Risse im Putz oder Abplatzungen an der Hausfassade? Achtung: Das ist nicht nur ein optisches Problem – Feuchtigkeit kann eindringen und langfristig grösseren Schaden anrichten. Zum Glück lassen sich kleinere Schäden meist selbst beheben. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Fassade reparieren und ausbessern, worauf Sie achten müssen und welche Werkzeuge Sie brauchen. So sparen Sie Geld und erhalten den Wert Ihrer Immobilie.

Die Fassade schützt Ihr Zuhause vor Regen, Wind und Kälte. Wenn sie beschädigt ist, leidet auch die Funktion. Warum Sie Schäden an der Fassade schnell reparieren sollten:
Mehr zum Thema Hausfassade dämmen finden Sie in unserem Ratgeberartikel.
Der Zeitpunkt Ihrer Reparatur hat grossen Einfluss auf das Ergebnis. Hitze, Frost oder starke Feuchtigkeit wirken sich negativ auf das Materialverhalten und die Trocknung aus. Frühling und Herbst bieten meist die besten Bedingungen.
Unser Tipp: Planen Sie mindestens zwei bis drei Tage mit stabiler Witterung ein, besonders bei Arbeiten mit Putz oder Farbe. Prüfen Sie die Wettervorhersage und lassen Sie sich im Zweifel von einem Fachbetrieb bei Ofri beraten.

Unser Tipp: Kontrollieren Sie Ihre Fassade mindestens einmal im Jahr (am besten nach dem Winter). Dann zeigen sich Frostschäden besonders gut. Wenn Sie erste Schäden entdecken, können Sie diese oft selbst ausbessern.
Sie sind sich unsicher, ob eine Reinigung der Fassade genügt oder schon eine Reparatur nötig ist? Unser Artikel klärt auf.
Wenn der Schaden überschaubar ist, können Sie die Fassade mit etwas Geschick selbst reparieren, auch bei einer Holzfassade. Wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung und die richtigen Materialien. Hier zeigen wir Ihnen Schritt-für-Schritt, wie Sie Ihre Fassade fachgerecht ausbessern.
Bevor Sie loslegen, prüfen Sie die Fassade gründlich:
a. Klopfen Sie den Putz ab – klingt er hohl, ist er lose.
b. Messen Sie Risse – feine Haarrisse unter 0,2 Millimeter sind meist unbedenklich.
c. Feuchtigkeit oder dunkle Stellen? Dann liegt möglicherweise ein tieferes Problem vor.
d. Bereiten Sie die Baustelle vor, indem Sie den Boden abdecken, Werkzeuge wie Spachtel, Kelle und Wasserwaage bereitlegen und Schutzkleidung (Handschuhe, Brille, Helm) anziehen.
a. Klopfen Sie lockeren Putz mit Hammer und Meissel ab.
b. Bürsten Sie lose Partikel gründlich ab.
c. Feuchten Sie den Untergrund leicht an, das verbessert die Haftung für den neuen Putz.
Kleine Risse können Sie mit elastischer Acrylmasse oder Rissfüller verschliessen. Grössere Risse (ab 0,5 Millimeter) sollten Sie mit Reparaturmörtel oder Sanierputz ausbessern. Füllen Sie tiefe Stellen in mehreren Schichten. Mehr dazu hier: Fassade verputzen – so geht’s richtig.

a. Tragen Sie frischen Putz auf die ausgebesserten Stellen auf.
b. Glätten Sie die Fläche mit einer Glättkelle.
c. Achten Sie auf den Anschluss zum bestehenden Putz, gut eingearbeitete Übergänge sind kaum sichtbar.

Unser Tipp: Verwenden Sie einen Putz, der zum Altbestand passt (zum Beispiel mineralischer Putz für Altbauten) und schauen Sie sich unseren Fachartikel zum Thema Fassade verputzen an.
a. Grundieren Sie die trockene Fläche mit einem geeigneten Tiefgrund.
b. Tragen Sie zwei Schichten wetterfeste Fassadenfarbe auf.
c. Arbeiten Sie mit der Rolle in Kreuzbewegungen für ein gleichmässiges Ergebnis.
Tipps vom Profi: Fassade streichen – das sollten Sie wissen. Und hier erfahren Sie mehr zu den Kosten für das Streichen der Fassade.
Wenn Sie über Kopfhöhe arbeiten oder mehr als eine Etage betroffen ist:
a. Nutzen Sie ein stabiles Gerüst.
b. Sichern Sie alle Werkzeuge und Materialien gegen Herunterfallen.
c. Arbeiten Sie nie allein in der Höhe.

Gerüst nötig? Dann lesen Sie hier weiter: Gerüst bauen – sicher und effizient
Sollten Sie nach dem Lesen dieser ganzen Schritte der Meinung sein, dass vielleicht doch besser ein Profi das machen sollte, stellen Sie ganz einfach hier eine Offertenanfrage und vergleichen Sie die passenden Angebote von Betrieben aus Ihrer Region.
Mit der richtigen Ausrüstung gelingt die Fassadenreparatur einfacher und sicherer. Hier finden Sie eine praktische Übersicht, was Sie benötigen – von Werkzeugen bis Schutzkleidung. Drucken Sie sich die Liste am besten aus und haken Sie alles ab, bevor Sie loslegen.
Werkzeug, Material und Schutzausrüstung:
Unser Tipp: Wenn Ihre Fassade gedämmt ist, achten Sie beim Ausbessern auf das passende Material. Nicht jeder Mörtel eignet sich für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).

Das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an – davon zumindest ist Oliver, der bereits ein Buch zu dem Thema veröffentlicht hat, fest überzeugt. Es geht nicht darum, sich vollkommen einzuschränken, es geht vielmehr darum, alles bewusster und in Massen zu tun. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Welt für unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten.





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