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Start » Ratgeber » Dachrinne montieren: Schritt-für-Schritt Anleitung

Dachrinne montieren: Schritt-für-Schritt Anleitung

Wer eine Dachrinne montieren will, kann das mit etwas handwerklichem Geschick selbst erledigen. Wichtig sind das richtige Gefälle, eine saubere Verbindungen und die stabile Befestigung. In diesem Ratgeber erfahren Sie praxisnah, wie Sie eine Dachrinne montieren, welche Regeln gelten und wann sich ein Profi lohnt.

Oliver Schlupp
06. Januar 2026 - 7 Min. Lesezeit

Spengler montiert eine Dachrinne

  • Das Wichtigste im Überblick
  • Warum man unbedingt eine Dachrinne montieren sollte
  • Bewilligungen, Normen und regionale Vorgaben in der Schweiz
  • Vorbereitung vor der Montage
  • Dachrinne montieren in 7 Schritten
  • Typische Fehler beim Montieren der Dachrinne und wie Sie sie vermeiden
  • Fazit: Dachrinne montieren mit Plan

Das Wichtigste im Überblick

  • Beim Montieren der Dachrinne braucht es ein Gefälle von 2 bis 5 Millimeter pro Meter, damit das Regenwasser zuverlässig zum Fallrohr abläuft.
  • Rinnenhalter müssen alle 50 bis 70 Zentimeter gesetzt werden, sonst hängt die Dachrinne durch oder löst sich.
  • Das Material bestimmt Aufwand und Lebensdauer, denn Kunststoff ist einfach zu montieren, während Zink und Kupfer deutlich langlebiger sind.
  • Für 10 Meter Dachrinne montieren inklusive Arbeit fallen in der Schweiz Kosten zwischen CHF 600.- und CHF 1’400.- an.
  • Kleine Montagefehler wie zu wenig Gefälle oder fehlende Dehnfugen führen schnell zu teuren Feuchte- und Fassadenschäden.

Warum man unbedingt eine Dachrinne montieren sollte

Es gibt einige wichtige Gründe, die für das Montieren einer Dachrinne sprechen. Manche betreffen die Sicherheit, andere rechtliche Vorgaben:

  • Haftung: Als Hauseigentümer haften Sie für Schäden, die durch unkontrolliert herabfallendes Wasser oder Eis entstehen. Eine Dachrinne leitet das Wasser kontrolliert ab.
  • Schutz der Bausubstanz: Sie verhindert, dass Wasser ungehindert an Fassade und Fundament herunterläuft, was zu Feuchtigkeitsschäden führen kann.
  • Sicherheit: Bei viel Schnee kann die Bildung von Dachlawinen eine Gefahr für Passanten und Nachbarn darstellen; eine gute Entwässerung reduziert dieses Risiko.
  • Gesetzliche Vorgaben: Bestimmte Gemeinden oder Denkmalschutzgebiete können spezifische Anforderungen an die äussere Erscheinung und Entwässerung eines Gebäudes haben.

Bewilligungen, Normen und regionale Vorgaben in der Schweiz

In den meisten Fällen dürfen Sie eine Dachrinne ohne Bewilligung montieren oder ersetzen. Dennoch gibt es Situationen, in denen rechtliche und normative Vorgaben eine Rolle spielen können. Wer sie kennt, vermeidet Ärger mit Gemeinde oder Versicherung.

Wann eine Bewilligung nötig sein kann

Grundsätzlich gilt: Ein 1:1-Ersatz an gleicher Stelle ist bewilligungsfrei. Eine Meldung oder Bewilligung kann jedoch erforderlich sein, wenn sich etwas ändert. Das betrifft vor allem:

  • eine bauliche Veränderung der Fassade
  • eine Verlegung oder zusätzliche Fallrohre
  • Arbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden
  • Änderungen an der Entwässerung auf öffentlichem Grund

Im Zweifel lohnt sich eine kurze Nachfrage bei der Gemeinde oder beim Bauamt. Das spart Zeit und verhindert spätere Rückbauten.

