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Start » Ratgeber » Rosen schneiden: Die ultimative Anleitung für gesunde & wunderbar blühende Rosen

Rosen schneiden: Die ultimative Anleitung für gesunde & wunderbar blühende Rosen

Rosen sind die Königinnen im Garten – aber nur dann, wenn sie richtig gepflegt werden. Ein regelmässiger Schnitt fördert die Blütenpracht, stärkt die Pflanze und verhindert so Krankheiten. Doch wann ist der beste Zeitpunkt, um Rosen zu schneiden? Welche Schnitttechnik sorgt für gesunde Pflanzen? In unserem ultimativen Ofri-Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über das Schneiden von Rosen wissen müssen – inklusive einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und praktischen Tipps für eine prächtige Blüte.

Oliver Schlupp
27. Februar 2026 - 13 Min. Lesezeit

Rosenstaude wird geschnitten

  • Warum sollten Rosen regelmässig geschnitten werden?
  • Wann sollten Sie Ihre Rosen schneiden?
  • Das richtige Werkzeug für den perfekten Rosenschnitt
  • Schritt für Schritt-Anleitung für den Schnitt von verschiedenen Rosenarten bzw. Rosenklassen
  • Häufige Fehler beim Schneiden von Rosen

Warum sollten Rosen regelmässig geschnitten werden?

Durch den Rosenschnitt wird nicht nur das Wachstum angeregt, sondern auch die Gesundheit der Pflanze gefördert. Der frei gewordene Platz bietet der Rose nun mehr Licht und Luft für neue Triebe. Nach dem Schnitt entstehen ausserdem auch schneller neue Blüten, welche die Rose schöner aussehen lassen.

Für jede Rosenart gibt es verschiedene Schnitttechniken – das Ziel des Schnittes ist jeoch immer einen lichten Pflanzenaufbau zu erhalten.

Wann sollten Sie Ihre Rosen schneiden?

Ein falscher Zeitpunkt beim Rosenschnitt kann das Wachstum hemmen oder die Blütenbildung beeinträchtigen. Je nach Art der Rose und Jahreszeit sind unterschiedliche Schnitte gefragt:

Frühjahrsschnitt – Der wichtigste Schnitt

Der Frühjahrsschnitt erfolgt, sobald die Forsythien blühen (meist März bis April). Zu diesem Zeitpunkt treiben Rosen aus. Im Frühjahr kann man abgestorbene oder kranke Triebe erkennen und leicht entfernen.

Welche Rosenarten profitieren besonders vom Frühjahrsschnitt?

  • Beetrosen: Rückschnitt auf drei bis sieben Augen (Knospen)
  • Strauchrosen: Nur leicht einkürzen und altes Holz entfernen
  • Kletterrosen: Entfernen von schwachen oder abgestorbenen Trieben

Sommerschnitt – Für eine längere Blütezeit

Ein leichter Sommerschnitt nach der ersten Blüte im Juni oder Juli regt die Rose an, neue Knospen zu bilden. Dabei entfernt man verwelkte Blütenköpfe direkt über dem kräftigen Blattansatz.

Der Sommerschnitt ist besonders wichtig bei Edelrosen und Beetrosen für eine zweite Blüte, sowie bei Kletterrosen, um das Wachstum zu fördern.

Herbstschnitt – Vorbereitung auf den Winter

Im Herbst (Oktober bis November) wird nur das Nötigste geschnitten. Hauptsächlich geht es darum, lange Triebe einzukürzen, damit sie unter einer möglichen Schneelast nicht brechen.

Herbstschnitt-Regeln:

  • Kein Radikalschnitt! Rosen brauchen die Triebe als Winterschutz
  • Nur abgestorbene und kranke Zweige entfernen
  • Kletterrosen nicht schneiden, da sie im Frühjahr neue Blüten bilden


Profitipp: Rosen nicht im Winter schneiden

Wildtriebe erkennen und richtig entfernen

Wildtriebe sind unerwünschte Triebe, die aus der Unterlage veredelter Rosen wachsen. Sie rauben der Pflanze Nährstoffe und können dazu führen, dass die Pflanze geschwächt wird oder gar von der Wildrose überwuchert wird. Besonders häufig treten sie bei Edel-, Beet- und Zwergrosen auf, lassen sich dort aber leicht erkennen.

