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Start » Ratgeber » Badezimmer streichen: So gelingt der neue Look im Bad

Badezimmer streichen: So gelingt der neue Look im Bad

Das Streichen des Badezimmers ist eine besonders einfache Möglichkeit, Ihr Bad sichtbar aufzufrischen, ohne gleich eine komplette Renovation zu starten. Mit der richtigen Farbe, einem sauberen Untergrund und etwas Vorbereitung wirkt der Raum gleich heller, moderner und gepflegter. Gerade bei älteren Bädern mit vielen unruhigen Flächen kann ein neuer Anstrich erstaunlich viel verändern.

Ofri Redaktion
29. März 2026 - 7 Min. Lesezeit

Farbeimer mit verschiedenen Farben neben einem weissen Badezimmer

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Badezimmer streichen: Wann sich der Anstrich wirklich lohnt
  • Welche Farbe für das Streichen des Badezimmers am besten passt
  • Badezimmer streichen: Die richtige Vorbereitung spart doppelte Arbeit
  • Badezimmer streichen in 6 Schritten
  • Selbst streichen oder Maler beauftragen?
  • Kosten fürs Badezimmer streichen: Damit müssen Sie rechnen
  • Fazit: Das Streichen des Badezimmers bringt viel Wirkung bei wenig Aufwand

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Streichen eines Badezimmers brauchen Sie eine Farbe, die Feuchtigkeit aushält und Schimmel nicht begünstigt.
  • Nicht jede Wandfarbe passt ins Bad. Für Feuchträume eignen sich vorwiegend Feuchtraumfarbe, Silikatfarbe oder je nach Untergrund auch Kalkfarbe.
  • Eine gute Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis. Reinigen, trocknen, grundieren und sauber abkleben spart später viel Ärger.
  • Fliesen müssen Sie nicht zwingend überall haben. Gestrichene Wände können im Bad einwandfrei funktionieren, wenn dabei aber Spritzwasserzonen geschützt bleiben.
  • Für kleine Bäder wirken helle, ruhige Töne meist am besten. Dunkle Farben setzen Sie besser nur ganz gezielt ein.

Badezimmer streichen: Wann sich der Anstrich wirklich lohnt

Ein neues Bad muss nicht immer mit Staub, Lärm und hohen Kosten verbunden sein. Oft reicht es schon, das Badezimmer nur zu streichen, um einen alten Raum frischer und wohnlicher wirken zu lassen. Das lohnt sich besonders dann, wenn die Fliesen noch intakt sind, aber die Wände vergilbt, fleckig oder optisch nicht mehr zeitgemäss sind.

Ein Anstrich ist auch interessant, wenn Sie vor dem Verkauf, vor der Vermietung oder nach Jahren ohne Auffrischung mit wenig Aufwand viel Wirkung erzielen möchten.

Sollten Ihre Fliesen jedoch defekt sein, eine Erneuerung alter Leitungen anstehen oder eine grundlegende Überarbeitung der Raumaufteilung gewünscht sein, dürfen wir Ihnen unseren Beitrag über die Renovation des Badezimmers ans Herz legen.

Welche Farbe für das Streichen des Badezimmers am besten passt

Beim Badezimmerstreichen ist die Farbwahl wichtiger als im Wohn- oder Schlafzimmer. Im Bad entstehen durch Duschen, Baden und ungenügendes Lüften nämlich schnell feuchte Oberflächen.

Falsche Farben können abblättern, fleckig werden oder Schimmel begünstigen. Das Bundesamt für Gesundheit weist darauf hin, dass Feuchtigkeit und Schimmel in der Schweiz häufig vorkommen und rasch beseitigt werden sollten, weil sie die Gesundheit belasten können.

Für viele Badezimmer ist daher eine gute Feuchtraumfarbe die richtige Lösung. Sie ist auf hohe Luftfeuchtigkeit ausgelegt und lässt sich in der Regel unkompliziert verarbeiten. Hersteller und Fachratgeber empfehlen daneben auch Silikatfarbe, weil ihr alkalischer Charakter Schimmel weniger begünstigt.

Kalkfarbe kann ebenfalls hervorragend aussehen, benötigt aber den passenden Untergrund und bedeutet auch deutlich mehr Aufwand. Herkömmliche Innenwandfarbe für trockene Wohnräume ist für das Streichen des Bades hingegen keine gute Wahl.

Wussten Sie schon? Sie können Fliessen auch lackieren oder mit einer speziellen Folie bekleben.

