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Start » Ratgeber » Dach decken: Materialien, Planung und Anleitung

Dach decken: Materialien, Planung und Anleitung

Ein neues Dach schützt Ihr Haus für Jahrzehnte vor Witterung. Die Eindeckung erfordert handwerkliches Geschick, sorgfältige Planung und die richtigen Materialien. Ob Sanierung oder Neubau – eine fachgerechte Dachdeckung ist entscheidend für die Gebäudehülle. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Schritte beim Dachdecken. Von der Materialwahl über die Vorbereitung bis zur Verlegung erfahren Sie, worauf es ankommt und wann Sie besser einen Fachmann beauftragen.

Ofri Redaktion
28. Januar 2026 - 12 Min. Lesezeit

Dachdecker befestigt Dachziegel auf der Lattung

  • Wann das Dach neu gedeckt werden muss
  • Materialien für die Dacheindeckung
  • Voraussetzungen und Planung
  • Vorbereitung des Daches
  • Dach decken Schritt-für-Schritt
  • Herausforderungen verschiedener Dachformen
  • Häufige Fehler vermeiden
  • Wann Sie einen Profi beauftragen sollten
  • Pflege und Wartung
  • Fazit

Wann das Dach neu gedeckt werden muss

Verschiedene Anzeichen sprechen für eine Neueindeckung.

Alte Dächer verlieren ihre Schutzfunktion schleichend. Ziegel werden porös, Risse entstehen, und Feuchtigkeit dringt ein. Wenn Sie im Dachboden Wasserflecken entdecken oder einzelne Ziegel beschädigt sind, sollten Sie handeln. Nach 30 bis 50 Jahren erreichen die meisten Dacheindeckungen das Ende ihrer Lebensdauer. Modernere Energiestandards verlangen oft bessere Dämmung, was eine komplette Neueindeckung sinnvoll macht. Auch nach Sturm- oder Hagelschäden kann eine Teilsanierung nicht mehr ausreichen.

Unser ausführlicher Ratgeber zur Dachsanierung mit 6 Tipps zum Decken und Dämmen erklärt detailliert, wann welche Massnahmen notwendig sind und wie Sie Sanierungsprojekte optimal planen.

Materialien für die Dacheindeckung

Die Wahl des Eindeckmaterials beeinflusst Optik, Haltbarkeit und Kosten.

Material Eigenschaften Lebensdauer Gewicht Besonderheiten
Tonziegel Traditionell, atmungsaktiv, frostbeständig 50 bis 80 Jahre 40 bis 60 kg/m² Natürliche Farbpalette, regional unterschiedlich
Betondachsteine Vielseitig, kostengünstig, robuster 40 bis 60 Jahre 45 bis 55 kg/m² Viele Farben, hohe Witterungsbeständigkeit
Schiefer Elegant, langlebig, hochwertig 80 bis 100+ Jahre 25 bis 30 kg/m² Teuer, für steile Dächer geeignet
Metalleindeckung Modern, leicht, wartungsarm 30 bis 50 Jahre 5 bis 10 kg/m² Schnelle Montage, für flache Dächer
Bitumenschindeln Flexibel, einfach zu verlegen 20 bis 30 Jahre 8 bis 15 kg/m² Ideal für Gartenhäuser und kleine Dächer

Tonziegel bieten klassische Optik und lange Haltbarkeit, sind aber schwerer und teurer. Betondachsteine sind eine wirtschaftliche Alternative mit ähnlicher Optik. Schiefer gilt als Premium-Material mit höchster Lebensdauer, verlangt aber auch höchste Investition und Fachkompetenz bei der Verlegung. Für Nebengebäude wie Gartenhäuser eignen sich oft leichtere Lösungen.

Wenn Sie speziell ein Gartenhausdach decken möchten, finden Sie auf unserer Seite Gartenhausdach decken weitere Informationen und können direkt Offerten von Fachbetrieben einholen.

Blaues Gartenhaus mit rotem Satteldach und gelber Tür im Garten

Materialberechnung

Berechnen Sie den Bedarf genau, um Nachbestellungen zu vermeiden.

Grundformel: Benötigte Ziegel = (Dachlänge × Dachbreite) × Faktor

Der Faktor hängt vom Ziegeltyp ab und liegt meist zwischen zehn und 15 Stück pro Quadratmeter.