Wildtriebe haben meist mehr als fünf Fiederblättchen und unterscheiden sich deutlich von den übrigen Trieben. Schwieriger wird die Unterscheidung bei historischen Rosen oder Ramblerrosen, da ihr natürlicher Austrieb den Wildtrieben stark ähnelt. Um sicherzugehen, sollten Sie die Veredelungsstelle freilegen. Wildtriebe entspringen immer unterhalb der Verdickung an der Strauchbasis. Wichtig ist, dass Sie sie nicht einfach abschneiden, da sie sonst immer wieder austreiben. Stattdessen sollten Sie sie mit einem kräftigen Ruck herausreissen. So entfernen Sie auch die schlafenden Knospen im Ansatzbereich, aus denen sonst erneut Wildtriebe wachsen würden. Um die Rinde nicht zu beschädigen, schneiden Sie die Rinde vor dem Ausreissen mit einem scharfen Messer leicht ein.

Wer regelmäßig kontrolliert und Wildtriebe früh entfernt, verhindert, dass die Edelrose geschwächt oder überwuchert wird.

Das richtige Werkzeug für den perfekten Rosenschnitt

Für einen sauberen Schnitt und gesunde Rosen ist das richtige Werkzeug von besonderer Wichtigkeit. Eine stumpfe oder ungeeignete Schere kann Triebe quetschen und dadurch sogar Krankheiten begünstigen.

Welche Werkzeuge brauchen Sie?

  • Rosenschere: Für dünne bis mittlere Triebe (bypass oder Amboss-Schere)
  • Gartenschere: Für dickere Äste oder alte Triebe
  • Säge: Falls sehr dicke, verholzte Triebe entfernt werden müssen
  • Handschuhe: Schützen vor Dornen und Verletzungen
  • Desinfektionsmittel: Zum Reinigen der Werkzeuge


Profitipp: bypass-Schere und Amboss-Schere für Rosenschnitt verwenden

Schritt für Schritt-Anleitung für den Schnitt von verschiedenen Rosenarten bzw. Rosenklassen

Rosen benötigen je nach Art spezifische Schnitttechniken, um gesund zu bleiben und üppig zu blühen:

Beetrosen schneiden – So geht’s

Beetrosen blühen mehrmals im Jahr und profitieren im Frühjahr von einem kräftigen Rückschnitt. Dieser fördert nämlich buschiges Wachstum und eine üppige Blüte.

Beetrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Beetrosen schneiden:

  1. Alle abgestorbenen, kranken oder schwachen Triebe direkt am Boden abschneiden
  2. Alle übrigen Triebe auf 15 bis 20 Zentimeter einkürzen, um die Bildung neuer Blüten zu fördern
  3. Über einer nach aussen gerichteten Knospe schneiden, damit die Pflanze luftig und gleichmässig wächst
  4. Während der Blütezeit verwelkte Blüten regelmässig entfernen, um eine neue Blühphase anzuregen
  5. Im Herbst lange Triebe leicht einkürzen, damit sie unter der Schneelast nicht abbrechen
  6. Nach dem Schnitt die Rosen mit Dünger versorgen und die Erde mulchen, um Feuchtigkeit zu speichern

Edelrosen schneiden – So blühen sie prachtvoll

Edelrosen begeistern mit grossen, edlen Blüten und benötigen einen gezielten Rückschnitt, um vital und blühfreudig zu bleiben. Ein starker Schnitt im Frühjahr fördert das Wachstum neuer Triebe und sorgt für eine kräftige Pflanze. Während der Saison verlängert das regelmässige Entfernen verblühter Blüten die Blütezeit und hält die Rose gesund.

Edelrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Edelrosen schneiden:

  1. Alle abgestorbenen, schwachen oder kranken Triebe bodennah abschneiden
  2. Starke Triebe auf drei bis fünf Augen zurückschneiden, damit neue, kräftige Triebe wachsen
  3. Über einer nach aussen gerichteten Knospe schneiden, um eine schöne Wuchsform zu erhalten
  4. Während der Blütezeit verblühte Blüten regelmässig abschneiden, damit sich neue Knospen bilden
  5. Im Herbst lange Triebe einkürzen, um Frostschäden zu vermeiden
  6. Nach dem Schnitt organischen Dünger ausbringen und die Rose gut wässern

Strauchrosen perfekt scheiden – üppig und vielseitig

Strauchrosen wachsen üppig und bilden je nach Sorte einmal oder mehrmals im Jahr Blüten. Ein gezielter Schnitt erhält ihre natürliche Wuchsform und sorgt für kräftige, blühende Triebe. Während öfter blühende Strauchrosen jährlich geschnitten werden, reicht es bei einmal blühenden Sorten einmal nach der Blüte auszulichten.

Strauchrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Strauchrosen schneiden:

  1. Abgestorbene, kranke oder sehr alte Triebe direkt am Boden abschneiden, um Platz für neue Triebe zu schaffen
  2. Bei öfter blühenden Strauchrosen alle Triebe um etwa ein Drittel einkürzen, damit die Pflanze kompakt bleibt
  3. Einmalblühende Strauchrosen nur nach der Blüte auslichten, damit sie im nächsten Jahr üppig blühen
  4. Nach innen wachsende Triebe entfernen, um die Pflanze luftiger und widerstandsfähiger gegen Krankheiten zu machen
  5. Lange Triebe nur leicht zurückschneiden, damit die Strauchrose ihre natürliche Form behält
  6. Nach dem Schnitt organischen Dünger ausbringen und gut wässern, um das Wachstum zu unterstützen

Kletterrosen schneiden – Schritt-für-Schritt erklärt

Kletterrosen verschönern Pergolen, Zäune und Hauswände mit ihrem üppigen Wuchs und ihren zahlreichen Blüten. Ein gezielter Schnitt fördert die Blütenbildung und hält die Pflanze vital. Während öfter blühende Kletterrosen im Frühjahr geschnitten werden, erfolgt der Schnitt bei einmal blühenden Sorten erst nach der Blüte.

Kletterrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Kletterrosen schneiden:

  1. Abgestorbene, kranke oder beschädigte Triebe direkt an der Basis abschneiden, um Platz für gesunde Triebe zu schaffen
  2. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen zurückschneiden, damit sich viele neue Blüten bilden
  3. Haupttriebe nur bei Bedarf leicht einkürzen, um die Wuchsform zu erhalten
  4. Junge, lange Triebe waagerecht an Rankhilfen anbinden, damit sie mehr Blüten ausbilden
  5. Nach der Blüte verblühte Triebe entfernen, um die Pflanze in Form zu halten
  6. Einmalblühende Kletterrosen erst nach der Blüte schneiden, da sie ihre Knospen am Vorjahresholz bilden
  7. Die Pflanze nach dem Schnitt mit organischem Dünger versorgen und gut wässern, um das Wachstum zu unterstützen

Der Verjüngungsschnitt bei kahlen Kletterrosen

Wenn eine Kletterrose unten keine Blätter und Blüten mehr trägt, ist ein Verjüngungsschnitt nötig. Dieser radikale Rückschnitt sorgt für frische Triebe aus der Basis und bringt die Rose wieder in Form. Der beste Zeitpunkt liegt zwischen Spätherbst und frühem Frühjahr, solange die Pflanze ruht. Und so gehts:

  1. Die Kletterrose von allen Seiten betrachten und einen groben Formschnitt durchführen, um einen besseren Überblick zu bekommen
  2. Die Haupttriebe identifizieren, auf denen die Rose aufbaut, und entscheiden, welche entfernt werden sollen
  3. Mindestens ein Drittel der alten, verholzten Leittriebe bodennah abschneiden, um Platz für neue Triebe zu schaffen
  4. Sehr lange oder hoch gewachsene Triebe in mehreren Schritten von oben nach unten entfernen, um die Pflanze in eine harmonische Form zu bringen
  5. Übrig gebliebene Haupttriebe einkürzen, damit sich aus der Basis neue Triebe entwickeln
  6. Besonders dicke Schnittstellen mit Baumwachs versiegeln, um Infektionen zu vermeiden
  7. Nach dem Schnitt organischen Rosendünger ausbringen und bei Herbstschnitt die Basis der Rose anhäufeln, um sie vor Frost zu schützen

Wer starke Rückschnitte vermeiden möchte, kann alle drei bis vier Jahre einen alten Leittrieb entfernen. Diese sanftere Methode verhindert, dass die Rose mit der Zeit verkahlt.

Bodendeckerrosen – pflegeleicht aber schnittfreudig

Bodendeckerrosen wachsen niedrig und breiten sich flächig aus, wodurch sie Beete und Hänge mit einem dichten Blütenmeer überziehen. Sie sind pflegeleicht, benötigen aber einen regelmässigen Rückschnitt, um gesund und blühfreudig zu bleiben. Ein kräftiger Schnitt alle zwei bis drei Jahre sorgt für eine dichte, kompakte Wuchsform.

Bodendeckerrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Bodendeckerrosen schneiden:

  1. Abgestorbene, kranke oder schwache Triebe direkt an der Basis abschneiden, um die Pflanze gesund zu halten
  2. Alle Triebe um etwa ein Drittel einkürzen, damit sich die Pflanze gut verzweigt und kräftig wächst
  3. Nach innen wachsende oder überlange Triebe entfernen, um eine gleichmässige Wuchsform zu fördern
  4. Alle zwei bis drei Jahre die gesamte Pflanze stark zurückschneiden, damit sie vital bleibt und neue Blütentriebe bildet
  5. Nach der Blüte verblühte Blüten regelmässig entfernen, um eine zweite Blühphase zu unterstützen
  6. Nach dem Schnitt organischen Dünger ausbringen und die Erde mulchen, um Feuchtigkeit zu speichern und das Wachstum zu fördern

Ramblerrosen – schneiden, damit Sie Ihnen nicht über den Kopf wachsen

Ramblerrosen wachsen besonders stark und erklimmen mühelos Bäume oder Fassaden mit ihren langen, biegsamen Trieben. Sie benötigen nur einen leichten Schnitt, um ihre natürliche Wuchsform zu erhalten. Da sie meist am Vorjahresholz blühen, sollte der Rückschnitt erst nach der Blüte erfolgen.

Ramblerrosen

Schritt-für-Schritt-Anleitung – Ramblerrosen schneiden:

  1. Abgestorbene, kranke oder beschädigte Triebe direkt an der Basis entfernen, um Platz für neue Triebe zu schaffen
  2. Nach der Blüte die ältesten Haupttriebe bodennah abschneiden, damit die Rose vital bleibt und neue Triebe bildet
  3. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen einkürzen, um die Blütenbildung im nächsten Jahr zu fördern
  4. Zu lange oder störende Triebe entfernen, um die Pflanze in Form zu halten und ein unkontrolliertes Wuchern zu vermeiden
  5. Junge, kräftige Triebe gezielt an einer Rankhilfe fixieren, damit sie die gewünschte Fläche gleichmässig bedecken
  6. Nach dem Schnitt organischen Dünger ausbringen und die Rose gut wässern, um ihr Wachstum zu unterstützen

Wenn Ihnen das alles zu viel ist, stehen Ihnen die Gärtner bei Ofri mit Rat und Tat zur Seite. Lassen Sie Ihre Rosen doch einfach von einem Profi schneiden. Dieser könnte bei dieser Gelegenheit vielleicht auch gleich Ihre Obstbäume oder auch den Kirschlorbeer schneiden.

In jedem Fall erhalten Sie über eine unverbindliche Offertenanfrage bei Ofri schnell und zuverlässige Angebote von Gartenfachbetrieben aus Ihrer Region.

Häufige Fehler beim Schneiden von Rosen

Ein falscher Schnitt kann Rosen schwächen, das Wachstum hemmen oder die Blüte reduzieren. Damit Ihre Rosen gesund bleiben, wunderbar blühen und Ihren Garten bereichern, sollten Sie die folgenden häufigen Fehler vermeiden und auf eine regelmässige Rosenpflege achten.

  • Verwenden von stumpfen oder ungeeigneten Werkzeugen: Ein unsauberer Schnitt durch stumpfe oder falsche Scheren kann Triebe quetschen und das Eindringen von Krankheitserregern begünstigen. Amboss-Scheren eignen sich nur für totes Holz, während Bypass-Scheren für frische Triebe die beste Wahl sind. Nach dem Schnitt sollten alle Werkzeuge gereinigt und regelmässig geschärft werden, um präzise und saubere Schnitte zu ermöglichen. Dies ist übrigens auch bei der Veredelung von Rosen sehr wichtig.

  • Zu viele oder zu wenige Triebe stehen lassen: Ein falsches Gleichgewicht zwischen geschnittenen und erhaltenen Trieben kann das Wachstum der Rose beeinträchtigen. Wird zu viel entfernt, fehlen der Pflanze die notwendigen Blätter zur Photosynthese. Bleiben zu viele Triebe stehen, kann sich die Pflanze selbst beschatten, was zu schwachen, verkümmerten Trieben führt. Idealerweise sollten Rosen so geschnitten werden, dass die Pflanze offen und luftig bleibt, ohne dass sie zu stark ausgedünnt wird.

  • Zu tiefer oder falscher Schnitt: Wer Rosen zu stark einkürzt, riskiert, dass sie schwach austreiben oder sogar eingehen. Besonders empfindlich sind Edel- und Strauchrosen, die bei zu starkem Rückschnitt nur noch wenige Triebe bilden. Ebenso problematisch ist ein falscher Schnittwinkel. Wird ein Trieb zu nah an der Knospe geschnitten, kann sie vertrocknen. Ein zu langer Stummel hingegen wird anfällig für Krankheiten.

