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Start » Ratgeber » Teppich entfernen: Schritt für Schritt zum sauberen Untergrund

Teppich entfernen: Schritt für Schritt zum sauberen Untergrund

Teppich entfernen klingt nach einer halben Stunde Arbeit. Aufwändig wird es erst, wenn der Kleber am Boden bleibt. Wie viel Arbeit vor Ihnen liegt, entscheidet sich deshalb vor dem ersten Schnitt: an der Befestigungsart und am Klebertyp. Diese Anleitung führt Sie in fünf Schritten zum sauberen Untergrund und sagt Ihnen, woran Sie asbestverdächtigen Kleber erkennen.

Ofri Redaktion
16. August 2026 - 12 Min. Lesezeit

Alter Teppich wird mit dem Spachtel vom Untergrund entfernt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Teppich entfernen: Zuerst den Kleber kennen
  • Teppich entfernen in fünf Schritten
  • Schritt 1: Raum vorbereiten und Werkzeug bereitlegen
  • Schritt 2: Teppichleisten abnehmen
  • Schritt 3: Teppich lösen, aufrollen und entsorgen
  • Schritt 4: Kleberreste entfernen
  • Schritt 5: Untergrund ausgleichen und vorbereiten
  • Teppichkleber entfernen: Methoden je nach Untergrund
  • Welches Werkzeug brauchen Sie?
  • Selbst machen oder Bodenleger beauftragen?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bevor Sie beginnen, klären Sie, ob Ihr Teppich lose verlegt, mit Klebeband oder flächig verklebt ist. Das bestimmt den Arbeitsaufwand massgeblich.
  • In Gebäuden von vor 1990 kann der Bodenkleber Asbest enthalten. Ein schwarzer, teerartiger Kleber gilt als verdächtig, bis eine Analyse das Gegenteil zeigt.
  • Wasserlöslicher Kleber lässt sich mit warmem Wasser und Abwaschmittel lösen; für wasserunlöslichen Kleber brauchen Sie Heissluft, Schleifgeräte oder spezielle Lösungsmittel.
  • Kleberrückstände müssen vollständig beseitigt werden, bevor ein neuer Belag verlegt wird. Sonst kann sich darunter Schimmel bilden oder der neue Kleber mit dem alten reagieren.
  • Für grosse Flächen oder stark verklebte Böden lohnt sich der Beizug eines Bodenlegers, der die passenden Geräte mitbringt und Erfahrung mit verschiedenen Untergründen hat.

Teppich entfernen: Zuerst den Kleber kennen

Wer einfach drauflosarbeitet, riskiert unnötigen Mehraufwand oder Schäden am Untergrund. Ein kurzer Check vor dem Start spart Zeit und Nerven. Teppiche werden in der Schweiz auf vier Arten verlegt, und jede bedeutet einen anderen Aufwand.

Sie möchten die Arbeit lieber abgeben? Über eine Offertenanfrage erhalten Sie unverbindlich mehrere Angebote von Bodenlegern aus Ihrer Region und sehen sofort, was der Aufwand bei Ihnen kostet.

1. Lose verlegter Teppich

Der einfachste Fall. Der Teppich liegt nur auf dem Boden auf und wird durch sein Eigengewicht und Teppichleisten an den Rändern gehalten. Sie erkennen ihn daran, dass er sich an einer Ecke ohne Widerstand anheben lässt. Zum Entfernen genügen ein Cuttermesser und etwas Platz zum Aufrollen.

2. Mit Klebebandstreifen befestigter Teppich

Hier hält doppelseitiges Klebeband den Belag entlang der Wände und in Übergangsbereichen. Der Teppich lässt sich anheben, hakt aber an den Rändern. Er geht in einem Stück ab, wenn Sie ihn ruckartig abziehen; zurück bleiben meist nur die Klebestreifen.

3. Flächig verklebter Teppich

Der aufwändigste Fall: Der Belag ist vollständig mit Klebstoff auf dem Untergrund fixiert. Beim Anheben zieht er sich zäh und reisst eher, als dass er sich löst. Rechnen Sie damit, dass nach dem Teppich die eigentliche Arbeit erst beginnt, nämlich das Entfernen der Kleberreste.

