umweltfreundlich und wohngesund.

Streichen Sie die Wand von oben nach unten in gleichmässigen Bahnen. Bei Paneelen lasieren Sie jedes Brett einzeln in Längsrichtung. Achten Sie auf gleichmässigen Auftrag ohne Tropfenbildung.

Kosten für professionelle Ausführung

Das Streichen von Holzwänden erfordert Zeit und Sorgfalt. Grosse Flächen oder schwer erreichbare Bereiche wie Dachschrägen beauftragen Sie besser einem Fachbetrieb. Detaillierte Informationen zu den Kosten für Holzwände streichen finden Sie auf unserer Kostenseite.

Profis arbeiten schneller, haben die richtige Ausrüstung und garantieren ein gleichmässiges Ergebnis. Die Investition lohnt sich besonders bei grossen Wohnflächen oder hochwertigen Holzverkleidungen.

Häufige Fehler vermeiden

Frisches Holz streichen: Auch technisch getrocknetes Holz enthält Restfeuchte. Lassen Sie neues Holz mindestens einige Wochen an der Luft nachtrocknen, bevor Sie streichen. Zu feuchtes Holz nimmt Lasur oder Lack nicht richtig an.

Falsche Pinseln verwenden: Naturborsten für lösemittelbasierte, Kunststoffborsten für wasserbasierte Produkte. Minderwertige Pinsel verlieren Borsten, die im Anstrich hängenbleiben.

Zu dickes Auftragen: Mehrere dünne Schichten sind immer besser als eine dicke. Dicke Lasur dringt nicht ein, dicker Lack läuft und bildet Nasen.

Zwischen Schichten nicht schleifen: Zwischenschliff verbessert die Haftung enorm. Dieser Schritt sollte nie übersprungen werden, besonders nicht beim Lackieren.

Bei ungünstiger Witterung arbeiten: Temperaturen unter acht oder über 30 Grad Celsius beeinträchtigen das Ergebnis. Wind wirbelt Staub und Pollen auf, die im Anstrich festkleben.

Fazit: Mit der richtigen Technik zum Erfolg

Holz lasieren und streichen ist mit der richtigen Vorbereitung auch für Heimwerker machbar. Die Wahl zwischen Lasur und Lack hängt vom gewünschten Aussehen und Einsatzbereich ab. Lasuren bewahren die natürliche Holzoptik, Lacke bieten deckenden Schutz in jeder Farbe.

Investieren Sie Zeit in die Vorbereitung. Gründliches Schleifen und Grundieren sind wichtiger als schnelles Arbeiten. Hochwertige Pinsel und Produkte machen den Unterschied zwischen durchschnittlichem und professionellem Ergebnis.

Bei grossen Projekten wie Holzfassaden oder umfangreichen Holzwänden lohnt sich die Beauftragung eines Fachbetriebs. Auf Ofri finden Sie qualifizierte Maler und Lackierer, die Ihre Holzarbeiten professionell ausführen.

Ist dieser Artikel lesenswert?
Ja
Nein
Ist dieser Artikel lesenswert?
0%
Ja
100%
Nein

Einfach gratis mehrere Offerten einholen

  • 100% gratis für Sie
  • Geprüfte Handwerker & Dienstleister
  • Mit Nutzerbewertungen

Komplett kostenlos & unverbindlich.

Kategorien
  • Architektur, Planung, Statik (23)
  • Autoreparatur, Autoservice (2)
  • Bad (39)
  • Baugrube, Erdbau, Fundament (6)
  • Dach (18)
  • Elektriker, Elektroinstallation (3)
  • Endreinigung, Umzugsreinigung (4)
  • Entsorgung, Entrümpelung (2)
  • Fenster & Türen (22)
  • Folierungen, Beschriftungen (3)
  • Garten & Umgebung (43)
  • Gartenhaus, Carport, Sauna (2)
  • Gerüstbau, Gerüste (1)
  • Glasbau, Verglasungen (1)
  • Heizung, Lüftung, Klima, Kälte (21)
  • Internet & Multimedia (1)
  • Isolation, Dichtung, Dämmung (13)
  • Küche (2)
  • Maler- & Gipserarbeiten (30)
  • Maurer, Verputz, Beton, Fugen (4)
  • Metallbau (4)
  • Parkett, Laminat, Teppich (9)
  • Pflasterarbeiten, Wege und Strassen (6)
  • Platten, Plättli, Fliesen (14)
  • Polsterei & Sattlerei (1)
  • Putzkraft, sonstige Reinigungen (3)
  • Rechtliches (8)
  • Sanitärarbeiten (1)
  • Schädlingsbekämpfung (4)
  • Schreiner, Möbel, Innenausbau (8)
  • Solar, Photovoltaik (7)
  • Sonstige Arbeiten (25)
  • Spenglerarbeiten, Blecharbeiten (6)
  • Storen, Rollläden, Markisen (2)
  • Transporte, Kleintransporte (2)
  • Umbau, Totalrenovation, Anbau (15)
  • Umzug, Zügeln (11)
  • Zäune, Tore, Sichtschutz (9)
  • Zimmerei, Holzbau (10)
Neuste Artikel
Fassade reinigen: Anleitung mit wichtigen Sicherheitshinweisen
14. Januar 2026
Fliesen entfernen: DIY-Anleitung für Boden und Wand
14. Januar 2026
Innenwand dämmen: Worauf Sie bei der Innendämmung achten müssen
14. Januar 2026
Vinylboden verlegen: Einfache Anleitung für Heimwerker
14. Januar 2026
Schnee räumen in der Schweiz: Wer muss wann und wie räumen
14. Januar 2026
Ähnliche Artikel
Maler- & Gipserarbeiten
Fassade reinigen: Anleitung mit wichtigen Sicherheitshinweisen
Maler- & Gipserarbeiten
Decke abhängen: Trockenbau-Anleitung mit wichtigen Sicherheitshinweisen
Maler- & Gipserarbeiten
Möbel lackieren – Anleitung für neuen Glanz im Eigenheim
Maler- & Gipserarbeiten
Gipskartonplatten anbringen: DIY-Anleitung für Heimwerker

Einfach gratis mehrere Offerten einholen

100% gratis für Sie

Geprüfte Handwerker & Dienstleister

Mit Nutzerbewertungen

Offerten einholen
Kostenlos Offerten einholen

Ofri
Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein
ofri.ch
  • Über uns
  • Medienmitteilungen
  • Ofri in den Medien
  • Karriere bei Ofri
  • Blog
  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
FÜR AUFTRAGGEBER
  • Auftraggeber - so geht's
  • Gratis für Auftraggeber
  • Anfrage eingeben
  • Kosten schätzen
  • Dienstleistungen
  • Firmenverzeichnis
  • Berufe
  • Standorte
  • Themen
  • Gemeindeverzeichnis
  • Ratgeber
Für Auftragnehmer
  • Auftragnehmer - so geht's
  • Gebühren für Auftragnehmer
  • Handwerker-Akademie
  • Anfragen-Archiv
  • Anfragen suchen
  • RSS-Feed - beendete Aufträge
Hilfe
  • Häufige Fragen
  • Kontakt
Ofri Internet GmbH. Copyright © 2026. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschFrançais