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Start » Ratgeber » Rosen düngen: So blühen Ihre Rosen das ganze Jahr

Rosen düngen: So blühen Ihre Rosen das ganze Jahr

Rosen sind die Königinnen des Gartens – doch damit sie prächtig blühen, brauchen sie die richtige Nährstoffversorgung. Viele Hobbygärtner machen jedoch Fehler beim Düngen, was zu schwachem Wachstum oder wenigen Blüten führen kann. Aber keine Sorge! Mit dem richtigen Düngen erhalten Ihre Rosen genau das, was sie brauchen. Ob organischer Dünger, mineralische Varianten oder bewährte Hausmittel – in diesem Ratgeber erfahren Sie, wann, wie und womit Sie Ihre Rosen optimal düngen. Ausserdem gibt es eine praktische DIY-Anleitung, mit der Sie Schritt für Schritt vorgehen können.

Oliver Schlupp
27. Februar 2026 - 6 Min. Lesezeit

Rosengarten

  • Wann sollte man Rosen düngen?
  • Welcher Dünger ist der beste für Rosen?
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Rosen richtig düngen
  • Ofri-Extratipps für gesunde Rosen

Wann sollte man Rosen düngen?

Der richtige Zeitpunkt entscheidet darüber, ob Ihre Rosen gesund wachsen und üppig blühen. Je nach Jahreszeit unterscheiden sich die Bedürfnisse und damit die Pflege der Rosen.

Frühjahr: Der perfekte Start in die Saison

Sobald die ersten Triebe erscheinen (März bis April), haben Rosen einen kräftigen Wachstumsschub. Jetzt ist die beste Zeit für ein erstes Düngen mit einem stickstoffreichen Dünger, der das Blattwachstum fördert.

Sommer: Blütenbildung unterstützen

Während der Blütezeit (Mai bis Juli) benötigen Rosen vor allem Kalium und Phosphor, um die Blütenbildung anzuregen. Ein zweites Düngen im Juni hilft die Blütezeit zu verlängern.

Rosengarten im Sommer

Herbst: Vorbereitung auf den Winter

Ab August sollten Sie nur noch kaliumhaltigen Dünger verwenden, um die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.

Stickstoffhaltige Dünger sind jetzt tabu, da sie das Wachstum fördern und die Pflanze anfällig für Frost machen.

Winter: Kein Düngen nötig

In den kalten Monaten (November bis Februar) benötigen Rosen keine zusätzlichen Nährstoffe. Jetzt sollten sie ruhen, um im Frühjahr mit neuer Kraft auszutreiben.

Welcher Dünger ist der beste für Rosen?

Man unterscheidet bei Düngern zwischen zwei Hauptkategorien, hinzu kommen bewährte Hausmittel:

1. Organische Dünger: Natürliche Langzeitversorgung

Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe langsam frei und verbessern gleichzeitig die Bodenqualität. Ideal für eine nachhaltige Rosenpflege:

  • Kompost: Versorgt Rosen mit Nährstoffen und lockert den Boden.
  • Hornspäne: Liefern Stickstoff für kräftiges Wachstum.
  • Pferde- oder Kuhmist: Fördert das Bodenleben und sorgt für eine langfristige Nährstoffzufuhr.

2. Mineralische Dünger: Schnelle Wirkung

Mineralische Dünger wirken sofort und eignen sich besonders bei akutem Nährstoffmangel. Gängige mineralische Dünger:

  • Blaukorn: Enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium in hoher Konzentration.
  • Rosen-Spezialdünger: Optimal auf die Bedürfnisse von Rosen abgestimmt.
  • Kali-Dünger: Fördert die Winterhärte und stärkt die Zellstruktur.

Übersicht Rosendünger

3. Hausmittel als natürliche Alternativen

Wenn Sie chemische Dünger vermeiden möchten, können Sie auf bewährte Hausmittel setzen:

Kaffeesatz Enthält Stickstoff und lockert den Boden
Eierschalen Reich an Kalzium, stärkt die Zellstruktur der Pflanzen
Holzasche Fördert die Blütenbildung durch einen hohen Kaliumgehalt
Bananenschalen Reich an Kalium und Phosphor – perfekt für die Blütenbildung

Egal, für welche Art von Dünger Sie sich entscheiden – wichtig ist die richtige Dosierung, um Überdüngung zu vermeiden!

