Umzug, veränderte Bedürfnisse, veraltete Einrichtung oder einfach Lust auf Neues: Egal warum Sie einen Küchenumbau planen, unsere Tipps und Checklisten helfen Ihnen von der Idee über die Planung bis zur Abnahme.

Hier wird gekocht, über das Leben philosophiert und gegessen: Die Küche gehört zu den Räumen, die den Dreh- und Angelpunkt eines Haushalts bilden. Bei Küchenumbauten ist es besonders wichtig, künftige Funktionen und Bedürfnisse genau zu definieren. Im Idealfall ist eine Küche so zweckmässig wie einladend.
Einerseits sind den Gestaltungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Andererseits gibt es gerade beim Küchenumbau bestimmte Organisationsformen für Elektrogeräte und Stauraum, die sich in der Praxis bewährt haben. Wir verraten, wie Sie in drei Schritten zum neuen Küchenglück kommen.
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Ohne Ideen entsteht nichts Neues. Begeben Sie sich auf die Suche nach Inspiration für die Gestaltung Ihrer Küche. Ob Internet, Bücher, Küchenstudios oder Messen, an Anschauungsmaterial mangelt es nicht. Oder holen Sie direkt einen Küchenbauer mit ins Boot, der die Ideenfindung professionell begleitet.
Wahrscheinlich lässt sich kein Beispiel deckungsgleich auf Ihre Küche und Vorstellungen übertragen. Doch Einbauküchen, Modulsysteme und Designelemente lassen sich häufig sehr gut im Baukastensystem kombinieren. Egal ob im Alleingang oder mit Unterstützung von Experten, die Vorschläge im Folgenden helfen dabei, wichtige Punkte und Küchenumbau-Ideen zu sammeln und zu ordnen.
Definieren Sie zunächst Ihre Bedürfnisse und die räumlichen Begebenheiten, indem Sie Antworten auf folgende Fragen finden:
Gehen Sie bei diesem Schritt ruhig streng mit Ihrer alten Küche ins Gericht und lassen Sie Ihren Träumen von der idealen Version freien Lauf! Denn als nächstes folgt der Realitätscheck.
Vielleicht träumen Sie von einer grossen Wohnküche, wissen aber schon jetzt, dass das in zehn Jahren nicht mehr dem Platzbedarf in Ihrem Haus entspricht. Dann kann eine Durchreiche eine gute Alternative bieten. Sie kochen und backen für Ihr Leben gern und sind bereit, für einen zweiten Backofen auf Stauraum zu verzichten? Ein Küchenbauer hat womöglich eine gute Idee dazu, wo Sie an anderer Stelle mehr Platz schaffen können.

Je mehr Sie in die Küchenumbauten investieren können, desto unbegrenzter werden die Möglichkeiten. Doch ob Durchbruch, Elektrogeräte oder Küchenschränke: Wenn eine Ihrer Wunschvorstellungen das Budget sprengt, gibt es häufig kreative und günstigere Alternativen. Fragen Sie auch dafür bei qualifizierten Handwerkern nach, die sich mit den Preisen sowie Vor- und Nachteilen verschiedener Materialien und Einrichtungsgegenstände auskennen.
Checkliste Küchenumbau Ideen:
Haben Sie einmal geklärt, wie Sie sich die neue Küche vorstellen, geht es an die konkrete Konzeption. Sie legt fest, ob vor allem Küchenmöbel und -geräte zu ersetzt oder auch die Bausubstanz verändert werden soll. Neue Fliesen oder Farbe für die Wände, ein neuer Bodenbelag oder andere Lampen gehören ebenfalls ins Konzept.
Um sich ein möglichst genaues Bild von der neuen Küche zu machen, hilft eine Skizze. Für einen präzisen optischen Eindruck sorgen 3D-Pläne und Materialmuster. Falls sich eine besondere Problemzone ergibt, ziehen Sie einen Küchenbauer oder spezialisierten Handwerker zu Rate: Bei einem Termin vor Ort können die Experten ein genaues Bild von Ihrer Küche machen und Lösungsvorschläge einbringen.

