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Start » Ratgeber » Gartenmauer bauen – Stabilität und Gestaltung vereinen

Gartenmauer bauen – Stabilität und Gestaltung vereinen

Eine Gartenmauer erfüllt viele Aufgaben im Aussenbereich. Sie grenzt Grundstücke ab, schützt vor Blicken und Lärm, stützt Hänge oder dient als dekoratives Element. Mit der richtigen Planung und Ausführung können Sie eine stabile und langlebige Gartenmauer selbst bauen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie vorgehen, welche Materialien sich eignen und worauf Sie bei der Ausführung achten müssen.

Ofri Redaktion
02. Januar 2026 - 13 Min. Lesezeit

Gartenmauer bauen

  • Wann ist eine Gartenmauer sinnvoll?
  • Materialwahl: Welche Steine eignen sich?
  • Das richtige Fundament – Basis für Stabilität
  • Schritt für Schritt: Gartenmauer mit Betonsteinen bauen
  • Trockenmauer bauen – ökologische Alternative
  • Häufige Fehler vermeiden
  • Profi oder Eigenbau?
  • Fazit: Solide Planung führt zum Erfolg

Wann ist eine Gartenmauer sinnvoll?

Eine Gartenmauer lohnt sich in verschiedenen Situationen. Als Sichtschutz schirmt sie neugierige Blicke ab und schafft Privatsphäre auf Ihrem Grundstück. An Grundstücksgrenzen bildet sie eine klare Abgrenzung und kann gleichzeitig als Lärmschutz dienen. Bei Hanglagen stabilisiert eine Stützmauer das Gelände und verhindert das Abrutschen von Erdreich. Niedrige Mauern eignen sich als Hochbeet-Einfassung oder als Abgrenzung für Sitzplätze.

Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie sich bei Ihrer Gemeinde über die baurechtlichen Vorgaben informieren. In der Schweiz sind Gartenmauern bis zu einer Höhe von etwa 120 Zentimetern meist bewilligungsfrei.

Bei Mauern an der Grundstücksgrenze gilt häufig ein Mindestabstand von 50 Zentimetern zum Nachbargrundstück. Höhere Mauern oder besondere Standorte können eine Baubewilligung erfordern. Die genauen Bestimmungen sind kantonal geregelt. Informieren Sie sich frühzeitig.

Materialwahl: Welche Steine eignen sich?

Die Wahl des richtigen Materials beeinflusst sowohl die Optik als auch die Stabilität und Langlebigkeit Ihrer Gartenmauer. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften und eignet sich für unterschiedliche Anwendungen.

Material Eigenschaften Geeignet für Kosten pro m²
Betonsteine Gleichmässige Form, einfache Verarbeitung, viele Oberflächenvarianten, witterungsbeständig Alle Mauerarten, besonders für DIY geeignet CHF 30.- bis CHF 60.-
Naturstein Individuell, hochwertige Optik, sehr langlebig, gute Wärmespeicherung Repräsentative Mauern, mediterrane Gärten, Trockenmauern CHF 60.- bis CHF 120.-
Kalksandstein Hohe Druckfestigkeit, präzise Masse, gute Schallschutzeigenschaften Hohe Mauern, tragende Konstruktionen CHF 40.- bis CHF 70.-
Klinker Wasserundurchlässig, frostbeständig, keine Nachbehandlung nötig Wetterexponierte Standorte, freistehende Mauern CHF 50.- bis CHF 90.-

Betonsteine – die praktische Lösung

Betonsteine sind die erste Wahl für viele Heimwerker. Ihre gleichmässigen Abmessungen erleichtern die Verarbeitung erheblich. Die Oberflächen reichen von glatten modernen Varianten bis zu Strukturen in Natursteinoptik. Durch industrielle Fertigung sind Betonsteine deutlich günstiger als Natursteine. Sie lassen sich mit Mörtel oder speziellem Kleber verbinden. Die meisten Systeme bieten auch passende Eckelemente und Abdeckplatten.

Beton Gartenbauer

Naturstein – zeitlose Eleganz

Natursteinmauern fügen sich harmonisch in die Gartenlandschaft ein. Regionale Steine wie Jurakalk, Gneis oder Granit passen zur Umgebung und haben kurze Transportwege. Die natürliche Farbgebung und Struktur macht jede Mauer zu einem Unikat. Natursteine speichern tagsüber Wärme und geben sie abends ab. Das schafft angenehme Plätze im Garten. Die unregelmässigen Formen erfordern allerdings mehr Geschick beim Mauern. Die Fugen müssen mit Mörtel ausgeglichen werden.

