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Start » Ratgeber » Betonwände streichen: So gelingt ein sauberer und nachhaltiger Anstrich

Betonwände streichen: So gelingt ein sauberer und nachhaltiger Anstrich

Das Streichen einer Betonwand ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um rohe Flächen freundlicher, heller und wohnlicher wirken zu lassen. Gerade im Keller, in der Garage, im Treppenhaus oder in modernen Wohnräumen sorgt ein passender Anstrich dafür, dass nackter Beton nicht kalt und unfertig aussieht. Damit das Ergebnis sauber wird und lange hält, brauchen Sie aber mehr als nur Farbe und eine Rolle.

Oliver Schlupp
01. April 2026 - 7 Min. Lesezeit

Graue Betontreppe vor Betonwand und Farbfächer

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Wann ist das Streichen einer Betonwand wirklich sinnvoll?
  • Das Streichen von Betonwänden beginnt immer mit dem Untergrund
  • Welche Farbe hält am besten auf Beton?
  • Betonwände streichen in 5 Schritten
  • Selber machen oder Maler beauftragen?
  • Kosten für das Streichen von Betonwänden
  • Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Streichen von Betonwänden klappt gut, wenn der Untergrund trocken, sauber und tragfähig ist.
  • Direkt auf Beton zu streichen ist nur sinnvoll, wenn die Fläche richtig vorbereitet und bei Bedarf grundiert wurde.
  • Für Beton eignet sich je nach Einsatzbereich Dispersionsfarbe, Silikatfarbe oder spezielle Betonfarbe.
  • Der häufigste Fehler ist nicht die Farbe, sondern ein staubiger oder zu feuchter Untergrund.

Wann ist das Streichen einer Betonwand wirklich sinnvoll?

Roher Beton hat Charakter, wirkt aber nicht in jedem Raum einladend. In Kellern oder Nebenräumen sieht er schnell dunkel und unfertig aus. In Wohnräumen passt Sichtbeton zwar ausgezeichnet zu einem modernen Stil, doch nicht jede Betonfläche ist optisch schön genug, um unbehandelt zu bleiben. Vielleicht gefällt dieser rohe Look auch nicht jedem.

Auch funktional hat ein Anstrich deutliche Vorteile: Eine gestrichene Wand lässt sich leichter reinigen als eine rohe, poröse Betonfläche und kleine Farbunterschiede und Flecken oder Schalungsabdrücke verschwinden optisch besser. Das ist besonders praktisch bei älteren Betonwänden, die zwar stabil sind, aber unruhig aussehen.

Wenn Sie den industriellen Look mögen, aber nicht auf eine saubere Oberfläche verzichten möchten, können Sie Betonwände auch in einem hellen Grau, in Sand- oder in Weiss-Tönen streichen. Auch eine transparente Versiegelung ist eine Möglichkeit.

Das Streichen von Betonwänden beginnt immer mit dem Untergrund

Bevor Sie Betonwände streichen, prüfen Sie zuerst den Zustand der Wand. Der Beton muss trocken, sauber und tragfähig sein. Lose Stellen, Staub, Ausblühungen, alte Farbreste oder Fett verhindern, dass der neue Anstrich richtig haftet. Gerade bei Kellerwänden lohnt sich ein genauer Blick. Wenn Feuchtigkeit aus der Wand kommt, löst ein Anstrich nicht das eigentliche Problem.

Wenn Sie feuchte Stellen im Beton feststellen, sollten Sie dringend einen Profi einschalten, denn die Feuchtigkeit kann entweder von einer schlechten Dämmung oder leckenden Leitungen herrühren.

Gerade erstellte Betonflächen benötigen ein wenig Geduld. Frischer Beton muss vollständig durchtrocknen, bevor Sie ihn beschichten. Bei älteren Wänden ist es vor allem wichtig, ob die Oberfläche kreidet oder stark saugt. Reiben Sie mit der Hand darüber. Bleibt Staub zurück, müssen Sie gründlich reinigen und meist auch grundieren.

Kleine Löcher, Haarrisse oder unruhige Stellen können Sie vor dem Streichen ausbessern, ausser Ihnen gefällt ein nicht ganz so perfekter Look.

