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Wohnung tapezieren

Wohnung tapezieren lassen

Tapete ist nach wie vor der Klassiker für die Wandgestaltung in Wohnräumen. Allerdings kommt heute immer weniger Rauhfaser zum Einsatz. Statt dessen haben moderne Werkstoffe interessante Möglichkeiten bei Tapeten geschaffen. Von Struktur über Muster bis hin zu Fototapeten ist vieles denkbar und liegt auch wieder voll im Trend.

Wenn Sie Ihre Wohnung tapezieren möchten, müssen Sie sich zunächst natürlich für einen Tapetentyp entscheiden. Für die Berechnung der Menge der Tapeten und die Auswahl des Zubehörs ist es ein großer Unterschied, ob Sie sich für Rauhfaser, Vlies oder ein anderes Material entscheiden.

Welches Material wird benötigt?

Um herauszufinden, wie viele Rollen Tapete Sie einkaufen müssen, zählen Sie zunächst alle Wandlängen zusammen, die Sie mit der entsprechenden Tapete verkleiden wollen. Anschließend multiplizieren Sie das Ergebnis mit der Deckenhöhe des Raumes. Von dieser Quadratmeterzahl können Sie nun noch die Öffnungen, wie Türen oder Fenster wieder davon abziehen. Sie sollten allerdings noch einmal eine Sicherheitsmenge von rund 10 Prozent auf die errechnete Summe aufschlagen, damit Sie ausreichend Material für Verschnitt etc. zur Verfügung haben.

Falls Sie sich für Tapeten mit einem aufwändigen Muster entschieden haben, berechnen Sie Ihren Bedarf unbedingt nach den Angaben auf der Verpackung. Es ist möglich, dass deutlich mehr Tapete vonnöten ist, um alle notwendigen Anschlüsse kleben zu können.

Folgende Utensilien sollten Sie ebenfalls bereithalten: Tapeziertisch, Kleistereimer, Kleisterbürste, Andrückrolle bzw, -bürste, Cutter oder Schere. Welche Sorte Kleister Sie benötigen hängt von der Wahl der Tapete ab. Befolgen Sie bitte die Angaben auf der Verpackung.

Die Vorbereitungen

Bevor Sie anfangen, Ihre Wohnung zu tapezieren, sollten am Besten die alten Tapeten von der Wand. Theoretisch kann man Tapete auch auf alte Tapete kleben, doch das Ergebnis wird besser, wenn diese vorher entfernt wird. Am einfachsten erledigt sich dies, wenn die alte Tapete vorher mit Wasser eingesprengt wird. Eventuell kann hierfür Tapetenlöser benutzt werden.

Steckdosen und Schalter werden vom Stromkreislauf genommen und abgeschraubt. Und selbstverständlich sollten alle Möbel weit genug von der Wand abgerückt werden.

Stellen Sie den Tapeziertisch auf und bereiten Sie den Kleister vor. Dann schneiden Sie die erste Bahn auf Maß mit etwas Zugabe ab und kleistern die Rückseite der Tapete sorgfältig mit einer Bürste mit Kleister ein. Falls Sie sich für Vliestapeten entschieden haben, entfällt dieser Schritt. Statt dessen geben Sie den Kleister mit der Bürste direkt auf die Wand und kleben dann die Tapetenbahn auf. Die eingekleisterte Tapete muss nun etwas einweichen, aber auch nicht zu lange. Legen Sie die Rückseiten der Bahn zur Mitte hin aneinander. Das erleichtert auch den Transport zur Wand.

Das Kleben der Tapete

Nach der angegebenen Einweichzeit nehmen Sie das Paket am oberen Rand und steigen damit auf die Leiter. Dort kleben Sie die obere Kante ganz gerade an die gewünschte Position und lassen dann die restliche Bahn nach unten fallen. Wenn Sie sicher sind, dass alles im Lot hängt, können Sie anfangen, die Bahn von oben nach unten mit der Tapezierbürste anzudrücken. Luftblasen und Falten werden dabei nach und nach nach außen und unten weggebürstet.

Nach unten überlappende Tapete wird mit Hilfe eines Metallstabes und eines Cutters gerade abgetrennt, solange die Tapete noch feucht ist. Die nächste Bahn bringen Sie auf dieselbe Weise an die Wand. Achten Sie darauf, dass die Bahnen an den Rändern exakt "auf Stoß" geklebt werden, damit es weder Lücken noch Überlappungen gibt. Bei Tapeten mit Mustern achten Sie darauf, dass Sie beim Zuschnitt die richtige Ausgangstelle finden, damit das Muster sich ohne Unterbrechung fortsetzen kann. Detailangaben dazu finden Sie wiederum auf der Tapetenrolle.

So setzen Sie die Arbeit fort, bis alle Wände tapeziert sind. Nischen für Stecker und Schalter können Sie am Ende mit einem Messer wieder frei legen. Auch an Tür- und Fensterrahmen können gerade und saubere Abschlüsse auf diese Weise erlangt werden.

Die Nacharbeiten

Nach Abschluss der Arbeiten muss die Tapete trocknen. Verhindern Sie zu starkes Heizen und Lüften, damit Kleister und Papier gleichmäßig durchtrocknen können und keine Risse entstehen.

Insbesondere, wenn es sich um delikate Muster handelt, ist Vorsicht geboten, damit kein Kleister auf die Vorderseite der Tapete gelangt. Hier müssen Sie sowohl beim Einkleistern wie auch beim Aufkleben der Bahnen sehr sauber und genau arbeiten. Dasselbe gilt für Tapete mit Fotomotiven.

Unter Umständen lohnt es sich, einen Fachmann zu beauftragen Ihre Wohnung zu tapezieren. Er erledigt solche schwierigen Arbeiten schnell und sauber. Zudem erspart genauer Zuschnitt viel Ausschuss. Wenn Sie teure Tapete verwenden, raten wir eindringlich zur Auftragsvergabe an einen Fachmann.

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