Natursteinmauer

Kalksandstein – für hohe Ansprüche

Kalksandstein wird aus Quarzsand, Kalk und Wasser hergestellt. Das Material erreicht hohe Druckfestigkeiten und eignet sich deshalb für höhere Mauern. Die präzisen Abmessungen ermöglichen saubere Fugen. Kalksandstein speichert Schall gut und dämpft Geräusche. Für Gartenmauern wird er meist gemörtelt. Eine nachträgliche Behandlung mit Hydrophobierung schützt vor Feuchtigkeit.

Kalksandstein Gartenmauer

Tipp für Trockenmauern: Trockenmauern werden ohne Mörtel aufgeschichtet. Die Stabilität entsteht durch das Eigengewicht und die Verzahnung der Steine. Diese Bauweise eignet sich besonders für niedrige Mauern bis etwa 80 Zentimeter Höhe. In den Fugen können Sie Steinpflanzen ansiedeln. Das schafft wertvolle Lebensräume für Insekten und Eidechsen.

Das richtige Fundament – Basis für Stabilität

Jede Gartenmauer braucht ein tragfähiges Fundament. Ohne solide Basis sackt die Mauer ab oder kippt im schlimmsten Fall. Die Art des Fundaments hängt von der Mauerhöhe und dem Untergrund ab.

Streifenfundament aus Beton

Für die meisten gemörtelten Gartenmauern ist ein Streifenfundament die richtige Wahl. Es besteht aus einem durchgehenden Betonstreifen unter der gesamten Mauerlänge. Die Fundamenttiefe muss frostsicher sein. In der Schweiz erreichen Sie das ab etwa 80 Zentimetern Tiefe. Bei sehr kalten Regionen oder unsicheren Böden sind 100 Zentimeter empfehlenswert. Die Breite des Fundaments richtet sich nach der Mauerhöhe.

Als Faustregel gilt: Die Fundamentbreite sollte mindestens ein Drittel der geplanten Mauerhöhe betragen. Zusätzlich rechnen Sie auf jeder Seite zehn Zentimeter Arbeitsraum ein. Eine 150 Zentimeter hohe Mauer benötigt also ein Fundament von etwa 70 Zentimetern Breite (50 Zentimeter plus zweimal zehn Zentimeter).

Schotterfundament für Trockenmauern

Trockenmauern kommen mit einem einfacheren Fundament aus. Hier genügt eine verdichtete Schotterschicht von 20 bis 30 Zentimetern Dicke. Der Schotter muss in mehreren Lagen mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Darauf legen Sie eine Ausgleichsschicht aus Sand. Das Schotterfundament bleibt wasserdurchlässig. So kann Wasser aus der Mauer abfliessen und gefriert im Winter nicht.

Schritt für Schritt: Gartenmauer mit Betonsteinen bauen

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas handwerklichem Geschick können Sie eine stabile Gartenmauer selbst errichten. Die folgende Anleitung beschreibt den Bau einer gemörtelten Mauer mit Betonsteinen.

Schritt 1: Verlauf abstecken und Graben ausheben

Markieren Sie den geplanten Mauerverlauf mit Holzpflöcken und einer Richtschnur. Die Schnur verläuft genau dort, wo später die Mauer stehen soll. Messen Sie die Abstände zur Grundstücksgrenze und zu vorhandenen Gebäuden genau nach. Kontrollieren Sie mit einem Meterstab, ob alle Abstände eingehalten werden.

Heben Sie entlang der markierten Linie einen Graben aus. Die Tiefe beträgt mindestens 80 Zentimeter. Rechnen Sie 20 Zentimeter für die Drainageschicht ein. Der Graben sollte etwa 20 Zentimeter breiter sein als die geplante Mauer. So haben Sie genügend Arbeitsraum. Lockern Sie den Boden des Grabens mit einer Hacke und entfernen Sie Wurzeln und Steine.

Schritt 2: Drainageschicht einbringen

Füllen Sie eine 20 Zentimeter dicke Schicht Kies oder Schotter in den Graben. Diese Drainageschicht leitet Wasser ab und verhindert Frostschäden. Verdichten Sie den Schotter mit einer Rüttelplatte. Arbeiten Sie in mehreren Durchgängen. Die Oberfläche muss eben und fest sein. Sie sollten darüber gehen können, ohne dass sich der Schotter verschiebt.

Schritt 3: Schalung bauen und Beton giessen

Bauen Sie aus stabilen Brettern eine Schalung für das Fundament. Die Bretter werden von aussen mit Pflöcken abgestützt. Richten Sie die Schalung mit einer Wasserwaage exakt waagrecht aus. Prüfen Sie die Höhe an mehreren Stellen. Selbst kleine Abweichungen addieren sich über die Mauerlänge.