Hinweis vom Profi: Beton verzeiht wenig. Was vorher sichtbar ist, zeichnet sich nach dem Streichen sogar oft noch stärker ab.

Welche Farbe hält am besten auf Beton?

Verschiedene Farbeimer und Farbfächer

Nicht jede Wandfarbe ist automatisch die beste Wahl für Beton. Welche Farbe auf Beton am besten hält, hängt vom Einsatzort und vom gewünschten Ergebnis ab. Im trockenen Innenbereich reicht in aller Regel eine hochwertige Dispersionsfarbe, zumindest, wenn die Wand vorher passend vorbereitet wurde. Sie lässt sich leicht verarbeiten und deckt fast immer perfekt.

Für mineralische Untergründe kann auch Silikatfarbe interessant sein. Sie eignet sich besonders dort, wo eine diffusionsoffene Lösung gefragt ist. In stärker beanspruchten Bereichen, etwa in der Garage, dem Keller oder der Werkstatt, kann spezielle Beton- oder Fassadenfarbe hingegen sinnvoll sein. Diese Produkte sind robuster und besser auf harte Untergründe abgestimmt.

Wichtig ist weniger der Markenname der Farbe als vielmehr die Eignung für Beton, die Haftung und der vorgesehene Einsatzbereich. Wenn Sie Betonwände streichen wollen, sollten Sie deshalb immer auf die Angaben des Herstellers achten. Innenwand, Aussenwand, Keller oder Wohnraum verlangen nach unterschiedlichen Lösungen.

Kann ich direkt auf Beton streichen?

Grundsätzlich ja, aber nicht blind. Sie können direkt auf Beton streichen, wenn die Wand sauber, trocken, tragfähig und passend vorbereitet ist. In der Praxis heisst das oft: reinigen, prüfen und gegebenenfalls grundieren. Besonders bei stark saugendem oder sandendem Beton sollten Sie nicht auf die Grundierung verzichten.

Wer das Grundieren auslässt, tut sich in der Regel keinen Gefallen. Danach folgen nämlich eine ungleichmässige Deckkraft, fleckige Flächen oder ein schlechter Halt. Direkt auf Beton zu streichen, funktioniert also nur dann gut, wenn der Untergrund wirklich bereit dafür ist.

Wussten Sie übrigens schon, dass Sie auch Ihre Bodenfliesen in Betonoptik streichen können? Hier erfahren Sie mehr dazu.

Wie lange hält Farbe auf Beton?

Wie lange die Farbe auf dem Beton hält, hängt vor allem von vier Punkten ab: Untergrund, Vorbereitung, Produktqualität und Beanspruchung. In trockenen Innenräumen kann ein sauber ausgeführter Anstrich viele Jahre gut aussehen. In stärker belasteten Bereichen, etwa in feuchten Kellern oder beanspruchten Nutzräumen, verkürzt sich die Lebensdauer deutlich, insbesondere, wenn die Vorbereitung oder Produktauswahl nicht stimmen.

Wenn Sie sich das Projekt nicht selbst zutrauen, stellen Sie doch einfach hier eine Offertenanfrage und vergleichen Sie die Angebote von Malerbetrieben aus Ihrer Region. Nutzen Sie auch unseren Ratgeber «Wie finde ich einen vertrauenswürdigen Malerbetrieb».

Betonwände streichen in 5 Schritten

Wir zeigen Ihnen nachfolgend, wie das Streichen einer Betonwand genau aussieht:

Schritt 1: Zustand prüfen und Schäden ausbessern

Kontrollieren Sie die Wand auf Feuchtigkeit, Staub, Risse und lose Stellen. Nur eine stabile Fläche eignet sich fürs Streichen. Spachteln Sie diese vorab. Arbeiten Sie sauber, denn auf grossen glatten Wandflächen fallen Unebenheiten besonders auf.

Danach schleifen Sie ausgebesserte Stellen leicht an und entfernen den Schleifstaub gründlich. Prüfen Sie ausserdem die Saugfähigkeit, denn ein stark saugender Beton nimmt die Farbe ungleichmässig auf.

