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Flur tapezieren

Flur tapezieren lassen

Der Flur ist die Visitenkarte Ihrer Wohnung. Sie sollten sich deshalb besondere Mühe geben, wenn es um die Neugestaltung des Korridors geht. Gerade mit modernen Tapeten kann man hier wunderbare Akzente setzen, je nachdem, wie Ihr Flur beschaffen ist.

Wenn Sie Ihren Flur tapezieren möchten, werden Sie sich zuerst über dessen Proportionen klar. Handelt es sich um einen langen, schmalen Gang mit niedriger Decke? Oder eher um ein kurzes, aber relativ breites Vorzimmer? Die Auswahl von Farben und Mustern betreffend, gelten hier die üblichen Regeln: ein hellerer Farbton an der Decke streckt niedrige Räume, während dunkle Decken optisch herunter rücken. Vertikal angeordnete Muster lassen einen Raum ebenfalls höher erscheinen, horizontale verleihen dagegen mehr Breite.

Akzente setzen

Haben Sie genug Platz für einige Möbel in Ihrem Flur? Das kann eine kleine Garderobe sein, eine Kommode oder sogar ein Schreibtisch. Solche Ecken eignen sich hervorragend dafür, sie durch andersfarbige Gestaltung hervorzuheben, oder zu umrahmen. Das schafft Struktur und sieht gut aus. Wenn Sie Ihren Flur tapezieren wollen, können Sie an solchen Stellen gezielt ausgefallene Tapeten anbringen. Auf begrenztem Raum bleibt das erstens bezahlbar und macht einen tollen Effekt.

Zählen Sie zunächst alle Wandlängen zusammen, die Sie jeweils mit einer Tapete bekleben wollen. Multipliziert mit der Deckenhöhe ergibt sich die Quadratmeterzahl, die Sie von der Tapete benötigen. Öffnungen für Türen und Fenster können Sie dabei natürlich herausrechnen. Bedenken Sie aber einen leicht erhöhten Verbrauch von Tapete für Verschnitt. Mindestens 10 Prozent mehr Tapete sollten Sie einkaufen, um auf der sicheren Seite zu sein. Bei Varianten mit aufwändigem Muster kann es auch mehr sein. Details dazu finden Sie auf der Verpackung.

Die Vorbereitung

Zum Tapezieren Ihres Flures brauchen Sie folgendes Material: Tapeziertisch, Kleistereimer, Kleisterbürste, Andrückrolle bzw, -bürste, Cutter oder Schere. Die Art des Kleisters hängt von der Tapete ab, die Sie ausgesucht haben. Es gibt spezielle Kleistersorten für Vliestapeten, Fototapeten und Wandbeläge aus Textil und sonstigen Materialien. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, welches für Sie der richtige Kleber ist.

Alte Tapeten werden entfernt, bevor Sie neue Bahnen aufkleben können. Andernfalls wird das Ergebnis nicht perfekt. Befeuchten Sie dazu die alten Papierschichten mit Wasser und Tapetenlöser. Nach kurzer Wartenzeit können die Tapeten bahnenweise abgezogen werden.

Möbel und Anbauten werden entfernt und gegebenenfalls von der Wand abgerückt. Schalter und Steckdosen sollten Sie über die Sicherungen abschalten und anschließend abschrauben.

Tapeten kleben

Nachdem die erste Bahn abgemessen und geschnitten ist, legen Sie sie mit der Rückseite nach oben auf den Tapeziertisch. Nun wird die Bahn sorgfältig und nicht zu dick mit Kleister eingeschmiert. Dazu eignen sich eine Bürste oder eine Einkleistervorrichtung. Anschließend muss der Kleister etwas einwirken. Die genauen Angaben dazu finden Sie auf der Kleisterpackung. Sie können die Ränder der Bahn zur Mitte hin aufeinander falten, Rückseite auf Rückseite. So lässt sich die Tapete auch problemlos zur Wand tragen.

Eine Ausnahme bildet Vliestapete. Hier kommt der Kleister ausschließlich auf die Wand. Dann wird die trockene Tapetenbahn aufgeklebt.

Wenn die Tapete lange genug eingeweicht ist, fassen Sie sie an einem Rand an und legen den Rand dann an die gewünschte Stelle an der Wand. Üblicherweise dürfte das der obere Wandabschluß sein. Achten Sie auf die gerade Ausrichtung der Bahn, drücken Sie den oberen Teil leicht an und lassen den Rest der Bahn gerade fallen. Wenn alles senkrecht ist, können Sie nun von oben her anfangen, die Tapete mittels einer Bürste an die Wand zu drücken. Falten und Blasen werden dabei zu den Rändern hin herausgestrichen.

Gerade Abschlüsse nach unten bekommen Sie, wenn Sie die Tapete etwas überlappen lassen. Dann können Sie den Überstand mithilfe eines scharfen Messers und einer geraden Kante ganz einfach abschneiden, solange die Tapete noch feucht ist.

Auf die gleiche Weise kleben Sie jetzt Bahn um Bahn an die Wand, wobei die seitlichen Kanten immer genau aneinander stoßen sollen. Eine kleine Herausforderung ist es, wenn Sie auf sich wiederholende Muster achten müssen. Hier sollten Sie bereits beim Zuschnitt der Bahnen darauf achten, dass die Anschlüsse passen.

So arbeiten Sie weiter, bis der gesamte Flur tapeziert ist. Abschließend schneiden Sie die Schalter und Steckdosen mit einem Messer wieder frei.

Jetzt muss die Tapete trocknen. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen oder Zugluft, damit die Bahnen gleichmäßig anziehen können und sich keine Risse bilden.

Bei Tapeten mit Mustern oder mit Fotomotiven müssen Sie besonders sorgfältig arbeiten. Achten Sie darauf, dass der Kleister nicht auf die Vorderseite der Tapete kommt, wo er später unschöne Schlieren bilden würde.

Zeit und Nerven sparen

Gerade bei schwierigen Mustern oder kostspieligen Wandbelägen kann es sinnvoll sein, einen Fachmann zu beauftragen. Zwar kostet die Arbeit, die erledigt wird, Geld. Andererseits ersparen Sie sich unter Umständen viel Verschnitt und Ärger, vor allem, wenn Sie ungeübt beim Tapezieren Ihres Flures sind.

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