Mischen Sie den Beton gemäss Herstellerangabe oder bestellen Sie Fertigbeton. Giessen Sie den Beton gleichmässig in die Schalung. Verteilen Sie ihn mit einem Spaten und verdichten Sie durch Stochern mit einer Eisenstange. So entweichen Luftblasen. Ziehen Sie die Oberfläche mit einem Brett glatt ab. Die Betonschicht sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter dick sein.

Decken Sie das frische Fundament mit Folie ab. So schützen Sie es vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung. Befeuchten Sie die Oberfläche in den ersten Tagen regelmässig. Das verhindert zu schnelles Austrocknen und Rissbildung. Nach 28 Tagen hat der Beton seine volle Festigkeit erreicht. Für leichte Mauern können Sie bereits nach einer Woche mit dem Aufbau beginnen.

Schritt 4: Erste Steinreihe im Mörtelbett setzen

Die erste Steinreihe ist entscheidend für die gesamte Mauer. Tragen Sie eine etwa zwei Zentimeter dicke Mörtelschicht auf das Fundament auf. Verwenden Sie Mauermörtel der Gruppe III. Setzen Sie den ersten Stein in eine Ecke. Drücken Sie ihn leicht in den Mörtel und richten Sie ihn mit der Wasserwaage aus. Der Stein muss exakt waagrecht liegen.

Tragen Sie Mörtel auf die Stirnseite des gesetzten Steins auf. Setzen Sie den nächsten Stein daneben. Drücken Sie ihn gegen den ersten Stein bis Mörtel aus der Fuge quillt. Richten Sie auch diesen Stein genau aus. Arbeiten Sie sich so Stein für Stein vorwärts. Kontrollieren Sie mit einer langen Richtlatte, ob alle Steine in einer Flucht liegen.

Streifen Sie überschüssigen Mörtel mit der Maurerkelle ab. Die Fugen sollten etwa einen Zentimeter breit sein. Lassen Sie die erste Reihe mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie weitermauern. Der Mörtel muss abbinden, damit die Steine nicht verrutschen.

Achtung beim Mauern: Achten Sie darauf, dass keine Kreuzfugen entstehen. Kreuzfugen schwächen die Mauer erheblich. Jeder Stein muss versetzt zum darunterliegenden Stein sitzen. Das Überbindungsmass sollte mindestens 40 Prozent der Steinhöhe oder mindestens 45 Millimeter betragen.

Schritt 5: Weitere Reihen aufmauern

Ab der zweiten Reihe werden die Steine meist geklebt statt gemörtelt. Verwenden Sie speziellen Mauersteinkleber. Dieser wird mit einer Zahnkelle aufgetragen. Die Kleberwulst muss geschlossen sein, darf aber nicht zu dick auftragen werden. Die Steine sollten nicht auf dem Kleber schwimmen.

Beginnen Sie jede zweite Reihe mit einem halben Stein. So entsteht der versetzte Verband. Setzen Sie die Steine mit leichtem Druck auf. Klopfen Sie sie mit einem Gummihammer fest. Kontrollieren Sie ständig mit Wasserwaage und Richtlatte die Ausrichtung. Korrigieren Sie kleine Abweichungen sofort.

Gartenmauer bauen

Bei längeren Mauern spannen Sie eine Richtschnur als Orientierung. Die Schnur markiert die Oberkante der aktuellen Steinreihe. So mauern Sie absolut gerade. Für gleichmässige Fugen können Sie Abstandshalter verwenden. Das sind kleine Kunststoffkeile, die Sie zwischen die Steine klemmen.

Schritt 6: Mauer hinterfüllen (bei Stützmauern)

Handelt es sich um eine Stützmauer am Hang, muss der Bereich hinter der Mauer richtig verfüllt werden. Legen Sie zunächst eine Kunststofffolie an die Rückseite der Mauer. Diese verhindert, dass Erde in die Fugen eindringt. Verlegen Sie am Fuss der Mauer ein Drainagerohr. Es leitet Wasser ab und verhindert Staunässe.

Füllen Sie den Raum zwischen Mauer und Hang mit Kies oder Schotter auf. Verdichten Sie das Material lagenweise mit einem Stampfer. Erst die obersten 20 bis 30 Zentimeter können mit Erde verfüllt werden. So können Sie den Bereich bepflanzen. Die Schotter-Hinterfüllung ist wichtig, sie nimmt den Wasserdruck und stabilisiert die Mauer.

