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Start » Ratgeber » Garten anlegen – Von der Planung bis zur grünen Oase

Garten anlegen – Von der Planung bis zur grünen Oase

Ein neuer Garten ist mehr als eine Rasenfläche. Er bietet Raum für Erholung, Gemüseanbau und persönliche Gestaltung. Die richtige Planung entscheidet über Pflegeaufwand, Nutzbarkeit und langfristige Freude. Dieser Ratgeber begleitet Sie durch alle Schritte beim Gartenanlegen. Von der ersten Planung über die Bodenvorbereitung bis zur Bepflanzung erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten optimal gestalten.

Ofri Redaktion
28. Januar 2026 - 13 Min. Lesezeit

Beleuchteter Gartenweg mit Steinplatten, Sträuchern und Bäumen in der Abenddämmerung.

  • Warum sorgfältige Planung entscheidend ist
  • Rasen anlegen – Die grüne Basis
  • Beete anlegen – Für Gemüse und Blumen
  • Pflanzen auswählen und einsetzen
  • Wege und Sitzplätze integrieren
  • Bewässerung planen
  • Häufige Fehler beim Gartenanlegen
  • Pflegeaufwand realistisch einschätzen
  • Fazit: Geduld wird belohnt

Warum sorgfältige Planung entscheidend ist

Viele starten ohne Plan und ärgern sich später über Fehlentscheidungen. Ein gut geplanter Garten spart Zeit, Geld und Arbeit.

Die Planung klärt grundlegende Fragen: Wie möchten Sie den Garten nutzen? Soll er hauptsächlich pflegeleicht sein oder Gemüse liefern? Brauchen Sie Spielflächen für Kinder oder Ruhezonen zum Entspannen? Diese Überlegungen beeinflussen die Gestaltung massgeblich. Ein Garten ohne klares Konzept entwickelt sich chaotisch. Pflanzen konkurrieren um Platz, Wege fehlen, und die Pflege wird mühsam. Mit Plan entsteht ein harmonisches Gesamtbild, bei dem jedes Element seinen Platz hat.

Umfassende Informationen zur kreativen Gartengestaltung mit vielen Ideen und Inspirationen finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber Garten gestalten. Dort erfahren Sie auch mehr über verschiedene Gartenstile und Gestaltungselemente.

Grundlagen der Gartenplanung

Bevor Sie zur Schaufel greifen, klären Sie wichtige Rahmenbedingungen.

Standortanalyse

Beobachten Sie Ihren Garten über mehrere Wochen. Wo scheint wann die Sonne? Welche Bereiche liegen den ganzen Tag im Schatten? Wie verläuft der Wind? Gibt es feuchte Senken oder trockene Erhebungen? Diese Informationen sind Gold wert für die Pflanzenauswahl. Sonnenliebende Tomaten gedeihen im Schatten nicht, Farne vertrocknen in der prallen Sonne.

Bodenqualität prüfen

Führen Sie eine einfache Bodenanalyse durch. Nehmen Sie Erde aus verschiedenen Bereichen und prüfen Sie die Beschaffenheit. Lehmboden ist schwer und klebt, Sandboden rieselt durch die Finger, Humusboden riecht erdig und ist dunkel. Ein pH-Test aus dem Gartencenter zeigt, ob der Boden sauer, neutral oder alkalisch ist. Die meisten Pflanzen bevorzugen leicht saure bis neutrale Böden. Bei starken Abweichungen müssen Sie den Boden aufbessern.

Nutzungsbereiche definieren

Teilen Sie den Garten in Zonen: Terrasse zum Sitzen, Rasenfläche, Gemüsebeete, Zierpflanzungen, eventuell Spielbereich. Skizzieren Sie einen groben Plan auf Papier. So erkennen Sie, ob alles Gewünschte Platz findet. Berücksichtigen Sie Wege zwischen den Bereichen – ein Hauptweg sollte mindestens 60 Zentimeter breit sein, damit eine Schubkarre durchpasst.