4. Teppichfliesen

Teppichfliesen sind meist nur mit einer klebrigen Fixierung verlegt, die nicht aushärtet. Heben Sie eine Fliese an der Ecke mit dem Spachtel an. Lösen sich die Nachbarfliesen einzeln mit, brauchen Sie weder Cuttermesser noch Teppichstripper und sind in einem Bruchteil der Zeit fertig.

Tipp: Schneiden Sie mit einem Cuttermesser ein kleines Stück aus einer unauffälligen Ecke heraus. So sehen Sie nicht nur die Befestigungsart, sondern können auch die Kleberfarbe beurteilen, den wichtigsten Hinweis auf mögliche Schadstoffe im Klebstoff.

Vorsicht bei alten Teppichen: Gesundheitsrisiko durch Schadstoffe

Wer in einem älteren Gebäude renoviert, sollte besonders aufmerksam sein. Bis zum Asbestverbot von 1990 wurde in der Schweiz vielen Bodenbelagsklebern Asbest beigemischt, vor allem den schwarzen, bituminösen Klebern unter Spannteppichen, Linoleum und Kunststoffbelägen. Ältere Kleber können zudem PCB (Polychlorierte Biphenyle), Formaldehyd oder PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) enthalten.

Gefährlich wird es beim Abtragen: Schleifen, Fräsen und Erhitzen setzen Asbestfasern frei, die sich in der Lunge festsetzen und dort Jahrzehnte später Krebs auslösen können. Besonders kritisch ist das beim Einsatz von Föhn, Heissluftpistole, Bodenfräse oder Dampfreiniger.

Achtung: Ein schwarzer, teerartiger Kleber in einem Gebäude, das vor 1990 gebaut oder zuletzt renoviert wurde, gilt als asbestverdächtig, bis eine Analyse das Gegenteil zeigt. Schleifen, fräsen, bohren oder erhitzen Sie ihn nicht und saugen Sie den Staub nicht mit einem Haushaltsstaubsauger auf. Lassen Sie eine Probe in einem Labor prüfen. Bestätigt sich der Verdacht, gehört das Entfernen einer anerkannten Asbestsanierungsfirma: Privatpersonen dürfen asbesthaltige Kleber nicht grossflächig selbst abtragen.

Teppich entfernen in fünf Schritten

Sind Befestigungsart und mögliche Risiken geklärt, kann es losgehen. Diese fünf Schritte führen Sie zuverlässig zum belagsreifen Untergrund, also zu einem Boden, der eben, trocken, tragfähig und frei von losem Staub ist.

Schritt 1: Raum vorbereiten und Werkzeug bereitlegen

Räumen Sie den Raum vollständig leer und sichern Sie Türspalten sowie angrenzende Bereiche mit Abdeckfolie oder alten Handtüchern, damit Staub und Schmutz sich nicht in der ganzen Wohnung ausbreiten. Legen Sie alle Werkzeuge griffbereit.

Tragen Sie von Beginn an Schutzhandschuhe und eine Atemschutzmaske, denn selbst bei ungiftigen Klebstoffen wirbelt das Entfernen von Teppichen erhebliche Mengen Staub auf. Öffnen Sie ausserdem die Fenster weit, damit der Raum gut durchlüftet ist.

Schritt 2: Teppichleisten abnehmen

Entfernen Sie als erstes die Holz- oder Metallleisten, die den Teppich an den Rändern fixieren. Diese sind meist geschraubt oder genagelt; ein Schraubenzieher und ein flacher Hebel reichen in den meisten Fällen aus.

Gehen Sie dabei behutsam vor, um die Wände nicht zu beschädigen. Vor allem frisch gestrichene oder tapezierte Wände reagieren empfindlich auf Hebelbewegungen.

Schritt 3: Teppich lösen, aufrollen und entsorgen

Beginnen Sie in einer Raumecke und lösen Sie den Teppich mit einem Spachtel oder per Hand vom Boden. Wie es weitergeht, hängt von der Befestigungsart ab.

Lose und mit Klebeband fixierte Teppiche

Bei lose verlegten Teppichen geht das zügig: Einfach aufrollen und in handliche Streifen von 50 bis 80 Zentimetern Breite schneiden, damit der Abtransport einfacher wird. Bei mit Klebeband fixierten Teppichen ziehen Sie den Belag ruckartig vom Boden ab, die Klebestreifen lösen sich in der Regel mit.

