Kräuter selbst anzubauen, spart Ihnen langfristig Geld. Ausserdem ist es ein schönes Gefühl, selbst etwas anzupflanzen, wachsen zu sehen und anschliessend geniessen zu können. Wir stellen Ihnen im folgenden Text beliebte mehrjährige Kräuter vor, die sich in Ihrem Kräutergarten sicherlich hervorragend machen würden und erklären Ihnen, was Sie bei den jeweiligen Kräutern unbedingt beachten sollten.

Bärlauch ist winterhart und blüht von März bis Juni. Der Bärlauch mag schattige Plätze und ist relativ pflegeleicht. Oft ist der Geschmack von wildem Bärlauch noch etwas intensiver, aber wir mögen auch den selbst angebauten Bärlauch richtig gerne!

Estragon mit Frischkäse gemischt schmeckt wirklich grossartig! Aber auch in Salaten macht sich Estragon gut. Ganz nebenbei soll Estragon auch gut bei Verdauungsbeschwerden helfen und die enthaltenen Bitterstoffe können krampflösend wirken. Ausserdem übersteht Estragon sogar Frostschäden und ist somit die perfekte Ergänzung in jedem Kräutergarten.

Frauenminze wird oft mit Eierspeisen serviert, macht sich aber auch in Desserts fantastisch. Auch im Tee ist er lecker und soll bei Menstruationsbeschwerden und vielen anderen gesundheitlichen Problemen unterstützen. Im Mittelalter gab es keinen Kräutergarten ohne Frauenminze, heute ist sie nicht mehr ganz so beliebt. Das können wir gar nicht verstehen, denn das Kraut ist nicht empfindlich, lässt sich leicht anbauen und ist natürlich auch mehrjährig und winterhart.

Gartenkresse ist die perfekte Alternative zur normalen Kresse, die ja leider nicht wirklich langlebig ist. Gartenkresse lässt sich wie Kresse auch auf der Fensterbank anbauen oder eben im Kräutergarten. In dem Kraut ist viel Vitamin C enthalten, genau wie Eisen. Perfekt für jeden Salat!

Fencheltee-Fans aufgepasst! Gewürzfenchel lässt sich super anpflanzen und ist ebenfalls winterhart. Die Samen sind perfekt für Fencheltee, aber auch die Blätter passen zu den verschiedensten Gerichten. Ein sehr vielfältiges Kraut, das sich für Fenchel-Liebhaber in jedem Kräutergarten lohnt. Gewürzfenchel ist so unempfindlich, dass er dafür bekannt ist, gerade für Garten-Einsteiger sehr gut geeignet zu sein.

Oregano ist ein Antioxidans, das aus der Natur kommt und daher als natürliches Heilmittel gilt. Kein Wunder, dass Oregano also so beliebt ist! Übrigens kann man auch Oregano Öl selbst herstellen, falls die Ernte besonders üppig ausfällt. Oregano zieht man am besten von der Fensterbank aus gross, bevor man es in ein Kräuterbeet oder einer Kräuterschnecke einpflanzt.

Rosmarin ist optisch nicht nur wunderschön, es hält auch Temperaturen bis - 22 Grad Celsius aus, ohne einen Schaden davon zu tragen! Wahnsinn, oder? Rosmarin kann zudem den Kreislauf anregen, bei Gelenkschmerzen helfen und schmeckt dazu noch wunderbar! Besonders in gegarten Gerichten macht sich Rosmarin gut, weil sich das volle Aroma erst durch starke Hitze freisetzt. Da Rosmarin in der Anpflanzung recht anspruchslos ist, eignet es sich hervorragend als mehrjähriges Kraut.

Salbei wächst richtig hoch und muss daher regelmässig getrimmt werden, um nicht zu gross zu werden. Das tut der Pflanze nämlich leider nicht so gut. Auch Salbei wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Er macht sich sehr gut als Tee. Der intensive Geschmack kann aber auch so manche Gerichte aufwerten.

Schnittlauch ist nicht ohne Grund so beliebt! Es wächst schnell, ist pflegeleicht und macht sich super in Salaten und vielen anderen Gerichten. Zudem ist Schnittlauch gut für den Blutzuckerspiegel, den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck. Ein richtiger Allrounder, der dazu noch gut schmeckt und natürlich winterhart ist! Schnittlauch gehört wirklich in jeden Kräutergarten.