Berechnungsbeispiel:

Position Berechnung Ergebnis
Dachfläche 10 × 8 Meter pro Seite 160 Quadratmeter gesamt
Benötigte Ziegel 160 m² × Faktor 12 1’920 Ziegel
Verschnitt (5-10%) 1’920 × 8% ca. 150 Ziegel
Gesamtbedarf   ca. 2’070 Ziegel

Rechnen Sie fünf bis zehn Prozent Verschnitt hinzu, besonders bei Walmdächern mit vielen Schnitten.

Zusätzlich benötigte Spezialziegel:

  • Ortgangziegel für die Ränder (gibt es als linke und rechte Variante)
  • Firstziegel für die Dachkante
  • Halbe Ziegel für die Verbandsverlegung

Stapel Dachziegel auf dem Dach, Material wird per Kran nach oben transportiert

Voraussetzungen und Planung

Bevor Sie mit dem Dachdecken beginnen, klären Sie wichtige Rahmenbedingungen.

Statik prüfen

Die Dachkonstruktion muss das Gewicht der neuen Eindeckung tragen können. Tonziegel wiegen deutlich mehr als alte Bitumenschindeln. Bei Unsicherheit konsultieren Sie einen Statiker. Auch wenn Sie von schweren zu leichten Materialien wechseln, prüfen Sie die Tragfähigkeit – die Dachlattung könnte beschädigt sein.

Baugenehmigung und Vorschriften

In vielen Gemeinden sind Genehmigungen erforderlich, besonders bei sichtbaren Änderungen. Bebauungspläne können Farbe und Form der Ziegel vorschreiben. In Denkmalschutzzonen gelten oft strenge Auflagen. Klären Sie dies vor Materialkauf beim Bauamt. Die Nichteinhaltung kann zu Rückbauverfügungen führen.

Windsogberechnung

Deutschland und die Schweiz sind in Windzonen eingeteilt. Je nach Zone sind unterschiedliche Befestigungen vorgeschrieben. In exponierten Lagen müssen mehr Ziegel mit Sturmklammern gesichert werden. Die Windlastkarte zeigt Ihnen die Anforderungen für Ihre Region.

Regeldachneigung beachten

Jedes Eindeckmaterial hat eine Mindestneigung. Flachere Dächer brauchen zusätzliche Abdichtung. Zu steile Dächer erschweren die Begehung. Prüfen Sie, ob Ihr Dach für das gewünschte Material geeignet ist. Hersteller geben Regeldachneigungen an, meist zwischen 22 und 45 Grad für Ziegel.

Gerüst und Absturzsicherung

Ein stabiles, vorschriftsmässig aufgebautes Gerüst ist absolute Pflicht für Dacharbeiten. Bringen Sie an Traufe und Ortgang Fangnetze an, die im Notfall einen Absturz verhindern. Bereits ab zwei Meter Absturzhöhe ist eine Absturzsicherung gesetzlich vorgeschrieben. Unterschätzen Sie diese Höhe nicht – bereits ein Sturz aus zwei Meter kann böse enden.

Dacharbeiten sind lebensgefährlich! Absturz ist die häufigste Todesursache auf Baustellen. Arbeiten Sie niemals ohne vorschriftsmässiges Gerüst mit Fangnetz und persönliche Schutzausrüstung. Bei Unsicherheit beauftragen Sie einen Fachbetrieb – Ihre Sicherheit ist wichtiger als Kostenersparnis.

Persönliche Schutzausrüstung

Tragen Sie bei allen Arbeiten auf dem Dach einen Helm, der vor herabfallenden Ziegeln und Werkzeugen schützt. Sicherheitsschuhe mit rutschfester Sohle sind unverzichtbar, da Dachflächen oft überraschend glatt sind. Beim Handling der Ziegel sollten Sie Handschuhe tragen, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Bei steilen Dächern über 45 Grad müssen Sie zusätzlich einen Sicherheitsgurt verwenden, der Sie im Falle eines Ausrutschens hält.

Versicherungsschutz

Klären Sie vor Arbeitsbeginn die Versicherungssituation. Alle Helfer müssen über die Berufsgenossenschaft versichert sein – das gilt auch für unentgeltliche Helfer wie Freunde oder Familienmitglieder. Prüfen Sie zusätzlich Ihre private Unfallversicherung, ob diese Dacharbeiten abdeckt.

Wetterbedingungen

Arbeiten Sie niemals bei Regen, Schnee oder Eis – nasse oder gefrorene Dachflächen werden zur tödlichen Rutschbahn. Auch starker Wind macht Dacharbeiten unmöglich, da Sie die Kontrolle über Materialien verlieren und die Balance gefährdet ist. Achten Sie morgens besonders auf Tau und Frost, die das Dach glitschig machen.

