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Start » Ratgeber » Photovoltaikanlage selbst installieren: Was Sie wissen müssen

Photovoltaikanlage selbst installieren: Was Sie wissen müssen

Die eigene Solaranlage auf dem Dach – dieser Traum lässt sich auch in Eigenregie verwirklichen. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer entscheiden sich dafür, ihre Photovoltaikanlage teilweise oder vollständig selbst zu montieren. Die Gründe sind vielfältig: Kostenersparnis, Unabhängigkeit von langen Wartezeiten bei Solarteuren oder schlicht die Freude am handwerklichen Arbeiten. Doch was dürfen Sie selbst machen, und wo sind die Grenzen? Dieser Ratgeber zeigt Ihnen den Weg zur eigenen PV-Anlage – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Ofri Redaktion
10. Februar 2026 - 12 Min. Lesezeit

Mann installiert Photovoltaikmodule auf dem Dach

  • Was bei der Selbstinstallation erlaubt ist
  • Voraussetzungen für die Selbstmontage
  • Die richtige Planung
  • Komponenten einer PV-Anlage verstehen
  • Schritt-für-Schritt: Die Montage
  • Häufige Fehler vermeiden
  • Kosten und Einsparungen
  • Nach der Montage: Abnahme und Inbetriebnahme
  • Wann ein Fachbetrieb die bessere Wahl ist
  • Fazit

Was bei der Selbstinstallation erlaubt ist

Die gute Nachricht vorweg: Einen erheblichen Teil der Montagearbeiten einer Photovoltaikanlage dürfen Sie als Privatperson selbst durchführen. Aber der elektrische Anschluss ans Hausnetz und die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz bleiben Fachleuten vorbehalten. Diese klare Trennung zwischen mechanischer Montage und Elektroinstallation ist entscheidend für jedes Selbstbauprojekt.

Der Anschluss einer Photovoltaikanlage ans öffentliche Stromnetz darf in der Schweiz ausschliesslich von konzessionierten Elektroinstallateuren durchgeführt werden. Arbeiten am Wechselrichter und am Zählerschrank erfordern zwingend eine Fachperson. Wer diese Vorschriften missachtet, riskiert nicht nur Bussen, sondern auch den Verlust von Versicherungsschutz und Förderbeiträgen.

Diese Arbeiten können Sie selbst übernehmen

Die mechanische Montage der Solarmodule auf dem Dach liegt im Bereich dessen, was handwerklich versierte Personen selbst erledigen können. Dazu gehören das Anbringen der Unterkonstruktion aus Montageschienen, das Einlegen und Befestigen der Module sowie das Verlegen der Gleichstromkabel vom Dach bis zum Wechselrichter. Auch die Montage des Wechselrichters an der Wand ist ohne Fachwissen möglich, solange Sie ihn nicht anschliessen.

Diese Arbeiten erfordern einen Fachbetrieb

Sobald es um den elektrischen Anschluss geht, endet der Bereich der Eigenleistung. Der Anschluss des Wechselrichters ans Hausnetz, die Installation eines Batteriespeichers, der Einbau eines neuen Zählerschranks und die Verbindung zum öffentlichen Netz müssen von einem konzessionierten Elektroinstallateur durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die vorgeschriebenen Messungen und erstellt das Sicherheitsnachweis-Dokument.

Voraussetzungen für die Selbstmontage

Bevor Sie auf das Dach steigen, sollten Sie ehrlich prüfen, ob Sie die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition von mehreren zehntausend Franken – Fehler bei der Montage können teuer werden.

Handwerkliche Fähigkeiten

Sie sollten sicher im Umgang mit Bohrmaschine, Akkuschrauber und Drehmomentschlüssel sein. Die Montage erfordert präzises Arbeiten: Schienen müssen exakt ausgerichtet, Dachhaken korrekt positioniert und Schrauben mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Erfahrung mit Dacharbeiten ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Schwindelfreiheit und körperliche Fitness

Arbeiten auf dem Dach bedeutet Arbeiten in der Höhe. Module wiegen je nach Grösse zwischen 20 und 25 Kilogramm und müssen sicher aufs Dach transportiert werden. Die Montage erfolgt oft in unbequemen Positionen, bei Hitze oder Wind. Wer nicht schwindelfrei ist oder körperliche Einschränkungen hat, sollte diese Arbeiten besser delegieren.

