Der Unterlagsboden ist die Grundlage für jeden Bodenbelag. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Unterlagsboden selbst giessen, worauf Sie achten müssen und wann besser ein Profi ran sollte.

Der Unterlagsboden – in der Schweiz meist gleichbedeutend mit «Estrich» – bildet die tragende Schicht zwischen Rohboden, also dem Betonfundament und dem Bodenbelag. Er gleicht Unebenheiten aus, verteilt die Last gleichmässig und sorgt für eine stabile Basis zum Plätteln, für Parkett oder Teppich.
Die gängigsten:
Ein guter Unterlagsboden sorgt für Langlebigkeit und Komfort. Fehler beim Einbau zeigen sich oft erst nach Jahren – und dann wird es meist teuer.

Einen Unterlagsboden selbst zu giessen, kann sich durchaus lohnen – vor allem für handwerklich geschickte Personen mit etwas Erfahrung. Sie sparen Material- und Lohnkosten und können den Zeitplan selbst bestimmen. Doch nicht jede Situation eignet sich für ein DIY-Projekt.
Unser Tipp: Wer unsicher ist oder professionelle Ergebnisse wünscht, beauftragt lieber einen Fachbetrieb. Gerade bei Wohnflächen lohnt sich das langfristig auf jeden Fall. Durch das Stellen einer Offertenanfrage erhalten Sie unverbindliche Angebote. Danach können Sie immer noch überlegen, den Unterlagsboden selbst zu giessen.
Bevor Sie den Unterlagsboden giessen, müssen Sie den Untergrund vorbereiten und das Material bereitlegen. Eine saubere und korrekte Vorbereitung ist für ein gutes Ergebnis massgeblich.
Mehr Infos zum Thema Estrichboden isolieren finden Sie in unserem Fachbeitrag.
Mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Vorgehen können Sie Ihren Unterlagsboden selbst giessen. So gehen Sie dabei systematisch vor:

Sollten Sie nun einen Plattenleger für den nächsten Schritt benötigen, dürfen wir Ihnen unseren Ratgeber empfehlen: Was Sie bei der Auswahl eines Plattenlegers beachten sollten
Beim Giessen des Unterlagsbodens können kleine Fehler grosse Auswirkungen haben. Diese häufigen Probleme sollten Sie unbedingt vermeiden:
Ein zu flüssiger Estrich lässt sich zwar leichter verarbeiten, bildet aber Risse beim Trocknen und verliert an Tragfähigkeit.
Ein zu hoher Sandanteil oder zu wenig Zement beeinträchtigt die Festigkeit. Halten Sie das Verhältnis von 1:3 (Zement:Sand) ein.

Arbeiten Sie immer systematisch in Bahnen oder Abschnitten. Übersprungene Stellen führen zu Niveauunterschieden.
Fehlende Randstreifen verursachen Schallbrücken und Spannungsrisse.
Vermeiden Sie Sonne und Durchzug – sonst trocknet der Estrich ungleichmässig. Feuchtigkeit im Estrich ist wichtig für die Aushärtung.
Ein Estrich braucht Zeit. Warten Sie mit weiteren Arbeiten, bis der Boden vollständig getrocknet ist.

Das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an – davon zumindest ist Oliver, der bereits ein Buch zu dem Thema veröffentlicht hat, fest überzeugt. Es geht nicht darum, sich vollkommen einzuschränken, es geht vielmehr darum, alles bewusster und in Massen zu tun. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Welt für unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten.






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