Vorbereitung des Daches

Sorgfältige Vorbereitung entscheidet über die Haltbarkeit.

Alte Eindeckung entfernen

Nehmen Sie alle alten Ziegel, Platten oder Schindeln ab. Beschädigte oder morsche Dachlatten ebenfalls entfernen. Dachrinnen, Schneefanggitter und andere Bauteile demontieren. Entsorgen Sie Altmaterial fachgerecht – Asbest in alten Materialien erfordert Spezialentsorgung.

Dachsparren kontrollieren

Überprüfen Sie die Sparren auf Schäden, Risse oder Fäulnis. Beschädigte Sparren müssen repariert oder ersetzt werden. Dies ist die Basis für alles Weitere. Auch Schädlingsbefall (Holzwurm, Hausbock) muss behandelt werden.

Dämmung und Dampfsperre

Moderne Dächer erfordern gute Dämmung. Bringen Sie zuerst eine Dampfsperre an, die Feuchtigkeit aus dem Innenraum abhält. Darauf folgt die Dämmschicht zwischen oder auf den Sparren. Darüber kommt die Unterspannbahn als Abdichtungsschicht gegen Witterung. Sie verhindert Wassereintritt und lässt Dampf nach aussen diffundieren.

Dampfsperre wird auf dem Dach ausgerollt und an der Lattung ausgerichtet

Konterlattung und Traglattung

Die Konterlattung wird senkrecht auf die Sparren genagelt. Sie schafft einen Hinterlüftungsraum, der Feuchtigkeit ableitet. Darauf folgt die Traglattung waagerecht. Der Lattenabstand richtet sich nach Ziegelgrösse und -typ. Messen Sie präzise – falsche Abstände führen zu Problemen beim Verlegen. Verwenden Sie witterungsbeständige Nägel oder Schrauben. Bei statisch relevanter Lattung beachten Sie die Vorgaben: Nagelgrösse, Anzahl pro Befestigungspunkt und Ausführung der Lattenstösse.

Dach decken Schritt-für-Schritt

Die eigentliche Eindeckung erfolgt in klarer Reihenfolge.

Schritt 1: Einschnüren des Daches

Vor der Verlegung wird das Dach eingeschnürt. Mit einer Schlagschnur markieren Sie den genauen Verlauf der Lattung und Ziegelreihen. Bunte Kreide macht die Linien sichtbar. So verhindern Sie, dass Ziegel schief oder überstehend liegen. Dieser Schritt ist entscheidend für gerade, gleichmässige Reihen.

Schritt 2: Ortgang vorbereiten

Der Ortgang bezeichnet die seitlichen Dachkanten. Bringen Sie dort spezielle Ortgangziegel an, die mit der Lattung verschraubt werden. Sie bilden einen sauberen Abschluss und schützen vor Windsog. Ortgangziegel werden abwechselnd mit der Lattung verbunden für optimalen Halt.

Schritt 3: Erste Ziegelreihe an der Traufe

Beginnen Sie unten an der Traufe (untere Dachkante). Die erste Reihe muss exakt ausgerichtet sein, da sie die Basis für alle weiteren bildet. Ziegel sollten ein bis zwei Zentimeter über den Dachrand hinausragen, damit Regenwasser ungehindert in die Rinne läuft. Kontrollieren Sie die Ausrichtung mehrfach mit Wasserwaage und Richtschnur.

Regenrinne am Hausdach mit Fallrohr; Grafik zeigt empfohlene Nennweiten je Dachgrösse.

Schritt 4: Verlegung von unten nach oben

Arbeiten Sie sich in horizontalen Reihen von unten nach oben vor. Jeder Ziegel muss auf vier Punkten aufliegen und mit dem darüberliegenden überlappen. Die Überlappung ist wie ein Regenschirm – Wasser läuft immer auf den unteren Ziegel.

Achten Sie auf korrekte Verfalzung: Die Ziegel greifen ineinander und bilden eine dichte Verbindung. Viele Ziegel haben eine vorgegebene Verlegerichtung zum rechten oder linken Ortgang – beachten Sie die Herstellerangaben.

Dachdecker auf einer Dachlattung; Dachfläche wird mit Ziegeln neu eingedeckt

Schritt 5: Befestigung der Ziegel

Verwenden Sie passende Befestigungsmittel: Nägel, Klammern oder spezielle Halterungen. In Windzonen sind Sturmklammern nach Windsogberechnung vorgeschrieben. Nicht jeder Ziegel muss befestigt werden, aber die Randbereiche, der Ortgang und je nach Windzone ein bestimmter Prozentsatz der Fläche. Überprüfen Sie die Vorgaben für Ihre Region.

