Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel Sand brauche ich für 100 Quadratmeter Rasen?
Für 100 Quadratmeter rechnen Sie je Durchgang mit 150 bis 300 Kilogramm Sand, also rund 100 bis 200 Liter. Das sind sechs bis zwölf Säcke à 25 Kilogramm oder etwa ein Viertel bis ein Drittel Big Bag.
Auf sehr festen oder unebenen Flächen darf es an einzelnen Stellen mehr sein. Verteilen Sie den Sand aber immer nur in einer dünnen Schicht. Zwei dünne Gaben im Abstand von einigen Wochen wirken besser als eine dicke Auflage.
Wie lange sollte man den Rasen nach dem Sanden nicht betreten?
Wenn Sie nur gesandet haben, können Sie den Rasen nach dem Einwässern bald wieder nutzen. Gehen Sie in den ersten paar Tagen trotzdem sparsam darüber, damit sich der Sand setzen kann.
Haben Sie zugleich nachgesät, halten Sie sich zwei bis drei Wochen zurück. Erst wenn die jungen Gräser angewachsen sind, hält die Fläche wieder normale Belastung aus.
Kann man Spielsand zum Rasensanden verwenden?
Grundsätzlich ja, aber Spielsand ist oft zu fein. Feiner Sand verdichtet den Boden eher, statt ihn zu lockern, und verfehlt damit den Zweck. Nur gewaschener Spielsand mit ausreichend grober Körnung eignet sich überhaupt.
Auf der sicheren Seite sind Sie mit gewaschenem, kalkarmem Quarzsand. Er hat die richtige Körnung und ist frei von Lehm und organischen Bestandteilen. Das Gleiche gilt für Bausand, der ebenfalls häufig zu feinkörnig ausfällt.
Muss man den Rasen vor dem Sanden vertikutieren?
Zwingend ist es nicht, aber es verbessert das Ergebnis deutlich. Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe geöffnet, sodass der Sand bis auf den Boden gelangt und dort wirkt, statt nur oben liegen zu bleiben.
Auf lockeren, gepflegten Flächen können Sie darauf verzichten. Bei verfilztem oder stark verdichtetem Rasen ist das Vertikutieren vor dem Sanden aber sehr zu empfehlen.
Hilft Sanden gegen Moos im Rasen?
Indirekt und auf lange Sicht ja. Moos entsteht häufig, weil die oberste Bodenschicht verdichtet und ständig feucht ist. Genau da setzt der Sand an, denn er hält die Oberfläche offen und lässt Wasser besser abfliessen.
Das vorhandene Moos verschwindet dadurch nicht von selbst. Sie müssen es zuerst vertikutieren oder entfernen. Liegt der pH-Wert unter 5,5, ist der Boden sauer und Kalken die wirksamere Massnahme.