Zeit und Helfer

Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus mit 30 bis 40 Modulen erfordert je nach Dachtyp zwei bis vier Arbeitstage. Alleine sollten Sie nicht aufs Dach steigen – mindestens eine zweite Person muss am Boden bereitstehen. Ideal sind drei bis vier Helfer, die Module anreichen und bei der Montage unterstützen.

In der Schweiz existieren mehrere Selbstbaugenossenschaften wie die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur, die das Prinzip der gegenseitigen Hilfe nutzen. Mitglieder unterstützen sich bei der Montage ihrer Anlagen und tauschen Arbeitsstunden untereinander aus. So profitieren alle von gemeinsamem Wissen und geteilter Arbeitskraft.

Die richtige Planung

Solarmodul als Miniatur auf einem ausgerollten Plan

Eine sorgfältige Planung ist das Fundament jedes erfolgreichen PV-Projekts. Wer hier spart, zahlt später drauf – sei es durch suboptimale Erträge, Probleme bei der Bewilligung oder unerwartete Mehrkosten.

Standortanalyse und Ausrichtung

Die Ausrichtung Ihres Dachs bestimmt massgeblich den Ertrag der Anlage. Ideal ist eine Südausrichtung mit einer Neigung von etwa 30 Grad. Aber auch Ost-West-Dächer können sinnvoll sein, da sie die Stromerzeugung gleichmässiger über den Tag verteilen. Wichtig ist die Analyse von Verschattungen durch Bäume, Kamine oder Nachbargebäude. Selbst kleine Schattenquellen können die Leistung erheblich mindern.

Dimensionierung der Anlage

Die Grösse der Anlage richtet sich nach Ihrem Stromverbrauch, der verfügbaren Dachfläche und Ihrem Budget. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus liegt zwischen acht und 15 Kilowatt-Peak.

Als Faustregel gilt: Pro Kilowatt-Peak benötigen Sie etwa fünf bis sechs Quadratmeter Dachfläche. Informationen zur optimalen Anlagengrösse und den damit verbundenen Kosten einer Solaranlage finden Sie in unserem Kostenrechner.

Bewilligungen und Anmeldungen

In den meisten Kantonen sind Photovoltaikanlagen auf bestehenden Gebäuden meldepflichtig, aber nicht bewilligungspflichtig. Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude oder Anlagen in Schutzzonen. Klären Sie frühzeitig mit Ihrer Gemeinde, welche Vorschriften gelten. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist ebenfalls obligatorisch und sollte vor Baubeginn erfolgen.

Komponenten einer PV-Anlage verstehen

Wer selbst montiert, sollte die einzelnen Bestandteile der Anlage kennen und verstehen, wie sie zusammenwirken.

Solarmodule

Die Module sind das Herzstück der Anlage. Sie wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um. Moderne Module leisten typischerweise zwischen 400 und 450 Watt-Peak.

Achten Sie beim Kauf auf Qualität: Glas-Glas-Module sind langlebiger als Glas-Folie-Module, kosten aber mehr. Die Garantiezeit sollte mindestens 25 Jahre für die Leistung und zwölf Jahre für das Produkt betragen.

Montagesystem

Das Montagesystem besteht aus Dachhaken, Schienen und Modulklemmen. Es muss zur Dacheindeckung passen und den lokalen Wind- und Schneelasten standhalten. Für Ziegeldächer gibt es spezielle Dachhaken, die unter den Ziegeln befestigt werden. Bei Flachdächern kommen aufgeständerte Systeme oder Ballastsysteme zum Einsatz.

Wechselrichter

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom um. Er ist das Gehirn der Anlage und überwacht Leistung und Sicherheit. Für Privatanlagen eignen sich String-Wechselrichter am besten. Die Leistung des Wechselrichters sollte etwa 90 bis 100 Prozent der Modulleistung betragen. Detaillierte Informationen zu Photovoltaik-Wechselrichtern finden Sie in unserem Kostenrechner.