Hände zeichnen einen Gartenplan mit Stiften auf einer Skizze

Budget einschätzen

Gärten können beliebig viel kosten. Setzen Sie Prioritäten und planen Sie in Etappen. Vielleicht beginnen Sie mit Rasen und einem Gemüsebeet, später folgen Sitzplatz und Zierpflanzungen. Für eine realistische Kosteneinschätzung verschiedener Gartenelemente schauen Sie in unseren Kostenrechner Garten gestalten, der Ihnen einen Überblick über typische Ausgaben gibt.

Garten in Etappen anlegen

Nicht alles muss sofort fertig sein.

Ein grosser Garten entsteht über Jahre. Beginnen Sie mit Prioritäten: Rasen als Grundfläche, ein Sitzplatz zum Entspannen, vielleicht ein kleines Gemüsebeet. Im zweiten Jahr ergänzen Sie Zierpflanzungen, im dritten vielleicht einen Teich oder weitere Beete.

Dieser Ansatz schont Budget und Kraft. Sie lernen Ihren Garten kennen und können Fehler aus frühen Projekten bei späteren vermeiden.

Wann Sie Profis beauftragen sollten

Manche Arbeiten überfordern Laien oder erfordern Spezialwissen.

Ein Profi lohnt sich bei:

  • Grossen Erdbewegungen wie Hangsicherungen oder Teichbau, da Fachbetriebe die nötigen Maschinen und Erfahrung mitbringen
  • Bewässerungssystemen, bei denen professionelle Planung sicherstellt, dass das System weder Wasser verschwendet noch unzureichend bewässert
  • Gestaltungsplanung durch Gartenarchitekten, die durchdachte Konzepte entwickeln, welche Sie selbst umsetzen oder umsetzen lassen können – das kostet zwar, spart aber teure Fehlplanungen

Wenn Sie professionelle Unterstützung bei der Gartengestaltung wünschen, empfehlen wir Ihnen, mehrere Offerten von qualifizierten Gartenbaubetrieben einzuholen. So können Sie Preise vergleichen und den passenden Partner für Ihr Projekt finden. Auf Ofri können Sie kostenlos und unverbindlich Offerten einholen und erhalten Angebote von geprüften Betrieben aus Ihrer Region.

Gärtner in Latzhose mit Hacke auf der Schulter steht im Garten

Rasen anlegen – Die grüne Basis

Der Rasen ist oft das grösste Element im Garten. Die Anlage braucht Geduld, aber das Ergebnis hält Jahrzehnte.

Bodenvorbereitung für Rasen

Der Boden muss eben, locker und frei von Steinen sein. Entfernen Sie zunächst alle grossen Steine, Wurzeln und Unkraut. Graben Sie die Fläche spatentief um. Bei sehr verdichtetem Boden hilft eine Bodenfräse. Arbeiten Sie Kompost oder Pflanzerde ein, um die Bodenstruktur zu verbessern. Ziehen Sie die Fläche mit einer Harke glatt. Kleinere Unebenheiten fallen später auf und sammeln Wasser.

Rasensaat oder Rollrasen

Sie haben zwei Optionen für Ihren neuen Rasen.

Aspekt Rasensaat Rollrasen
Kosten Günstiger Teurer
Zeitaufwand Mehrere Wochen bis zum ersten Betreten Sofort grüne Fläche
Rasenmischung Wählen Sie passend zur Nutzung: Spielrasen für stark beanspruchte Flächen, Schattenrasen für dunkle Bereiche, Zierrasen für schöne Optik Fertige Mischung
Vorbereitung Säen Sie gleichmässig und arbeiten Sie die Samen leicht ein. Walzen Sie die Fläche für guten Bodenkontakt Vorbereiteten Boden erstellen
Verlegung Nach dem Säen walzen Bahnen dicht aneinander ausrollen, Ränder mit scharfem Messer zuschneiden
Bewässerung Regelmässig wässern, Boden darf nicht austrocknen Sofort und durchdringend wässern
Keimung/Anwachsen Nach etwa zwei Wochen keimen die Gräser Nach etwa zwei Wochen sind die Bahnen angewachsen

Beete anlegen – Für Gemüse und Blumen

Beete bringen Struktur und Vielfalt in den Garten. Die Anlage folgt klaren Schritten.