Profitipp: Rosenschnitt

  • Schneiden bei Frost: Rosen sollten niemals bei frostigen Temperaturen geschnitten werden, da die frischen Schnittstellen Schaden nehmen können. Kälte kann tief in die Triebe eindringen und das Gewebe schädigen, was die Pflanze anfällig für Krankheiten macht. Wenn nach dem Schnitt Frost droht, kann es helfen, die Basis der Rose mit Erde oder Mulch anzuhäufeln, um sie zu schützen.

  • Nicht abgestorbene oder kranke Triebe entfernen: Ein häufiger Fehler ist, abgestorbene oder kranke Triebe stehen zu lassen. Pilzinfektionen oder Schädlingsbefall können sich auf die gesamte Pflanze ausbreiten und das Wachstum schwächen. Beim Schneiden sollten daher alle braunen, trockenen oder von Flecken befallenen Triebe bis ins gesunde Holz entfernt werden. Nach dem Schnitt sollten die Werkzeuge desinfiziert werden, um keine Krankheiten zu übertragen.

  • Verkahlte Kletterrosen nicht verjüngen: Viele Gartenbesitzer lassen ihre Kletterrosen jahrelang ungeschnitten wachsen, bis sie unten kahl werden und nur noch oben Blüten tragen. Ein radikaler Verjüngungsschnitt kann in diesem Fall helfen, sollte aber mit Bedacht erfolgen. Wer alle Haupttriebe gleichzeitig entfernt, riskiert, dass die Pflanze nur langsam wieder austreibt. Stattdessen ist es besser, alle paar Jahre einen älteren Leittrieb durch einen neuen zu ersetzen, um die Rose dauerhaft vital zu halten.

  • Fehlende Nachsorge nach dem Schnitt: Nach dem Schneiden brauchen Rosen eine gute Pflege, um sich schnell zu regenerieren. Ohne Düngung fehlt ihnen die nötige Kraft für einen starken Neuaustrieb. Ein organischer Rosendünger fördert das Wachstum und verbessert die Widerstandskraft der Pflanze. Zusätzlich schützt eine Mulchschicht die Wurzeln vor Temperaturschwankungen und hält den Boden feucht. Wer diesen Schritt vernachlässigt, riskiert, dass die Rose geschwächt in die neue Saison startet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Rosen auch im Sommer stark zurückschneiden?

Nein, ein starker Rückschnitt im Sommer kann das Wachstum schwächen. Entfernen Sie nur verwelkte Blüten, um die Bildung neuer Knospen anzuregen.

Sollte ich Rosen nach dem Schnitt giessen?

Ja, besonders nach einem starken Rückschnitt benötigen Rosen ausreichend Wasser, um neue Triebe zu bilden. Giessen Sie tiefgründig, aber vermeiden Sie Staunässe.

Wie erkenne ich, ob ein Trieb gesund ist?

Gesunde Triebe sind grün und fest. Kranke oder abgestorbene Triebe sind oft braun, schwarz oder schrumpelig und sollten entfernt werden.

Kann ich mit dem Schnitt das Wachstum meiner Rose steuern?

Ja, durch den Schnitt können Sie die Wuchsform beeinflussen. Schneiden Sie über einer nach aussen gerichteten Knospe, um eine offene, luftige Krone zu fördern.

Ist es sinnvoll, Wildtriebe von Rosen zu entfernen?

Ja, Wildtriebe wachsen oft aus der Unterlage und entziehen der Edelrose Kraft. Schneiden Sie sie direkt an der Basis ab.

Was passiert, wenn ich meine Rose gar nicht schneide?

Unbeschnittene Rosen verkahlen mit der Zeit, bilden weniger Blüten und werden anfälliger für Krankheiten. Ein regelmässiger Schnitt hält sie vital.

Kann ich abgeschnittene Rosenzweige als Stecklinge verwenden?

Ja, einige Rosen lassen sich durch Stecklinge vermehren. Verwenden Sie kräftige Triebe, schneiden Sie sie schräg an und setzen Sie sie in feuchte Erde.

Warum treiben manche Rosen nach dem Schnitt nur langsam aus?

Möglicherweise war der Rückschnitt zu stark oder der Boden hat zu wenig Nährstoffe. Düngen Sie nach dem Schnitt mit organischem Rosendünger.

Sollte ich Kletterrosen von der Rankhilfe nehmen, bevor ich sie schneide?

Nein, das ist nicht nötig. Schneiden Sie abgestorbene und alte Triebe direkt an der Pflanze, ohne sie zu lösen.

Kann ich Rosen nach dem Schnitt mit Kompost düngen?

Ja, eine dünne Schicht gut verrotteter Kompost verbessert die Bodenstruktur und versorgt die Pflanze mit wichtigen Nährstoffen.

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