Batteriespeicher

Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, ist aber optional. Er speichert überschüssigen Strom für die Nutzung am Abend oder in der Nacht. Die Speicherkapazität sollte etwa dem Tagesverbrauch entsprechen, typischerweise fünf bis zehn Kilowattstunden für ein Einfamilienhaus. Die Installation eines Batteriespeichers gehört zu den Arbeiten, die zwingend vom Fachbetrieb durchgeführt werden müssen.

Kabel und Steckverbindungen

Solarkabel unterscheiden sich von gewöhnlichen Elektrokabeln. Sie müssen UV-beständig, witterungsfest und für Gleichspannungen ausgelegt sein. Typischerweise kommen Kabel mit vier oder sechs Quadratmillimeter Querschnitt zum Einsatz. Die Steckverbindungen zwischen den Modulen sind standardisiert und wasserdicht. Achten Sie beim Kauf auf kompatible Stecker – verschiedene Hersteller verwenden unterschiedliche Systeme.

Schritt-für-Schritt: Die Montage

Die eigentliche Montage der Solaranlage folgt einem klaren Ablauf. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, weshalb sorgfältiges Arbeiten in der richtigen Reihenfolge entscheidend ist.

Vorbereitung und Sicherheit

Solateur in Sicherheitsausruestung auf dem Geruest

Bevor Sie aufs Dach steigen, müssen die Sicherheitsvorkehrungen stimmen. Ein Gerüst oder eine Dachfangvorrichtung ist bei Arbeiten in der Höhe vorgeschrieben. Rechnen Sie mit Kosten von CHF 1’000.- bis CHF 3’000.- für ein Mietgerüst.

Benötigte Werkzeuge und Materialien:

  • Bohrmaschine
  • Drehmomentschlüssel
  • Wasserwaage
  • Cuttermesser
  • Kabelbinder
  • Komponenten der Anlage

Montage der Unterkonstruktion

Mann befestigt Montageschienen fuer Solarmodule auf dem Dach

Im ersten Schritt werden die Dachhaken befestigt. Bei Ziegeldächern müssen Sie dafür einzelne Ziegel anheben oder herausnehmen. Die Haken werden direkt auf den Dachsparren verschraubt. Die Position der Haken ergibt sich aus dem Belegungsplan, den Sie vorab erstellt haben. Auf die Haken werden dann die Montageschienen befestigt, in die später die Module eingelegt werden.

Verkabelung vorbereiten

Bevor Sie die Module montieren, sollten Sie die Kabelwege planen. Die Gleichstromkabel führen von den Modulen zum Wechselrichter, der meist im Keller oder in der Garage installiert wird. Bohren Sie die nötigen Durchführungen durch Dach und Wand. Verwenden Sie ausschliesslich für Photovoltaik zugelassene Solarkabel mit ausreichendem Querschnitt.

Module einsetzen und befestigen

Solarmodule werden mit Klemmen auf den Montageschienen fixiert

Die Solarmodule werden in die Montageschienen eingelegt und mit Klemmen fixiert. Beginnen Sie am unteren Rand des Daches und arbeiten Sie sich nach oben vor. Achten Sie darauf, dass die Module fest sitzen, aber nicht übermässig stark geklemmt werden. Die Steckverbindungen der Module werden nach Herstellervorgabe zusammengesteckt.

Kabel verlegen

Führen Sie die Kabelstränge entlang der Schienen zum Dachdurchgang. Befestigen Sie alle Kabel mit UV-beständigen Kabelbindern, damit sie nicht lose flattern. Lose Kabel können durch Reibung beschädigt werden und sind ein Sicherheitsrisiko. Am Wechselrichter enden die Gleichstromkabel – hier übernimmt der Elektriker.

Häufige Fehler vermeiden

Bei der Selbstmontage passieren immer wieder die gleichen Fehler. Wer sie kennt, kann sie vermeiden:

  • Falsche Dachhaken-Position: Dachhaken müssen exakt auf den Sparren sitzen. Wer daneben bohrt, riskiert Undichtigkeiten und instabile Befestigung. Messen Sie die Sparrenposition von innen aus oder verwenden Sie einen Sparrenfinder.

  • Unzureichende Erdung: Alle Metallteile der Anlage müssen fachgerecht geerdet werden. Eine fehlende oder mangelhafte Erdung kann bei Blitzeinschlag oder Fehlerströmen gefährlich werden.