Relevante Normen und technische Regeln

Für die Planung und Ausführung orientieren sich Fachbetriebe an anerkannten Regeln der Technik. In der Schweiz sind insbesondere die Empfehlungen der SIA relevant, etwa zur Dimensionierung, zum Gefälle und zur Entwässerung von Gebäuden. Diese Normen sind nicht immer gesetzlich vorgeschrieben, gelten aber als Stand der Technik und sind bei Schäden und Haftungsfragen relevant.

Entwässerung und Ableitung des Regenwassers

Regenwasser darf nicht unkontrolliert auf Nachbargrundstücke oder öffentliche Wege geleitet werden. Je nach Gemeinde gelten Vorgaben, ob das Wasser:

  • in die Kanalisation
  • in eine Sickerleitung
  • oder in eine Versickerungsanlage

geführt werden muss. Besonders bei Neubauten oder Umbauten wird die Regenwasserführung oft geprüft.

Bei älteren Gebäuden können Rinnen an Eternitplatten mit Asbest befestigt sein. In diesem Fall dürfen Demontagearbeiten nur von spezialisierten Betrieben durchgeführt werden. Eigenarbeit ist hier nicht erlaubt und kann hohe Zusatzkosten sowie Gesundheitsrisiken verursachen.

Vorbereitung vor der Montage

Eine gute Vorbereitung sichert das perfekte Montieren der Dachrinne:

1. Dach und Ablauf richtig planen

Prüfen Sie zuerst die Dachform und die gesamte Trauflänge. Legen Sie fest, wo das Fallrohr sitzen soll, denn davon hängt das nötige Gefälle ab. Messen Sie alle Längen sauber aus und berücksichtigen Sie Dehnfugen, besonders bei Metallrinnen, damit sich das Material bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann.

2. Das passende Material auswählen

Für Wohnhäuser kommen insbesondere drei Materialien infrage.

Material Eigenschaften Eignung
Kunststoff Leicht, günstig, einfach zu montieren Gut geeignet für DIY-Projekte
Zink Klassisch, langlebig, benötigt sauberes Arbeiten mit Stecksystem oder Lötverbindungen Für geübte Heimwerker oder Profis
Kupfer Extrem robust, hochwertiges Erscheinungsbild Meist Verarbeitung durch Fachbetriebe

In der Praxis reicht bei Einfamilienhäusern in aller Regel eine halbrunde Rinne aus Zink oder Kunststoff mit 125 Millimeter Durchmesser.

Dachrinnen Masse

3. Werkzeug und Zubehör bereitlegen

Eine gute Vorbereitung spart Zeit auf der Leiter. Rinnenhalter, Rinnenelemente, Verbinder, Endstücke und Stutzen sollten vollständig vorhanden sein. Dazu kommen Fallrohre mit passenden Rohrschellen sowie Wasserwaage, Schnur und Meter für die Ausrichtung. Für die Montage brauchen Sie ausserdem einen Akkuschrauber, eine Metallsäge und Dichtmasse für saubere Übergänge.

Wenn Sie diese Werkzeuge nicht besitzen oder womöglich Bedenken wegen der Arbeitshöhe haben, lohnt es sich, einen Profi zu beauftragen. Stellen Sie eine Offertenanfrage bei Ofri und Sie erhalten unverbindliche Angebote direkt aus Ihrer Region.

Dachrinne montieren in 7 Schritten

Die folgenden sieben Schritte zeigen Ihnen ganz praxisnah, worauf es ankommt, damit die Rinne stabil sitzt, das Wasser sauber abläuft und spätere Schäden vermieden werden.

Schritt 1: Gefälle festlegen

Beim Montieren der Dachrinne gilt: 2 bis 5 Millimeter Gefälle pro Meter Richtung Fallrohr. Markieren Sie also zunächst den höchsten und tiefsten Punkt an der Traufe.

Schritt 2: Rinnenhalter montieren

Montieren Sie zuerst den höchsten Rinnenhalter, dann den tiefsten. Spannen Sie eine Schnur dazwischen. So sitzt jeder weitere Halter garantiert richtig, wenn Sie die Dachrinne später montieren.