Flächig verklebte Teppiche

Hier ist mehr Kraft gefragt. Schneiden Sie den Teppich mit dem Cuttermesser in parallele Streifen von rund 30 bis 40 Zentimetern Breite und reissen Sie diese ruckartig in Faserrichtung ab. Für grosse Flächen empfiehlt sich ein Teppichstripper, den Sie in vielen Baumärkten mieten können. Dieses Gerät schiebt sich unter den Teppich und löst ihn mechanisch vom Untergrund, das spart deutlich Kraft und Zeit.

Schmale Streifen sparen Kraft: Je breiter der Streifen, desto stärker müssen Sie ziehen. Bleiben Sie bei stark verklebten Belägen eher bei 30 Zentimetern, auch wenn das mehr Schnitte bedeutet. Ein Teppichstripper kostet in der Miete meist weniger als ein verlorener Arbeitstag.

Unterlage und Schaumstoffrücken

Liegt unter dem Teppich ein Trittschallvlies oder eine Schaumstoffunterlage, entfernen Sie diese separat. Auch diese Schicht kann verklebt sein und sollte vollständig abgetragen werden, damit der neue Belag plan aufliegt.

Ältere Teppiche mit Schaumstoffrücken sind ein Sonderfall: Der Schaum zerfällt mit den Jahren und bleibt als bröselige, festhaftende Schicht auf dem Boden zurück. Sie lösen sie nicht mit Wasser, sondern mechanisch, mit einem breiten Bodenschaber oder für grössere Flächen einer Einscheibenmaschine mit Schleifteller. Arbeiten Sie mit Atemschutz, weil dabei viel Feinstaub entsteht.

Alten Teppich entsorgen

Den alten Teppich entsorgen Sie über Ihren regionalen Kehrichtsack oder an einer Entsorgungsstelle. Manche Schweizer Gemeinden bieten auch eine Sperrgutabfuhr an; erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwaltung. Wie viel die Entsorgung grösserer Mengen kostet, lesen Sie unter Teppich entsorgen: Kosten.

Teppich entfernen: Belag wird in Streifen geschnitten und abgezogen

Schritt 4: Kleberreste entfernen

Das Entfernen der Kleberreste ist oft der aufwändigste Teil der Arbeit und zugleich der wichtigste. Wer Rückstände belässt, riskiert später Schimmelbildung unter dem neuen Belag oder eine schlechte Haftung des neuen Klebers. Welche Methode passt, hängt vom Klebertyp ab.

Wasserlöslicher Kleber

Wasserlöslicher Kleber lässt sich mit einer Seifenlauge aus warmem Wasser und Abwaschmittel aufweichen. Tragen Sie die Lösung grosszügig auf, lassen Sie sie mindestens eine Stunde einwirken und kratzen Sie die Reste danach mit einem Spachtel ab. Bei hartnäckigen Stellen wiederholen Sie den Vorgang.

Wasserunlöslicher Kleber und Kunstharz

Diese Kleber reagieren nicht auf Wasser. Hier helfen Heissluft durch einen Föhn oder einen mietbaren Dampfreiniger, spezielle Teppichlöser aus dem Baumarkt oder mechanische Schleifgeräte. Beim Einsatz von Lösungsmitteln und Teppichlösern gilt: Immer die Herstellerangaben beachten, Schutzkleidung tragen und den Raum gut belüften, da die Dämpfe gesundheitsschädlich sein können. Nach der Anwendung müssen Sie den Boden gründlich mit Wasser nachreinigen und trocknen lassen.

Doppelseitiges Klebeband

Klebeband lässt sich oft per Hand oder mit dem Spachtel abziehen. Rückstände weichen Sie mit etwas Lösungsmittel auf einem Tuch auf. Arbeiten Sie sich vom Rand her vor, dann reisst der Streifen seltener.

Tipp: Wenn nach dem Entfernen hauchdünne Kleberrückstände zurückbleiben und Sie einen schwimmend verlegten Belag wie Laminat oder Parkett planen, müssen Sie nicht jeden letzten Rest beseitigen. Eine Ausgleichsmasse aus Zement nivelliert kleine Unebenheiten zuverlässig.

Schritt 5: Untergrund ausgleichen und vorbereiten

Sobald der Boden frei von Rückständen ist, prüfen Sie ihn auf Unebenheiten. Legen Sie dazu eine gerade Latte oder Wasserwaage auf den Boden und suchen Sie nach Vertiefungen oder Erhebungen. Kleine Risse und Höhenunterschiede gleichen Sie mit Ausgleichsmasse aus dem Baumarkt aus.