Mann streicht Badezimmerfliesen mit Farbrolle

Worauf sollte man bei der Farbe besonders achten

In Feuchträumen zählen bei Farben ihre Offenporigkeit, Reinigungsfähigkeit und Haftung. Für Wände ausserhalb direkter Spritzwasserzonen eignen sich hochwertige Feuchtraumfarben ideal. Direkt in der Dusche oder unmittelbar an der Badewanne ersetzen gestrichene Flächen jedoch keine dichten Fliesen oder andere wasserfeste Wandverkleidungen.

Achten Sie beim Kauf auf die Herstellerangaben zu Feuchtraum-Eignung, Abriebklasse und Untergrund. Bei sensiblen Personen lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Manche Spezialfarben enthalten Zusätze gegen Schimmel, andere setzen eher auf mineralische Eigenschaften.

Welche Farben im Bad modern wirken

Modern wirkt ein Bad immer dann, wenn die Farben ruhig, schlicht und gut auf Licht, Raumgrösse und Materialien abgestimmt sind. Sehr beliebt sind gebrochene Weiss-Töne, warmes Taupe, Sand, Salbeigrün oder sanfte Blau-Grau-Töne. Diese Farben lassen sich gut mit Holz, schwarzen Armaturen oder weissen Keramiken kombinieren.

Vermeiden sollten Sie schrille, sehr gesättigte Farben auf grossen Flächen, wenn das Bad klein oder dunkel ist. Stark leuchtendes Orange, intensives Rot oder andere knallige Farben wirken hier einfach zu unruhig. Wer trotzdem Akzente mag, setzt sie lieber an einer einzelnen Wand oder über Accessoires.

Beim Badezimmerstreichen gilt: Lieber zeitlos starten und mit Textilien, Spiegeln oder Leuchten Charakter schaffen.

Badezimmer streichen: Die richtige Vorbereitung spart doppelte Arbeit

Wer sein Badezimmer streichen will, spart am falschen Ort, wenn er direkt mit der Rolle loslegt. Zuerst räumen Sie alles aus, was nicht fix montiert ist. Danach decken Sie Waschbecken, Armaturen, Badewanne, Boden und Fliesen sauber ab. Malervlies ist auf dem Boden viel praktischer als nur dünne Folie, weil es rutschfester ist.

Danach prüfen Sie die Wände genau. Alte Seifenreste, Staub, Fett, lose Farbe und kleine Schimmelflecken müssen weg. Unebenheiten spachteln Sie aus. Anschliessend lassen Sie die Flächen gut trocknen.

Damit die Farbe später gleichmässig haftet und der Untergrund nicht zu stark saugt, empfiehlt es sich, zusätzlich einen passenden Tiefengrund oder eine Grundierung aufzutragen.

Achtung: Feuchte oder schimmelnde Wände sollten Sie nicht einfach überstreichen. Klären und sanieren Sie zuerst die Ursache, bevor Sie mit dem Streichen des Badezimmers starten.

Badezimmer streichen in 6 Schritten

Erfahren Sie hier Schritt für Schritt wie Sie am besten beim Streichen Ihres Badezimmers vorgehen:

Schritt 1: Bad ausräumen und abdecken

Räumen Sie Möbel, Textilien und lose Accessoires aus. Kleben Sie Kanten, Steckdosen, Sockel und Fliesenränder sauber ab.

Schritt 2: Untergrund prüfen, ausbessern und reinigen

Kontrollieren Sie, ob die Wand trocken, sauber und tragfähig ist. Blättert alte Farbe ab, müssen Sie zunächst nacharbeiten. Spachteln Sie kleine Löcher und Risse zu. Entfernen Sie dann Staub, Kalk, Fett und allfällige Schimmelspuren und reinigen auch die Fliesen gründlich.

Schritt 3: Grundieren

Tragen Sie je nach Untergrund einen passenden Tiefengrund auf. Das verbessert die Haftung und sorgt für ein gleichmässigeres Finish.

Schritt 4: Badezimmer streichen

Streichen Sie zuerst Ecken, Kanten und Anschlüsse mit einem Pinsel oder einer kleinen Rolle. Danach rollen Sie die grossen Flächen nass in nass. So vermeiden Sie Ansätze und Flecken. Arbeiten Sie Bahn für Bahn und achten Sie auf einen gleichmässigen Auftrag. Hier erfahren Sie mehr zum allgemeinen Streichen von Wänden.

