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Start » Ratgeber » Heizkörper einbauen – Anleitung und wichtige Hinweise für die Schweiz

Heizkörper einbauen – Anleitung und wichtige Hinweise für die Schweiz

Ein neuer Heizkörper verbessert die Heizleistung, senkt Energiekosten und modernisiert das Erscheinungsbild Ihres Zuhauses. Während der Austausch mit handwerklichem Geschick grundsätzlich möglich ist, gibt es klare Grenzen. Arbeiten am Heizungssystem erfordern Fachwissen, und in der Schweiz gelten strikte Vorschriften für Installationsarbeiten. Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, wann Sie einen Heizkörper selbst einbauen können, welche Schritte nötig sind und wann Sie zwingend einen Fachbetrieb beauftragen müssen. Sie erfahren ausserdem, mit welchen Kosten Sie rechnen können und welche Heizkörpertypen für verschiedene Einsatzzwecke geeignet sind.

Ofri Redaktion
15. Januar 2026 - 13 Min. Lesezeit

Handwerker baut Heizkörper ein

  • Wann sollten Heizkörper ausgetauscht werden?
  • Welche Heizkörpertypen gibt es?
  • Kann man Heizkörper selbst montieren?
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Heizkörper einbauen
  • Kosten für Heizkörper-Installation in der Schweiz
  • Fazit: Eigenleistung mit professioneller Unterstützung

Wann sollten Heizkörper ausgetauscht werden?

Gründe für einen Austausch

  • Mangelnde Heizleistung: Alte Heizkörper erreichen oft nicht mehr die gewünschte Raumtemperatur. Ursachen können Kalk- und Schmutzablagerungen im Inneren sein, welche die Wärmeübertragung behindern. Auch zu klein dimensionierte Heizkörper für die aktuelle Raumsituation führen zu unzureichender Heizleistung.
  • Sichtbare Schäden: Roststellen, Leckagen oder Risse im Heizkörper erfordern sofortigen Austausch. Undichte Stellen können zu Wasserschäden an Wänden und Böden führen. Rost deutet auf Korrosion hin, die sich von innen ausbreitet.
  • Hoher Energieverbrauch: Alte Heizkörper benötigen oft sehr hohe Vorlauftemperaturen (über 70 Grad Celsius), um ausreichend Wärme abzugeben. Moderne Flachheizkörper arbeiten bereits bei 55 bis 60 Grad Celsius effizient. Die Differenz wirkt sich direkt auf Ihre Heizkosten aus.
  • Modernisierung der Heizanlage: Bei der Umstellung auf moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen müssen die Heizkörper angepasst werden. Wärmepumpen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen (35 bis 50 Grad Celsius). Dafür benötigen Sie grössere Heizflächen oder spezielle Niedertemperaturheizkörper.
  • Optische Gründe: Alte Rippenheizkörper passen oft nicht mehr zur modernen Raumgestaltung. Flache Plattenheizkörper oder Designheizkörper fügen sich unauffälliger in den Raum ein.

Energiesymbole mit Heizkörper

Typische Lebensdauer

Experten empfehlen, Heizkörper etwa alle zehn Jahre auf ihre Effizienz zu prüfen. Hochwertige Modelle halten bei guter Wartung 15 bis 20 Jahre. Danach lässt die Heizleistung durch innere Ablagerungen merklich nach. Auch die Dichtungen und Ventile verschleissen mit der Zeit.

Wichtiger Hinweis: Der Einbau eines Heizkörpers erfordert Eingriffe ins Heizungssystem. Bei unsachgemässer Arbeit drohen Wasserschäden, Funktionsstörungen und der Verlust der Gewährleistung. Arbeiten an geschlossenen Heizkreisläufen sollten grundsätzlich von qualifizierten Heizungsinstallateuren durchgeführt werden.

Welche Heizkörpertypen gibt es?