Schritt 3: Rinnenhalter ausrichten

Setzen Sie die Halter im Abstand von 50 bis 70 Zentimeter. Achten Sie darauf, dass sie stabil im Sparren oder an der Stirnbohle verschraubt sind.

Schritt 4: Dachrinne zuschneiden

Schneiden Sie die Rinne auf Länge. Entgraten Sie die Schnittkanten, bevor Sie die Dachrinne montieren, sonst entstehen an den Übergängen Undichtigkeiten.

Schritt 5: Dachrinne einlegen und verbinden

Legen Sie die Rinne in die Halter und verbinden Sie die Elemente. Wenn Sie Kunststoffrinnen verwenden, klicken Sie die Teile ganz einfach ineinander, bei Zink nutzen Sie passende Steckverbinder (denken Sie an ausreichend Dehnfugen) oder löten Sie.

Schritt 6: Stutzen und Fallrohr montieren

Setzen Sie den Rinnenstutzen ein und montieren Sie das Fallrohr mit Schellen an der Fassade. Das Fallrohr sollte das Wasser sicher vom Haus wegführen.

Schritt 7: Dichtigkeit prüfen

Testen Sie nach dem Montieren der Dachrinne alles mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Prüfen Sie alle Übergänge und ebenso das Gefälle.

Handwerker montiert eine neue Dachrinne aus Metall

Typische Fehler beim Montieren der Dachrinne und wie Sie sie vermeiden

Viele Schäden entstehen durch kleine Fehler, die Sie ganz einfach vermeiden können:

Zu wenig Gefälle, Wasser steht in der Rinne: Nutzen Sie unsere Beschreibung in Schritt 1 und 2 Zu grosser Halterabstand, Rinne hängt durch: Hier hilft Schritt 3 Fehlende Dehnfugen bei Metallrinnen: Wichtig bei Steckverbindungen Undichte Verbindungen: Entgraten, sauber arbeiten und testen

Wenn Sie unsicher sind, lohnt sich ein Fachbetrieb. Über Ofri können Sie schnell einen passenden Handwerker finden und den Auftrag ausschreiben.

Übrigens: Wenn Sie sich über die Kosten für die Montage einer Dachrinne informieren möchten, finden Sie alle wichtigen Kosteninformationen hier

Wann lohnt sich ein Profi fürs Dachrinne montieren?

  • Bei mehrstöckigen Häusern
  • Bei der Verwendung von Kupfer oder Zink
  • Bei einer schwer zugänglichen Traufe

Über Ofri finden Sie qualifizierte Dachdecker und Spengler aus Ihrer Region. Vergleichen Sie passende Offerten ganz bequem von zuhause.

Fazit: Dachrinne montieren mit Plan

Das Montieren einer Dachrinne ist ein durchaus machbares DIY-Projekt, wenn Sie sauber planen, exakt arbeiten und vollkommen schwindelfrei sind. Das richtige Gefälle und stabile Halter sind das A und O. Bei komplexen Dächern sparen Sie mit einem Profi viel Nerven und mögliche Folgekosten von Fehlern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Gefälle muss eine Dachrinne haben?

Beim Montieren einer Dachrinne sind 2 bis 5 Millimeter Gefälle pro Meter ideal. So läuft das Regenwasser sicher zum Fallrohr ab.

Was kostet 10 Meter Dachrinne mit Montage?

Für 10 Meter Dachrinne montieren, zahlen Sie in der Schweiz im Durchschnitt zwischen CHF 900.- und CHF 2’000.-, je nach Material und Aufwand.

Wie weit sollten Dachrinnen überlappen?

Beim Dachrinne montieren sollten Rinnenstücke je nach System 5 bis 10 Zentimeter überlappen und mit passenden Verbindern gekoppelt werden.

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Oliver Schlupp
Autor

Das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an – davon zumindest ist Oliver, der bereits ein Buch zu dem Thema veröffentlicht hat, fest überzeugt. Es geht nicht darum, sich vollkommen einzuschränken, es geht vielmehr darum, alles bewusster und in Massen zu tun. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Welt für unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten.

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