Schritt 5: Zweiter Anstrich und Trocknung

Nach der empfohlenen Trocknungszeit folgt der zweite Anstrich. Ziehen Sie das Kreppband ab, bevor die Farbe vollständig durchgehärtet ist. Danach lüften Sie das Bad gut und führen eine Endreinigung durch.

Schritt 6: Einräumen und wohlfühlen

Räumen Sie alles wieder ein und geniessen Sie Ihr schönes neues Badezimmer.

Unser Tipp: Kaufen Sie einige neue Deko-Elemente für das Bad. Vielleicht einen neuen Duschvorhang, eine schöne Seifenablage, ein hübsches Bild oder auch eine Pflanze. So unterstreichen Sie den neuen Charakter Ihres neuen Looks.

Selbst streichen oder Maler beauftragen?

Wenn das Bad eher klein ist, der Untergrund gut und alles sonst noch in Ordnung ist, können geübte DIY-Fans das Badezimmer problemlos selbst streichen. Schwieriger wird es bei Schimmel, Altanstrichen mit Problemen, unebenen Untergründen, hohen Decken oder, wenn Sie ein absolut sauberes Finish wollen. Dann lohnt sich ein Fachbetrieb.

Gerade im Bad machen saubere Kanten, die richtige Grundierung und die passende Produktauswahl viel aus. Wer Offerten zunächst vergleichen möchte, findet hier schnell passende Fachleute. Auf Ofri ist das Einholen mehrerer Offerten immer kostenlos und unverbindlich.

Unser Tipp: Nutzen Sie unseren Ratgeber zum Finden eines vertrauenswürdigen Malerbetriebs. So erfahren Sie, worauf Sie genau achten sollten.

Kosten fürs Badezimmer streichen: Damit müssen Sie rechnen

Die Kosten für das Streichen eines Badezimmers hängen vorrangig von der Grösse, dem Zustand der Wände und dem allgemeinen Aufwand ab. In zurückliegenden Aufträgen hier bei Ofri lagen die typischen Preise zwischen CHF 350.- und CHF 1’000.- für ein durchschnittliches Badezimmer.

Günstiger wird es, wenn der Untergrund sauber und intakt ist und nur ein einfacher Neuanstrich nötig ist. Teurer wird es, wenn alte Farbe entfernt, Schimmel behandelt oder mehrere Anstriche gemacht werden müssen. Auch schwer zugängliche Bereiche oder viele Ecken erhöhen den Aufwand.

Alle weiteren Details zu den Kosten finden Sie hier.

Fazit: Das Streichen des Badezimmers bringt viel Wirkung bei wenig Aufwand

Das Streichen des Badezimmers ist eine clevere Lösung, wenn Sie Ihr Bad optisch auffrischen möchten, ohne gleich komplett umzubauen.

Wichtig sind die richtige Feuchtraumfarbe, ein sauber vorbereiteter Untergrund und genug Sorgfalt bei jedem Arbeitsschritt. Wenn Sie weitere Inspiration brauchen, lesen Sie unsere Ratgeber zum Thema «Badrenovierung ohne Fliesen» und «Badezimmerimpressionen: Vorher und Nachher».

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man ein Badezimmer streichen?

Günstige Standardfarbe ohne Feuchtraum-Eignung sollten Sie vermeiden. Auch sehr dunkle oder grelle Farben wirken in kleinen Bädern schnell drückend und unruhig.

Weitere Fragen können Sie auch mit einem Maler in Ihrer Region klären. Hierzu einfach eine Offertenanfrage stellen und in Ruhe die Angebote vergleichen.

Welche Wandfarbe in Feuchträumen?

In Feuchträumen sollten Sie keine normale Wohnraumfarbe verwenden. Besser sind Feuchtraumfarben oder mineralische Systeme, die unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit sind.

Was nimmt man statt Fliesen im Bad?

Ausserhalb direkter Nassbereiche eignen sich gestrichene Wände, fugenarme Wandpaneelen, Mikrozement oder andere wasserbeständige Oberflächen. In der Dusche brauchen Sie weiterhin einen sicheren Nässeschutz.

Welche Farbe sollte man für ein Badezimmer vermeiden?

Günstige Standardfarbe ohne Feuchtraum-Eignung sollten Sie vermeiden. Auch sehr dunkle oder grelle Farben wirken in kleinen Bädern schnell drückend und unruhig.

Weitere Fragen können Sie auch mit einem Maler in Ihrer Region klären. Hierzu einfach eine Offertenanfrage stellen und in Ruhe die Angebote vergleichen.

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