Die Handwerker haben ausserdem Erfahrung damit, wie sich Stauraum, Geräte, Spüle und Anrichte für gut koordinierte Arbeitsabläufe anordnen lassen. Häufig setzen vorhandene Anschlüsse gewisse Grenzen: Spülbecken und Spülmaschine brauchen eine gewisse Nähe zu den Wasserleitungen und lassen sich ohne grösseren Aufwand meist nur um bis zu zwei Meter verschieben.
Küchenmöbel clever anordnen: Auf die Spüle mit Unterschrank folgt die Spülmaschine oder ein Schrankelement mit Arbeitsplatte und dann der Herd. In dieser oder der umgekehrten Reihenfolge ergibt sich ein automatischer Ablauf aus „waschen – vorbereiten – kochen“ oder „kochen – abstellen – waschen“. Neben dem Spül- und Kochbereich kommt der Kühlschrank am meisten zum Einsatz und sollte dementsprechend gut zugänglich platziert sein.
Bei der Gestaltung sorgt eine begrenzte Auswahl an Farben und Materialien optisch für mehr Ruhe. Bewusst ausgewählte Dekoelemente und Küchenutensilien sowie bewusste Farbakzente an Wänden und Paneelen bringen dagegen eine individuelle Note und Abwechslung in den Raum.
Auf das Konzept folgt die Koordination des Küchenumbaus: Für gewöhnlich bleiben die Hauseigentümer während dem Küchenumbau im Haus wohnen. Aber Achtung: Während eine Küchenrenovierung in wenigen Tagen erledigt sein kann, dauert ein Küchenumbau meist mehrere Wochen.
Besprechen Sie den Ablauf mit den Handwerkern und Küchenbauern minutiös. So wissen Sie auch, ab wann und wie lange Sie eine Behelfsküche einrichten müssen: Der Kühlschrank kann vorübergehend ins Wohnzimmer umziehen, eine Plastikschüssel macht die Badewanne zum Spülbecken und mit einer Elektroherdplatte lassen sich ganze Gerichte zaubern.
Checkliste Küchenumbau planen und vorbereiten:
Ordnung ist das halbe Leben. Erleichtern Sie Lieferanten und Handwerkern die Arbeit und schaffen Sie ausreichend Platz für Material und Werkzeuge. Es lohnt sich, all das zu schützen, was nebenbei Schaden nehmen könnte: Türen lassen sich aushängen, Böden abkleben.
Wenn Sie Lieferungen für Material, Küchenmöbel oder Elektrogeräte selbst annehmen, kontrollieren Sie die Bestellung und Lieferscheine genau. Das vermeidet Umstände, falls etwas beschädigt, unvollständig oder in mehrfacher Ausführung ankommt.
Die richtigen Partner sind mindestens die halbe Miete für Ihren Küchenumbau. Vor allem, wenn auch Eingriffe in die Bausubstanz anstehen. Denn wer eine Wand unsachgemäss entfernt oder sich nicht mit dem Verlauf von Strom- und Wasserleitungen auskennt, kann viel Schaden verursachen. Achten Sie bei der Wahl der Handwerker nicht nur auf den Preis, sondern auch auf eine gute Vertrauensbasis und qualitativ hochwertige Arbeit.

Folgende Profis helfen Ihnen beim Küchenumbau:
Küchenbauer sind die klassischen Experten für die Planung und Abwicklung des Küchenumbaus. Erste Ideen gibt es häufig sogar gratis. Klären Sie genau ab, welche Leistungen kostenlos sind und holen Sie mehrere Angebote für Ihr Projekt ein.
Küchen-Studios bieten neben der Planung und Umsetzung meistens auch Ihre eigenen Produkte und Entwürfe an. Sie greifen entweder auf eigene Handwerker zurück oder holen mehrere Angebote externer Küchenbauer ein und arbeiten häufig mit festen Paketpreisen und Garantien.
Architekten kommen dann zum Einsatz, wenn der Küchenumbau besonders hochwertig ausfallen soll oder mit weiteren Renovationsarbeiten im und am Haus verbunden ist. Als Generalunternehmer wickeln sie auch komplette Projekte ab.
Maler, Fliesenleger, Schreiner, Elektriker: Je nach Art und Umfang des Küchenumbaus kann eine große Bandbreite verschiedener Handwerker zum Einsatz kommen.
Ob Küchenbauer, Architekt oder Bauleiter, der alle Handwerker koordiniert: Bei Ofri können Sie den Küchenumbau individuell ausschreiben und unverbindliche Angebote von bewerteten und zertifizierten Fachleuten einholen.
Der magische Dreiklang für den erfolgreichen Abschluss des Küchenumbaus lautet: kontrollieren, dokumentieren, reklamieren. Sobald Handwerker und Monteure den letzten Handgriff getan haben, gehen Sie die Küche nochmal Stück um Stück mit Ihnen durch und fertigen ein Abnahmeprotokoll an.
Am besten Sie unterziehen Schranktüren, Schubladen und Elektrogeräte einem kurzen Praxistest und werfen auch einen genauen Blick auf Details wie Fugen und Leisten. Fotos helfen dabei, den Ist-Zustand und mögliche Schäden zu dokumentieren. Wenn eine Arbeit nicht sachgemäss durchgeführt wurde, beanstanden Sie den Mangel schriftlich und setzen Sie eine Frist für die Nachbesserung.
Checkliste Küchenumbau umsetzen:






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