Rosen sind die Königinnen des Gartens – doch damit sie prächtig blühen, brauchen sie die richtige Nährstoffversorgung. Viele Hobbygärtner machen jedoch Fehler beim Düngen, was zu schwachem Wachstum oder wenigen Blüten führen kann. Aber keine Sorge! Mit dem richtigen Düngen erhalten Ihre Rosen genau das, was sie brauchen. Ob organischer Dünger, mineralische Varianten oder bewährte Hausmittel – in diesem Ratgeber erfahren Sie, wann, wie und womit Sie Ihre Rosen optimal düngen. Ausserdem gibt es eine praktische DIY-Anleitung, mit der Sie Schritt für Schritt vorgehen können.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet darüber, ob Ihre Rosen gesund wachsen und üppig blühen. Je nach Jahreszeit unterscheiden sich die Bedürfnisse und damit die Pflege der Rosen.
Sobald die ersten Triebe erscheinen (März bis April), haben Rosen einen kräftigen Wachstumsschub. Jetzt ist die beste Zeit für ein erstes Düngen mit einem stickstoffreichen Dünger, der das Blattwachstum fördert.
Während der Blütezeit (Mai bis Juli) benötigen Rosen vor allem Kalium und Phosphor, um die Blütenbildung anzuregen. Ein zweites Düngen im Juni hilft die Blütezeit zu verlängern.

Ab August sollten Sie nur noch kaliumhaltigen Dünger verwenden, um die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.
Stickstoffhaltige Dünger sind jetzt tabu, da sie das Wachstum fördern und die Pflanze anfällig für Frost machen.
In den kalten Monaten (November bis Februar) benötigen Rosen keine zusätzlichen Nährstoffe. Jetzt sollten sie ruhen, um im Frühjahr mit neuer Kraft auszutreiben.
Man unterscheidet bei Düngern zwischen zwei Hauptkategorien, hinzu kommen bewährte Hausmittel:
Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe langsam frei und verbessern gleichzeitig die Bodenqualität. Ideal für eine nachhaltige Rosenpflege:
Mineralische Dünger wirken sofort und eignen sich besonders bei akutem Nährstoffmangel. Gängige mineralische Dünger:

Wenn Sie chemische Dünger vermeiden möchten, können Sie auf bewährte Hausmittel setzen:
| Kaffeesatz | Enthält Stickstoff und lockert den Boden |
| Eierschalen | Reich an Kalzium, stärkt die Zellstruktur der Pflanzen |
| Holzasche | Fördert die Blütenbildung durch einen hohen Kaliumgehalt |
| Bananenschalen | Reich an Kalium und Phosphor – perfekt für die Blütenbildung |
Egal, für welche Art von Dünger Sie sich entscheiden – wichtig ist die richtige Dosierung, um Überdüngung zu vermeiden!
Damit Ihre Rosen optimal mit Nährstoffen versorgt werden, sollten Sie beim Düngen systematisch vorgehen. Hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Entscheiden Sie sich je nach Bedarf für organischen, mineralischen oder natürlichen Dünger.
Eine Kombination aus organischer Langzeitdüngung und gelegentlicher mineralischer Nachdüngung ist ideal.
Halten Sie sich unbedingt an die Herstellerangaben bei allen chemischen Düngern. Bei organischen Varianten wie Kompost oder Hornspänen reicht eine handvoll pro Pflanze aus.

Nach dem Düngen müssen Sie die Rosen gründlich wässern, damit die Nährstoffe in den Boden eindringen. Nach starkem Regen kann ein zusätzliches Düngen nötig sein.
Und wie Sie sicherlich wissen: Sollte Ihnen die Zeit fehlen, um Ihre Rosen richtig zu und regelmässig zu düngen, stehen Ihnen die Gartenfachbetriebe bei Ofri natürlich gerne zur Verfügung. Stellen Sie eine unverbindliche Offertenanfrage und vergleichen Sie die Angebote.
Damit Ihre Rosen kräftig wachsen und üppig blühen, sollten Sie neben dem richtigen Düngen auch die folgenden Dinge beachten:
Der richtige Standort entscheidet: Rosen lieben es sonnig, aber nicht zu heiss. Ein Standort mit mindestens fünf Stunden Sonne täglich sorgt für eine üppige Blüte. Gleichzeitig sollte der Platz gut belüftet, aber nicht zugig sein, damit sich keine Feuchtigkeit staut – das beugt Pilzkrankheiten vor.
Richtig Giessen: Rosen brauchen eine gleichmässige Wasserversorgung, aber Staunässe kann die Wurzeln schädigen. Giessen Sie Rosen am besten morgens oder abends direkt an die Wurzeln, damit das Wasser tief in den Boden eindringt. Die Blätter sollten dabei trocken bleiben, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Besonders im Sommer benötigen Rosen in Trockenperioden etwa 10 Liter Wasser pro Pflanze und Woche.
Den Boden verbessern und mulchen: Ein lockerer, humusreicher Boden ist die beste Grundlage für gesunde Rosen. Wenn Ihr Boden lehmig ist, kann Sand oder Kompost beigemischt werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh hilft dabei, Feuchtigkeit zu speichern, Unkraut zu unterdrücken und Temperaturschwankungen im Boden auszugleichen.
Schädlinge und Krankheiten natürlich bekämpfen: Blattläuse, Mehltau oder Sternrusstau werden Ihre Rosen schwächen. Chemische Pflanzenschutzmittel sind oft nicht nötig – es gibt sanfte Alternativen. Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Ratgeber zu den effektivsten Hausmitteln gegen Blattläuse.

Regelmässig schneiden für kräftiges Wachstum: Ein gezielter Rückschnitt sorgt dafür, dass Rosen gesund bleiben und nicht vergreisen. Im Frühjahr sollten alte, abgestorbene Triebe entfernt werden. Nach der ersten Blüte kann ein leichter Rückschnitt erfolgen, um eine zweite Blüte zu fördern. Achten Sie darauf, immer schräg über einem nach aussen gerichteten Auge zu schneiden, damit die Pflanze gut verzweigt wächst. Lesen Sie auch unseren umfangreichen Ratgeber zum Schneiden von Rosen
Rosen nicht überdüngen: So wichtig Nährstoffe auch sind – zu viel Dünger kann mehr schaden als nützen. Überdüngte Rosen bilden weiches Gewebe, das anfälliger für Krankheiten und Schädlinge ist. Besonders stickstoffreiche Dünger sollten nur im Frühjahr und Sommer sparsam eingesetzt werden. Ab August sollten Sie auf kaliumhaltige Dünger umsteigen, die die Frosthärte der Pflanzen stärken.






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