Standort für Gemüsebeete

Gemüse braucht viel Sonne. Wählen Sie den sonnigsten Platz im Garten. Ideal ist eine Nord-Süd-Ausrichtung, damit die Sonne den ganzen Tag optimal scheint. Vermeiden Sie Standorte direkt neben grossen Bäumen oder Hecken – deren Wurzeln entziehen dem Boden Wasser und Nährstoffe. Eine ebene Fläche erleichtert die Bewirtschaftung. Gefälle führt zu ungleicher Wasserverteilung.

Grösse und Form der Beete

Faustregel: Beete sollten maximal 120 Zentimeter breit sein, damit Sie vom Rand aus bequem die Mitte erreichen können, ohne das Beet betreten zu müssen. Hauptwege zwischen Beeten benötigen 60 Zentimeter Breite für die Schubkarre, Nebenwege mindestens 30 Zentimeter.

Optimale Beetmasse:

  • Breite: 120 Zentimeter bei Zugang von beiden Seiten, da Sie vom Rand aus 60 Zentimeter gut erreichen können, ohne das Beet betreten zu müssen
  • Länge: Abhängig vom Platzangebot – bei grossen Gärten sind vier bis sechs Meter praktisch, bei kleinen Gärten passen Sie die Länge flexibel an

Wege zwischen Beeten:

  • Hauptweg: 60 Zentimeter breit, damit eine Schubkarre problemlos durchpasst
  • Nebenwege: 30 Zentimeter breit zum Begehen ausreichend

Form der Beete:

  • Gemüsebeete: Rechteckig für bessere Übersicht und einfachere Pflege
  • Blumenbeete: Auch rund oder geschwungen möglich für dekorative Gestaltung
  • Inselbeete: Von allen Seiten zugänglich, ideal für zentrale Gartenbereiche

Rasen in Beet umwandeln

Mähen Sie den Rasen zunächst sehr kurz. Dies erleichtert das Abtragen. Stechen Sie dann mit einem scharfen Spaten die Grassoden aus. Arbeiten Sie in flachem Winkel, um die Wurzeln mitzunehmen. Die Soden können auf den Kompost – sie verrotten zu wertvollem Dünger.

Graben Sie nach dem Entfernen der Grasnarbe den Boden spatentief um. Dabei finden Sie weitere Wurzelreste, die Sie entfernen. Lockern Sie die Erde gründlich mit einer Grabegabel. Arbeiten Sie Kompost ein, etwa 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Verteilen Sie ihn in einer fünf Zentimeter dicken Schicht und harken Sie ihn unter.

Lassen Sie das Beet etwa zwei Wochen ruhen. In dieser Zeit keimt Unkraut, das Sie vor der Bepflanzung entfernen. Ausserdem setzt sich die Erde. Bei Trockenheit leicht wässern.

Geschwungene Blumenbeete mit bunten Blüten entlang eines gepflegten Rasens

Beeteinfassung anbringen

Eine Einfassung trennt Beet und Rasen sauber. Sie erleichtert das Mähen und verhindert, dass Gras ins Beet wächst.