Schritt 6: Diagonal arbeiten

Viele erfahrene Dachdecker arbeiten diagonal: Sie legen Ziegel schräg von unten links nach oben rechts. So können Ziegel einfach aufeinander gelegt werden, ohne sie unterschieben zu müssen. Dies erfordert aber Erfahrung und genaue Planung.

Schritt 7: Deckbreite kontrollieren

Dachsteine haben ein Spiel von zwei bis drei Millimetern. Bei 20 Steinen in der Breite kann das bis zu sechs Zentimeter Abweichung bedeuten. Legen Sie die erste Reihe komplett und prüfen Sie die Breite. Passen die Ortgangziegel nicht, müssen Sie die Steine enger oder weiter auseinanderlegen. Eine Schlagschnur hilft, die richtige Deckbreite einzuhalten.

Schritt 8: First verlegen

Der First ist die oberste Dachkante. Dort treffen sich die beiden Dachflächen. Bauen Sie zuerst eine Firstlattkonstruktion auf, befestigen Sie ein Dichtband und verlegen Sie dann die Firstziegel. Diese werden oft vermörtelt oder mit speziellen Firstsystemen befestigt. Ein sauberer First ist wichtig für Dichtigkeit und Optik.

Schritt 9: Schneiden von Ziegeln

An Ecken, Kanten und bei Durchdringungen (Kamin, Dachfenster) müssen Ziegel zugeschnitten werden. Verwenden Sie einen Winkelschleifer mit Steintrennscheibe. Arbeiten Sie vorsichtig – Ziegel können brechen. Tragen Sie Schutzbrille und Handschuhe. Oft gibt es vom Hersteller passende Formstücke, die das Schneiden vermeiden.

Herausforderungen verschiedener Dachformen

Verschiedene Dachformen stellen unterschiedliche Anforderungen an Heimwerker.

Dachform Schwierigkeit Beschreibung
Satteldach Einfach – eventuell für Heimwerker geeignet Einfachste Dachform mit zwei geneigten Flächen, die am First aufeinandertreffen. Ideal für Einsteiger, da die Verlegung symmetrisch von beiden Seiten möglich ist und kaum komplizierte Schnitte anfallen.
Pultdach Einfach – eventuell für Heimwerker geeignet Verfügt über eine einzige geneigte Fläche, was die Verlegung grundsätzlich vereinfacht. Allerdings haben Pultdächer oft eine flachere Neigung, weshalb die Abdichtung besonders sorgfältig ausgeführt werden muss, um Wassereintritt zu verhindern.
Walmdach Anspruchsvoll – nur für Profis Hat vier geneigte Flächen, auch an den Giebelseiten. Erfordert deutlich mehr Schnittarbeit an Graten und Kehlen, wo verschiedene Dachflächen aufeinandertreffen. Die präzise Berechnung und saubere Ausführung dieser Übergänge setzt Erfahrung voraus.
Mansarddach Sehr anspruchsvoll – nur für Profis Zwei unterschiedliche Neigungen pro Seite treffen aufeinander. Der Übergang zwischen steiler unterer und flacherer oberer Fläche erfordert spezielle konstruktive Lösungen und ist für Laien sehr anspruchsvoll.

Häufige Fehler vermeiden

Diese Probleme treten oft bei DIY-Dachdecker-Projekten auf:

  • Unzureichende Planung führt zu Materialengpässen. Bestellen Sie rechtzeitig und mit Reserve.
  • Falsche Lattenabstände machen das Verlegen unmöglich – die Ziegel passen nicht. Messen Sie exakt nach Herstellerangabe.
  • Fehlende Hinterlüftung führt zu Feuchtigkeitsschäden. Die Konterlattung schafft den notwendigen Luftraum.
  • Zu wenige Sturmklammern bei windigem Standort – Ziegel können wegfliegen. Halten Sie sich an die Windsogberechnung.
  • Arbeit bei Regen lässt Feuchtigkeit in die Dämmung. Arbeiten Sie nur bei Trockenheit. Unterschätzen der Arbeitszeit – ein Dach decken dauert länger als gedacht. Planen Sie grosszügig.

Wann Sie einen Profi beauftragen sollten

Dachdecken ist kein einfaches DIY-Projekt.