Lassen Sie diese vollständig aushärten, bevor Sie den neuen Bodenbelag verlegen, egal ob Sie Parkett schwimmend oder geklebt verlegen oder Vinylboden verlegen. Bei Unterlagsböden kann eine Grundierung mit Epoxy-Haftgrund sinnvoll sein, damit die Ausgleichsmasse besser haftet.

Bedenken Sie auch die Aufbauhöhe: Je nach geplantem Bodenbelag und allfälliger Trittschalldämmung kann sich der Boden um mehrere Zentimeter erhöhen. Prüfen Sie daher im Voraus, ob Türen danach noch problemlos schliessen, und passen Sie bei Bedarf die Unterkante der Türblätter an.

Teppichkleber entfernen: Methoden je nach Untergrund

Nicht jede Methode passt zu jedem Untergrund. Wer den falschen Ansatz wählt, riskiert Schäden an einem Boden, der eigentlich erhalten bleiben soll.

Unterlagsboden und Beton

Unterlagsboden und Beton sind robust und vertragen mehr. Hier können Sie ein Schleifgerät oder eine Bodenfräse einsetzen, die sich für grosse Flächen besonders eignen, vorausgesetzt, der Kleber ist nachweislich asbestfrei. Wichtig: Beim Schleifen entsteht viel Staub und Lärm, Gehörschutz, Atemschutz und ein Industriestaubsauger sind unverzichtbar.

Alternativ weicht ein Dampfreiniger den Kleber auf, sodass er sich mit dem Spachtel gut abkratzen lässt. Chemische Teppichlöser funktionieren ebenfalls, erfordern aber gute Belüftung und vollständige Schutzkleidung mit Handschuhen, Schutzbrille und Atemschutz.

Holz und Parkett

Bei Holz- und Parkettböden ist Vorsicht angesagt: Schleifmaschinen mit grobem Korn oder eine Drahtbürste hinterlassen Kratzer, die sich kaum noch reparieren lassen. Setzen Sie lieber auf ein Multifunktionswerkzeug mit Schaber-Aufsatz oder weichen Sie den Kleber mit Seifenwasser auf. Lassen Sie die Lösung mindestens eine Stunde einwirken, bevor Sie mit einem flachen Spachtel vorsichtig ansetzen.

Fliesen und Steinboden

Bei Fliesen lassen Sie Seifenlauge möglichst lange einwirken. Bei glatten, glasierten Fliesen können Sie auch Lösungsmittel verwenden, bei matten oder ungeschliffenen Fliesen ist Vorsicht geboten, da diese dabei beschädigt werden können. Naturstein verträgt keine Heissluft: Wird der Kleber erhitzt, kann er in die natürlichen Poren des Steins eindringen und ist dann kaum mehr zu entfernen. Auch Speiseöl eignet sich bei Naturstein nicht, weil es hartnäckige Fettflecken hinterlässt.

Welches Werkzeug brauchen Sie?

Je nach Kleberart und Untergrund brauchen Sie nicht jedes Werkzeug. Die folgende Liste gibt einen vollständigen Überblick, aus dem Sie je nach Situation auswählen.

Das brauchen Sie für das Entfernen eines Teppichbodens:

  • Cuttermesser zum Zerschneiden des Teppichs in Streifen
  • Spachtel und flacher Hebel zum Lösen von Kleber
  • Schraubenzieher zum Lösen der geschraubten Teppichleisten
  • Teppichstripper (mietbar) für grosse, verklebte Flächen
  • Föhn oder Dampfreiniger (mietbar) zum Aufweichen von Kleber
  • Schleifgerät oder Multifunktionswerkzeug für hartnäckige Kleberreste
  • Atemschutzmaske, Schutzbrille und Schutzhandschuhe für die Arbeit
  • Industriestaubsauger für Feinstaub aus Ritzen und Fugen
  • Ausgleichsmasse für Unebenheiten im fertigen Untergrund
  • Abfallsäcke für den Abtransport der Teppichstreifen

Selbst machen oder Bodenleger beauftragen?

Lose verlegte Teppiche schaffen Sie selbst. Bei flächiger Verklebung, empfindlichem Untergrund oder Asbestverdacht gehört die Arbeit einem Bodenleger.