Material Eigenschaften Haltbarkeit Aufwand Optik
Rasenkantensteine Beton oder Kunststoff, 10 cm tief setzen 10 bis 20 Jahre Mittel Schlicht, ordentlich
Holzbretter Natürlich, verrotten mit Zeit 3 bis 5 Jahre Gering Rustikal, warm
Metallkanten Dünn, fast unsichtbar 15 bis 25 Jahre Gering Modern, dezent
Pflastersteine Robust, verschiedene Formen 20+ Jahre Hoch Vielseitig, hochwertig
Weidenzaun Natürlich, flexibel 2 bis 4 Jahre Mittel Romantisch, naturnah
Englische Rasenkante Kein Material, abstechen Dauerhaft Regelmässig Natürlich, aufwendig

Die Einfassung sollte etwa zehn Zentimeter tief im Boden versenkt werden. Die Beetoberfläche liegt idealerweise einen bis zwei Zentimeter unter der Oberkante, damit der Rasenmäher bündig entlangfahren kann.

Pflanzen auswählen und einsetzen

Die richtigen Pflanzen am richtigen Ort gedeihen ohne grossen Aufwand.

Gemüsebeet bepflanzen

Planen Sie vor der Pflanzung sorgfältig. Nicht alle Gemüse vertragen sich als Nachbarn.

Gute und schlechte Pflanzenkombinationen:

Gute Nachbarn Schlechte Nachbarn
Tomaten mit Basilikum Erbsen und Zwiebeln
Karotten mit Zwiebeln Kartoffeln und Tomaten

Platzbedarf verschiedener Gemüse:

Gemüse Pflanzabstand
Zwiebeln 15 Zentimeter
Kopfsalat 25 bis 30 Zentimeter
Zucchini 75 bis 100 Zentimeter

Markieren Sie Pflanzabstände mit Schnüren für gleichmässige Reihen.

Jungpflanzen oder Samen:

Methode Vorteile Geeignet für
Jungpflanzen kaufen Schneller, einfacher für Anfänger Tomaten, Paprika, Salat
Samen aussäen Günstiger, grössere Sortenvielfalt Karotten, Radieschen (Direktsaat), Tomaten, Paprika (Vorziehen)

Beachten Sie Pflanztermine auf den Samentütchen. Manche Gemüse werden direkt ins Beet gesät (Karotten, Radieschen), andere müssen drinnen vorgezogen werden (Tomaten, Paprika).

Hochbeete aus Holz mit Gemüse und Kräutern auf Kiesfläche

Blumenbeet gestalten

Planen Sie Höhenstaffelung. In Randbeeten stehen hohe Pflanzen hinten, mittlere in der Mitte, niedrige vorne. In Inselbeeten kommen hohe Pflanzen in die Mitte, niedrige nach aussen. So bleibt jede Pflanze sichtbar.

Kombinieren Sie verschiedene Blütezeiten, damit das Beet von Frühjahr bis Herbst durchgehend blüht.

Blütezeiten und Beispielpflanzen:

Jahreszeit Beispielpflanzen
Frühjahr Tulpen, Narzissen
Sommer Rosen, Lavendel, Sonnenhut
Herbst Astern, Chrysanthemen

Harmonische Farbkombinationen:

Farbstrategie Beispiele Wirkung
Benachbarte Farben Gelb-Orange-Rot Harmonisch, warm
Komplementärkontraste Blau-Gelb, Violett-Gelb Lebendig, kontrastreich

Stauden, Gehölze und Einjährige

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die jedes Jahr wiederkommen. Sie bilden das Grundgerüst. Gehölze wie Sträucher und kleine Bäume geben dem Garten Struktur das ganze Jahr über. Einjährige Sommerblumen sorgen für Farbpracht, müssen aber jährlich neu gepflanzt werden. Eine Mischung aus allen drei Kategorien schafft einen abwechslungsreichen Garten.

Wege und Sitzplätze integrieren

Funktionale Elemente machen den Garten nutzbar.

Gartenwege anlegen

Gartenwege verbinden Bereiche und schützen Rasen und Beete vor Betreten. Der Hauptweg vom Haus zum hinteren Gartenbereich sollte befestigt sein – Kies, Pflaster oder Platten. Nebenwege zu Beeten können einfacher sein, etwa Rindenmulch oder Trittplatten. Planen Sie Wege breit genug. Mindestens 60 Zentimeter für bequemes Gehen und Schubkarrentransport. Geschwungene Wege wirken natürlicher als gerade, brauchen aber mehr Platz.