  • Kabel zu kurz bemessen: Planen Sie bei den Kabellängen grosszügig. Nachträgliches Verlängern von Solarkabeln ist aufwendig und kann Fehlerquellen schaffen.

  • Verschattung unterschätzt: Selbst kleine Schattenquellen wie Antennen oder Entlüftungsrohre mindern die Leistung erheblich. Planen Sie genügend Abstand ein.

  • Dachstatik nicht geprüft: Eine PV-Anlage bringt zusätzliches Gewicht aufs Dach. Bei älteren Gebäuden oder grossen Anlagen sollte ein Statiker die Tragfähigkeit prüfen.

  • Wartungszugang vergessen: Lassen Sie zwischen Modulen und Dachkanten genügend Platz für spätere Wartungsarbeiten und Schneelast.

  • Dokumentation vernachlässigt: Fotografieren Sie jeden Arbeitsschritt, notieren Sie Seriennummern und bewahren Sie alle Unterlagen auf. Der Elektriker und der Netzbetreiber werden danach fragen.

Kosten und Einsparungen

Rosa Sparschwein neben PC und Muenzen auf dem Schreibtisch

Ein wesentlicher Grund für die Selbstmontage ist die Kostenersparnis. Wie viel Sie tatsächlich sparen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Kostenvergleich: Selbstmontage vs. Komplettinstallation

Posten Komplettinstallation Selbstmontage
Material (Module, Wechselrichter, Montagesystem) CHF 12’000.- bis CHF 18’000.- CHF 12’000.- bis CHF 18’000.-
Montage Unterkonstruktion und Module CHF 4’000.- bis CHF 7’000.- CHF 0.- (Eigenleistung)
Elektroanschluss CHF 2’000.- bis CHF 4’000.- CHF 2’000.- bis CHF 4’000.-
Gerüst Im Preis enthalten CHF 1’000.- bis CHF 3’000.-
Gesamtkosten (10 kWp-Anlage) CHF 18’000.- bis CHF 29’000.- CHF 15’000.- bis CHF 25’000.-

Die Ersparnis durch Eigenleistung liegt typischerweise bei CHF 3’000.- bis CHF 5’000.-, wenn Sie die Gerüstkosten gegenrechnen. Dafür investieren Sie zwei bis vier Tage Arbeit.

Förderungen nicht vergessen

Die Schweiz fördert den Bau von Photovoltaikanlagen mit der Einmalvergütung. Diese setzt sich aus einem Grundbeitrag und einem leistungsabhängigen Beitrag zusammen. Für eine typische 10-kWp-Anlage erhalten Sie rund CHF 3’000.- bis CHF 4’500.-. Die Förderung erhalten Sie unabhängig davon, ob Sie selbst montieren oder einen Fachbetrieb beauftragen.

Wichtig: Die Anlage muss fachgerecht installiert und vom Netzbetreiber abgenommen sein.

Nach der Montage: Abnahme und Inbetriebnahme

Mit dem letzten montierten Modul ist die Arbeit noch nicht beendet. Bevor die Anlage Strom produziert, stehen wichtige Schritte an.

Elektrische Prüfung

Der Elektroinstallateur führt nach dem Anschluss verschiedene Messungen durch: Isolationswiderstand, Erdungswiderstand und Funktionsprüfung des Wechselrichters. Diese Messungen sind gesetzlich vorgeschrieben und werden im Sicherheitsnachweis dokumentiert.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Der Netzbetreiber muss die Anlage vor der Einspeisung abnehmen. Er prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden, und schaltet den bidirektionalen Zähler frei. Erst nach dieser Freigabe dürfen Sie Strom ins Netz einspeisen und erhalten die entsprechende Vergütung.

Registrierung für die Einmalvergütung

Die Einmalvergütung müssen Sie bei Pronovo beantragen. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal des Netzbetreibers. Halten Sie alle Unterlagen bereit: Installationsattest, Leistungsdaten der Module und Rechnungen. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Monate nach Antragstellung.

Wann ein Fachbetrieb die bessere Wahl ist

Selbstmontage ist nicht für jeden die richtige Lösung. In bestimmten Situationen sollten Sie die gesamte Installation einem Fachbetrieb überlassen.