Übersicht der gängigen Bauarten

Heizkörpertyp Eigenschaften Heizleistung Preis (in CHF) Einsatzbereich
Plattenheizkörper Flach, kompakt, wenig Wasser Hoch bei niedrigen Vorlauftemperaturen 150.- bis 400.- Wohnräume, ideal für Wärmepumpen
Rippenheizkörper Klassisch, schwer, viel Wasser Benötigt hohe Vorlauftemperaturen 200.- bis 600.- Altbauten mit konventionellen Heizungen
Röhrenheizkörper Einzelne Röhren, variabel Mittel 300.- bis 800.- Bad, Design-Anwendungen
Badheizkörper Mit Handtuchhaltern Niedrig bis mittel 250.- bis 900.- Badezimmer
Design-Heizkörper Vertikale Formen, Sonderformen Variabel 500.- bis 3’000.- Als Gestaltungselement

Plattenheizkörper (Kompaktheizkörper)

Plattenheizkörper sind heute der Standard in Neubauten und Sanierungen. Sie bestehen aus flachen Stahlblechen, durch die Heizwasser fliesst. Dahinter befinden sich oft Konvektionsbleche, die die Wärmeabgabe durch Luftzirkulation verbessern.

Plattenheizkörper

Vorteile: Geringes Wasservolumen bedeutet schnelle Reaktionszeiten und niedrige Betriebskosten. Sie arbeiten effizient mit niedrigen Vorlauftemperaturen ab 45 Grad, ideal für moderne Wärmepumpen. Die flache Bauweise spart Platz und fügt sich unauffällig in den Raum ein.

Bautypen:

  • Typ 10: Nur eine Heizplatte, keine Konvektionsbleche
  • Typ 20: Zwei Heizplatten, keine Konvektionsbleche
  • Typ 22: Zwei Heizplatten, zwei Konvektionsbleche (gängigster Typ)
  • Typ 33: Drei Heizplatten, drei Konvektionsbleche (höchste Leistung)

Rippenheizkörper (Gliederheizkörper)

Die klassischen Rippenheizkörper bestehen aus mehreren aneinandergereihten Gliedern. Früher aus Gusseisen, heute meist aus Stahlblech gefertigt. Sie benötigen deutlich mehr Wasser als Plattenheizkörper.

Rippenheizkörper

Nachteile: Hohe Vorlauftemperaturen nötig (mindestens 60 bis 70 Grad). Grosses Wasservolumen führt zu träger Reaktion. Hoher Energiebedarf macht sie für moderne Heizsysteme ungeeignet. Viele Zwischenräume sammeln Staub.

Wann sinnvoll: In gut gedämmten Altbauten mit bestehender Öl- oder Gasheizung können sie weiter verwendet werden. Für Wärmepumpen sind sie ungeeignet.

Badheizkörper

Speziell für Badezimmer existieren eigens konzipierte Heizkörper mit integrierten Handtuchhaltern. Es gibt sie als Flachheizkörper oder als Röhrenheizkörper.

Badheizkörper

Badheizkörper werden in der Regel an Seitenwänden montiert statt unter dem Fenster. Für eine unauffällige Verlegung befinden sich die Anschlüsse meist an der Unterseite. Sie finden im Handel spezielle Grössen, die entsprechend Ihrer Badezimmermasse angepasst sind. Für den Sommerbetrieb werden diese Systeme oft im Mischbetrieb mit einem elektrischen Heizstab verwendet.

Kann man Heizkörper selbst montieren?

Was Sie als Heimwerker leisten können

Mit handwerklichem Geschick und der richtigen Vorbereitung können Sie den mechanischen Teil der Montage selbst durchführen. Dies umfasst:

  • Ausmessen und Markieren der Montagepositionen
  • Bohren und Befestigen der Wandkonsolen
  • Einhängen des Heizkörpers
  • Montage von Thermostaten (mechanisch)

Voraussetzungen für DIY:

  • Sie ersetzen einen Heizkörper durch ein baugleiches Modell
  • Die Anschlüsse passen exakt
  • Die Heizung verfügt über Absperrventile an jedem Heizkörper
  • Sie besitzen das nötige Werkzeug
  • Sie trauen sich das Entlüften und Nachfüllen der Heizung zu

Wenn Sie die mechanische Montage selbst übernehmen und nur die hydraulischen Anschlüsse vom Fachbetrieb machen lassen, sparen Sie etwa 40 bis 60 Prozent der Installationskosten. Bei zehn Heizkörpern in einem Einfamilienhaus kann das CHF 1’000.- bis CHF 1’500.- ausmachen.