Geschwungener Kiesweg mit Trittsteinen durch eine Rasenfläche

Sitzplatz schaffen

Eine Terrasse oder ein Sitzplatz wird zum Herzstück des Gartens. Wählen Sie einen Standort mit angenehmem Ausblick und guten Lichtverhältnissen. Viele bevorzugen Abendsonne. Die Grösse richtet sich nach der Nutzung: Für Tisch und vier Stühle rechnen Sie mindestens zehn Quadratmeter. Als Untergrund eignen sich Pflaster, Natursteinplatten oder Holzdielen. Kies ist günstiger, aber weniger komfortabel für Möbel.

Bewässerung planen

Wasser ist lebensnotwendig für Pflanzen. Gute Planung spart Arbeit.

Legen Sie Wasseranschlüsse strategisch. Ein Anschluss in der Nähe der Gemüsebeete erleichtert das Giessen erheblich. Lange Schläuche sind mühsam zu bedienen.

Für grosse Gärten lohnt sich ein automatisches Bewässerungssystem. Tropfschläuche in Beeten geben Wasser direkt an die Wurzeln. Rasensprenger versorgen Grünflächen. Automatisierung mit Zeitschaltuhr nimmt Ihnen die tägliche Arbeit ab.

Regenwasser zu sammeln spart Trinkwasser und Kosten. Regentonnen an Fallrohren fangen Dachwasser auf. Das weiche Regenwasser ist zudem besser für Pflanzen als hartes Leitungswasser.

Häufige Fehler beim Gartenanlegen

Vermeiden Sie diese typischen Anfängerfehler.

  • Ungeduld führt zu Problemen. Wer zu früh pflanzt, bevor der Boden sich gesetzt hat, erlebt Absackungen. Lassen Sie dem Boden nach dem Umgraben zwei Wochen Ruhe.
  • Zu dichte Pflanzung sieht anfangs schön aus, wird aber schnell zum Problem. Pflanzen brauchen Platz zum Wachsen. Halten Sie Pflanzabstände ein.
  • Falsche Pflanzen am falschen Ort verkümmern. Sonnenliebende Pflanzen im Schatten, Schattenpflanzen in der Sonne – beides funktioniert nicht. Achten Sie auf Standortansprüche.
  • Fehlende Planung von Wegen macht den Garten unpraktisch. Wenn Sie ständig über Beete klettern müssen, ärgern Sie sich jeden Tag. Planen Sie Zugänge mit ein.
  • Zu viel auf einmal überfordert. Beginnen Sie mit Kernbereichen und erweitern Sie schrittweise. Ein kleiner, gepflegter Bereich ist schöner als ein grosser, verwilderter.

Pflegeaufwand realistisch einschätzen

Verschiedene Gartentypen erfordern unterschiedlichen Aufwand.

Pflegeaufwand verschiedener Elemente

Der Pflegeaufwand variiert stark: Gemüsebeete benötigen drei bis sechs Stunden pro Woche, Rasen zwei bis vier Stunden, während Gehölze und Sträucher nur zwei bis drei Stunden pro Jahr erfordern. Wer wenig Zeit hat, setzt auf pflegeleichte Stauden, Mulch und reduzierte Rasenflächen.

Element Pflegearbeiten Zeitaufwand
Rasen Wöchentliches Mähen in der Saison, zweimaliges Düngen pro Jahr, jährliches Vertikutieren 2 bis 4 Stunden pro Woche
Gemüsebeete Regelmässig giessen (bei Hitze täglich), Unkraut jäten, ernten und nachpflanzen 3 bis 6 Stunden pro Woche
Staudenbeete Mässiges Giessen, gelegentliches Jäten, Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr 1 bis 2 Stunden pro Woche
Gehölze und Sträucher Nach dem Anwachsen kaum noch Wasser nötig, nur jährlicher Schnitt 2 bis 3 Stunden pro Jahr
Pflegeleichter Garten Viel Mulch, reduzierte Rasenfläche, pflegeleichte Stauden und Gehölze, automatische Bewässerung Ca. 1 Stunde pro Woche

Seien Sie ehrlich mit sich. Wenn Sie wenig Zeit haben, setzen Sie auf pflegeleichte Lösungen: mehr Gehölze, weniger Rasen, Mulch statt nackter Erde.