Schritt 2: Reinigung und Vorbereitung der Betonwand

Die Vorbereitung entscheidet darüber, ob das Streichen später gelingt oder nach kurzer Zeit fleckig, stumpf oder abblätternd aussieht. Entfernen Sie zuerst Staub und lose Partikel mit Bürste oder Staubsauger. Bei stärkeren Verschmutzungen hilft Wasser mit einem milden Reiniger. Danach muss die Fläche vollständig trocknen.

Schritt 3: Grundierung auftragen

Bei saugendem oder unruhigem Beton lohnt sich eine passende Grundierung fast immer. Sie verbessert Haftung und gleichmässige Farbaufnahme.

Schritt 4: Betonwände streichen

Streichen Sie zuerst alle Ecken und Kanten. Danach streichen oder rollen Sie die Fläche gleichmässig Bahn für Bahn. Je nach Farbe und Untergrund brauchen Sie zwei Anstriche für ein sauberes Resultat.

Tipp: Planen Sie ausreichend Trocknungszeit zwischen den Schichten ein. Wer zu schnell überstreicht, riskiert Rollspuren und eine ungleichmässige Oberfläche. Sauberes Arbeiten lohnt sich hier wirklich.

Selber machen oder Maler beauftragen?

Maler mit Farbrolle in der Hand

Einfach zugängliche Innenwände können geübte DIY-Fans selbst streichen. Wenn die Betonwand aber gross, sehr rau, feucht, rissig oder bereits problematisch beschichtet ist, lohnt sich immer ein Profi. Gerade bei schwierigen Untergründen macht die richtige Einschätzung viel aus.

Kosten für das Streichen von Betonwänden

Die Kosten für das Streichen von Betonwänden variieren je nach Fläche, Zustand und Aufwand. Bei bereits durchgeführten Aufträgen hier auf Ofri lagen die durchschnittlichen Kosten bei knapp CHF 500.-, bei einer Spanne von CHF 400.- bis 1’000.-.

Einfach zugängliche, saubere Wände sind günstiger. Teurer wird es, wenn der Untergrund stark saugt, repariert oder aufwendig vorbereitet werden muss. Auch mehrere Anstriche oder spezielle Farben wirken sich auf den Preis aus.

Wenn Sie mehrere Offerten vergleichen, erkennen Sie schnell, wo Ihr Projekt preislich liegt und was für das Betonwände-Streichen realistisch ist.

Wenn Sie Kosten und Aufwand realistisch einschätzen möchten, lassen Sie sich mehrere Offerten kommen und lesen Sie unseren Kostenartikel dazu.

Fazit

Das Streichen von Betonwänden ist ein überschaubares Projekt mit grosser Wirkung. Wenn Sie den Untergrund sauber prüfen, gründlich vorbereiten und die passende Farbe wählen, erhalten Sie eine haltbare und optisch saubere Oberfläche. Besonders wichtig sind trockener Beton, eine gute Grundierung und genug Geduld bei der Ausführung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man Beton mit Farbe streichen?

Ja, Beton lässt sich gut streichen. Wichtig ist, dass die Oberfläche sauber, trocken und tragfähig ist. In vielen Fällen sorgt eine Grundierung dafür, dass die Farbe besser haftet und gleichmässig deckt.

Welche Rolle oder welches Werkzeug eignet sich für Betonwände?

Für glatte Betonflächen eignet sich eine normale Farbrolle. Bei rauem Beton oder Sichtbeton sind langflorige Rollen besser, weil sie Unebenheiten ausgleichen und die Farbe gleichmässiger verteilen.

Kann ich Betonwände auch draussen streichen?

Ja, aber dafür brauchen Sie wetterbeständige Fassaden- oder Betonfarbe. Diese schützt besser vor Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen als normale Innenfarbe.

Warum wird gestrichener Beton manchmal fleckig?

Fleckige Ergebnisse entstehen meist durch ungleichmässig saugenden Untergrund oder fehlende Grundierung. Auch zu wenig Farbe oder ungleichmässiges Arbeiten kann dazu führen.

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