Thymian passt zu deftigen Gerichten, findet aber auch in leckeren Desserts einen Einsatz. Thymian mag besonders gerne sonnige Plätzchen, ist aber auch ein winterhartes und mehrjähriges Kraut. Das Kraut ist quasi eine Art Wunderkraut, denn ihm werden unfassbar viele Vorteile nachgesagt. Es soll bei Zahnfleischproblemen helfen, gegen Depressionen, Grippe und starkem Husten. Auch bei Verdauungsproblemen und Hautunreinheiten soll das Kraut Abhilfe schaffen. Wichtig ist aber zu wissen: Man kann solche Kräuter immer super bei Beschwerden ausprobieren, es sollte aber nie den Gang zum Arzt ersetzen.

Zitronenmelisse ist total beliebt, weil die Blätter so gut riechen. Ausserdem ist es sehr einfach in der Pflege. Der Geschmack kommt nur in rohen Speisen richtig hervor. Es eignet sich aber auch super als Garnitur bei Desserts! Wir finden, dass sich das Anpflanzen allein deswegen schon richtig lohnt.

Manche hassen sie, andere lieben sie. Wenn Sie zur Kategorie «lieben» gehören, dann lohnt es sich definitiv, das mehrjährige Kraut anzupflanzen. Die Rede ist von Lorbeerblättern. Viele Menschen verwenden sie in Suppen, wo man sie dann nicht mit isst, sondern nur als Würzungsmittel mit in die Suppe gibt. Zudem soll das Kraut bei Verdauungsproblemen sowie bei Blasenschwäche helfen. Schaden kann es natürlich nicht, also wieso nicht einfach ausprobieren? Das Anpflanzen ist allerdings etwas komplizierter als mit den verglichenen anderen Kräutern. Aber mit ein bisschen Recherche sollte das gut klappen.

Gar nicht so bekannt ist die Eberraute (auch bekannt als Cola-Strauch). Dabei ist das ein tolles Kraut! Vor dem Überwintern sollte man die Pflanze bis an den Boden zurückschneiden und dann übersteht die Eberraute auch den kältesten Winter. Sie eignet sich für Fleischgerichte, Fisch, Sossen aber auch für Salate und Tee! Unbedingt mal austesten, denn auch hier wird eine verdauungsanregende Wirkung nachgesagt!

Ganz egal, ob Sie viel oder wenig Platz zur Verfügung haben, Kräuter lassen sich an den verschiedensten Orten anpflanzen. Wenn Sie etwas mehr Platz haben, dann könnten Sie zum Beispiel eine Kräuterschnecke bauen lassen.
Es gibt viele Dienstleister in der Schweiz, die Ihnen einen Garten anlegen können und diesen auch für Sie bepflanzen oder umgestalten können.
Top bewertete Dienstleister können Sie übrigens über Ofri finden. Platzieren Sie einen unverbindlichen Auftrag und vergleichen Sie anschliessend die Angebote der Fachbetriebe miteinander.
Welche Kräuter passen eigentlich gut zusammen und gibt es auch mehrjährige Pflanzen, die gut in einen Kräutergarten passen könnten?
Welche Kräuter man gut zusammen pflanzen kann, ist eine wichtige Frage für die Planung eines jeden Kräutergartens. Man kann eigentlich sagen, dass viele Pflanzen gut zueinander passen und man gar nicht auf so viel achten muss, deswegen haben wir stattdessen eine kleine Liste verfasst, die Kräuter benennt, die man eben nicht zusammen und nebeneinander einpflanzen sollte, weil diese sich gegenseitig behindern.
Einige dieser nicht zusammenpassenden Kombinationen sind die folgenden:
Gartenbau an sich ist schon nachhaltig, weil man weiss, wo die Pflanzen, Kräuter und das Gemüse herkommen. Zudem spart man den Verpackungsmüll und die Transportkosten, die bei gekauften Kräutern noch hinzukommen. Aber wie kann man den Gartenbau noch nachhaltiger gestalten, als er es sowieso schon ist? Die Antwort auf diese Frage könnte in der Permakultur liegen. Mit dieser schafft man sich seinen eigenen Mikrokosmos! Menschen, die einen grünen Daumen haben, sollten sich mit diesem Thema unbedingt mehr auseinandersetzen.





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