Schritt 7: Abdeckung aufsetzen

Schützen Sie die Mauerkrone mit Abdeckplatten. Diese verhindern das Eindringen von Wasser in die Mauer. Abdeckungen gibt es passend zu den Mauersteinen in verschiedenen Formen. Klassische Varianten sind flach, andere haben eine Nasenausbildung mit Tropfkante.

Setzen Sie die Abdeckplatten in ein Mörtelbett. So liegen sie stabil auf. Die Platten sollten auf beiden Seiten etwa zwei Zentimeter über die Mauer hinausragen. Das schützt die Mauerfläche vor ablaufendem Regenwasser. Bei längeren Mauern lassen Sie zwischen den Abdeckplatten kleine Dehnfugen von etwa fünf Millimetern. Diese füllen Sie mit dauerelastischem Fugendichtungsmittel.

Trockenmauer bauen – ökologische Alternative

Trockenmauern werden ohne Mörtel aufgeschichtet. Die Stabilität entsteht allein durch das Gewicht und die Verzahnung der Steine. Diese Bauweise hat eine lange Tradition und bietet ökologische Vorteile. In den Hohlräumen finden Insekten, Spinnen und Eidechsen Unterschlupf. Die Fugen können Sie mit trockenheitsverträglichen Pflanzen begrünen.

Steine richtig aufschichten

Für Trockenmauern eignen sich Natursteine mit mindestens einer ebenen Seite. Sortieren Sie die Steine vor dem Bau. Die grössten, flachsten Steine bilden das Fundament. Mittlere Steine verwenden Sie für den Mauerkörper. Schöne, flache Exemplare heben Sie für die Abdeckung auf.

Legen Sie die Fundamentsteine auf die verdichtete Schotterschicht. Jeder Stein muss absolut stabil liegen. Sie sollten darüber laufen können, ohne dass sich etwas bewegt. Verkeilen Sie wackelige Steine mit kleinen Steinplättchen. Bauen Sie die Mauer mit einer leichten Neigung nach hinten. Pro Meter Höhe sollte die Mauer etwa zehn Zentimeter nach hinten geneigt sein. Das erhöht die Standfestigkeit erheblich.

Setzen Sie die Steine so, dass jeder Stein zwei andere berührt. Lücken gefährden die Stabilität. Legen Sie die Steine mit der Längsseite in die Mauer hinein. Die Aussenfläche sollte mit dem Mauerprofil übereinstimmen. Bei doppelwandigen Mauern legen Sie alle 80 bis 100 Zentimeter einen Binderstein ein. Das sind besonders lange Steine, die beide Mauerschalen miteinander verbinden.

Häufige Fehler vermeiden

  • Fundament zu flach: Erst ab 80 Zentimetern Tiefe ist das Fundament frostsicher. Flachere Fundamente können durch Frost angehoben werden und die Mauer kippt.
  • Fehlende Drainage: Ohne Drainageschicht staut sich Wasser unter dem Fundament. Bei Frost dehnt sich das Wasser aus und beschädigt die Konstruktion.
  • Kreuzfugen in der Mauer: Wenn senkrechte Fugen übereinander liegen, entstehen Sollbruchstellen. Die Mauer verliert massiv an Stabilität.
  • Erste Reihe nicht waagrecht: Abweichungen in der ersten Reihe setzen sich durch die gesamte Mauer fort. Das Ergebnis ist eine schiefe Mauer, die nicht nur unschön aussieht, sondern auch instabil ist.
  • Zu viel oder zu wenig Mörtel: Zu dicke Mörtelfugen schwächen die Verbindung. Zu wenig Mörtel hinterlässt Hohlstellen. Beides beeinträchtigt die Festigkeit.
  • Fehlende Abdeckung: Ohne Abdeckplatten dringt Regenwasser in die Mauerkrone ein. Bei Frost kann das zu Abplatzungen und Schäden führen.

Profi oder Eigenbau?

Kriterium Selbermachen Fachbetrieb
Geeignet für Niedrige Mauern bis 100 Zentimeter, gerade Verläufe, Betonsteine Hohe Mauern, Stützmauern, komplexe Formen, Naturstein
Erfahrung Grundkenntnisse im Mauern hilfreich, Übung erforderlich Profis kennen alle Bautechniken und Materialeigenschaften
Zeitaufwand 3 bis 5 Tage für 10 Meter Mauer inklusive Fundament Schnelle professionelle Ausführung in 1 bis 2 Tagen
Kosten Nur Materialkosten CHF 150.- bis CHF 350.- pro Quadratmeter Material plus Arbeitsleistung CHF 350.- bis CHF 700.- pro Quadratmeter
Ergebnis Gut bei sorgfältiger Arbeit und geraden Mauern Perfekte Ausführung auch bei schwierigen Bedingungen
Garantie Keine Gewährleistung bei Eigenbau Garantie auf handwerkliche Leistung
Werkzeug Grundausstattung muss vorhanden sein oder gemietet werden Professionelles Werkzeug und Maschinen verfügbar