Ein Profi lohnt sich bei:

  • Komplexen Dachsituationen mit vielen Gauben, Schornsteinen oder ungewöhnlichen Formen, da hier spezielles Planungs- und Montage-Know-how erforderlich ist – auch Flachdächer mit Kiesbelag oder Dachbegrünung erfordern besondere Befestigungstechniken

  • Zeitdruck oder fehlenden Helfern, da ein eingespieltes Montageteam eine Einfamilienhaus-Anlage in ein bis zwei Tagen montiert

  • Gewährleistungsansprüchen, denn bei Selbstmontage liegt die Verantwortung bei Ihnen und Montagefehler können zum Erlöschen der Herstellergarantie führen – ein Fachbetrieb übernimmt dagegen die vollständige Gewährleistung

Über Ofri finden Sie geprüfte Fachbetriebe aus Ihrer Region, die Photovoltaikanlagen planen und installieren. Erstellen Sie jetzt eine kostenlose Anfrage und vergleichen Sie mehrere Offerten. So finden Sie den passenden Partner für Ihr Solarprojekt – ob für die komplette Installation oder nur für den elektrischen Anschluss Ihrer selbst montierten Anlage.

Fazit

Die Selbstmontage einer Photovoltaikanlage ist für handwerklich versierte Personen eine realistische Option, um mehrere tausend Franken zu sparen. Entscheidend ist die klare Trennung: Die mechanische Montage dürfen Sie selbst übernehmen, der elektrische Anschluss bleibt zwingend Fachleuten vorbehalten. Mit sorgfältiger Planung, ausreichend Helfern und der nötigen Sicherheitsausrüstung verwandeln Sie Ihr Dach in ein kleines Kraftwerk. Prüfen Sie ehrlich Ihre Fähigkeiten, nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung und dokumentieren Sie jeden Schritt. So wird Ihre selbst montierte Solaranlage zu einem Erfolg – technisch wie finanziell.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Darf ich meine PV-Anlage komplett selbst installieren?

Die mechanische Montage der Module und der Unterkonstruktion dürfen Sie selbst durchführen. Der elektrische Anschluss ans Hausnetz und die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz müssen jedoch von einem konzessionierten Elektroinstallateur ausgeführt werden. Arbeiten Sie ohne Fachperson am Stromnetz, riskieren Sie Bussen und den Verlust von Versicherungsschutz.

Wie viel kann ich durch Selbstmontage sparen?

Typischerweise sparen Sie durch Eigenleistung CHF 3’000.- bis CHF 5’000.- gegenüber einer Komplettinstallation. Berücksichtigen Sie dabei die Kosten für Gerüstmiete und Werkzeug sowie Ihren Zeitaufwand von zwei bis vier Arbeitstagen.

Erhalte ich auch bei Selbstmontage die Einmalvergütung?

Ja, die Einmalvergütung des Bundes erhalten Sie unabhängig davon, wer die Anlage montiert. Voraussetzung ist, dass die Anlage fachgerecht installiert und vom Netzbetreiber abgenommen wird. Der elektrische Anschluss muss von einem konzessionierten Installateur durchgeführt und dokumentiert werden.

Welche Werkzeuge brauche ich für die Selbstmontage?

Für die Montage benötigen Sie Akkubohrmaschine, Drehmomentschlüssel, Wasserwaage, Cuttermesser, Kabelbinder, Seitenschneider und gegebenenfalls einen Sparrenfinder. Für Arbeiten auf dem Dach sind zudem Sicherheitsausrüstung und ein Gerüst erforderlich.

Was passiert, wenn bei der Selbstmontage etwas schiefgeht?

Bei Montagefehlern kann die Herstellergarantie der Komponenten erlöschen. Schäden am Dach oder an der Anlage sind dann nicht abgedeckt. Prüfen Sie vor Beginn der Arbeiten, ob Ihre Gebäudeversicherung Eigenleistungen am Dach einschliesst, und dokumentieren Sie alle Arbeitsschritte sorgfältig.

Gibt es Selbstbaugenossenschaften in der Schweiz?

Ja, in verschiedenen Regionen existieren Selbstbaugenossenschaften wie die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur. Mitglieder helfen sich gegenseitig bei der Montage und tauschen Arbeitsstunden aus. Das Prinzip ermöglicht kostengünstige Installationen mit professioneller Anleitung durch erfahrene Bauleiter.

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