Der erste Sommer im neuen Garten

Nach der Anlage braucht der Garten intensive Betreuung.

Frisch gesäter Rasen muss gleichmässig feucht bleiben. Wässern Sie täglich bei Trockenheit, aber nicht in der Mittagssonne. Neu gepflanzte Stauden und Gehölze brauchen regelmässig Wasser, bis sie angewachsen sind.

Nach etwa sechs Wochen haben sie Wurzeln gebildet. Unkraut kommt schneller als gedacht. Jäten Sie regelmässig, solange die Pflanzen klein sind. Später ist es mühsamer.

Mulchen Sie Beete mit Rasenschnitt oder Rindenmulch – das unterdrückt Unkraut und hält Feuchtigkeit.

Fazit: Geduld wird belohnt

Ein Garten entsteht nicht über Nacht. Er entwickelt sich über Monate und Jahre.

Die sorgfältige Planung am Anfang zahlt sich langfristig aus. Ein durchdachtes Konzept schafft einen Garten, der zu Ihren Bedürfnissen passt und Freude macht. Beginnen Sie mit den Grundlagen: Guter Boden, strukturgebende Elemente, Kernbereiche. Erweitern Sie schrittweise.

Haben Sie Geduld mit Pflanzen. Sie brauchen Zeit zum Wachsen. Ein spärliches Staudenbeet im ersten Jahr wird im dritten üppig blühen. Ein dünner Rasen verdichtet sich mit der Zeit. Geniessen Sie jeden Entwicklungsschritt – Gartenarbeit ist Prozess, nicht nur Ergebnis.

Mit Planung, realistischer Selbsteinschätzung und etwas Geduld entsteht ein Garten, der Ihnen über Jahrzehnte Freude bereitet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind die 5 goldenen Regeln der Gartengestaltung?

  1. Bedürfnisse klären (Sitzen, Spielen, Gemüse, pflegeleicht).
  2. Struktur schaffen (Wege, Zonen, klare Linien).
  3. Standort beachten (Sonne/Schatten, Boden, Wind, Wasser).
  4. Weniger, aber stimmig (Material- und Pflanzenpalette begrenzen).
  5. Pflege realistisch planen (Zeit, Bewässerung, Schnitte, Unterhalt).

Wann ist die beste Zeit, einen Garten anzulegen?

Am besten Frühling (März–Mai) oder Herbst (September–Oktober): Der Boden ist meist gut bearbeitbar, es ist nicht zu heiss, und Pflanzen wurzeln besser an. Hartbeläge/Wege gehen oft fast ganzjährig, solange es nicht friert.

Wie fülle ich die Erde in meinem Garten auf?

Zuerst Bodenhöhe festlegen und grob verteilen. Dann in Schichten auffüllen und leicht verdichten: unten bei Bedarf Füllmaterial, oben 20 bis 30 Zentimeter humusreiche Obererde. Zum Schluss planieren, gut wässern und nach ein paar Tagen gegebenenfalls nachfüllen, weil sich die Erde setzt.

Wie viel kostet es, einen Garten anlegen zu lassen?

Planen Sie mit circa CHF 150.– bis 400.– pro Quadratmeter (je nach Projektumfang). Kleine Projekte starten oft bei ein paar tausend Franken, grössere Komplettanlagen können schnell um die CHF 20’000.- kosten. Mehr Details und Beispiele finden Sie in unserem Kostenratgeber.

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