Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich meinen alten Elektroboiler selbst anschliessen?
Nein, auf keinen Fall. Der elektrische Anschluss darf nur von konzessionierten Elektroinstallateuren durchgeführt werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei Verstössen erlischt die Versicherungsdeckung und Sie haften für alle Schäden.
Wie lange dauert die Installation eines neuen Boilers?
Bei einem einfachen Austausch rechnen Sie mit vier bis sechs Stunden. Bei Neuinstallationen oder wenn neue Leitungen verlegt werden müssen, kann es ein bis zwei Tage dauern. Wärmepumpenboiler benötigen wegen zusätzlicher Arbeiten (Luftkanäle, Kondenswasserablauf) etwas mehr Zeit.
Lohnt sich der Umstieg von Elektroboiler auf Wärmepumpenboiler?
Ja, definitiv. Trotz höherer Anschaffungskosten sparen Sie jährlich CHF 600.- bis CHF 800.- an Stromkosten. Mit kantonalen Förderbeiträgen amortisiert sich die Investition bereits nach fünf bis sieben Jahren. Die Lebensdauer eines Wärmepumpenboilers beträgt 15 bis 20 Jahre.
Welche Boilergrösse benötige ich?
Als Faustregel gilt: 50 Liter pro Person bei normalem Verbrauch. Ein Vierpersonenhaushalt kommt in der Regel mit 200 bis 300 Litern aus. Bei Badewannen oder hohem Warmwasserbedarf sollten Sie 300 Liter einplanen. Überdimensionieren Sie nicht, das führt zu unnötigen Speicherverlusten.
Brauche ich eine Baubewilligung für einen neuen Boiler?
Normalerweise nicht, wenn Sie einen bestehenden Boiler ersetzen. Bei Neuinstallationen in Neubauten ist der Boiler Teil der Gebäudetechnik und im Baugesuch enthalten. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde über spezifische Anforderungen.
Was kostet der Betrieb verschiedener Boilertypen?
Ein Elektroboiler (300 L) kostet etwa CHF 1’100.- pro Jahr an Strom. Ein Wärmepumpenboiler verbraucht nur etwa CHF 350.- pro Jahr. Ein indirekt beheizter Boiler an einer modernen Wärmepumpenheizung kostet etwa CHF 200.- bis CHF 300.- pro Jahr.