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Rosen richtig düngen

Damit Ihre Rosen optimal mit Nährstoffen versorgt werden, sollten Sie beim Düngen systematisch vorgehen. Hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Schritt 1: Den richtigen Dünger wählen

Entscheiden Sie sich je nach Bedarf für organischen, mineralischen oder natürlichen Dünger.

Eine Kombination aus organischer Langzeitdüngung und gelegentlicher mineralischer Nachdüngung ist ideal.

Schritt 2: Die passende Menge bestimmen

Halten Sie sich unbedingt an die Herstellerangaben bei allen chemischen Düngern. Bei organischen Varianten wie Kompost oder Hornspänen reicht eine handvoll pro Pflanze aus.

Rosen und Dünger

Schritt 3: Dünger richtig ausbringen

  • Flüssigdünger: Einfach mit dem Giesswasser vermischen und auf die Erde geben.
  • Granulat oder Pulver: Rund um die Pflanze streuen und leicht einharken.
  • Kompost oder Mist: Direkt auf die Erde geben und mit Mulch bedecken.

Schritt 4: Nachsorge und Pflege

Nach dem Düngen müssen Sie die Rosen gründlich wässern, damit die Nährstoffe in den Boden eindringen. Nach starkem Regen kann ein zusätzliches Düngen nötig sein.

Und wie Sie sicherlich wissen: Sollte Ihnen die Zeit fehlen, um Ihre Rosen richtig zu und regelmässig zu düngen, stehen Ihnen die Gartenfachbetriebe bei Ofri natürlich gerne zur Verfügung. Stellen Sie eine unverbindliche Offertenanfrage und vergleichen Sie die Angebote.

Ofri-Extratipps für gesunde Rosen

Damit Ihre Rosen kräftig wachsen und üppig blühen, sollten Sie neben dem richtigen Düngen auch die folgenden Dinge beachten:

  • Der richtige Standort entscheidet: Rosen lieben es sonnig, aber nicht zu heiss. Ein Standort mit mindestens fünf Stunden Sonne täglich sorgt für eine üppige Blüte. Gleichzeitig sollte der Platz gut belüftet, aber nicht zugig sein, damit sich keine Feuchtigkeit staut – das beugt Pilzkrankheiten vor.

  • Richtig Giessen: Rosen brauchen eine gleichmässige Wasserversorgung, aber Staunässe kann die Wurzeln schädigen. Giessen Sie Rosen am besten morgens oder abends direkt an die Wurzeln, damit das Wasser tief in den Boden eindringt. Die Blätter sollten dabei trocken bleiben, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Besonders im Sommer benötigen Rosen in Trockenperioden etwa 10 Liter Wasser pro Pflanze und Woche.

  • Den Boden verbessern und mulchen: Ein lockerer, humusreicher Boden ist die beste Grundlage für gesunde Rosen. Wenn Ihr Boden lehmig ist, kann Sand oder Kompost beigemischt werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh hilft dabei, Feuchtigkeit zu speichern, Unkraut zu unterdrücken und Temperaturschwankungen im Boden auszugleichen.

  • Schädlinge und Krankheiten natürlich bekämpfen: Blattläuse, Mehltau oder Sternrusstau werden Ihre Rosen schwächen. Chemische Pflanzenschutzmittel sind oft nicht nötig – es gibt sanfte Alternativen. Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Ratgeber zu den effektivsten Hausmitteln gegen Blattläuse.

Rosen mit Mehltaubefall

  • Regelmässig schneiden für kräftiges Wachstum: Ein gezielter Rückschnitt sorgt dafür, dass Rosen gesund bleiben und nicht vergreisen. Im Frühjahr sollten alte, abgestorbene Triebe entfernt werden. Nach der ersten Blüte kann ein leichter Rückschnitt erfolgen, um eine zweite Blüte zu fördern. Achten Sie darauf, immer schräg über einem nach aussen gerichteten Auge zu schneiden, damit die Pflanze gut verzweigt wächst. Lesen Sie auch unseren umfangreichen Ratgeber zum Schneiden von Rosen

  • Rosen nicht überdüngen: So wichtig Nährstoffe auch sind – zu viel Dünger kann mehr schaden als nützen. Überdüngte Rosen bilden weiches Gewebe, das anfälliger für Krankheiten und Schädlinge ist. Besonders stickstoffreiche Dünger sollten nur im Frühjahr und Sommer sparsam eingesetzt werden. Ab August sollten Sie auf kaliumhaltige Dünger umsteigen, die die Frosthärte der Pflanzen stärken.

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