Ein Profi ist unverzichtbar bei:

  • Grossen Wohnhäusern, da die Beauftragung eines Fachbetriebs fast immer sinnvoller ist und die Gewährleistung Sie vor späteren Mängeln schützt
  • Komplexen Dächern wie Walmdach oder Mansarddach, bei denen Fachwissen für die korrekte Ausführung unverzichtbar ist
  • Hochwertigen Materialien wie Schiefer, die spezielle Verlegetechniken erfordern
  • Dämmarbeiten, da Fehler hier zu erheblichen Energieverlusten und Bauschäden führen
  • Fehlender Versicherung, denn Fachbetriebe sind versichert, während Sie bei Eigenleistung alle Risiken selbst tragen

Professionelle Dachdecker haben jahrelange Ausbildung hinter sich. Sie kennen alle Vorschriften, beherrschen die Techniken und arbeiten sicher in der Höhe.

Für kleinere Projekte wie Gartenhäuser, Carports oder einfache Pultdächer können erfahrene Heimwerker die Eindeckung selbst übernehmen. Auch dort ist jedoch höchste Vorsicht geboten, insbesondere was die Absturzsicherung betrifft.

Dachdecker verlegt Dachziegel auf einer Holzlattung auf einem geneigten Dach

Wenn Sie professionelle Unterstützung beim Dachdecken benötigen, empfehlen wir Ihnen, mehrere Offerten von qualifizierten Dachdeckerbetrieben einzuholen. So können Sie Preise vergleichen und den passenden Partner für Ihr Projekt finden. Auf Ofri können Sie kostenlos und unverbindlich Offerten einholen und erhalten Angebote von geprüften Betrieben aus Ihrer Region.

Pflege und Wartung

Auch ein neues Dach braucht regelmässige Kontrolle.

Kontrollieren Sie jährlich auf beschädigte oder verschobene Ziegel. Nach Stürmen oder Hagelschlag sofort prüfen. Entfernen Sie Laub und Moos aus der Dachrinne – Verstopfungen führen zu Rückstau. Moos auf den Ziegeln deutet auf Feuchtigkeit hin. In Schattenbereichen wächst es schneller.

Eine professionelle Dachreinigung alle zehn bis 15 Jahre kann sinnvoll sein. Auch Firstziegel können sich mit der Zeit lockern. Festigen Sie diese rechtzeitig. Bei Undichtigkeiten nicht warten – kleine Schäden werden schnell grösser.

Fazit

Ein neu gedecktes Dach schützt Ihr Haus für Jahrzehnte. Die Arbeit ist anspruchsvoll und erfordert Vorbereitung, Sicherheitsbewusstsein und handwerkliches Geschick.

Für kleinere Dächer und erfahrene Heimwerker ist Eigenleistung möglich. Planen Sie sorgfältig, arbeiten Sie sicher und halten Sie sich an Vorschriften. Bei Wohnhäusern überwiegen meist die Vorteile professioneller Ausführung: Gewährleistung, Versicherungsschutz, fachgerechte Dämmung und langfristige Dichtigkeit.

Investieren Sie in Qualität – bei Material und Ausführung. Ein gutes Dach spart langfristig Energie, schützt die Bausubstanz und erhält den Wert Ihrer Immobilie.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel kostet es, ein Dach mit 100 Quadratmeter zu decken?

Das hängt stark von Material, Dachform, Dämmung, Gerüst und Zustand der Unterkonstruktion ab. Für 100 Quadratmeter liegen die Kosten typischerweise im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich, bei hochwertigem Material (zum Beispiel Schiefer) entsprechend höher. Mehr Kosteninfos finden Sie in unserem Kostenartikel zur Dachsanierung.

Wie kann ich mein Dach günstig decken?

  • Einfaches Material wählen (etwa Betondachsteine statt Schiefer)
  • Dachform/Details minimal halten (weniger Kehlen, Grate, Durchdringungen)
  • Zustand prüfen, damit keine teuren Überraschungen (Sparren/Lattung) entstehen
  • Offerten vergleichen und Arbeiten bündeln (Eindeckung und Dämmung gemeinsam planen)

Welche Dachform ist die billigste?

Meist ist ein einfaches Satteldach am günstigsten, weil es symmetrisch ist und wenig aufwendigeSchnitte hat. Pultdächer können ebenfalls günstig sein, brauchen aber je nach Neigung mehr Abdichtungsaufwand.

Welche Dacheindeckung ist die günstigste?

In der Regel sind Bitumenschindeln oder Betondachsteine die günstigsten Optionen. Tonziegel sind meist etwas teurer, Schiefer ist Premium. Welche Lösung wirklich am günstigsten ist, hängt auch von Dachneigung, Windsog-Anforderungen und Montageaufwand ab.

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