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Heizkörper lackieren

Heizkörper lackieren lassen

Die meisten von uns scheuen sich davor, doch von Zeit zu Zeit muss es sein: Heizkörper lackieren. Lacke auf Heizkörpern sind besonderen Anforderungen ausgesetzt. Das Metall der Heizung dehnt sich aus und zieht sich zusammen, je nachdem, wie die Temperatur ist. Dabei kann es im Laufe der Jahre zu Rissen kommen. Außerdem kann das Metall Rost ansetzen. Weiß gestrichene Heizkörper tendieren darüber hinaus dazu, zu vergilben.

Die Vorarbeiten

Der beste Zeitpunkt, die Heizung mit neuer Farbe zu versehen, ist der Sommer, wenn die Heizkörper ohnehin ausgeschaltet und damit kalt sind. Wenn Sie doch im Winter streichen möchten, schalten Sie den Heizkörper rechtzeitig aus, damit er vor Beginn der Arbeiten abkühlen kann. Legen Sie um Ihre Heizung großzügig Folie oder Papier aus, damit Spitzer und Tropfen aufgefangen werden können. Anschlüsse zu anderen Bauteilen werden mit Kreppband abgeklebt.

Als erstes müssen die Oberflächen der Heizkörper sorgfältig abgewaschen werden. Dazu verwenden Sie warme Seifenlauge und einen Schwamm. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen. Danach muss die Oberfläche des alten Lacks angeraut werden, damit die neuen Farbschichten gut anhaften können. Das können Sie entweder mit Schmirgelpapier oder einem Schleifvlies erledigen, oder aber mit einer Anlauge-Lösung. Letztere nach Packungsanweisung verwenden.

Nun muss der Heizkörper nochmals gesäubert werden, damit der Anlauger beziehungsweise der Staub gründlich entfernt werden. Falls Sie auf der Heizung Roststellen entdecken, entfernen Sie diese gründlich und streichen dann mit einer Rostschutzgrundierung vor. Diese muss anschließend nach Herstellerangaben gut durchtrocknen.

Das Lackieren

Es ist in jedem Fall ratsam, speziellen Heizkörperlack zu verwenden. Dieser ist hitzebeständig und besonders stoßfest. Außerdem sind die weißen Farben vor dem Vergilben geschützt. Diese Lacke sind zwar etwas teurer, als normale Kunstharzlacke: die Investition lohnt sich aber. Inzwischen gibt es Lacke für Heizkörper in ganz unterschiedlichen Farbnuancen. In manchen Geschäften ist es sogar möglich, sich seinen Wunschfarbton anmischen zu lassen. Damit können Sie mit den frisch gestrichenen Heizungen sogar Akzente setzen, oder sie wahlweise optisch vor einer farbigen Wand "verschwinden" lassen.

Rippen, Profile und Rohre streichen Sie zunächst mit einem Pinsel vor. Abgewinkelte Pinsel eignen sich dabei gut, um auch an unzugängliche Stellen zwischen Rippen oder an den Seiten zu gelangen. Anschließend werden die flachen Stellen mit einer Lackrolle gestrichen. Bei älteren Rippen-Heizkörpern verwenden Sie besser nur Pinsel. Um eine gute Farbabdeckung zu erzielen kann es notwendig sein, zwei dünne Schichten Lack aufzutragen. Hierbei muss, wie immer, die erste Schicht zunächst trocknen. Dann wird diese mit dem Schleifpapier leicht angerauht. Danach kann die zweite Schicht aufgetragen werden.

Alternativ gib es auch Sprühlacke extra für Heizkörper. Diese haben den Vorteil, dass sie sich leicht und gleichmäßig auftragen lassen. Gerade bei Rippenheizkörpern können Sie einfach auch an schwer erreichbare Stellen Farbe aufsprühen. Bei der Verwendung von Sprühlack sollten Sie allerdings weiträumig gut abdecken und einen Atemschutz tragen.

Wenn der Lack deckend und gleichmäßig aufgetragen ist, müssen Sie noch ein paar Tage warten, bis die Farbschichten vollkommen durchgehärtet sind. Beachten Sie hier die Packungsangaben. Erst danach können Sie die Heizung hier wieder aufdrehen. Wenn es sich bei dem bearbeiteten Raum um ein Schlafzimmer handelt, sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe noch einige Tage warten, bevor Sie wieder darin schlafen.

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