Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man eine Photovoltaikanlage selber reinigen?
Module, die Sie vom festen Boden aus erreichen, etwa auf einer Freiflächenanlage oder einem niedrigen Carport, können Sie selbst reinigen. Nehmen Sie kalkarmes Wasser und eine weiche Bürste, verzichten Sie auf Reinigungsmittel und Hochdruckreiniger und treten Sie nie auf die Module. Reinigen Sie nicht von einer Leiter aus und nicht bei sichtbaren Schäden wie gebrochenem Glas oder losen Kabeln: Module führen bei Tageslicht auch dann Spannung, wenn der Wechselrichter aus ist. Alles, wofür Sie ein Dach betreten müssten, gehört zum Fachbetrieb.
Wie oft sollte man eine Photovoltaikanlage reinigen?
Auf einem gewöhnlichen Schrägdach genügt eine Reinigung alle drei bis fünf Jahre. In der Nähe von Ställen oder staubigem Gewerbe und bei Modulen mit weniger als zehn Grad Neigung richtet sich der Turnus nach der sichtbaren Verschmutzung; dort wird teils jährlich oder mehrmals jährlich gereinigt, etwa nach der Blüte und nach der Ernte.
Welches Reinigungsmittel eignet sich für Solarmodule?
Für Solarmodule braucht es in der Regel kein Reinigungsmittel. Swissolar empfiehlt, darauf zu verzichten, weil die Mittel die Moduloberfläche angreifen können und über die Dachrinne in die Umwelt gelangen. Kalkarmes Wasser und eine weiche Bürste entfernen Staub, Pollen und eingeweichten Vogelkot zuverlässig. Was Ihr Modulhersteller zulässt, steht in dessen Reinigungsvorgaben: Ungeeignete Mittel können Schäden verursachen und Garantieansprüche gefährden.
Wie viel kostet die Reinigung einer Photovoltaikanlage in der Schweiz?
Fachbetriebe rechnen meist CHF 2.- bis CHF 4.50 pro Quadratmeter Modulfläche ab, dazu kommen Basis- und Anfahrtskosten. Für ein Einfamilienhaus ergibt das einen Betrag im tiefen dreistelligen Bereich. Die einzelnen Positionen sind im Kostenartikel zur Reinigung von Photovoltaikanlagen aufgeschlüsselt.