Empfehlung: Lassen Sie den Fachbetrieb zumindest die Inbetriebnahme und Druckprüfung durchführen. So stellen Sie sicher, dass alles korrekt funktioniert und behalten Gewährleistungsansprüche.

Wann Sie zwingend einen Fachbetrieb brauchen

Beauftragen Sie in folgenden Fällen einen qualifizierten Heizungsinstallateur:

Bereich Beschreibung
Änderung der Rohrleitungen Müssen neue Leitungen verlegt oder bestehende angepasst werden, sind Lötarbeiten nötig. Diese erfordern Spezialwerkzeug und Fachwissen.
Andere Anschlüsse Wenn der neue Heizkörper andere Anschlusspositionen hat als der alte, müssen die Rohre angepasst werden.
Systembefüllung Das Befüllen geschlossener Heizkreisläufe mit aufbereitetem Wasser und das Einstellen des korrekten Drucks erfordert Fachkenntnis.
Hydraulischer Abgleich Nach dem Austausch mehrerer Heizkörper ist ein hydraulischer Abgleich nötig. Dieser optimiert die Durchflussmengen und stellt sicher, dass alle Räume gleichmässig beheizt werden. Nur ein Fachbetrieb kann diesen korrekt durchführen.
Garantieansprüche Viele Hersteller gewähren die volle Garantie nur bei professioneller Installation.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Heizkörper einbauen

Schritt 1: Heizleistung berechnen

Bevor Sie einen neuen Heizkörper kaufen, müssen Sie die benötigte Heizleistung ermitteln. Als Faustregel gilt:

  • Gut isolierte Gebäude: 90 Watt pro Quadratmeter
  • Normal isolierte Gebäude: 100 bis 110 Watt pro Quadratmeter
  • Schlecht isolierte Altbauten: 130 Watt pro Quadratmeter

Beispiel: Ein 15 Quadratmeter grosser, gut isolierter Raum benötigt etwa 1’350 Watt Heizleistung (15 × 90 = 1’350). Wählen Sie den Heizkörper lieber etwas grösser, damit er auch bei niedrigeren Vorlauftemperaturen ausreichend Wärme liefert.

Wichtig: Die Heizleistung-Angaben der Hersteller gelten meist für Vorlauftemperaturen von 70/55 Grad (Vorlauf und Rücklauf). Bei niedrigeren Temperaturen sinkt die Leistung. Moderne Wärmepumpen arbeiten mit 35/28 Grad. Für solche Systeme benötigen Sie deutlich grössere Heizflächen.

Schritt 2: Richtigen Heizkörper auswählen

Heizkörper gibt es mit verschiedenen Anschlussvarianten:

  • Seitenanschluss: Vor- und Rücklauf seitlich oben und unten
  • Bodenanschluss: Beide Anschlüsse unten mittig
  • Mittenanschluss: Vor- und Rücklauf unten mittig nebeneinander

Messen Sie die Position Ihrer bestehenden Rohranschlüsse genau aus. Der neue Heizkörper muss dazu passen. Vermessen Sie dafür den verfügbaren Platz (Breite, Höhe, Tiefe). Heizkörper sollten mindestens zehn Zentimeter Abstand zu Boden, Fensterbank und Seitenwänden haben. Unter Fenstern ist die Montage ideal, da aufsteigende Warmluft Kälte vom Fenster abfängt.

Moderne Thermostatventile sparen Energie. Entscheiden Sie zwischen mechanischen, programmierbaren oder Smart-Home-fähigen Varianten.