Der Selbstbau lohnt sich bei kleineren Projekten mit geraden Verläufen. Betonsteine sind gut für Heimwerker geeignet. Mit sorgfältiger Planung und etwas Übung erzielen Sie gute Ergebnisse. Bei höheren Mauern ab 120 Zentimetern wird ein Fachbetrieb empfehlenswert. Stützmauern am Hang erfordern statisches Fachwissen. Hier sollten Sie unbedingt einen Profi beauftragen. Detaillierte Informationen zu den Kosten finden Sie in unserem Kostenartikel zur Gartenmauer.

Maurerarbeiten Garten

Natursteinmauern sind anspruchsvoller als Betonstein-Konstruktionen. Die unregelmässigen Formen erfordern viel Erfahrung. Ein Fachbetrieb kann einschätzen, welche Steine zusammenpassen und wie sie optimal verbunden werden. Bei komplexen Verläufen mit Kurven oder Ecken lohnt sich ebenfalls die professionelle Ausführung.

Auf Ofri finden Sie geprüfte Mauerbauer, die Ihnen kostenlose Offerten erstellen. Vergleichen Sie mehrere Angebote und wählen Sie den passenden Betrieb.

Fazit: Solide Planung führt zum Erfolg

Eine fachgerecht gebaute Gartenmauer wertet Ihr Grundstück auf und erfüllt jahrzehntelang ihren Zweck. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind ein frostsicheres Fundament, die richtige Materialwahl und sorgfältige Ausführung. Besonders kritisch ist die erste Steinreihe. Sie muss absolut waagrecht und in der Flucht liegen.

Mit Betonsteinen können erfahrene Heimwerker gute Ergebnisse erzielen. Die gleichmässigen Abmessungen erleichtern die Verarbeitung. Für Natursteinmauern braucht es mehr Geschick und Erfahrung. Stützmauern erfordern statisches Fachwissen und sollten vom Fachmann gebaut werden. Investieren Sie Zeit in die Planung und Vorbereitung. Ein gut verdichtetes Fundament und saubere Arbeit an der ersten Reihe zahlen sich aus.

Bei Unsicherheiten oder anspruchsvollen Projekten ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu. Profis haben die Erfahrung und das Werkzeug für perfekte Ergebnisse. Sie erhalten eine Garantie auf die Ausführung und können sich auf die Stabilität verlassen. Eine gut gebaute Gartenmauer überdauert Generationen und prägt das Erscheinungsbild Ihres Gartens nachhaltig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch darf eine Gartenmauer ohne Bewilligung sein?

In den meisten Schweizer Kantonen sind Gartenmauern bis 120 Zentimeter Höhe bewilligungsfrei. Informieren Sie sich jedoch am besten direkt bei Ihrer Gemeinde über die lokalen Bestimmungen. An Grundstücksgrenzen gelten teilweise strengere Regelungen.

Kann ich eine Gartenmauer auch im Winter bauen?

Grundsätzlich ist das möglich, aber nicht bei Frost. Mörtel und Beton dürfen nicht bei Temperaturen unter fünf Grad verarbeitet werden. Das Material bindet dann nicht richtig ab. Planen Sie den Mauerbau für die frostfreie Zeit zwischen April und Oktober.

Wie lange muss das Fundament aushärten?

Beton erreicht nach 28 Tagen seine volle Festigkeit. Für leichte Gartenmauern können Sie bereits nach sieben Tagen mit dem Mauern beginnen. Die erste Steinreihe sollte aber mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie die nächste Reihe aufsetzen.

Braucht eine Trockenmauer ein Betonfundament?

Nein, für Trockenmauern genügt ein verdichtetes Schotterfundament. Der Schotter muss lagenweise eingebracht und mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Die Dicke beträgt etwa 20 bis 30 Zentimeter.

Wie pflege ich eine Natursteinmauer?

Natursteinmauern sind sehr pflegeleicht. Entfernen Sie gelegentlich Bewuchs aus den Fugen und kontrollieren Sie die Stabilität. Bei gemörtelten Mauern können Sie beschädigte Fugen ausbessern. Eine Imprägnierung schützt vor Feuchtigkeit und Verfärbungen.

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