Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet es, vier Alufelgen zu lackieren?
Beim Fachbetrieb rechnen Sie pro Felge mit rund CHF 153.- bis CHF 208.-, für einen Satz von vier Rädern also grob mit CHF 600.- bis CHF 830.-. Dazu kommen das Ab- und Aufziehen der Reifen sowie das Wuchten.
Aufwendige Farbtöne, ein zweifarbiges Design oder das Ausbessern von Kerben treiben den Preis weiter nach oben. Wer selbst lackiert, zahlt nur das Material und spart einen guten Teil, braucht dafür aber ein bis zwei Tage Zeit.
Kann man eine einzelne Alufelge lackieren?
Technisch spricht nichts dagegen, eine einzelne Felge zu lackieren, etwa nach einem Randsteinschaden. Der Haken ist die Farbe: Eine frisch lackierte Felge trifft den Farbton der drei anderen selten exakt, vor allem wenn diese schon verwittert sind. Für ein einheitliches Bild lackieren die meisten deshalb gleich den ganzen Satz.
Wie lange hält eine selbst lackierte Alufelge?
Sauber gearbeitet und mit Klarlack versiegelt, hält eine selbst lackierte Felge mehrere Jahre. Der grösste Feind ist der Schweizer Winter: Streusalz und Steinschlag setzen dem Lack zu. Ein guter Klarlack und regelmässiges Reinigen verlängern die Haltbarkeit spürbar. Wird der Untergrund vor dem Lackieren schlecht vorbereitet, blättert die Farbe dagegen schnell wieder ab.
Muss ich lackierte Alufelgen beim Strassenverkehrsamt melden?
Eine reine Farbänderung der Felge ist nicht eintragungspflichtig, denn im Fahrzeugausweis steht nur die Farbe der Karosserie. Solange Grösse, Tragfähigkeit und Einpresstiefe der Felge unverändert bleiben, brauchen Sie keine Bewilligung. Tauschen Sie dagegen auf Felgen mit anderen Massen, gelten die Vorgaben der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge, und die Änderung muss beim kantonalen Strassenverkehrsamt geprüft werden.
Was ist der Unterschied zwischen Lackieren und Pulverbeschichten?
Beim Lackieren wird flüssiger Lack aufgesprüht und trocknet an der Luft, was sich auch zu Hause umsetzen lässt. Beim Pulverbeschichten wird trockenes Farbpulver aufgetragen und im Ofen eingebrannt, das braucht Spezialgeräte und geht nur im Fachbetrieb. Die Pulverschicht ist widerstandsfähiger, gerade im Winter, während Lack mehr Freiheit bei Sonderfarben und Effekten lässt.