Schritt 3: Heizung vorbereiten

Stellen Sie die Heizung komplett ab und trennen Sie sie vom Stromnetz. Schliessen Sie die Absperrventile an Vor- und Rücklauf des betreffenden Heizkörpers. So müssen Sie nicht das gesamte Heizungssystem entleeren. Öffnen Sie das Entlüftungsventil am Heizkörper. Schliessen Sie einen Schlauch an das Ablassventil am Rücklauf an und lassen Sie das Wasser in einen Eimer ablaufen. Legen Sie Handtücher aus, da immer etwas Restwasser ausläuft. Notieren Sie den aktuellen Druck der Heizanlage am Manometer. Dieser Wert ist später wichtig.

Schritt 4: Alten Heizkörper demontieren

Drehen Sie den Thermostatkopf auf maximale Stufe und schrauben Sie ihn ab. Notieren Sie die Einbaurichtung. Lösen Sie mit einem Gabelschlüssel die Überwurfmuttern an Vor- und Rücklauf. Halten Sie eine Schüssel bereit für Restwasser. Heben Sie den Heizkörper aus den Wandkonsolen. Bei grossen Heizkörpern benötigen Sie eine zweite Person. Legen Sie den alten Heizkörper auf alte Handtücher oder Karton. Kontrollieren Sie, ob die Wandkonsolen für den neuen Heizkörper passen. Bei baugleichen Modellen können Sie diese weiterverwenden.

Heizkörper demontieren

Schritt 5: Neue Wandkonsolen montieren

Falls der neue Heizkörper andere Masse hat, müssen Sie neue Konsolen anbringen.

Messen Sie vom Boden zehn bis 15 Zentimeter nach oben. Markieren Sie eine waagerechte Linie mit der Wasserwaage. Messen Sie die Position der Rohranschlüsse und übertragen Sie diese auf die Wand. Die Konsolen müssen so platziert sein, dass der Heizkörper später exakt über den Anschlüssen sitzt. Legen Sie die Konsole an die markierte Position und zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Prüfen Sie nochmals mit der Wasserwaage.

Bohren Sie nun mit einem geeigneten Steinbohrer die Löcher. Ein Helfer kann mit einem Staubsauger direkt unter dem Bohrloch den Staub absaugen. Stecken Sie passende Dübel in die Löcher und verschrauben Sie die Konsolen fest. Prüfen Sie nochmals mit der Wasserwaage, ob alles gerade sitzt.

Schritt 6: Heizkörper vorbereiten

Wickeln Sie Hanffasern entgegen der Einschraubrichtung um die Gewinde der Anschlussstutzen. Bestreichen Sie den Hanf mit Dichtpaste. Schrauben Sie die Verschraubungen von Hand ein.

  • Thermostatventil montieren: Dichten Sie auch hier das Gewinde mit Hanf und Dichtpaste ab. Schrauben Sie das Thermostatventil so ein, dass der Anschlussstutzen nach vorne zeigt. Ziehen Sie mit einem Gabelschlüssel fest an.
  • Entlüftungsventil prüfen: Stellen Sie sicher, dass das Entlüftungsventil geschlossen ist.
  • Blindstopfen einsetzen: Falls der Heizkörper vier Anschlüsse hat, Sie aber nur zwei benötigen, verschliessen Sie die ungenutzten mit Blindstopfen.

Schritt 7: Heizkörper einhängen und anschliessen

Heben Sie den Heizkörper zu zweit an und hängen Sie ihn in die Wandkonsolen ein. Prüfen Sie, ob er fest sitzt und gerade hängt. Schliessen Sie die Überwurfmuttern an Vor- und Rücklauf an die Rohrleitungen an. Ziehen Sie diese mit zwei Gabelschlüsseln fest. Halten Sie den unteren Teil fest, während Sie die Mutter anziehen, sonst verdrehen Sie die Leitungen. Ziehen Sie auch alle Schrauben an den Wandhalterungen fest an.