Wer einen lose verlegten oder einfach mit Klebeband fixierten Teppich auf einer überschaubaren Fläche hat, kann die Arbeit gut selbst übernehmen. Mit dem richtigen Werkzeug, ausreichend Zeit und guter Belüftung sind auch Laien in der Lage, einen sauberen Untergrund zu schaffen. Rechnen Sie bei einem Raum von rund 20 Quadratmetern mit einem halben bis ganzen Arbeitstag, je nach Klebertyp und Untergrund.

Professioneller Bodenleger beim Entfernen von Teppichresten

Deutlich anspruchsvoller wird die Arbeit bei grossen, flächig verklebten Flächen oder wenn der Untergrund besonders sensibel ist, etwa bei wertvollem Parkett oder Naturstein, der nicht beschädigt werden darf. In solchen Fällen lohnt es sich, den Teppich lösen zu lassen.

Profis kennen die richtigen Methoden für jeden Untergrund, haben das passende Grossgerät dabei und können auch hartnäckige Kleberreste effizient und schonend beseitigen. Ebenfalls wichtig: Wenn der Verdacht auf Asbest im Kleber besteht, ist die Beauftragung einer anerkannten Sanierungsfirma nicht nur sicherer, sondern vorgeschrieben.

Gemäss den Daten von Ofri liegen die Kosten für das professionelle Entfernen eines Teppichs in der Schweiz zwischen CHF 645.- und CHF 1’568.-, abhängig von der Fläche, dem Untergrund und dem Verklebungsaufwand. Alle Details zu den Kosten finden Sie in unserem Artikel zu den Kosten für das Teppich entfernen.

Stellen Sie ganz einfach eine Offertenanfrage und vergleichen Sie die Angebote von Bodenlegern aus Ihrer Region unverbindlich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie kann man geklebten Teppich entfernen?

Zuerst prüfen Sie, wie der Teppich befestigt ist. Bei einem flächig verklebten Teppich schneiden Sie ihn mit einem Cuttermesser in parallele Streifen von rund 30 bis 40 Zentimetern Breite und reissen diese ruckartig in Faserrichtung ab. Für grosse Flächen empfiehlt sich ein mietbarer Teppichstripper. Kleberrückstände beseitigen Sie je nach Kleberart mit Seifenwasser, Heissluft, Lösungsmittel oder einem Schleifgerät. Tragen Sie dabei stets Schutzkleidung und sorgen Sie für ausreichend Belüftung.

Wie entfernt man am besten Teppich?

Am effizientesten gehen Sie in klar geregelten Schritten vor: Teppichleisten abnehmen, Teppich in Streifen schneiden und ruckartig abziehen, allfällige Trittschallunterlage separat entfernen, Kleberreste beseitigen, Untergrund mit Ausgleichsmasse vorbereiten. Werkzeug wie Spachtel, Cuttermesser und Atemschutz sind unverzichtbar. Klären Sie vor Beginn die Kleberart. Das spart erheblich Zeit und verhindert, dass Sie die falsche Methode einsetzen und dabei den Untergrund beschädigen.

Wie kann ich einen Teppich entfernen?

Klären Sie zuerst, ob der Teppich lose, mit Klebebandstreifen, als Teppichfliesen oder flächig verklebt verlegt ist. Lose verlegte Teppiche lassen sich einfach aufrollen, Teppichfliesen einzeln abheben. Befestigte Teppiche müssen mit Spachtel, Heissluft oder Teppichstripper gelöst werden. Achten Sie in Gebäuden von vor 1990 auf asbestverdächtigen Kleber: Ein schwarzer, teerartiger Belag ist ein Warnsignal. Tragen Sie ausserdem immer Atemschutz und Handschuhe.

Kann man Teppichkleber mit Wasser lösen?

Das kommt auf den Klebertyp an. Wasserlöslicher Kleber reagiert gut auf eine Mischung aus warmem Wasser und Abwaschmittel: Auftragen, mindestens eine Stunde einwirken lassen, dann mit einem Spachtel abkratzen. Bei besonders hartnäckigen Stellen hilft es, den Vorgang zu wiederholen. Wasserunlöslicher Kleber oder Kunstharz lässt sich mit Wasser nicht lösen. Hier sind Heissluft, mechanische Schleifgeräte oder spezielle Teppichlöser aus dem Baumarkt die bessere Wahl. Wie Sie den Klebertyp erkennen, erfahren Sie im Abschnitt weiter oben.

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