Wichtiger Tipp beim Anziehen: Ziehen Sie die Verschraubungen fest, aber nicht mit aller Kraft. Wenn Sie Widerstand spüren, ist es fest genug. Zu starkes Anziehen beschädigt die Dichtungen oder das Gewinde. Nach der Inbetriebnahme können Sie gegebenenfalls nachziehen, wenn Undichtigkeiten auftreten.

Schritt 8: Heizung befüllen und entlüften

Öffnen Sie langsam die Absperrventile an Vor- und Rücklauf. Achten Sie auf Leckagen an allen Verschraubungen. Öffnen Sie den Wasserzulauf der Heizanlage. Der Druck sollte auf etwa 1,5 bis zwei Bar steigen (je nach System). Kontrollieren Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Heizung für den korrekten Wert.

Öffnen Sie mit einem Entlüftungsschlüssel vorsichtig das Entlüftungsventil am Heizkörper. Halten Sie einen Becher darunter. Zuerst entweicht Luft mit zischendem Geräusch. Sobald Wasser kommt, schliessen Sie das Ventil sofort wieder.

Druck nachprüfen: Durch das Entlüften sinkt der Druck leicht. Füllen Sie gegebenenfalls Wasser nach, bis der Solldruck wieder erreicht ist.

Schritt 9: Inbetriebnahme und Kontrolle

Schalten Sie den Heizkessel wieder ein und stellen Sie die gewünschte Temperatur ein. Drehen Sie das Thermostat auf Stufe fünf (maximale Öffnung).

  • Erwärmung kontrollieren: Nach etwa 15 bis 20 Minuten sollte der Heizkörper gleichmässig warm werden. Tasten Sie von oben nach unten ab. Wenn die untere Hälfte kalt bleibt, ist noch Luft im System. Entlüften Sie erneut.
  • Leckagen prüfen: Kontrollieren Sie alle Verschraubungen auf Undichtigkeiten. Trocken Sie verdächtige Stellen ab und beobachten Sie, ob Feuchtigkeit austritt. Bei Leckagen ziehen Sie die Verschraubungen vorsichtig nach.

Lassen Sie den Heizkörper für einige Stunden laufen und kontrollieren Sie mehrmals auf Leckagen. In den ersten Stunden sind mehrere Entlüftungsvorgänge normal.

Schritt 10: Funktion überwachen

Der Heizkörper sollte von oben nach unten gleichmässig warm werden. Bleibt ein Teil kalt, deutet das auf Lufteinschlüsse oder Ablagerungen hin.

  • Geräusche: Leises Gluckern oder Klopfen zeigt Luft im System an. Entlüften Sie erneut. Lautes Rauschen deutet auf zu hohe Durchflussgeschwindigkeit hin. Drosseln Sie das Rücklaufventil leicht.
  • Raumtemperatur: Prüfen Sie nach einem Tag, ob der Raum die gewünschte Temperatur erreicht. Falls nicht, muss eventuell die Heizkurve angepasst werden.
  • Nachentlüften: Entlüften Sie in den ersten Tagen eventuell mehrfach. Luft löst sich erst nach und nach aus dem Heizwasser.

Kosten für Heizkörper-Installation in der Schweiz

Materialkosten

Position Preis (in CHF)
Plattenheizkörper (Typ 22, 160 × 60 cm) 250.- bis 450.-
Badheizkörper (120 × 60 cm) 350.- bis 700.-
Design-Heizkörper (vertikal, 180 × 60 cm) 800.- bis 2’500.-
Thermostatventil (mechanisch) 35.- bis 60.-
Thermostatventil (programmierbar) 60.- bis 120.-
Smart-Thermostat 90.- bis 180.-
Verschraubungen und Dichtmaterial 15.- bis 30.- pro Heizkörper

Installationskosten Fachbetrieb

  • Einfacher Austausch (baugleich, Anschlüsse passen): CHF 200.- bis CHF 350.- pro Heizkörper. Dauer etwa zwei bis drei Stunden.
  • Austausch mit Anpassungen (Rohrleitungen müssen verlegt werden): CHF 400.- bis CHF 650.- pro Heizkörper. Dauer etwa vier bis sechs Stunden.
  • Komplettinstallation im Neubau (pro Heizkörper inklusive Verrohrung): CHF 600.- bis CHF 1’000.-.
  • Hydraulischer Abgleich (nach Austausch mehrerer Heizkörper empfohlen): CHF 400.- bis CHF 700.- pauschal für ein Einfamilienhaus.

Fazit: Eigenleistung mit professioneller Unterstützung

Der Austausch von Heizkörpern ist grundsätzlich eine Arbeit, die geübte Heimwerker durchführen können. Sie sparen erhebliche Kosten, wenn Sie die mechanische Montage selbst übernehmen. Wichtig ist jedoch, realistisch zu beurteilen, wo Ihre Grenzen liegen.

Beauftragen Sie für hydraulische Arbeiten, Systembefüllung und hydraulischen Abgleich einen qualifizierten Heizungsinstallateur. Die Investition lohnt sich durch fachgerechte Ausführung, Gewährleistung und optimale Funktion Ihrer Heizung.

Auf Ofri finden Sie geprüfte Heizungsfachbetriebe, die Ihnen bei komplexen Arbeiten helfen oder die komplette Installation übernehmen. Holen Sie mehrere Offerten ein und vergleichen Sie Preise und Leistungen.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten der Heizungsinstallation.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel kostet es, eine Heizung zu installieren?

Die Kosten für eine komplette Heizungsanlage inkl. Installation liegen in der Schweiz zwischen CHF 15’000.- und CHF 35’000.-. Für eine Wärmepumpe rechnen Sie mit CHF 25’000.- bis CHF 40’000.-, für eine Gasheizung mit CHF 12’000.- bis CHF 20’000.-. Der reine Austausch einzelner Heizkörper ist deutlich günstiger und kostet pro Heizkörper CHF 350.- bis CHF 800.- mit Fachbetrieb. Weitere Details finden Sie auf unserer Kostenseite zur Heizungsinstallation.

Kann man eine Heizung selbst einbauen?

Die mechanische Montage von Heizkörpern können geübte Heimwerker selbst durchführen. Das Einbauen einer kompletten Heizungsanlage sollten Sie jedoch besser Fachleuten überlassen. Es erfordert Kenntnisse in Hydraulik, Elektrik und Gebäudetechnik. Zudem ist für viele Arbeiten eine Konzession nötig. Falsche Installation führt zu Effizienzverlusten, Schäden und erlöschendem Versicherungsschutz.

Kann man Heizkörper selbst montieren?

Ja, wenn Sie handwerklich geschickt sind und die Voraussetzungen stimmen: Baugleiches Modell, passende Anschlüsse, vorhandene Absperrventile. Sie sollten jedoch zumindest die Inbetriebnahme und Druckprüfung vom Fachbetrieb durchführen lassen. Bei Änderungen an Rohrleitungen, hydraulischem Abgleich oder Systembefüllung ist ein qualifizierter Heizungsinstallateur zwingend nötig.

Brauche ich nach dem Austausch einen hydraulischen Abgleich?

Nach dem Austausch einzelner Heizkörper ist ein hydraulischer Abgleich empfehlenswert, aber nicht zwingend. Wenn Sie mehrere oder alle Heizkörper erneuern, ist er unverzichtbar. Der hydraulische Abgleich optimiert die Durchflussmengen und stellt sicher, dass alle Räume gleichmässig beheizt werden. Er senkt den Energieverbrauch um bis zu zehn Prozent.

Welche Abstände müssen Heizkörper einhalten?

Heizkörper sollten mindestens zehn Zentimeter Abstand zum Boden, zehn bis 15 Zentimeter zur Fensterbank und fünf Zentimeter zu Seitenwänden haben. Diese Abstände gewährleisten optimale Luftzirkulation. Zu geringer Abstand behindert die Konvektion und reduziert die Heizleistung. Bei Vorhängen achten Sie darauf, dass diese den Heizkörper nicht vollständig verdecken.

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